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Forum: "Kontrovers diskutiert - die Abschaffung der Förderschule"

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Deutungshoheitneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: missmarpel93 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 08.01.2011 06:55:11

Das ist die übliche Art Informationen aufzubereiten und Fakten zu setzen.

In D schaffen es 100% der Männer nicht schwanger zu werden, damit liegt D an letzter Stelle im internationalen Vergleich.

Der Witz an solchen Zahlen ist doch, dass Bertelsmann nicht angibt, wie hoch der Prozentsatz von SuS mit sonderpädagogischem Förderbedarf ist und wie viele von diesen SuS überhaupt eine spezielle Förderung bekommen.

Die Quote von 76%, die keinen Hauptschulabschluss an einer Förderschule erhalten, klingt ungeheuer schrecklich. Nur ob diese SuS an der Regelschule einen SekI-Abschluss, der der derzeitgültigen APO entspricht, schaffen könnten, wird nicht ermittelt. Weitergedacht heißt das, die Aufnahme von SuS mit Förderbedarf an eine Regelschule - die Inklusion - ist ein Wert an sich. Wenn daraufhin die Zahl der Absolventen, die an SekI-Schulen keinen Hauptschulabschluss erreichen, steigt, dann ist das ein versagen der eingesetzten Lehrkräfte. Dass SuS den Abschluss nicht schaffen liegt nämlich nicht an den Bestimmungen der APO, sondern am Versagen der Unterrichtenden, die nicht ausreichend in der lage sind binnenzudifferenzieren und die SuS frontal überfordern.

Der Trick ist also, einen Abschluss zu erfinden, der formal einen Abschluss darstellt. Ob dieser Abschluss ein zu irgendetwas qualifiziert, ist dabei unerheblich, Hauptsache jeder SuS hat einen Abschluss.


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von: janne60 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 08.01.2011 10:41:05

Vielleicht steht es sich MIT Abschluss später besser auf der Straße


In dem Link neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: silberfleck Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 08.01.2011 11:21:18

steht sehr wohl eine Angabe zur Anzahl der Schülerinnen und Schüler mit Förderbedarf in D:
Der Untersuchung zufolge hatten 480.000 Schüler im Jahr 2009 einen sonderpädagogischen Förderbedarf - das sind 6 Prozent aller Schüler in Deutschland. Hinzu kamen rund 85.000 Kinder in Kindertageseinrichtungen.

Und zum Thema Abschluss der Berufsreife (HS Abschluss) oder den Abschluss der besonderen Berufsreife (Förderschulabschluss): es ist zumindest in RLP möglich, dass Schülerinnen und Schüler mit dem Förderschulabschluss anschließend den HS Abschluss (ohne Englisch) nachholen, wobei dies ehrlicherweise nur wenige sind. Manche Schülerinnen und Schüler entwickeln sich aber mit der Zeit so, dass der Förderstatus während der Regelschulzeit aufgehoben werden kann.


Ein wenig erinnert die derzeitige Diskussion auf Seiten der Arbeitgeber an die ausgehenden 60er und beginnenden 70er. Damals sollten möglichst viele Schülerinnen und Schüler aufs Gymnasium wechseln und die Anzahl der Abiturienten zunehmen, wegen Fachkräftemangels!


Irrtum vom Amtneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: missmarpel93 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 08.01.2011 11:21:30

Der Blödsinn, der von der OECD gemacht wird, ist zu übersehen, dass die berufliche Ausbildung in D anders verläuft als in den restlichen OECD-Ländern.

Der Eintritt in das Berufsleben erfolgt nach einer betrieblichen/überbetrieblichen Ausbildung oder einem Studium. Der Schlabschluss selbst ist keine Qualifikation im Sinne einer beruflichen Qualifikation, er ist lediglich eine Notwendigkeit, um eine Ausbildung beginnen zu können. dabei ist der Hauptschulabschluss nach Klasse 9 der geringste für eine berufliche Ausbildung erforderliche Schulabschluss.

Die berufliche Integration von Förderschülern mit dem Schwerpunkt Lernen findet in der Regel in "Behindertenwerkstätten" statt. Aber wahrscheinlich wird man diese ebenfalls in Wirtschaftsunternehmen inkludieren müssen, um dem Makel der selektion zu entgehen.


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von: palim Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 08.01.2011 11:56:18

Ich sehe es wie missmarpel.

Die SuS müssen einfach von der FöS runter in eine Regelschule ... und schon bekommen sie natürlich einen Abschluss... es sei denn, die Lehrkräfte sind zu doof.

Allerdings gibt es ja die Inspektion und andere vergleichende Arbeiten sowie Fakten über erreichte Abschlüsse, Schulabbrecher etc., an denen sich leicht messen lässt, wie gut eine Schule ist.
Da wird sich die Schule sicher schnell überlegen, wie sie keine SuS mehr ohne Abschluss gehen lässt und VERA zielbringend beeinflusst, damit alle im Schulvergleich besser sind.
Mit Bildung hat das dann eigentlich nichts mehr zu tun.

Schön finde ich, dass Bremen angeführt wird, wo sich doch immer alle Länder darüber aufregen, dass HB so hoch verschuldet ist und soviel Geld benötigt.
Ähnliche Debatten sieht man, wenn in RLP der KiGa ab dem 2. Lebensjahr beitragsfrei wird ... und RLP dann im Länderfinanzausgleich die Hand aufhält.

Bei der Statistik und dem Ländersteckbrief fällt mir im übrigen noch eine weitere Vorgehensweise ein. Wenn nun Lehrerinnen sehr viel mehr bisher "normale" SuS als Förderschüler bestimmen, dann sind auf einen Schlag auch viel mehr Kinder inklusiv beschult.

Mit wirklicher Förderung hat das alles allerdings nichts zu tun.

Palim



@palimneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: silberfleck Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 08.01.2011 16:50:01

Warum sollten Lehrer "normalen" Schülern den Status Förderschüler geben? In RLP gibt es ein Überprüfung, die nur in bestimmten Zeitfenstern beantragt werden kann. Selbst wenn ein Kind laut Gutachten Förderbedarf hat, haben die Eltern Einspruchsrecht, d. h. ein Schüler wird praktisch nie gegen den Willen der Eltern als Förderschüler eingestuft. Etikettenschwindel mit Elternhilfe? Unrealistisch!


NRWneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: missmarpel93 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 08.01.2011 17:05:53

In NRW wird nachdem die kommunalen Kompetenzzentren (KoKo) den Kandidaten getestet haben, ein AOSF-Verfahren in Gang gesetzt.
Die abschließemde Feststellung des formalen Förderbedarfs wird dann vom Kompetenzzentrum bei der Bez.-Reg. auf der Basis des Gutachtens des KoKo erarbeitet und von der Bez.-Reg. beschieden. Im Regelfall wird als Förderort für den Förderschüler die Regelschule festgesetzt.

Gegen den Bescheid der Bez.-Reg. können die Erziehungsberechtigzen Einspruch erheben. Um den Widerspruch zu inhaltlich begründen, bedarf es in der Regel eines Gutachtens durch einen Kinder- und Jugendpsychologen der eigenen Wahl.

Gegen die festsetzung des Förderortes hat die aufnehmende Schule kein Widerspruchsrecht, der betroffene wird von der Bez.-Reg. zugewiesen.


Fö(r)deralismusneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: palim Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 08.01.2011 19:28:17

Hier meldet die Lehrkräft zur Überprüfung an und die FöS prüft dann.
Klar, die Entscheidung liegt beim Schulrat, der entscheidet aber nach Aktenlage.
Und da die FöS ihre Schülerzahlen sichern will, sind in den letzten Jahren auffallend viele Schüler zur FöS gewechselt.
Eine Einspruchsmöglichkeit gibt es hier per Gericht, das nutzen die wenigsten.

Die Idee ist mir allerdings gekommen, weil ich mir auf der Bertelsmann-Seite die Statistiken angesehen habe.
Es gibt Länder mit sehr vielen FöS-SuS und welche mit sehr wenigen. Wie kommt das zustande? Gibt es wirklich einheitliche Kriterien oder einfach so unterschiedliche Bedingungen, dass in manchen Regionen oder Ländern schon jetzt SuS in der Regelschule verbleiben und gefördert werden können, während es andernorts kaum Fördermöglichkeiten gibt und die SuS eher in die FöS geschickt werden?

Palim


Wie issen das überhaupt bei euchneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: janne60 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 08.01.2011 20:00:25

mit der Integration?
Bei uns können die Eltern sofort nach Ankündigung der Überprüfung einen Antrag auf Integration stellen, was 99% auch tun. Wenn dann die Schulaufsichtsbehörde dem Förderbedarf stattgibt, bewilligt sie auch IMMER den Integrationsantrag. Zumindest ist mir nichts anderes bekannt. Heißt: ein Kind mit Förderbedarf wechselt erst zur Förderschule, wenn die Integration erfolglos war.


so:neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: palim Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 09.01.2011 01:47:11

Bei uns gibt es sowas gar nicht.

Dem Gesetz nach könnte zwar die Förderung auch an der GS stattfinden, definitiv gibt es in unserer Region aber hochselten wirklich ein Kind, dass in der Klasse verbleibt und zusätzliche Förderung bekommt.

Es gibt KollegInnen, die melden früher, und solche, die später melden. Vielleicht auch welche, die nie melden, weil es ihnen zu viel Arbeit ist.
Bei etlichen Kindern denke ich, dass sie sehr wohl an der Regelschule bleiben könnten, wenn sie frühzeitig effektiv Förderung bekämen - also mehr als 1x die Woche 20 min (von dem, was in der Klasse, zu Hause, in Therapien ohnehin läuft, abgesehen).

In der Regel laufen vor, während und zum Abschluss der Überprüfung Elterngespräche. Häufig wird deutlich, dass das Kind an der Regelschule ohne weitere Förderung keine Chance hat und der Besuch der FöS samt Beschulung in einer kleineren Klasse eine neue Chance ist.
Angesicht 3er Kinder, die neuerdings auf die HS zurückgeschult wurden, könnte es ja auch ein eigenständiger Weg sein.

Die Meldungen und Überprüfungen laufen generell nach dem 1.2., Förderung oder Umschulung erfolgt dann mit den Sommerferien, ebenfalls selten gibt es eine "Probebeschulung".

Zum Rechtsanwalt geht hier keiner so schnell und ich denke, dass Eltern die Meinung haben
a) die Lehrerin ist gut, sie weiß schon, was für mein Kind besser ist oder
b) die Lehrerin ist schlecht, aber mein Kind hätte nun bei ihr ohnehin keine Chance mehr.

Und Abschluss hin oder her.
Dadurch, dass die FöS ein sehr kleines System ist, sind die Kinder sehr gut erzogen und werden durch viele Praktika begleitet.
Arbeitnehmer suchen hier eher einen FöS-Schüler mit guten Noten und gutem Arbeitsverhalten als einen HS-Schüler.
Davon abgesehen gibt es u.a. an der VHS die Möglichkeit, sich auf Nichtschüler-Prüfungen vorzubereiten ... sowohl für den HS als auch für den RS-Abschluss und das offenbar zu anderen Bedingungen als in BY, da es SuS gibt, die lieber hier bei Verwandten wohnen um hier ihren Abschluss zu machen.

Insgesamt denke ich, dass es nicht nur nach Bundesländern, sondern auch nach Regionen oder von Schule zu Schule Unterschiede gibt.

Palim


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