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Forum: "Kontrovers diskutiert - die Abschaffung der Förderschule"

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@missmarpel93neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: petty1412 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 14.11.2010 13:30:19

Naja, die Sache mit der Aufhebung der Grundschulbezirke ist aber auch so ein Ding. Alle neuesten Studien belegen nämlich, dass es zu keiner nennenswerten Schülerwanderung gekommen ist. Die allermeisten Eltern schicken ihre Kinder immer noch auf die räumlich am nächsten gelegene GS. Und mal von den Brennpunktschulen abgesehen, findest du an den Grundschulen immer alle Schülerarten an einem Fleck. Das war schon immer so und wird wohl auch so bleiben.
Die Diskussion, ob deswegen die Grundschullehrer als "wahre Gesamtschullehrer" zu bezeichnen sind, bleibt davon unbetroffen... und hat wohl auch nicht so viel mit dem Ausgangsthema zu tun.


@sopaedneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: sfstoeckchen Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 14.11.2010 14:08:56

Deine "innere Haltung" zur Inklusion hast du ja hinreichend dargelegt. Grundätzlich würde ich auch (fast) allen Forums-TeilnehmerInnen unterstellen, dass auch sie positiv zur Inklusion stehen.

Kern der Diskussion in diesem Forum scheint mir jedoch die Frage, bzw. Forderung nach den Bedingungen, unter denen Inklusion gelingen kann/soll. Und die ist mehr als berechtigt! "Wir älteren" haben doch hinreichend die Erfahrung gemacht, dass pädagogisch wünschenswerte Ansätze wie etwa der "Gemeinsame Unterricht" entgegen aller Vernunft zu Sparmodellen missbraucht wurden. Noch nicht einmal die Betreuungsstandards (S-L-Relation), wie sie in den Förderschulen bestehen, wurden eingehalten. Der "pädagogische eros" vieler GrundschulkollegInnen wurde ausgenutzt, die erwartete Unterstützung durch FörderschullehrerInnen blieb unzureichend.
M.E. ist also nicht so sehr das "ob" als vielmehr das "wie" zu klären, und die Berechtigung der geäußerten Bedenken in diesem Forum möchte ich ausdrücklich unterschreiben.



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von: palim Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 14.11.2010 14:15:38

Kann ststoeckchen nur beipflichten und denke, wenn das "WIE" vernünftig und (z.B. auf 10 Jahre) verpflichtend festgeschrieben wäre und einigermaßen akzeptabel wäre, würden sehr viele Kolleginnen "JA!" schreien.

Palim


meine innere haltungneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: sopaed Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 14.11.2010 17:23:27 geändert: 14.11.2010 17:25:16

ich erwarte nicht ein konzept, geschweige denn zusagen "von
oben". die jahre haben gezeigt, dass "oben" keine klaren
vorstellungen vorhanden sind. da wird sehr oft darauf vertraut,
dass vage vorgaben "unten" sinnvoll umgesetzt werden.
wenn ich dies weiss, kann ich damit arbeiten. indem ich nicht mit
verunsicherung, sondern mit mut zur ausnutzung sich
zwangsläufig ergebender administrativer lücken reagiere.
konkret heisst dies für die aktuelle diskussion, dass sich
aufgrund der mangelnden vorgaben in den schulen mannigfache
pädagogische freiheiten ergeben. nehmen wir doch die beispiele
aus diesem forum. nehmen wir das beispiel von dem kind mit
den auditiven problemen. dies eröffnet unglaubliche chancen,
nach "oben" notwendige veränderungen/bedingungen an der konkreten
schule
zu erläutern/zu verlangen/zu vertreten.

meine haltung ist in unklaren vorgaben chancen zu sehen, keine
hemmnisse.

mfg
sopaed

ps
ich kenne euch nicht. deshalb unterstelle ich hier niemanden
etwas. aus meiner wirklichkeit heraus formuliere ich aber, dass
viele kollegInnen meine haltung nicht nachvollziehen
können/wollen. bei denen sehe ich eine "beamtenmentalität". so,
nun steht der schuh hier. wer ihn sich anziehen möchte, bitte.


erneut zu den mängeln der adäquaten rahmenbedingungenneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: unverzagte Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 14.11.2010 17:50:50 geändert: 15.11.2010 19:09:08

welche bereits hinreichend detailliert formuliert von den gewerkschaften vorliegen, was mit sicherheit kein länderintern inhaltlich arg divergierender vorgang ist.

dies gilt weiter für die daraus resultierenden forderungen.

bleibt lediglich, diese aktiv zu unterstützen - vorausgesetzt ist die einsicht, dass einzelkämpferinnen weniger bis keine chance haben!





adäquate rahmenbedingungenneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: sopaed Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 14.11.2010 19:28:34

oder das schwarze-peter-spiel:

wir bekommen nicht die erforderlichen rahmenbedingungen, dann
machen wir's nicht.
wir schuladminastration werden inklusion machen, bekommen aber
von den schulen die rückmeldung, dass es so nicht geht.

ich stehe auf dem standpunkt:
im rahmen der bedingungen machen und gleichzeitig den rahmen
verbessern/erweitern/verändern.
dabei durch das machen neue verbündete gewinnen.

mfg
sopaed


Schwierigneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: caldeirao Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 14.11.2010 19:29:31

Wir können hier die Arbeitsbelastung hin und Her diskutieren. Wir können dafür oder dagegen sein. Das wird die Politik nicht interessieren. Die Inklusion wird kommen, ob uns das passt oder nicht. Ich denke, dass es jetzt an Lehrerverbänden, Gewerkschaften, Personalräten ... liegt, einigermaßen erträgliche Bedingungen zu schaffen. Von der Politik und vom Arbeitgeber erwarte ich nichts. Der denkt nur an seine Sparzwänge. Wenn wir jetzt dafür kämpfen dass die Inklusion nicht kommt vergeuden wir Kraft und Ressourcen (Ich weiß, dass ich mich jetzt wiederhole).

Ich muss Sopaed Recht geben, ich kenne Euch auch alle nicht, deshalb will ich hier kein Pauschalurteil fällen, aber wenn ich an meine Schule schaue, sind die Bedingungen machbar.

Die Klassen sind relativ klein. (Nur in Einzelfällen mehr als 20 SuS in den Integrationsklassen). Ich habe 18 Stunden für die Klassenstufen 8-10. Das ist nicht viel und auch hier ist die Stundenzuweisung pro Schüler geringer als an der Fö-Schule.
Aber trotzdem gäbe es Möglichkeiten und Chancen. Unsere Stundenplanbauerin bekommt es angeblich nicht hin, Stunden parallel zu hängen. Z.B. könnte die 10. Kl. Ma haben und die 9. Kl. D. Dann könnte ich meine Stunden bündeln. Von einem Teil der LuL werden die SuS mit Förderbedarf abgelehnt. Das geht im Extremfall bis zum Mobbing. Es wird Frontalunterricht gegeben ohne Rücksicht auf Verluste.

Ich hätte viele Ideen, wie man den gemeinsamen Unterricht effektiver und mit weniger Belastung durchführen könnte. Dazu müsste aber jeder bereit sein, seinen Beitrag zu leisten.

Stellt Euch vor Eure eigenen Kinder wären betroffen. Ewig weiter Schulweg, das positive Vorbild fehlt, Diskriminierung im Bereich V und L in der Gesellschaft. Es ist einfach menschlicher, wenn Kinder unter einem Dach lernen.

Die Menschen sollen in der Gesellschaft zusammenleben. Wie soll das funktionieren, wenn sie frühzeitig getrennt werden. Es werden Berührungsängste abgebaut usw. Und auch die Nichtbehinderten Kinder können profitieren.

Ich find auch, wir sollten es als Chance sehen und das Beste daraus machen.


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von: palim Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 14.11.2010 20:45:21

Wir machen das Beste, seit Jahren.

Die Dinge, die sopaed weiter oben angesprochen haben und auf die Janne60 schrieb: wer sagt, dass ich das nicht alles bereits mache?
sind für mich ein winzig kleines Mosaik-Steinchen.

Von offenen Türen und kreativem Denken ist noch keinem Kind geholfen.

Die Bedingungen sind in den Bundesländern SEHR verschieden.
Für Niedersachsen
gäbe es PRO I-Klasse 2 zusätzliche Lehrer-Stunden (nicht pro Schüler),
nicht eine Stunde Förderunterricht für kleiner Gruppen oder Teamarbeit im Stundenplan,
keine SozPäds,
keine SchuPsys,
wenig Ärzte die Therapien verschreiben,
eine Förderschule gegenüber, die Integration ablehnt
keinen Hort
keinen Ganztag

Alles, was laufen kann,
läuft über den zusätzlichen Einsatz der Lehrkräfte
und über Ehrenamtliche,
die ebenfalls die Lehrkräfte ansprechen, organisieren, mit Material unterstützen etc.

Dieses System funktioniert so schon nicht und die Lehrer brennen aus
und dabei ist noch gar keine Integration geschweige denn Inklusion im Spiel

Wenn ich mir mutig eingestehe, dass ich auch scheitern kann,
dann darf ich auch ganz mutig vorab 2 und 2 zusammen zählen und ehrlich der Meinung sein, dass es so nicht funktionieren kann und ich scheitern muss.

Es gibt sicherlich Lehrkräfte, die Bedenken, Berührungsängste, Angst vor neuen Aufgaben und Aufwand haben,
aber viel größer ist die Angst,
sehend ins Unglück zu laufen,
verheizt zu werden,
den Sparzwang umsetzen zu düfen
UND
anschließen (mal wieder) den schwarzen Peter zugeschoben zu bekommen (die Lehrer wollen es nicht, sie sind zu faul)

Also:
Gewerkschaft und Verbände bemühen
Fortbildung einklagen
Bedingungen einfordern
und ein Statement geben:
JA, wir wollen, aber JA, wir wollen auch gehört werden!
JA, wir sind Experten, und JA, wir wollen auch als solche angesehen und bezahlt werden.

Übrigens kommt mir noch ein ganz anderer Gedanke:
Wie wäre es, wenn wir sämtliche Schulformen einschließlich Privatschulen aufgeben udn ALLE in EINE Schule gehen?
Nicht, dass am Ende die staatlichen verbliebenen Hauptschulen die Integrationsschüler bekommen und die anderen leer ausgehen und nicht sozial dazulernen dürfen.

Palim


zur erinnerungneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: sopaed Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 15.11.2010 16:53:56

wir reden bei der "inklusion" von einem menschenrecht. ob sie
kommen wird oder nicht, ist überhaupt nicht die frage. auch nicht,
ob erst die genehmen bedingungen geschaffen werden.
ergo geht es um meine "innere einstellung" bei der umsetzung. und
welche wege ich im prozess einschlage, um die bedingungen immer
weiter zu verbessern.
bislang gab es noch keine prozessflut der eltern von gehandicapten
kindern - ansonsten hätten wir schon den "dammbruch".

mfg
sopaed


Und eine Folge des Dammbruchsneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rfalio Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 15.11.2010 19:00:29

wären dann die Klagen von den anderen Eltern, dass ihre KInder in der Inklusionsklasse gegenüber andere Kindern benachteiligt wären, weil eben die Lehrperson keine Zeit mehr für sie hätte.

Nicht alles ist mit eigener Bereitschaft und Anstrengung zu lösen. oft braucht es Teamwork, aber dazu brauch ich erst einmal ein Team!
rfalio


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