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Forum: "Notenvergabe Wichtig"

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Notenvergabe Wichtigneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: pithan Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 08.07.2004 13:47:34

In einer 10.Klasse meines Gymnasiums, gibt es einen Schüler, welcher im Bereich Mathematik, Klausuren mi folgenden in Ergebnissen in chronolgischer Reihenfolge abegeliefert hat: 2, 5+, 4. Nun steht die Entscheidung an, welche Note zu geben ist, in seinem Fall, ist es eine schwere Entscheidungm, da es um seine Versetzung in die Oberstufe geht, und er somit den Ausgleich (3) für ein weiteres schriftliches Fach (in diesem Fall Französisch) benötigt. Also, gebt mir bitte Ratschläge, was ich ihm geben soll.

Vielen Dank für eure Antworten

Daniel


Wo liegt das Problem?neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: bernstein Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 08.07.2004 15:09:38

Geben es die mündlichen Zensuren nicht her, ihm die 3 zu geben? Und: Ist die 5+ eher ein Ausrutscher?
Bei uns (Niedersachsen) gilt: schriftlich in der Regel (d.h. mit Ermessensspielraum der Lehrkraft) 50 %, mündlich ebenso 50% der Zeugnisnote, außerdem gibt man im Sommer eine Jahresnote, bei der die Note des 1. Halbjahres mit ca 40 - 50 % zu Buche schlägt. Sollte der Schüler also im ersten Halbjahr eine 3 gehabt haben, ist der Fall sowieso klar. Du hast eine gehörige Portion an Ermessensfreiheit bei der Vergabe der Zensuren. Fasse den Mut sie zu nutzen.

Kennst du den Schüler so weit, dass du ihm eine erfolgreiche Mitarbeit in der Oberstufe zutrauen kannst?

Ich hoffe, ich konnte dir ein bisschen helfen.

liebe Grüße

bernstein


alleinneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: feul Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 08.07.2004 15:10:07

aus den klausurnoten könnte ich niemals eine gesamtnote berechnen. was ist mit seiner mitarbeit? beteiligt er sich am unterricht? gab es hausübungen oder projektarbeiten? gibts bei euch halbjahresnoten, wenn ja, was hatte er damals? da gibt es einiges, was zusätzlich von mir berücksichtigt werden würde. und dann ist es leichter, eine entscheidung 3 oder 4 zu treffen.


Ich würde...neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: physikass Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 08.07.2004 15:32:44

... auch auf jeden Fall das Mündliche und sonstige Mitarbeit wie Hausaufgaben und ähnliches berücksichtigen. Ich kann aus eigenen Erfahrungen udn Eindrücken erzählen. Das Mündliche kann einen recht gut rausreißen, wenn man dort gut ist. Diese tolle Erfahrung habe ich Heute selbst gemacht. Ich habe in den Arbeiten 2 und 2- gehabt, habe aufgrund meiner anderen Leistungen aber auf dem Zeugnis eine 1. Na ja, was sonst noch zu berücksichtigen ist: Er schrieb ja 2, 5+ und 4 (ich glaub das wars so, oder?). Da ist die Frage, was die 5+ verursacht hat. Es kann sein, dass er in diesem Thema 1. nicht gut war, 2. sich auf seine 2 verließ und nicht lernte oder 3. er ein persönliches Problem hatte, welches seine Schulnote(n) beeinflusste. Jedenfalls ist die 4 nach der 5+ als Besserung anzusehen. Daher, dass er in der Arbeit eine 4 hatte, würde ich daraus schließen, dass Möglichkeit 1 (dass er in dem Thema nicht gut war) ausschließen. In welchem Bereich lässt sich die 2 denn einordnen? Schreibt er eher gute Noten, so dass vielleicht Möglichkeit 3 (pers. Problem) in Betracht gezogen werden könnte, oder war es vielleicht eher eine Glückszwei, also so, dass er vielleicht in Mathe generell nicht so gut ist? Also ich habe mit allen drei Möglichkeiten schon Erfahrungen gemacht. In Französisch und Mathematik. Also beide Fächer waren in der 7./8. KLasse nicht so meine Stärke. Dann hatte ich Anfang der Achten Klasse ein ziemlich heftiges pers. Problem und bin in Französisch von 3 auf 5 gerutscht (Zeugnis), in einer Arbeit hatte ich sogar eine 6. Aber danach hatte ich eine 5 geschrieben und dann wurde es auch immer besser, von 4 über drei und seit der 10.KLasse habe ich mich wieder so hoch gearbeitet, dass ich nun 2 stehe. Und was das "auf ne gute Note verlassen" angeht: Ich habe in Mathe so sehr gelernt, dass ich eine 1 auf dem Zeugnis bekam. Die nächste Arbeit nach dem Halbjahreszeugnis schrieb ich auch wieder 1. Dann hatte ich zeitliche Mängel und hab mir die Zeit wieder rausgehauen, in dem ich für Mathe so gut wie nichts mehr getan habe, und prompt schrieb ich eine 5+. Und da ist dann natürlich ne Lücke, die man erst aufarbeiten muss, also ist es klar, dass der Schüler dahinterher wohl erstmal eine 4 schrieb. Also ich würde erstmal versuchen, herauszufinden, wieso er auf einmal abgerutscht ist, oder ob die 2 wirklich nur Glück war. Und ich denke, ok, es geht um die Versetzung des Schülers in die Oberstufe, aber wenn er eine 4 verdient hat, solltest du nicht aus Mitleid eine 3 geben, das ist unfair den anderen gegenüber. Wie lange ist denn noch Zeit bis zur Noteneintragung? Kannst du ihn vielleicht noch mal ein bisschen ausfragen oder ihm Aufgaben geben oder sowas? Dadrüber kannst du auch noch Eindrücke sammeln. Na ja, ich hoffe, ich konnte dir helfen!

physikass


sehr wichtigneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: balule Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 08.07.2004 15:59:22 geändert: 08.07.2004 15:59:52

finde ich, wie bernstein, auch die Frage:

Ist er bereit für die Oberstufe?

Und das solltest du mit deinen Kollegen bereden.
Es kann ja nicht sein, dass DU allein entscheidest ob oder ob nicht?

pädagogische Freiheit, aber in Absprache mit Kollegen



ich möchte in diesem Forumneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: bernstein Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 08.07.2004 16:18:19

noch ein absolut irres Erlebnis mitteilen, das ich vor kurzem bei einer Zeugniskonferenz hatte. Es passt wunderbar zum Thema "pädagogischer Ermessensspielraum":
Da ist ein Schüler in einer 9. Klasse, der innerhalb dieses Schuljahres beide Eltern verloren hat. Die Klasse - eine tolle Gemeinschaft - ist sein einziger Rückhalt.
Den Rest könnt ihr euch schon fast denken. Der Schüler drohte sitzen zu bleiben. Englisch 5 Deutsch 4 und sonst noch eine 5 in einem Kurzfach. den Rest weiß ich nicht mehr. Die Englisch 5 war ein 5+, die Deutsch eine 4+. Beide Lehrer sagten: die höhere Note ist nicht drin.

Nach langer Diskussion die Idee: die beiden gedachten Pluszeichen hinter den Noten zusammenfassen dahingehend, dass einer der beiden Lehrkräfte sich einen Stoß und dem Schüler die bessere Zensur gibt. Dies tat sie auch.

Absolut irre und sicher nicht zur Nachahmung empfohlen, aber ich glaube, das was einer der aufregendsten Momente überhaupt.


@bernsteinneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: jamjam Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 08.07.2004 19:02:50

was mich an deiner story so erschreckt - und an anderen schon gemachten erfahrungen - das es anscheinend oft keine rolle spielt was einem schüler zustößt.
wenn der schüler beide eltern verliert, finde ich es wichtig seine vorherigen leistungen zu berücksichtigen. wenn er vor dem tot der eltern gut oder befriedigend war, warum wird dann nicht eine entsprechende note gegeben (pädagogische note)! ich finde es schon eine leistung das so ein schüler sich überhaupt den klassenarbeiten etc. stellt. Wir hatten in der zeugniskonferenz auch so ein fall, wo der vater gestorben ist kurz vor der klausurenphase. der bekam plötzlich reihenweise unterkurse im gym. ich finde es wichtig die lebensumstände der schüler zu beachten!


@bernsteinneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: dandan Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 11.07.2004 14:21:46

sag mal, gibt es bei euch sowas wie eine probeweise Versetzung aus pädagogischen Gründen nicht??
in so einem fall, wo der schüler durch familiäre ereignisse derart belastet ist, kann man sich doch darauf einigen, dass es pädagogisch genau das falsche wäre, ihm den letzten rückhalt, nämlich die vertraute klasse zu nehmen.
bei uns (SoSch z. Erziehungshilfe) ist eine versetzung aus pädagogischen gründen für bestimmte schüler gängige praxis, einfach um einen erzieherischen erfolg, der oft mit der jeweiligen klassensituation zusammenhängt, nicht zu gefährden.



Wir verkopften Gymnasiallehrerneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: bernstein Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 11.07.2004 14:40:46

tun uns sicher mit rein pädagogisch motivierten Handlungen schwerer als Lehrer aller anderen Stufen.
Das ist ein entscheidender Grund, weshalb ich mich hier auf dieser Seite so wohl fühle und weshalb ich hier so viel profitiere.
Nein, von einer schriftlichen Niederlegung einer solchen Verfahrensweise ist mir nichts bekannt. M. E. gibt es nur den uns Lehrern zugestandenen pädagogischen Freiraum, der solche Entscheidungen jenseits aller Zensurenstatistik erlaubt und möglich macht.
Dass ich so angetan bin von dieser oben beschriebenen Zeugniskonferenz zeigt euch allen, wie selten und unüblich eine solche Situation an meiner Schule ist.


Ganzjahresnotenneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: sportbaron Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 11.07.2004 17:41:36

Die Note am Ende des Schuljahres ist in der Sek.I immer eine Ganzjahresnote. Also einfach das ganze Schuljahr schriftlich und mündlich auswerten und dann zu einer auch pädagogisch sinnvollen Notengebung kommen. Im Zweifel immer für den Schüler!


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