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Forum: "Wie funktioniert eine Gemeinschaftsschule??????"

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Wie funktioniert eine Gemeinschaftsschule??????neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: mathix20 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 28.04.2011 20:03:33

Hallo Ihr Lieben,

hoffentlich könnt ihr mir aus eurer Erfahrung viel über die "Gemeinschaftsschule" berichten.
Meine Schule soll Pilotschule werden. Bei unserer Konferenz nach den Osterferien möchte ich "mitreden" können.
Für uns in Ba-Wü ist das ein ganz neuer Ansatz.

Die Vor- und Nachteile würden mich besonders interessieren. Was verändert sich auch für uns Lehrer!!
Grüßle
Mathix20


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von: briefoeffner Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 28.04.2011 22:01:27 geändert: 28.04.2011 22:07:44

Das bedeutet, alle völlig unterschiedlich begabten Schüler werden in einer Klasse zusammengefasst.
Die Störer, die nicht mitkommen, weil sie der Stoff a) nicht interessiert b) überfordert c) den Stoff als bekloppt empfinden,
die Störer sitzen entweder gelangweilt herum oder ziehen die anderen durch ständigen Unterrichtsboykott mit herunter.
Es ist schulforschungsmäßig erwiesen, dass die Schwachen die Starken herunterziehen.

Der Lehrer muss jede Stunde differenzieren. Schlaue Schüler bleiben oft lieber im unteren Niveau, weil sie ja schlau sind und sehen, da muss man weniger arbeiten.

Als Lehrer hast du etwa ein Drittel mehr Arbeit bei der Stundenvorbereitung, dafür sollten die Schülerzahlen pro Klasse herabgesetzt werden. 25 ist Richtwert.

Soweit erstmal. Sei gewiss, BaWü wird bei Pisa nicht seinen oberen Platz behaupten können.

Du willst sicherlich auch Fakten zur Schulorganisation wissen.
Man differenziert z. B. die Fächer Mathe und Englisch außen ab der 7. Klasse, Deutsch binnen ab der 8. Klasse.
Klassenarbeiten gibt man in 2 Niveaus aus. Ab z. B. 3+ kann ins höhere Niveau umgestuft werden (Konferenzbeschlüsse).
Wenn du einen Schüler fürs untere Niveau einstufst (nennen wir es A) und er widerspricht, musst du ihn im höheren Niveau (nennen wir es B) beschulen.
A und B darfst du aber nicht sagen, weil A suggeriert es steht unter B und alle sind ja gleich.



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von: palim Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 28.04.2011 22:15:26

Gemeinschaftsschulen oder ähnliche Modelle gibt es in verschiedenen Bundesländern.

Schon oft haben wir bemerkt: Wo das gleiche draufsteht, muss nicht das gleiche drinsein.

Immer geht es um längeres gemeinsames Lernen, um Differenzierung auf verschiedene Weise.

Genau hinsehen muss man dann, was für BaWü - also für dein Bundesland - genau gesagt wird. Kupfert BaWü z.B. von NRW ab oder lassen sie eigene Gedanken einfließen.

Gibt es Gesamtschulen der kooperativen oder integrativen Art ohnehin in BaWü flächendeckend oder gibt es sie kaum bis gar nicht?
Für BaWü gibt es da andere Bedingungen als in anderen Bundesländern.

Im Internet kann man z.B. finden
http://www.staatsanzeiger.de/politik-und-verwaltung/nachricht/artikel/wie-eine-gemeinschaftsschule-funktioniert/

und
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/campus/1444597/

Ich habe auch gelesen (bei wikipedia allerdings), dass den einzelnen Schulen mehr Gestaltungsfreiheit gegeben werden soll. Interessant ist doch dann, wie schnell welche Schulen verwandelt werden oder ob man sich allmählich auf den Weg machen darf.
Es wird Kommunen und Schulen geben, die möglichst bald Gemeinschaftsschulen statt Haupt- und Realschulen anbieten wollen, und andere, die beim bestehenden System bleiben möchten.
Bundesweit ist allerdings zu sehen, dass die Hauptschule eher geschwächt ist und viele (bei freier Schulwahl) die Realschulen bevorzugen. Aber auch dieser Trend ist nicht für alle Schulen und Regionen gleich.

Palim


ja wie eigentlichneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: missmarpel93 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 29.04.2011 08:41:27

Eine Gemeinschaftsschule soll eine eierlegende Wollmilchsau sein. Wie's klappt, hängt vom Engagement aller Beteiligten ab.

Zunächst einmal stellt sich die Frage, ob die Gemeinschaftsschule eine Art Verbundschule sein soll, also eine kooperative Schulform in der HS und RS organisatorisch zusammengefasst werden sollen. In einem kooperativen System werden homogene Lerngruppen durch Seggrgation gebildet. Das bedeutet HS und RS unter einem Dach mit einer Schulleitung und einem Kollegium.

In einer echten Gemeinschaftsschule werden heterogene Lerngruppen durch Integration aler SuS gebildet. Gemeinschaftsschulen sind quasi integrierte Gesamtschulen, denen die gymnasiale Oberstufe fehlt. Dies bedeutet, dass die SuS viele Fächer im Klassenverband erhalten. Daneben gibt es Fächer mit Leistungsdifferenzierung (Hauptfächer)und Neigungsdifferenzierung (Wahlpflichtfächer).

Die Leistungsdifferenzierung in D, E und M kann sowohl durch Binnendifferenzierung als auch durch äußerere Differenzierung erfolgen. Äußere Diff. bedeutet, dass ich Kurse auf unterschiedlichem Niveau anbiete (E- und G-Kurse). Binnendiff. bedeutet, dass die suS formal den Kompetenzniveaus E- und G-Kurs zugewiesen werden, der Unterricht aber in einer Lerngruppe binnendifferenziert erfolgt.
(Prinzip Autobahn, Nutzfahrzeuge und langsame und schnelle Autos benutzen die gleiche Straße allerdings unterschiedliche Fahrbahnen.)


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von: briefoeffner Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 29.04.2011 08:50:31 geändert: 29.04.2011 08:55:23

>(Prinzip Autobahn, Nutzfahrzeuge und
>langsame und schnelle Autos benutzen
>die gleiche Straße allerdings
>unterschiedliche Fahrbahnen.)

Für die langsamen LKW gibt es aber auf der richtigen Autobahn auf manchen Abschnitten ein Fahrverbot.
Das gibt's auf der der Verkehrsübungsautobahn der Gemeinschaftsschule nicht.
Auch müssen die langsamen Vehikel in echt rechts fahren. Auf der Gemeinschaftsautobahn fahren sie aber gerne links, obwohl die Spur für sie nicht vorgesehen ist. Deshalb müssen die schnellen manchmal von rechts überholen. Das macht die langsamen Brummer dann sauer. Aber sie fühlen sich generell gut auf der linken Spur.
Wenn sie sich dann mit ihrem Führerschein bewerben, wundern sie sich, dass sie auf der freien Autobahn nicht genug PS zum Überholen haben..


Autobahnbenutzung von LKWsneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: missmarpel93 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 29.04.2011 10:48:39

Nee, nur Fahrzeuge die bauartbedingt nicht schneller als 60 Stundenkilometer sind, dürfen BABs und Kraftfahrtstraßen nicht benutzen. deshalb gibt es ja auch den Autobahn-Trecker (schneller als 60 km/h).

Wie gut autobahnen funktionieren siehst Du am Ruhr- oder Emscherschleichweg. Trotz Fördermaßnahmen sind dort LKWs und Sportwagen gleich schnell, auch wenn sie auf getrennten Fahrstreifen unterwegs sind.


@briefoeffnerneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: sopaed Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 29.04.2011 18:35:14

"Es ist schulforschungsmäßig erwiesen, dass die Schwachen die
Starken herunterziehen."

ich suche gerade dringend entsprechende referenzen. wäre nett,
wenn du sie hier einstellen könntest.

mfg
sopaed


ganz einfachneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rhauda Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 29.04.2011 18:45:13

... die Pisa-Ergebnisse der Gesamtschulen in NRW.

Und nein, es sind eben nicht nur Geamtschulen, die ein Gymnasium haben, das ihnen die Stärksten wegnimmt.

Ich finde die Analyse jetzt nicht, aber es wurden auch Gesas extra herausgesucht, die kein Gymnasium als Konkurrenz haben. Die Schüler waren im Schnitt um Längen schlechter als die durchschnittlichen Realschüler. Das dürfte doch eigentlich nicht sein, oder?


@rhaudaneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: missmarpel93 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 29.04.2011 19:10:21 geändert: 30.04.2011 08:30:37

Diese Untersuchung gibt es nicht.

Es gibt nämlich keine Gesamtschulen in NRW ohne ein Gymnasium in erreichbarer Nähe.

Es gibt den Vergleich nach Standorttypen unterschieden zwischen Gymnasien und Gesamtschulen bezüglich der E-Kurse. Und da schneiden die Gymnasien erheblich besser ab als die Gesamtschulen. Beim Vergleich der E-Kurse mit Realschulen waren die Ergebnisse unterschiedlich bezogen auf die leistungsdifferenzierten Fächer. In den Sprachen waren die E-Kurse der G,esas besser als die Realschulen in Mathe war es umgeKehrt. Chemie oder Physik E-Kurse konnten nicht mit den Realschulen verglichen werden.

An Gesas in NRW gelten alle SuS als gymnasial geeignet, die auf dem Grundschulzeugnis die eingeschränkte und die uneingeschränkte Gymnasialempfehlung stehen haben. Uneingeschränkte Gymnasialempfehlung finden Sie bei den Gesa-Anmeldungen eher selten. Folglich lassen sich die Schülerklientele aus Gymnasialklassen mit denen der Gesa-E-Kursen nicht direkt vergleichen.


zu einfachneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: sopaed Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 30.04.2011 14:49:44

ist mir die begründung "pisa".
briefoeffner sprach von schulwissenschaftlichen untersuchungen,
welche seine these belegen. diese hätte ich gerne kennengelernt.
meine motivation dabei ist, endlich dieses vielgehörte argument
(inklusionsdebatte!) von den so argumentierenden unterfüttert zu
bekommen. niemand hat mir bislang entsprechende
studienergebnisse präsentiert. was bei mir die vermutung nährt,
dass ein "bauchgefühl" kolportiert wird...

mfg
sopaed


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