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Forum: "Autorität untergraben"

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Autorität untergrabenneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: bger Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 20.05.2011 23:11:49

Schon öfter wurde sich hier darüber beklagt, dass die
Eltern zunehmend unsere Autorität anzweifeln respektive
untergraben. Darauf reagiere ich normalerweise so, indem
ich ganz bestimmt meinen Standpunkt klarstelle und mir
meine Autorität nicht nehmen lassen. Ein Problem habe
ich damit, wenn so etwas über jüngere Schüler geht. Für
die bin (meist) ich eine Autorität, aber auch ihre
Eltern. Wie sag ich einem Zehnjährigen, dass sich seine
Mutter etwas herausnimmt, das ihr nicht zusteht? Da gibt
es Eltern, die mir durch ihre Kinder ausrichten lassen,
ich müsse (!) es umsetzen, es brauche die Sonderaufgaben
nicht zu machen usw. Wenn sie es wenigstens
aufschrieben, dann könnte man auch schriftlich
reagieren!

Heute war wieder so ein Fall. Ein Mädchen sollte wegen
nicht gemachter Hausaufgaben nachsitzen. Die Mutter ließ
mir ausrichten, sie solle statt des Nachsitzens eine
Seite zu Hause abschreiben. Die Mutter wollte nicht,
dass sie allein den Heimweg im Bus antritt. Ich habe
dann gesagt, ihre Mutter könne das nicht einfach so
bestimmen, sie müsse da bleiben, aber die Angst mit der
Heimfahrt sei unbegründet, da noch etliche Schüler
Unterricht hätten.

Später kamen mir Bedenken, ob ich richtig gehandelt
habe. Das Mädchen hat allerdings nichts mehr gesagt und
ist da geblieben. (Hinterher erkundigte ich mich extra
noch, wer denselben Heimweg hat wie sie. Sie war
natürlich nicht allein.) Natürlich besteht auch die
Möglichkeit, dass sie sich das selbst ausgedacht hat.
Aber bei den heutigen Eltern ist das nicht unbedingt der
Fall.


schriftlichneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rhauda Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 21.05.2011 08:09:18

Ich weiß ja icht, ob Ihr einen regelmäßigen Elternbrief an die Schüler herausgebt, wennja, sollte das dort thematisiert werden. Wenn nicht, mit dem Klassenlehrer reden, damit der das in seinen Klassenelternbrief aufnimmt, wenn die eigene Klasse ist, ist das ja gar kein Problem.


Nacharbeitsterminneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: missmarpel93 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 21.05.2011 12:12:43

An einer Schule, die ich gut Kenne, gibt es einen Nacharbeitstermin. Muss ein S nacharbeiten, bekommt er einen kurzen Eintrag in sein Mitteilungsbuch, der von den Eltern abgezeichnet werden muss. Der S muss dann in der Folgewoche am Donnerstag zum Nacharbeitstermin in der 8./9. Stunde, Ende 15:30h. Da das der reguläre Schulschluss ist verkehren alle Schulbuslinien ab der Schule, so dass eine gesicherte Heimfahrt für alle Kinder möglich ist.

Bei Nichterscheinen gibt es zwei unentschuldigte Stunden und einen weiteren Nacharbeitstermin. Entschuldigt fehlend ist, wer eine ärztliche Bescheinigung beibringt. Kommt immer wieder vor, dass der Nacharbeitstermin und ein lange vorher geplanter Arzttermin kollidieren. Der Nacharbeitstermin verschiebt sich dann um eine Woche.

Erscheint ein S, der unentschuldigt gefehlt hat, nicht zu Ersatztermin gibt es eine offizielle Anhörung (Vorstufe zur Teilkonferenz). Wenn noch. andere unentschuldigte Fehlzeiten vorliegen, gibt es Attestpflicht und eine Kontrollmitteilung an das Jugendamt. ggf. geht das ganze auch weiter an die Bez.-Reg., um ein Mahnverfahren einzuleiten.


@bgerneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: bakunix Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 21.05.2011 12:44:06 geändert: 21.05.2011 12:44:33

Du schreibst:

"Heute war wieder so ein Fall. Ein Mädchen sollte wegen nicht gemachter Hausaufgaben nachsitzen."

Du solltest das Problem mal grundsätzlich überdenken. Worin besteht der Sinn, für nicht angefertigte Hausaufgaben einen Nachsitztermin anzuberaumen? Wird der Schulerfolg des Schülers bzw. der Schülerin dadurch gesteigert? Geht dieses Kind durch diese Maßnahme lieber zur Schule? Ich glaube eher nicht.


@missmarpel93neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: bakunix Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 21.05.2011 12:48:38 geändert: 21.05.2011 12:49:38

Hältst Du dieses Gebaren der Schule, die Du beschreibst, für sinnvoll? An dieser Schule wollte ich weder Lehrer noch Schüler sein.


.neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: palim Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 21.05.2011 13:56:29

Bei 10jährigen kläre ich es nicht mit dem Kind, sondern mit den Eltern selbst per Anruf, wenn es Missverständnisse oder Meinungsverschiedenheiten gibt.

Außerdem würde ich mir - ob nun mit gleicher oder verschiedener Meinung - generell erbitten, dass alles schriftlich erfolgt. Vielleicht hatte die Mutter den Eintrag gar nicht gesehen oder das Kind hat sich alles nur ausgedacht, damit Mama nichts merkt? Da sind Kinder SEHR erfinderisch!

An unserer Schule (Grundschule) gibt es verschiedene Möglichkeiten. Mehrere LehrerInnen führen eine Kartei: Die Kinder tragen sich ein und bei 3 vergessenen Hausaufgaben (in festgelegter Zeitspanne) sind diese in der Schule mittags nachzuholen. Allerdings gibt es bei jedem Eintrag auch die Möglichkeit, die Hausaufgabe zum nächsten Tag nachzuholen und der Eintrag wird gestrichen.

Das andere Problem ist ja aber, dass die Autorität untergraben wird. Generell ist es besser gelöst, wenn man miteinander spricht und um Verständnis wirbt. Ist dies nicht der Fall, muss es Maßnahmen geben, die trotzdem möglich sind, so dass das Kind Grenzen aufgezeigt bekommt. Wenn es über das Nacharbeiten nicht geht, ist zu überlegen, ob es im Rahmen der normalen Schulzeit Möglichkeiten gibt.

Palim


@palimneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: bakunix Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 21.05.2011 14:16:15

In RLP haben wir in der GS nicht die Option des sog. Nachsitzens. Wir haben festgelegte Beginn- und festgelegte Endzeiten für den Unterricht. Weder dürfen wir die Kinder früher nach Hause schicken noch länger in der Schule behalten. Wer in der Ganztagsschule ist, macht seine Hausaufgaben sowieso in der Schule.

Ganztagsschulen würden die weiter oben beschriebenen Formen der Zusammenarbeit zwischen Lehrern und Schülern ändern. An den dort beschriebenen Schulen herrscht eine Praxis wie zu den Zeiten als meine Eltern noch in der Schule waren. Diese Autoritätsspielchen, die die Lehrer betreiben, bringen sie pädagogisch nicht weiter.


@bakunixneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: missmarpel93 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 21.05.2011 14:37:41

Siehste, ich bin Lehrer; Pädagogen sollen andere spielen.

Bei ca. 192 Fehlstunden, von denen 37 entschuldigt sind, ist das Kind in den Brunnen gefallen. Ich rede übrigens von einem Schulhalbjahr.

O Du an meiner Schule Lehrer oder Schüler sein willst ist mir gelinde gesagt, so was von egal, das kannst Du dir überhaupt nicht vorstellen.

Apropos Mahnverfahren, über 14-jährige, strafmündige SuS, die nicht zahlen können, müssen ersatzweise Sozialstunden abarbeiten.


@bakunixneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: palim Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 21.05.2011 14:43:34

Es war weder von RLP noch von Ganztagsschulen die Rede.

Und auch dann müssen Kinder meines Erachtens lernen, dass sie sich nicht um Aufgaben herummogeln sollen.

Klar gibt es viele andere Möglichkeiten,
die schlimmste finde ich persönlich aber das permanente Gewähren-lassen und Wegschauen.

Palim


@missmarpel93neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: bakunix Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 21.05.2011 14:55:03

Du schreibst: "Siehste, ich bin Lehrer; Pädagogen sollen andere spielen. "

Ich dachte immer, Lehrer wären auch Pädagogen. Vielleicht ist mir Entscheidendes entgangen. Kannst Du mir Deine Sichtweise etwas näher bringen. Nach meinem ersten Eindruck wirkt diese befremdlich.


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