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Forum: "Fachkonferenzen bei fachremden Unterricht"

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von: rhauda Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 28.05.2011 17:58:00 geändert: 29.05.2011 11:34:12

Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll.

1. Ich habe auch jahrelang an der Hauptschule unerrichtet.
2. Ich unterrichte schon seit 20 Jahren auch fachfremd.

Wenn ich sage, dass 8 Fächer fachfremd zu unterrichten nicht gut ist, heißt das nicht, dass es ohne fachfremden Unterricht geht.
An meiner jetzigen Realschule hat jede Lehrkraft mindestens 3 Fächer, aber nur in Ausnahmen 5.

Das reicht. Egal, wie groß eine Schule ist, 8-10 Fächer fachfremd gleichzeitig heißt: Unfähige Planer oder eben Lehrkräfte, die ihre Klassen nicht hergeben wollen, weil sie meinen nur SIE seien fähig, die gut zu unterrichten.

Wie sieht denn an solchen Schulen die Fachkonferenzarbeit aus? Da haben wir hier doch jetzt genügend Beispiele gehört: einige wenige sitzen in den jeweiligen Fachkonferenzen, der Rest ist außen vor und wurschtelt gezwungenermaßen so vor ich hin. Das ist besonders schlimm, da diese Kollegen es ja fachfremd machen und sich besonders vernetzten müssten. Zeitlich ist das aber gar nicht zu leisten.
Und ich weiß jetzt auch schon, wie wunderbar ihr euch natürlch alle jederzeit außerhalb der Fachkonferenzen absprecht. Seid doch mal ehrlich!
Hat der Unterricht immer die nötige inhaltliche und didaktische Kontinuität? Wahrscheinlich nicht. Wie denn auch?

Ich kann nur an alle appellieren, an Euren Schulen bei der Schuljahresplanung gemeinsam daran zu arbeiten, dass in die Stundenverteiung wieder ein wenig Sinn kommt. Gerade an kleinen Schulen kann man das doch wohl gemeinsam machen. Da darf es dann aber auch keine Erbhöfe geben, sondern es sollten fachliche und pädagogische Grundsätze im Vordergund stehen.

Gerade die Kinder, die ganz besonders unserer Aufmerksamkeit bedürfen, müllen wir zu mit manchmal doch sehr halbgarem Unterricht. (und bevor der typische Lehrerreflex wieder einsetzt: Jaaaa, ich weiß dass es schlechte Fachlehrer gibt und Nichtfachlehrer, die da besser können. Die Ausnahme bestätigt halt die Regel)-

Dieer unsägliche Spruch von den Lehrern, die Kinder unterrichten und keine Fächer, löst bei mir mittleren Brechreiz aus. Das ist doch konstruktivistisches Geschwafel, das sich auf den Unterricht der 60er Jahre bezieht.
Was heißt das denn im Umkehrschluss? Dass diejenigen, die ihre Fächer ernst nehmen, keine Pädagogen sein können? Was unterrichten die denn? Ziegelsteine?
Und wenn man dann Kinder unterrichtet und keine Fächer, was lehrt man die Kinder dann? Auf keinen Fall kann es nach diesem Spruch ja etwas Fachliches sein, denn dann würde man ja wieder Fächer unterrichten und keine Kinder.
So ein Müll!

Die Sache mit der Bezugsperson kann ich sehr wohl nachvollziehen. Wenn eine Lehrkraft es allerdings nicht schafft, in 10 Wochenstunden eine Bezugsperson für ihre Klasse zu sein, wird sie es mit 16 Wochenstunden in der Klasse auch nicht schaffen.
Übrigens ist es ein absoluter Trugschluss, zu glauben, die kinder bräuchten wöchentlich die volle Dröhnung Müller oder Meyer.

Habt Ihr eure Schüler schon mal gefragt, ob die das gut finden? Wir schon. Vor einigen Jahren war das nämlich mal bei uns Thema. Ergebnis: etwas die Hälfte wollte mehrere Fachleher und nicht mehr als 6-8 Stunden Klassenlehrer, etwa 30% war es völlig wumpe und nur wenige wollten mehr Unterricht beim Klassenlehrer.
Wenn Ihr Euch also da mal nichts vormacht. Die Hauptschule im Hause hatte übrigens fast identische Zahlen.

Ich bleibe dabei. IN jeder Schule sollte gerade so viel fachfemder Unterricht erteilt werden, wie es unter Berücksichtigung anderer Faktoren eben nötig ist.

Die hier getätigte Aussage, dass fachfremder Unterricht besser sei als augefallener Untrricht, ist nämlich auch nicht pauschal richtig. Das gilt nämlich nur, wenn der fachfremde Untrricht auch wirklich gut ist.
Mittlerweile gibt es Untersuchungen, die beagen, dass Unterricht auch so schlecht sein kann, dass es besser wäre, ihn aufallen zu lassen. Dies kann logischerweise auch den Unterricht von Fachlehrern betreffen, aber doch eher selten.

Meiner Meinung nach ist eine gute Deutschstunde für schwierige Klientel besser als eine vermurkste Physikstunde, aus der sie nicht mitnehmen.

Gerade unsere schwächsten 25% brauche Perspektiven. Die einseitige Betonung der Sozialarbeit in den Hauptschulen hat doch niemanden weiter gebracht in den letzten 20 Jahren.
Ich weiß, dass die Probleme vielschichtig sind und nicht allein mit Unterrichtsverteilung zu lösen. Ich glaube allerdings, dass unsere schwächsten Schüler den besten Untrricht verdienen.




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von: palim Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 29.05.2011 11:30:39

*hihi* rhauda, nun traut sich keine/r mehr

Ich sehe es wie angel19, komme aus der gleichen Region von einer gleich großen Grundschule.
Als Klassenlehrer unterrichtet man fast immer Mathe, Deutsch und SU in der 1. Klasse.
Davon habe ich nur die letzten beiden Fächer studiert - immerhin, andere Lehrkräfte nur ein Fach - Mathematik musste ich mir aneignen.
Und wer meint, es sei nur 1+1 und 1x1, der hat keine Ahnung von Anfangsunterricht und sollte sich mal schleunigst ein gutes Buch dazu kaufen.

Ohnehin kam mir bei der Aussage, 2 Jahre Pädagogik würden reichen, der Gedanke, dass von der derzeitigen Lehrerschaft viele ihr Examen zurückgeben müssten ... stand doch vor ein paar Tagen in einem anderen Forum die Aussage, der/die jenige sei Lehrer und kein Pädagoge

8 Fächer in einem Jahr finde ich auch viel, aber es ist doch auch die Frage, wie viele Fächer davon ich bereits unterrichtet habe.

Zurück zur Konferenzenfrage:
Bei uns sitzen alle in der Konferenz, die aktuell das Fach unterrichten, wer zusätzlich kommen will, weil er das FAch in DEM Jahr gerade nicht hat, darf das tun.
Wir haben Montags Konferenztag und die Montage sind in jedem Schuljahr voll.
Schulvorstand, Pädagogische Konferenzen, Elternsprechtage, Konferenzen mit weiterführenden Schulen oder Kiga etc. sind an anderen Tagen - also 2 Konferenzen in der Woche.
Es gibt ganz selten einen Montag, an dem ich frei habe, da ich viele Fächer unterrichte. Für eine Umfrage habe ich neulich ausgezählt, dass es in diesem Schuljahr bereits über 30 Konferenzen für mich gab.

Und: Wie angel19 schon schrieb: in den Konferenzen sitzt man nicht nur, es geht auch darum, Pläne zu erarbeiten, vorzubereiten etc.
Jeder an unserer Schule hat 1 Hauptfach-Konferenz als Leiterin oder mind. 2 Nebenfächer.
Jeder lädt also dazu ein, schreibt Protokolle ... und führt auch reihum die Protokolle der Dienstbesrpechungen und Gesamtkonferenzen ... bei denen man bei 10 KollegInnen wohl häufiger an der Reihe ist als bei 100 Kollegen.
Und nein, es gibt dafür keine Verlagerungsstunden. Auch nicht für den Übergang in die weiterführenden Schulen, für ein 1. Schuljahr oder sonst was.

Den Erlass für Niedersachsen hat docman ja schon angegeben.

Palim


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von: silberfleck Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 29.05.2011 14:48:28 geändert: 29.05.2011 14:50:32

hat ein Hauptschullehrer auch alle Fächer unterrichtet und waren Schüler deswegen früher schlechter als heute?
Sicher ist es richtig, dass man die Zahl der fachfremd zu unterrichtenden Fächer beschränken sollte und dabei auch Rücksicht auf die Fähigkeiten und Wünsche der Kolleginnen und Kollegen nimmt.
Manchmal gibt es aber in der Praxis kaum eine andere Chance: es gibt Fachkräfte, die seit Jahren in vielen Schulen fehlen, es gibt so gut wie keine Vertretungskräfte für erkrankte oder schwangere Kollegen.
Die Ausgangsfrage beschäftigte sich aber mit der Frage, an wievielen Fachkonferenzen ein Lehrer teilnehmen muss und da finde ich es gut und richtig, wenn es keine bindende Regelung per Gesetz gibt, an der betreffenden Schule eine vernünftige Lösung selbst zu finden.



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