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Forum: "Wie läuft's eigentlich bei euch so mit der Inklusion?"

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@skoleneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: palim Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 28.07.2012 00:10:14

Du hast schon recht,

... aber in Niedersachsen sind die Bedingungen noch nicht festgezurrt ... und so lange darf man sich wünschen und darum bemühen, dass die Bedingungen möglichst gut werden.

Das Beste daraus machen müssen wir dann ohnehin.

Palim


Ach?neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: silja Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 28.07.2012 00:19:44

Realschullehrer beleuchten Dinge anders? Wusste ich noch gar nicht. Aber
gut, dass du mich nach jahrelanger Arbeit in integrativen Klassen aufklärst.
Vielen Dank! Ich habe nämlich auch lange in einer GS und einer HS
unterrichtet.
Nee, Besserwissende Lehrer... Geht gar nicht...


@silja...neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: skole Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 28.07.2012 10:47:45

ich versteh gar nicht, wieso man da jetzt so an die decke gehen muss...
und ja, realschullehrer beleuchten dinge anders... das ist doh nichts negatives.
die sichtweise ist eben eine andere.
dementsprechend sind auch die lösungsansätze andere, die wünsche andere etc....
und dann sieht man das, was für einen sonderschulpädagogogen vielleichts schon ansätze einer erfolgreichen integration sind eben nicht.

aber aussenstehenden wird hier noch einmal ganz deutlich, wie schwer sich die zusammenarbeit der unterschiedlichen fakultas in der integration gestaltet.
wenn selbst in einem FORUM... also noch nicht mal im nackten alltag.... unterschiedliche sichtweisen als besserwisserei ausgelegt werden...
ja , wie solls denn da im schulalltag klappen?

skole


Spagatneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: missmarpel93 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 28.07.2012 16:14:30

Der Vorteil sowohl von Förderschulen als auch Grund- und Hauptschulen ist das Klassenlehrerprinzip.

Dieses lässt sich aber an Real- und Sekundarschulen (und ihren diversen Ausformungen und Benennungen) sowie gesamtschulen nicht umsetzen lassen. In diesen Schulformen regiert genauso wie in den gymnasien das Fachlehrerprinzip.

Selbst wenn ich die konkreten Probleme meiner Inklusionsschüler kenne und Maßnahmen und Konzepte zur individuellen Förderung mit dem betreuenden Sonderpädagogen abgestimmt habe, so laufe ich aber nicht auch noch hinter den 6 bis 10 Fachkollegen meiner Klasse hinterher.

Als fachlehrer anderer Klassen interessiere ich mich auch nur am rande für die Besonderheiten einzelner Schüler. In den 2 Fachlehrerstunden, in denen ich diese SuS in der Woche sehe, müssen die Inklusionsschüler so "mitlaufen" oder gesondert betreut werden.

Wie Inklusion in Gesamtschulklassen von statten gehen soll, wo der KL seine Klasse niemals komplett oder allenfalls in der Klassenlehrerstunde (1 WS) zu sehen bekommt, ist mir absolut schleierhaft. je stärker die differenzierung zum Zuge kommt, desto schlechter ist eine direkte Betreuung der Inklusionsschüler gegeben, außer sie bringen einen persönlichen Betreuer (ich meine nicht den Schulbegleiter) mit.


@skoleneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: silja Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 28.07.2012 21:49:31 geändert: 29.07.2012 15:35:07

Ich war einfach sehr irritiert, wie du durch so eine Bemerkung von mir
meinst meine Sichtweise kennen und einschätzen zu können.
Meine Förderschulkollegen (Sonderpädagogen möchten sie gar nicht so
gerne genannt werden) sind übrigens mir mir einer Meinung, dass es bei
uns mit der Integration (Inklusion haben wir ja gar nicht) nicht besser
sondern schlechter wird.


@skoleneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: missmarpel93 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 29.07.2012 12:38:31

Das hat doch nichts mit Obrigkeitshörigkeit zu tun, wenn ich von Vorgesetzten Vorgaben für mein berufliches Tun einfordere. Welche Funktion haben denn Deiner Meinung nach Vorgesetzte?

Sie dürfen Vorgaben machen und deren Einhaltung überwachen. Aber Vorgaben müssen Handlungsanweisungen zur Erreichnung operativer Ziele sein.

Es ist absolut hirnrissig, wenn politische Vorgesetzte das strategische Ziel "Inklusion" auf die unterste Ebene des operativen Geschäftes (Lehrer) weiterreichen und sagen:

"Nun macht einmal."

Es ist Aufgabe dieser Vorgesetzten die zur Umsetzung nötigen Mittel - sowohl in materieller und personeller als auch konzeptioneller Hinsicht - bereitzustellen.

Im Rahmen der Vorgaben können dann die lehrer an Schulen aufgefordert werden so etwas wie "best practice" zu entwickeln.

Ich für meinen teil fordere eben Anweisungen ein. da die derzeit kommenden Anweisungen höchst widersprüchlich sind, mache ich mir einen Spaß daraus sie entsprechend dem Wortlaut umzusetzen. besser lässt sich das nämlich gar nicht ab adsurdum führen. - Und dass ich mir dabei nichts denke - das glaubst auch nur Du


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von: sarahpan Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 02.08.2012 08:44:19

Wenn ich die Beiträge in diesem Forum lese wird mir ganz anders. Ich arbeite in einer RS in Niedersachsen unterrichte jetzt in den letzten Zügen des Refs alle möglichen S.u.S. mit den unterschiedlichsten Begabungen und Defiziten. Gleichzeitig bin ich die die Mutter von vier Kindern, von denen zwei ihr Abi gemacht haben und studieren, einer den erweiterten SEK I abgelegt und sich gleich erfolgreich selbständig gemacht hat und ein Nesthäkchen mit massiven Defiziten im Bereich Lernen und Sprache. Der Förderungsbedarf ist gewaltig und wir tun alles um unserer Jüngsten zu helfen. Wenn man in diesem Forum liest, gewinnt man den Eindruck,alle Kinder mit Förderbedarf seien ausschließlich auf der Welt um den Unterricht zu stören, sich dissozial zu verhalten und "echte" Lehrer zu ärgern. Wie alle anderen Eltern will ich dass mein Kind in der Schule wohlwollend, respektvoll und förderlich behandelt wird. Und - ich will dass es mit anderen Kindern eine möglichst "normale" Schulzeit im Rahmen seiner Möglichkeiten verleben kann.
Der Alltag mit lernbehinderten Kindern ist ohnehin nicht leicht, aber diese Herausforderung sollte von studierten, pädagogisch ausgebildeten Fachkräften nicht noch durch Ignoranz, Sarkasmus und allgemeiner Ablehnung gegen Betroffene erschwert werden.
Natürlich nerven mich im Unterricht die ADHSler, die Überforderten, die Verhaltensauffälligen. Aber ich muss mich nur wenige Stunden am Tag mit ihnen auseinandersetzen, deren Eltern müssen mit diesen Kindern einen Alltag verbringen.
Ich freue mich darauf in einer Inklusionsklasse zu arbeiten. Es ist herausfordernd und spannend und - durch die Präsenz (meist zu selten) der förderpädagogischen Fachkraft bietet sich die Möglichkeit zum Teamteaching, zur stärkeren Differenzierung. Naiv? Nein, ich glaube nicht.
Ich glaube die Inklusion bietet Chancen.
Auch auf eine Gesellschaft, die meine Tochter nicht mehr defizitär betrachtet und auf ihre mangelhafte Intelligenz reduziert, sondern ihr Andersein akzeptiert und ihre Leistungen anerkennt.
Das wünsche ich mir für alle S.u.S. mit jedwedem Förderbedarf und auch für unsere Gesellschaft.
Und daran will ich mitwirken, anstatt dagegen zu arbeiten.


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von: klexel Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 02.08.2012 10:09:31 geändert: 02.08.2012 10:31:30

kann dir in allen Punkten zustimmen. Und ich glaube, die Ablehnung ist nicht so groß wie du es empfindest.

Das Problem ist einfach, dass diese Inklusion in allen Bundesländern viel zu schnell übers Knie gebrochen wird und die Bedingungen einfach noch nicht stimmen.

"Normale" Lehrer haben den Umgang mit behinderten oder im Lernen eingeschränkten Kindern nicht gelernt, haben keinerlei Erfahrungen damit.
Es gibt diverse FoBis, die aber viel zu spät kommen und längst nicht alle LuL erreichen.
Diese Situation ist untragbar und macht vielen LuL Angst. Und möchtest du, dass dein Kind im Namen der Inklusion von Lehrern unterrichtet wird, die nicht dafür ausgebildet sind??

Es gibt zu wenig ausgebildete Lehrer, die Klassen sind dafür zu groß, die räumlichen /baulichen Veränderungen sind noch längst nicht in Angriff genommen geschweige denn abgeschlossen.
Es wird auf ein Improvisieren hinauslaufen, mit dem niemandem gedient ist.

Hier ein aktueller Link aus den 4teachers-news:
http://www.news4teachers.de/2012/08/cdu-in-nrw-rechtsanspruch-behinderter-schuler-notfalls-verschieben/

Einer zeitweisen Betreuung lernbehinderter SuS steht eine kontinuierliche Betreuung in einer Förderschule gegenüber. Im Augenblick ist letztere sicher jeder Behelfslösung vorzuziehen, meinst du nicht auch? In ein paar Jahren sieht die Situation sicher anders aus.

Es ist in meinen Augen keine Frage des Wollens, sondern - wie auch im Forum mehrfach erwähnt wurde - eine Frage der Finanzen und der materiellen und personalen Ausstattung.

Treffen wir uns mal in 10 Jahren wieder, dann wird es sicher rund laufen, aber bis dahin????

PS: Die Argumente / Überlegungen von missmarpel (etwas weiter oben: SPAGAT) sind weitere Punkte, der sicher noch nicht gelöst sind.



Hat nicht jeder jetzt schon den einen oder anderen "besonderen" in der Klasse?neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: sarahpan Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 02.08.2012 11:18:27

Was mich dabei frage:


Die meisten von uns haben jetzt schon extrem heterogene Lerngruppen in denen wir binnendifferenzieren bis der Arzt kommt. Ich wette, viele unserer regulär beschulten S.u.S. würden sofort einen Förderbedarf im emotional/ sozialem Förderbereich bescheinigt bekommen.
Die vielen hyperaktiven, hypoaktiven, verhaltensauffälligen, schüchternen und aggressiven Kinder werden von uns bestmöglich beschult. Inklusive unserer "Privatrecherchen" bei Eltern, Kollegen, Beratungsstellen um rauszufinden was den kleinen Hansi denn jetzt vom Lernen abhält.

Warum sollten wir uns dagegen wehren Kinder in die Klasse zu kriegen deren Defizite klar diagnostiziert sind, deren Förderung längst in Planform vorliegt, wo uns ein Ansprechpartner der fachkompetent ist zumindest manchmal zur Verfügung steht?

Natürlich reicht das alles nicht! Die Förderstunden sind ein Witz und zwar ein schlechter.

Aber- wir brauchen nicht das Rad für diese Schüler neu erfinden. Es reicht doch wenn wir ihnen gegenüber vorurteilsfrei und zugewandt bleiben.






Inklusionneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: missmarpel93 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 02.08.2012 11:24:00

Es geht doch gar nicht um die besonderen Bedürfnisse der Inklusionsschüler, es geht um die Verschlechterung der Arbeitsbedingungen. Und die lehne ich ab. Wenn die Inklusionskinder dabei unter die räder geraten, so what.

Hauptsache ich komme nicht unter die Räder. Ich habe einen Arbeitsvertrag unterschrieben, bei dem ständig die Arbeitsbedingungen verändert werden, ohne dass es zu einem Ausgleich kommt. natürlich kann mein Arbeitgeben von mir die Übernahme zusätzlicher Arbeitsfelder einfordern, aber dann muss er dieses auch honorieren.


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