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Forum: "native speaker in class"

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Ich würdeneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: ishaa Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 28.09.2011 21:41:16

mir auch erst einmal nicht zu viel Extra-Arbeit mit ihm machen. Ich denke für Abschlüsse und Zeugnisse ist es wichtig, dass er das kann, was die anderen können, und dazu gehören eben auch Schreiben und Grammatik.
Bei mir wurde im letzten Schuljahr in Klasse 6 HS eine Schülerin aus Südafrika eingeflogen. Sie sprach fließend Englisch und Afrikaans, aber kein Wort Deutsch. Die Klasse war riesengroß, unruhig und absolut leistungsschwach, Extra-Förderungsmöglichkeiten gleich Null. Also dachte ich, das Kind muss jetzt leider ein bisschen selbständig arbeiten, mit DAF-Material und englischen Wörterbüchern. Nachdem dann selbst die einfachsten Wörter "nicht im Wörterbuch standen" und einfachste Englischarbeiten höchsten "ausreichend" waren, stellte sich heraus, dass bei der Schülerin eine massive LRS-Störung vorliegt.Anscheinend muss ich mich zur Zeit mit dem Problem nicht befassen, da die Familie es vorgezogen hat, aus dem "Urlaub" in der alten Heimat nicht zurückzukehren...


@ klexelneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: mtp Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 28.09.2011 21:56:57

Bei allem Respekt, aber ich verstehe es nicht, wie man einen native speaker in dem Fach, das wir als deutschen Kindern als Fremdsprache unterrichten, aufgrund einer "mangelnden mündlichen Mitarbeit" von eins auf zwei runterwerten kann.

Haben wir nicht den pädagogischen Auftrag, vorhandene Kenntnisse in unseren Schülern "herauszukitzeln"? Bei dieser Schülerin waren sie doch offensichtlich vorhanden! Ich kann doch nicht die Persönlichkeit eines Schülers bewerten - bei stilleren Schülern (oder bei Muttersprachlern, die aus Verlegenheit ruhiger werden!) sollten wir doch andere Wege finden, auf denen sie ihre Kenntnisse beweisen können. Die mündliche Note ist doch nur eine Teilleistung der Note für die "Sonstige Mitarbeit"?!

Tut mir leid, ich gehe in der Tat recht emotional mit diesem Thema um. Wir sind eine britisch/deutsche Familie (Daddy Brite, Mama quasi-Britin mit 20-jährigem Aufenthalt in GB und deutschen Pass). Meine Töchter (7 und 9)wachsen zweisprachig auf. Beide haben noch kein einziges deutsches Wort mit ihrem Vater und ihren englischen Verwandten gesprochen, sprechen fließend Englisch(well, auf ihrem Niveau); die ältere liest seit einem Jahr sogar englische Kinderbücher. In der zweiten Klasse, nach dem allerersten Halbjahr Englischunterricht, erhielt sie eine Zwei auf dem Zeugnis. Ihre beste Freundin, ein kontaktfreudiges und selbstbewusstes Mädchen, die gerade Mal eine Handvoll englischer Vokabeln beherrschte, erhielt eine Eins. Begründung der Lehrerin: "Tja, ihr Tochter meldet sich halt nicht genug." Sie wusste, dass sie zweisprachig aufwächst.
Meine Tochter ist ein ruhiges Kind, eine Beobachterin, die alles mitkriegt, aber sich eben zurückhält - halt wie viele andere unserer SchülerInnen auch.
Erst als ich die Lehrerin fragte, ob sie denn nicht noch andere Möglichkeiten zur Leistungsfestellung im Bereich der Sonstigen Mitarbeit finden könne, schien sie sich zu regen. Ich schlug vor, sie mehr in kurze Rollenspiele zu integrieren sowie ihr eine Art Moderation zu Beginn der Stunde zu übertragen: Visuell unterstützt nennt sie den Wochentag, das Datum, die Uhrzeit, beschreibt das Wetter, usw. Für meine Tochter war das anfangs sehr schwer, vor der ganzen Klasse zu sprechen - aber sie hat es getan, weil sie sich so sicher im Englischen fühlte. Es ist ihre Stärke - und gleichzeitig konnte sie einen Schritt in ihrer persönlichen Entwicklung tun. Das ist ganzheitlicher Unterricht. Ist doch toll.

Im nächsten Zeugnis hatte sie eine Eins. Manchmal glaube ich jedoch, dass diese Note nur darauf zurückzuführen war, dass wir Eltern uns mit all unserem Herzblut engagiert hatten. Andere tun es nicht oder trauen es sich nicht. Mir tun native speaker kids Leid. Spare them a thought ... sie haben es nicht leicht, besonders wenn sie stillere Persönlichkeiten sind.


Beineuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: klexel Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 28.09.2011 22:48:57 geändert: 28.09.2011 23:28:53

der von mir erwähnten Schülerin ging es am Ende um die Schlussnote in der 10. Klasse. Ich habe ihr mehrfach die Möglichkeit geboten, Referate zu halten und/oder eine mündliche Prüfung zu machen. Sie hatte aber keine Lust, es war ihr nicht wichtig genug. Da hat sie halt ihre 2 bekommen. Zumal die letzten beiden Klassenarbeiten auch "nur" eine 2 waren. War schon in Ordnung so. Ich mache es mir da gewiss nicht leicht...

Nachtrag: Mündliche Leistungen in den Fremdsprachen zählen 60%.....


Hmneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: beccikm Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 28.09.2011 23:09:00

ich bin selbst ns und als ich mich damals zeitweise nicht (mündlich) beteiligt habe, gab's auch nur die 2(+). Ich fand's fair. Im Unterricht wird alles Wichtige bewertet - Einsatz, mündliche und schriftliche Leistungen, Sorgfalt etc. Warum hätte ich damals ne Extrawurst bekommen sollen, nur weil ich mich nicht gemeldet hab? Lag ja an mir.

Ich weiß, dass manche Menschen stiller sind, das ist auch ok. Ich nehme mich heute noch häufg aus dem Geschehen zurück, um alles zu beobachten. Doch wenn man weiß, dass es auf die (mündlichen) Beiträge ankommt, gibt es nur 3 Möglichkeiten:

a) ich melde mich = entsprechende Note
b) ich melde mich nicht = akzeptiere entsprechende Note
c) ICH biete etwas an, um einen Ausgleich zu schaffen

Wieso sollte denn da der Lehrer gefragt sein? Ich find's super, dass ihr als Eltern aktiv geworden seid, aber auch im 'wahren' Leben wird kaum jemand Rücksicht auf die stille Art eurer Tochter nehmen oder ihr helfende Angebote machen. Sie muss da schon selbst aktiv werden.


gefühlte Noteneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: palim Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 28.09.2011 23:21:19

Ich sehe das wie becci:

Es gibt klare Vorgaben, was man im Unterricht leisten soll.
In den Vorgaben steht auch, dass man sich mündlich beteiligen muss, um eine gute Note zu bekommen.

Mal ein anderes Fach: Sport!

Wenn ich super sportlich bin im Freizeitbereich, in der Schule aber nur herummaule und keine Lust habe, mich anzustrengen, dann kann ich doch in der Schule keine gute Note erwarten.
Ein Lehrer kann doch keine Note geben für das, was er erwarten könnte und was das Kind vielleicht in der Lage ist zu leisten. Wo würden wir denn da landen?
Dann hätten meine SuS alle ein 2er-Zeugnis, weil ich bei den meisten weiß, dass sie sehr viel mehr leisten könnten, wenn sie unter optimalen Bedingungen aufwachsen und lernen dürften.

Natürlich kann man in gewissem Maß die Persönlichkeit eines Schülers berücksichtigen. Aber wenn es um eine 1 oder 2 geht, ist das Maß vielleicht ein geringeres und außerdem - mal ehrlich - ist das auch ein Luxusproblem.

Für eine 1 muss man eben den Anforderungen "im besonderen Maße" entsprechen ... also mehr als gut. Und dazu gehört auch, sich am Unterricht angemessen zu beteiligen oder seine besonderen Begabungen einzubringen und zu zeigen.

Wer das nicht möchte ... oder vielleicht auch nicht kann, hat ja mit einer 2 keine schlechte Note bekommen.

Palim


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