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Forum: "inklusion"

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missmarpelneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: lupenrein Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 06.04.2014 11:50:17 geändert: 06.04.2014 11:51:50

Das die Konvention falsch interpretiert wurde, ist mir doch auch klar.

Wir müssen uns nur dagegen wehren,daß mit dem Vorwand der Inklusion
existierende gute Fördermöglichkeiten aus reinem Sparwillen
kaputtgemacht werden - es trifft eben immer die, die sich nicht wehren - .
Und das Schlimmste: Kollegen lassen sich noch freudig vor diesen Karren
spannen, obwohl sie nach Strich und Faden "verarscht" werden.

Wir Lehrer aller Schulstufen werden nicht wirklich mit unseren jeweiligen
Leistungen anerkannt, sondern massiv mißbraucht und auf dem Altar der
Sparsamkeit geopfert.
Den Eltern der betroffenen zu inkludierenden Schüler kann ich nur
wünschen, daß sie genau abwägen, was für ihr Kind das Beste ist und
auch mal ihre Stimme erheben.




@lupenreinneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: missmarpel93 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 06.04.2014 12:47:31

Divede et impera - war schon immer das Motto der Herrschenden. Und zur Zeit haben wir eben eine monetäre Diktatur.

Dass sich die Lehrenden ganz einfach auseunander dividieren lassen, das kommt den Politikern entgegen. Die einzelnen Berufsverbände arbeiten im Bildungsbereich ja auch eher gegeneinander als miteinander. Die Philologen schauen hochnäsig auf den rest der pädagogischen Welt, die realschullehrer hatten schon immer die Betrebungen sich vor allem von den "Volksschullehrern" abzusetzen. Die Primarstufenlehrkräfte und die Lehrkräfte der Berufkollegs leben ohnehin in anderen Sphären. Die gesamtschullehrkräfte waren mal reformpädagogisch unterwegs und allen anderen a priori und vor allem moralisch überlegen. Die Lagerteilung in beamte und tarifbeschäftigte lasse ich einmal ganz außen vor.

Die Grundschullehrkräfte hatten schon immer Inklusion, auch wenn sie nicht so hieß. Es gingen immer alle Kinder in die nächstgelegene GS, wenn sie nicht schwerstbehindert waren. Und jetzt gibt es die ersten Unterschiede, die einen GS-Kollegien unterrichten und fördern alle SuS und geben ihnen am Schluss die Empfehlungen für die weiterführenden Schulen, wohl wissend, dass die eltern diese nicht umsetzen müssen. Daneben gibt es die Kollegien, die genau das gleiche tun, aber eben genauer hinsehen und bereits im GS-Bereich die notwendigen Schritte hin zum AO-SF-Verfahren einleiten.

ich tendiere mittlerweile immer stärker dazu, die Grundschulzeit auf sechs jahre auszudehnen, also die Erprobungsstufe der Primarstufe zuzuordnen. Das hat den Vorteil, dass die AO-SF-Verfahren sauber und in Ruhe ab Klasse 3 abgearbeitet werden können. Die SekI führt dann bis Klasse 9 (Gym) oder 10 im SekI-Bereich.

Es wird also Zeit, dass die berufsständischen Interessenvertretungen sich zu entsprechenden Berufsverbänden zusammenschließen und nicht nur Partikularinteressen verfolgen.


off topic @ missmarpel: Ich plädiere dafür, jetzt schon eine Schule von 1 - 10neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: lupenrein Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 06.04.2014 14:19:50 geändert: 06.04.2014 14:21:13

einzuführen. Dann hörte die unselige Erbsenzählerei am Ende der Klasse 4 endlich auf und wir könnten den einen oder anderen Überflieger mal auf dem kleinen Dienstweg eine Klasse überspringen lassen - so eine Art vorgezogener persönlicher G8 eben.
Nach der 10 geht es dann bei festgestllter Eignung in die gymnasiale Oberstufe.

Das wäre mal ein Beitrag zur Inklusion, was?
Alle gehen in dieselbe Schule,ruhig an verschiedenen Standorten, meinetwegen "binnendifferenziert bis Blut kommt".
Das wäre doch eine dankbare Aufgabe für die Gymnasiallehrer, die dann zum Teil in einer nur noch 3 Jahrgänge umfassenden Oberstufe nicht mehr benötigt werden, die endlich ihr pädagogisches Talent nicht mehr nur an vorsortierte Schüler der Jahrgänge 5 - 13 verschwenden müßten.
Vor allem entfiele dann der Grund, Lehrer für ihre gleiche Tätigkeit unterschiedlich zu bezahlen.
Dann fänden auch mehr Männer in den unteren Jahrgängen statt - juchhuuu - die Schule würde wieder ein Stück mehr männlich - ganz großes Kino, oder -?


@lupenreinneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: reichundschoen Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 06.04.2014 14:27:00

Schule von 1-10 gibt´s doch schon: Nennt sich Gemeinschaftsschule - ob sie tatsächlich die beste Alternativ ist, lässt sich an den Abschlüssen der SuS am besten dokumentieren.


dtoneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: missmarpel93 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 06.04.2014 14:35:57

Ist gar nicht so ot.

Im ländlichen Bereich mit ausblutender Bevölkerung führt langfristig an den PRIMUS-Schulen kein Weg vorbei, wenn man eine Wohnort nahe Beschulung erreichen will.

In den Ballungszentren wird das schon anders aussehen.

Dem deutschen Bildungsbürgertum "sein Lieblingskind" - das Gymnasium - wegnehmen zu wollen, lupi, das führt zum Tode auf dem Scheiterhaufen. (Komm mir später nicht, ich hätte dich nicht gewarnt)

In den wohlhabenderen Randbereichen der Großstädte werden vergnüglich private Gymnasien oder Gymnasien als Ersatzschulen in kirchlicher Trägerschaft gedeihen, selbst die bildungsaffinen Migranten werden Trägervereine unterstützen, die eigene Privatschulen betreiben, und der Rest landet, da Du dich ja inne Rente verpisst, für die nächsten 10 Jahre noch bei mir und anderen an der Oberschule. Und danach gilt:

Nach mir die Sintflut


So issetneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: lupenrein Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 06.04.2014 14:44:55



nee is klarneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: missmarpel93 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 06.04.2014 15:34:24

Volks(gemeinschafts)schule wäre auch wirklich nicht gegangen


erfahrungenneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: sonpaed Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 10.04.2014 15:42:26 geändert: 10.04.2014 15:44:33

das schuljahr geht auf die zielgerade. was hat es gebracht?
neue impulse in der ganzen schule. eine aufbruchstimmung. eine veränderte
zusammenarbeit - sowohl großer teile des lehrerkollegiums, aber auch mit
den
jugendlichen und deren familien. neue blickwinkel, neue methoden bzw. alte
neu entdeckt und systematisch und reflektiert über längere zeit etabliert.

aber auch "stolpersteine". verunsicherungen (austarierung individuelle
förderung im einklang zu anforderungen seitens lehrplänen etc.) und
rückschläge bspw. bei der einführung anderer unterrichtsformen. ein paar
wenige kollegInnen, die nach wie vor lieber alle energie ins jammern und
versuchen zu bremsen stecken. eltern, die gefühlt zu viel wollen und fordern.
geholfen hat die aufarbeitung als/im team. verschiedene blickwinkel wurden
deutlich, somit relativierungen möglich. gegenseitiger aufbau und mitreißen
ist angesagt.

ich könnte noch mehr positives bringen, schreibe derzeit meine eigene
reflexion dazu. aber an dieser stelle soll dies mal genügen. vielleicht kann
dies der aufschlag für andere sein, auch mal positive seiten der arbeit in
"heterogenen lerngruppen" bzw. "schulen des gemeinsamen lernens" kurz
darzustellen.
sonst bekommen die (sich durch ihre sprache immer wieder outenden)
"lehrer" hier zu viel raum. dabei erfahre ich sie gottseidank in freier wildbahn
mittlerweile als (zugegebenermaßenextreme) minderheit….

mfg
sopaed


erfahrungenneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: missmarpel93 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 10.04.2014 21:51:14 geändert: 10.04.2014 21:53:28

Die Erfahrung zeigt auch, dass die Erde eine Scheibe ist.

Wissenschaftliche Untersuchungen beweisen allerdings das Gegenteil. Und jetzt bitte nicht dem Irrglauben verfallen, die B-Stiftung habe den Anspruch wissenschaftlich zu arbeiten oder Klemm und Bos seien fähig empirische Untersuchungen vulgo Erfahrungen wissenschaftlich mit Hilfe geeigneter stochastischer Verfahren zu beweisen.


Meine Erfahrungenneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: palim Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 10.04.2014 22:15:01 geändert: 10.04.2014 23:28:16

... sind zum Teil ganz andere.

Heute habe ich gehört,
dass Eltern ihre nächsten Kinder nun lieber an der konkurrenzlosen freichristlichen Privatschule anmelden,
weil sie nicht länger ertragen und zusehen wollen, wie ihre älteren Kinder von Klassenkameraden geschlagen werden,
weil die Zeiten der I-Helferin begrenzt sind und für den Vormittag nicht ausreichen
und den Lehrkräften Möglichkeiten und Mittel fehlen.

Somit entziehen sich diejenigen, die es sich irgendwie leisten können, der Inklusion,
selbst in einer Gegend, in der es weit und breit so gut wie keine Privatschule gibt ... ok, eine.
Kinder, die da nicht tragbar sind, werden verwiesen,
das ist an allgemeinen Schulen weit schwieriger,
führt aber unter den gegebenen Bedingungen dazu, dass keiner mehr vernünftig lernen kann.

Palim


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