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Forum: "SuS sind nicht lernbereit"

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SuS sind nicht lernbereitneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: lehrersabs Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 01.01.2012 15:00:30

Hallo alle zusammen,

ich brauche dringend Euren Rat.
Seit August bin ich Referendarin an einem Gymnasium und unterrichte dort u.a. Mathematik in einer 9. Klasse.
Die Klasse ist dafür bekannt, dass sie sehr lebhaft ist, anfänglich hatte ich damit keine großen Probleme. Inzwischen ist die Situation so, dass ich nicht mehr zum Unterrichten komme. Ständig muss ich meine Erklärungen unterbrechen. Wenn ich die SuS selbstständig arbeiten lasse kann ich davon ausgehen, dass ein großer Teil nicht intensiv arbeitet. Die SuS sind auch nicht in der Lage sich in Gruppen ein Thema allein zu erschließen (erst einmal ausprobiert).

Nun ist es gekommen, wie es kommen musste: Die letzte Klassenarbeit ist sehr, sehr schlecht ausgefallen (beste Note 4, Rest fast nur 5). Mir wurde nun gesagt, ich soll das Thema nochmal wiederholen und üben.
Aber wie soll ich das anstellen, wenn die SuS nicht bereit sind zu lernen?

Vielen Dank in Vorraus :)


.neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: palim Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 01.01.2012 15:46:29 geändert: 01.01.2012 15:48:11

Ich würde sagen:
1. Konsequenzen ziehen
2. konsequent sein
3. Wenn es irgendwie geht, mit anderen Lehrkräften absprechen

zu 1.
Erkläre den SuS, dass du nicht bereit bist, ihre Arbeitshaltung weiter zu tolerieren.
Erkläre ihnen, welche Erwartungen du an sie hast, welche Regeln deinem Unterricht zu Grunde liegen und was folgt, wenn sie diese nicht beachten. (Schrifltich!)

zu 2.
Achte darauf, dass du die aufgestellten Regeln kontrollieren kannst (z.B. auch zeitlich!)
Setze die Konsequenzen genau und sofort durch.

zu 3.
Einfacher wird es, wenn ihr gemeinsam die Regeln aufstellt. Das kommt aber auf das Team an und ist nicht immer leicht.

Außerdem könntest du einen Lehrer deines Vertrauens darum bitten, dich in deinem Unterricht zu besuchen und dir hinterher dazu eine Rückmeldung geben lassen. (damit meine ich NICHT den Seminarleiter!)

Alles klingt nach hartem Unterrichtsstil und ich weiß auch um die Kritik, die dazu zu sagen ist,
in einer 9. Klasse, in der alle Probleme haben, denke ich aber, dass Diskussionen und Apelle schon längst gelaufen sind.

Wichtig finde ich auf der anderen Seite auch, zu überdenken, ob du mit deinem Unterricht ggf. über die Köpfe hinweg unterrichtest und sie dir vielleicht gar nicht folgen können. Auch das wäre zu überdenken, zu beobachten, zu überprüfen!

Palim


... zu dem,neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: schwingrid Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 01.01.2012 17:26:08

was palim ausgeführt hat, möchte ich noch ergänzen, dass m.E. gerade in 9 höchstens 3 Regeln genügen müssten.

Wie sieht es mit der Stoffverteilung aus, könnte man auch etwas umstellen, das etwas leichter für die SuS anzugehen wäre?

Viel Geduld auch mit dir), Gelassenheit(gerade dir gegenüber) und Konsequenz

Lass doch lesen, wie es dir erhegt!



...neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: northwind Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 01.01.2012 20:11:49

Was mich interessieren würde: Bist du als Referendarin in deinem Untericht auf dich allein gestellt oder hast du einen erfahrenen Kollegen an deiner Seite? Bei uns haben die Referendare immer einen Mentor, der auch im Unterricht dabei ist. Klar bei personellen Problemen sind die Mentoren auch mal in der Vertretung, aber sie sind die ersten Ansprechpartner und es gibt doch auch noch den Klassenlehrer und andere Fachlehrer, die diese Klasse kennen und dir sicher helfen können. Hol dir Rat und Hilfe vor Ort, das ist KEIN Versagen!


Lass doch mal ...neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: reichundschoen Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 01.01.2012 21:25:37

einen Fach-Kollegen/-in, auf deine Unterrichtsvorbereitungs-Ideen schauen. Manchmal findet man in verzwickten Situationen die besten Lösungen im Gespräch.

Als letzte Möglichkeit hilft eigentlich immer ein unangekündigtes Telefonat mit den Eltern mit einem Verweis darauf, dass man sich wegen der persönlichen Entwicklung ihres Kindes sorge. (klappt nur dosiert, nicht inflationär).

Ganz hartnäckige Sorgenkinder bitte ich mit ihren Eltern zum Gedankenaustausch in der Schule. Wenn alle Beteiligten an einem Tisch sitzen, lösen sich die Probleme in der Regel blitzartig.

LG - und: Lass den Kopf nicht hängen!!!!


Vielen Dankneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: lehrersabs Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 01.01.2012 22:30:01

für die schnelle, ausführlichen und netten Antworten!

Etwas verzwickt ist die Situation schon.
Einige der Vorschläge versuche ich bereits seit einiger Zeit umzusetzen. Z.b. habe ich gleich am Anfang das Schuljahres mit den SuS zusammen Regel aufgestellt, wie wir eine gute Lern- und Lehratmosphäre schaffen können. Leider fehlt mir noch etwas die Konsequenz! Aber was macht man z.B. wenn die SuS zu Beginn der Stunde noch nicht ausgepackt haben?!

Ich verteile von der Schule vorgefertigte Formular, die die Eltern über Fehlverhalten ihrer Kinder informieren. Und habe inzwischen auch mit ein Paar Eltern telefoniert. Bisher habe ich kaum eine Besserung gemerkt :(
Ich habe Striche an der Tafel gemacht, wenn die SuS laut waren und dann gab es Zusatzhausaufgaben und "Straftest" - ohne Besserung.

Leider haben mir sympatische Kollegen immer parallel zu mir Unterricht, so dass sie nicht hospitieren kommen können :(
Und ich unterrichte seit Beginn des Schuljahres die Klasse selbstständig (also kein Mentor o.ä.).

Eigentlich spreche ich oft meinen Unterricht (selten Details) mit meinen Kollegen ab, die auch in der 9. Klasse unterrichten. Wir werden etwas dazu "gezwungen" das gleiche zu unterrichten (Inhalte). Mir fehlt komplett die Erfahrung und habe mich bisher mehr auf meine Kollegen verlassen (Fehler!?).

Mehrfach habe ich mit der Klassenlehrerin besprochen, aber sie kann mir auch keine Tipps geben. In den nächsten Wochen wird wohl ein Elternabend stattfinden, zu dem auch die anderen drei "Problemlehrer" eingeladen werden sollen. Ich hoffe das dort einiges bewegt werden kann.

Aber ihr habt schon recht. Ich muss versuchen gezielter Unterricht vorzubereiten und immer eine zweite Meinung mir dazu einzuholen.

Hat jemand noch eine Idee, mit welcher Methode ich die SuS dazu bewegen kann Übungsphasen auch zu nutzen?

Ich werde euch auf jeden Fall auf den Laufenden halten.

LG


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von: klexel Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 01.01.2012 22:46:46

Problem haben nicht nur Referendare oder junge LuL, aber die älteren KollegInnen haben vielleicht ein bisschen mehr Routine, Erfahrungen mit diesem Problem. Du stehst also nicht allein da, das nur ein bisschen zum Trost.

Es gibt eine Reihe von Foren, wo du vielleicht die eine oder andere Idee übernehmen kannst.

Vielleicht hilft dir diese Ferienlektüre:


http://www.4teachers.de/?action=showtopic&topic_id=20791&page=0

http://www.4teachers.de/?action=showtopic&topic_id=13278&page=0

http://www.4teachers.de/?action=showtopic&dir_id=2641&topic_id=26917

In der Rubrik, in der du gepostet hast (Disziplin/Regeln) kannst du auch noch weiter stöbern, da findest du sicher noch mehr Diskussionen dieser Art.

Ich wünsche dir für das neue Jahr viel Erfolg in deiner Klasse


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von: sahara14 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 02.01.2012 00:58:34

Wenn ich die SuS selbstständig arbeiten lasse kann ich davon ausgehen, dass ein großer Teil nicht intensiv arbeitet.
Vielleicht kann es helfen, dass du den SuS sagst, dass du das erarbeitete zum Schluss der Stunde einsammelst und benotest?

Die SuS sind auch nicht in der Lage sich in Gruppen ein Thema allein zu erschließen (erst einmal ausprobiert).
Das kennen die SuS vielleicht von anderen Lehrern her noch nicht? Aber: war den SuS klar, was sie machen sollten? Und wie wurde das danach präsentiert? Mussten die Kinder das dann den anderen vor der Klasse vorstellen? Das wäre ein Anreiz, wenn sie nicht als faul und unfähig dastehen wollen.

Hört sich beides hart an. Aber die Schüler müssen wissen, was mit ihrem Erarbeiteten werden soll, wozu sie das machen. Und wenn sie direkte Konsequenzen sehen in Form von einer Note oder dem, dass sie nichtwissend vor der Klasse stehen, mag das vielleicht schon helfen.

Und ich würde unbedingt nochmal die Regeln neu besprechen und schriftlich im Klassenzimmer fixieren, damit alle die sehen.

Und Konsequenzen sind genau das, was die Kinder spüren müssen: du hast das Sagen in der Klasse, nicht die Kinder. Vielleicht kannst du versuchen, dich nicht auf ihre Spielchen einzulassen.
Dazu wünsche ich dir viel Kraft!


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von: missmarpel93 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 02.01.2012 07:39:20

Du hast ein Problem dahin gehend, dass Du im Rahmen Deiner Möglichkeiten mit großer Wahrscheinlichkeit alles richtig machst. Der paradigmenwechsel in puncto Lernen ist noch nicht bei allen angekommen. Selbständiges, individuelles Lernen kann nur funktionieren, wenn die Lerner Verantwortung übernehmen für ihr Lernverhalten, nicht für den Lernerfolg. Das Problem, das ich übrigens auch mit meinen SuS habe, ist, dass sie vorrangig im Unterricht lieber chillen als eigenständig zu arbeiten.

Hilft nur eines bleib konsequent, mach den SuS klar, dass sie selbst verantwortlich sind und die Zeit während der Arbeitsphasen im Unterricht effektiv nutzen müssen.

Es ist wie mit den Pferden, Du kannst nur den Trog mit Wasser füllen, saufen müssen die Pferde selber.

Das Problem, die Lethargie der SuS zu durchbrechen, bedarf eines langen Atems.

Kleiner Trick: Ich habe schon Aufgaben, die die SuS im Unterricht gemeinsam erarbeiten sollten, inhaltsgleich in Klassenarbeiten übernommen. Mich hat nämlich auch gestört, dass die Sus am Ende einer Doppelstunde keine selbsterarbeiteten Ergebnisse vorstellen konnten, die in der Stunde nicht bearbeiteten Aufgaben ebenfalls als Hausaufgabe nicht gemacht hatten und als ich die Aufgaben mit den SuS durchsprechen wollte, nicht bereit waren den tafelanschrieb (Rechenweg) in ihr Heft zu übernehmen. Die SuS sind 10er und die Aufgaben waren reine Wiederholung von 9er-Lernstoff, also nichts Neues. Ich werde bei der Vorbereitung der ZP10 genauso wie bisher weitermachen, ich werde den SuS Aufgaben zu den einzelnen Themengebieten vorlegen und diese in Partnerarbeit bearbeiten lassen. Wer anfängt und ggf. im Detail steckenbleibt, bekommt Hilfe von mir. Wer die Zeit nutzt um sich mit seinem Partner zu unterhalten, wird mit den Konsequenzen leben müssen. Und genau so habe ich es den SuS auch mitgeteilt.

PS Ist nicht nur bei mir so, die anderen 7 in der Stufe - sowohl in E- als auch in G-Kursen - eingesetzten KollegInnen berichten das Gleiche, so what.


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von: briefoeffner Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 02.01.2012 08:49:12

Einige der Vorschläge versuche ich bereits seit einiger Zeit umzusetzen. Z.b. habe ich gleich am Anfang das Schuljahres mit den SuS zusammen Regel aufgestellt, wie wir eine gute Lern- und Lehratmosphäre schaffen können.

Das könnte dein großer Fehler gewesen sein. Die Schüler gehen seit 9 Jahren zur Schule und wissen selber, wie sie guten Unterricht mitgestalten können. Du hast damit die Rollen vertauscht, sie nehmen dich als Autorität nicht mehr Ernst.

Dein zweiter Fehler ist vielleicht deine Gutmütigkeit. Einen lärmenden, arbeitsverweigernden Haufen Halbstarker "lebhaft" zu nennen, ist nicht treffend.

Ansonsten würde ich bei 9-Klässlern keine Striche an die Tafel machen. Höchstens auf ein Blatt, das bekommen die auch mit. Aber Striche in der 9. sind nicht das Optimale.


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