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Forum: "Frage zu Leselernmethoden"

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Frage zu Leselernmethodenneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: kirre Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 31.01.2012 13:26:06

Hallo,

Ich belege gerade ein Seminar zum Schriftspracherwerb und nun haben wir letzte Woche verschiedene Leselernmethoden behandelt...

Meine Frage ist nun folgende: Um welche Methode handelt es sich, wenn ich die Wörter wie folgt einführe?

Besen, Bese, Bes, Be, B
Esel, Ese, Es, E

ist dies das analytisch-synthetische Verfahren?
Zudem sollen wir beantworten, ob wir diese Methode für sinnvoll halten und dieses Verfahren selbst in der Schule einsetzen würden? Wo liegen denn hier Vor- bzw. Nachteile?


hmneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: palim Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 31.01.2012 14:52:59 geändert: 31.01.2012 15:29:04

Hi kirre,

ich wundere mich gerade mal ein wenig, dass diese grundsätzlichen Fragen im Seminar nicht besprochen wurden

Da solltet ihr vielleicht generell mal deutlich machen, dass das Studium nicht aus dem Kauf von Büchern besteht, die die Dozenten gerade herausgegeben haben, sondern dass sie LEHREN sollen.

Ansonsten empfehle ich "Lesen lernen - schreiben lernen" von Menzel, das steht bestimmt in der Uni-Bib. Es ist alt, aber erklärt das Grundsätzliche und ist schnell gelesen. Die halbe Stunde solltest du dir gönnen.

Generell bedeutet
Synthese - Zusammensetzen von Buchstaben/Laute
Analyse - Wörter in Buchstaben oder besser Laute zerlegen
synthetisch-analytisch ist also schon eine Mischform, wobei eben Wörter nach Lauten analysiert werden und so, wie du es geschrieben hast, auf- bzw. abgebaut werden.


Ob du es selbst in den Unterricht einbinden möchtest, ist eine persönliche Entscheidung nach Abwägung der möglichen zur Verfügung stehenden Ansätze, deiner Überzeugung und den Fähigkeiten der betreffenden SchülerInnen.
Nach wie vor gibt es LehrerInnen, die eine Lehrgang vorziehen, der strukturiert für alle analytisch-synthetische Übungen vorgibt,
diese Übungen können auch in andere Konzepte eingebunden werden.
Andere Lehrkräfte folgen den Ansätzen von Reichen (Lesen durch Schreiben) u.a. oder Brügelmann (Spracherfahrungsansatz)
... und noch andere Lehrkräfte mischen alles.

Darauf kann man keine eindeutige Antwort geben.

Palim

Nachtrag:
einen knappen Überblick bekommst du auch hier:
http://de.mini.wikia.com/wiki/Grundschulp%C3%A4dagogik/Deutsch/Erstlesen
mitglied.multimania.de/danielavarga/erstlesen.doc


Dankeneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: kirre Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 31.01.2012 15:20:55

Danke für die schnelle Antwort :)

Werde mir gleich morgen mal das Buch aus der Bib ausleihen. Vielleicht wird man dann einiges klarer...

Ich versteh nur immer noch nicht ganz, um welchen Ansatz es sich hier handelt? Ist es dann anyltisch-synthetisch oder nur der analytische Ansatz?
Unsere Dozentin hat uns erzählt, dass man sowohl das analytische als auch das synthetische Verfahren heute nicht mehr anwendet.


noch mehrneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: palim Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 31.01.2012 15:39:11

Das REIN analytische oder REIN synthetische wird nicht mehr eingesetzt,
die Mischform gibt es aber nach wie vor und ist sehr verbreitet, denn sowohl Fibellehrgänge als auch freiere Ansätze greifen auf diese Elemente zurück.

Sollte sie das abstreiten, frag sie nach einer wasserfesten empirischen Untersuchung, mit der sie das belegen kann.

Nach dem früheren Methodenstreit (NUR analytisch oder NUR synthetisch) entwickelten sich in den Schulen viele Mischformen.

Inzwischen gibt es wieder zahlreiche Ansätze, die so oder ebenfalls neu vermischt in den Schulen eingesetzt werden.

Dabei gibt es aber eben auch eiserne Verfechter der einen oder anderen Methode.

Generell bevorzuge auch ich als Lehrerin einen bestimmten Ansatz oder eine Mischform,
würde aber nicht generell behaupten, dass es mit den anderen Formen nicht gut zu unterrichten oder nicht erfolgreich ist.
Belege und Studien, dass das eine besser sein soll als das andere findet man auch im NEtz ... zu allen Richtungen.

Wenn du dazu mehr wissen möchtest, könntest du nach "Schriftspracherwerb" und Namen wie Brügelmann, Sommer-Stumpenhorst, Reichen, Metze u.a. suchen
extrem kritisch dazu: http://www.grundschulservice.de/index.html
Das zeigt vielleicht, wie weit die Meinungen auseinander gehen.

Palim


ich nochmalneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: kirre Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 01.02.2012 16:00:44

Hallo :)

Also ich habe meine Dozentin nochmal angesprochen und sie hat gesagt, dass diese Übung zum Wortabbau auschließlich der synth. Methode zuzuordnen ist. Sie sagte, dass diese Übung (genau wie Übungen zum Wortaufbau) eine lange Tradition haben, heute aber aufgrund neuerer Erkenntnisse nicht mehr verwendet werden. Diese Übungen berücksichtigen wohl nicht, dass z.B. das /e/ in der Vollsilbe ganz anders klingt als das /e/ in der Reduktionssilbe...

Jetzt leutet mir das ganze auch etwas mehr ein ;)


ahaneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: palim Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 01.02.2012 18:08:20

Wobei diese Übungen ganz bestimmt noch im Unterricht eingesetzt werden, auch wenn es nicht ihrer Lehrmeinung entspricht.

Ich würde sogar behaupten, dass es sogar Schulbücher oder Arbeitshefte gibt und/oder andere Materialien, die diese Übungen weiterhin anbieten oder einsetzen.
Ebenso wird es LehrerInnen geben, die diese Materialien nutzen oder aus Gewohnheit oder Überzeugung (das hat schon immer gut geklappt) weiterhin diese Aufgaben einsetzen.

Das bedeutet ja auch nicht, dass die Lehrerinnen NUR DIESE Aufgaben nutzen.

Palim


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