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Forum: "Abschaffung der Schulpflicht?"

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was soll'sneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: missmarpel93 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 11.02.2012 13:55:26

REFA und RAL gibt es heute auch noch, warum also nicht auch die Schulpflicht.

Reischausschuss für Arbeit und
Reichsausschuss für Lieferbedingungen

Es war eben doch nicht alles schlecht ...


Homeschoolingneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: beccikm Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 11.02.2012 17:17:48 geändert: 11.02.2012 17:18:59

Homeschooling halte ich für bedenklich. Mal ernsthaft: Wenn alle Eltern ihre Kinder unterrichten, wer geht denn da noch arbeiten? Mindestens die Hälfte bliebe daheim.

Ganz zu schweigen davon, dass da nicht alle qualifiziert genug sind! Und das Argument mit den vielen arbeitslosen Lehrern? Wenn Schulen schließen, gibt es davon noch mehr!

Und wie marikoknight schon sagte: Die Sozialisation wird auch erschwert, wenn Kinder kaum/ keinen Kontakt zu Gleichaltigen (in der Schule) haben.



@beccikmneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: caldeirao Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 12.02.2012 18:44:32

Mal ernsthaft: Wenn alle Eltern ihre Kinder unterrichten, wer geht denn da noch arbeiten? Mindestens die Hälfte bliebe daheim.

Wenn die Lernergebnisse dann besser sind, hätte es auch seine Berechtigung.

Es gibt sicher für alles Vor- und Nachteile. M. E. sollte Hausunterricht auch nicht ohne Weiteres für jeden möglich sein. Aber unter bestimmten Bedingungen, kann eine Befreiung der Schulpflicht aber mit Unterrichtsverpflichtung auch sehr hilfreich sein. Es gibt Kinder, die sind auf bestimmten Gebieten sehr erfolgreich und für die ist die Schulpflicht hinderlich z.B. damals Tokio Hotel. Die haben so viel Kohle verdient, dass sie damit ihr Leben bestreiten können.

Oder im Schach gibt es 3 ungarische Schwestern, die haben von Kleinauf sehr intensiv Schach gespielt und hatten diese Hausbeschulung. Die mussten von Zeit zu Zeit über den Unterrichtsstoff Prüfungen ablegen.

Eine dieser Schwestern hat es in den TOP-Ten-Bereich der Männer geschafft, eine hat gut bei den Männern mitgespielt und eine war "nur" Weltspitze im Frauenbereich. Keine dieser Schwestern ist eine verkrachte Existenz, hat irgendwelche Drogen- oder ähnliche Probleme. Ich glaube auch nicht, dass eine von denen unglücklich ist. Für die war es einfach ein Segen. (Wer recherchieren möchte, es sind die Polgar-Schwestern)

Was mich an diesem Forumsbeitrag geärgert hatte, war die Aggressivität der Wortwahl und die Aburteilung der Gegner ohne sie gehört zu haben. Nun klangen ja doch versöhnlichere Töne an.


Schwanger gegangen neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: janneke Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 21.02.2012 16:01:58

bin ich mit diesem Forum seit einiger Zeit. Meine Gedanken sind eher, dass die Aufhebung der Schulpflicht im Tausch gegen eine Bildungspflicht mit Prüfungen wohl gar nicht so viele Schüler aus der Schule "abziehen" würden. Wenn ich mal nur meine Schule betrachte, an der es das "gehobene Klientel" durchweg gibt, dann kann ich mir für allerhöchstens 10% der Schüler vorstellen, dass es die Eltern überhaupt ZEITLICH auf die Reihe bekämen, ihre Kinder selber zu beschulen. Überlegt euch doch mal, wie viele Mütter ihr ansprechen könnt, wenn ihr am Unterrichtsvormittag mal Hilfe für was auch immer braucht. Und nehmt dann diese Hand voll und fragt euch weiter, wer von denen ein Interesse daran hätte, sein Kind selber zu unterrichten oder seinen sauer erarbeiteten Zweitverdienst (auch bei den gutsituierten Leuten keine Seltenheit mehr) für einen eingekauften Lehrer rauszuschmeißen. Bleiben vielleicht 3 bis 5% aller meiner Schüler, für die das überhaupt in Frage käme. Lasst diese Eltern das doch mal ein Jahr lang ausprobieren. Ich glaube, die meisten hätten dann schon wieder genug von diesem Experiment. Von den Schülern mal ganz abgesehen, denen es mit der Zeit wohl auch eher zu langweilig zu Hause wird.
Als "Fluchtmöglichkeit" finde ich Heimunterricht gar nicht uninteressant. Manchmal gibt es eben doch Fälle, bei denen es einfach gut wäre, wenn die Kinder zu Hause bleiben und dort weiter lernen können.
Noch eine Frage, die mich bewegt: Wenn daheim beschulte Kinder in den Prüfungen durchfallen, was würde dann passieren? Einmal die Prüfung wiederholen, klar. Und wenn das dann immer noch nix wird? Dann doch die Verpflichtung zum Schulbesuch? Gibt es in Ländern ohne Schulpflicht dazu eine Regelung?


@jannekeneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: caldeirao Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 21.02.2012 16:13:50

ich sehe das ähnlich wie Du.

Ich glaube auch, dass sich die Zahl in Grenzen halten würde. Man kann ja auch bestimmte Hürden dazwischen bauen, um nicht dem Schwänzen Tür und Tor zu öffnen.

Aber ich glaube auch, dass für manche Kinder das wirklich eine Alternative wäre.

z.B. sehr hochbegabte Kinder, Kinder mit außergewöhnlichen Fähigkeiten, kranke Kinder, Kinder dessen Eltern im Ausland arbeiten

Wie Regelungen dazu im Ausland aussehen weiß ich nicht.


@jannekeneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: feul Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 21.02.2012 23:41:24 geändert: 21.02.2012 23:41:54

Noch eine Frage, die mich bewegt: Wenn daheim beschulte Kinder in den Prüfungen durchfallen, was würde dann passieren? Einmal die Prüfung wiederholen, klar. Und wenn das dann immer noch nix wird? Dann doch die Verpflichtung zum Schulbesuch? Gibt es in Ländern ohne Schulpflicht dazu eine Regelung?

bei uns ist es erlaubt, die kinder selbst zu unterrichten. (allerdings muss für den religionsunterricht ein elternteil die entsprechende religion haben bzw nicht aus der kirche ausgetreten sein, ansonsten müsste diesen teil der bildung eine andre person übernehmen).
am schuljahresende gibts eine prüfung, fällt man da durch, gibts KEINE wiederholung und ist schulpflichtig im darauffolgenden jahr.

ich war vor jahren mitbegründerin eines montessorikindergartens und wir haben diese regelung zugunsten mancher - ganz weniger - kinder ausgenützt. wenn die kindergärtnerin udn die eltern der meinung waren,dem kind täte ein jahr kindergarten besser als die erste klasse, so haben die eltern einen antrag auf hausunterricht gestellt, das kind ging aber weiter in den kindergarten. am ende des jahres natürlich keine weitere bewilligung, weil die prüfung nicht bestanden wurde und normale einschulung in die erste klasse. geschah übrigens mit wissen des leiters der volksschule (=GS).


einige meiner Schülerneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: amann Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 21.03.2012 18:06:20 geändert: 21.03.2012 18:11:34

hatten den Hausunterricht sozusagen teilweise und unfreiwillig, weil sie oft krank wurden; sie arbeiteten den Stoff zuhause nach und waren bei den Klassenarbeiten etwa so gut wie die anderen auch.

Den hier bemerkten aggressiven Ton erkläre ich mir damit, dass homeschooling typischerweise etwas ist, das die Amis machen. Nun kennen wir eine Familie aus Minnesota - dem Staat, in dem homeschooling "erfunden" und anfangs gegen die damalige amerikanische Schulpflicht erkämpft wurde - deren Kinder alle zuhause lernen.
Deren soziale Kontakte sind reger als was man in der Schule so kriegt, aber natürlich ist es eine andere Art von Kontakten: sie treffen sich zum Musikmachen oder Sport, ältere Schüler lernen mit Jüngeren Mathe usw.
Gemeinsames Tuscheln im Unterricht oder zusammen im Bus fahren müssen diese Kinder entbehren.


ich bin bei diesem Themaneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: starkedame Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 29.03.2012 11:05:14

hin- und her gerissen.

Mein kleiner Autist, wird wohl entweder dieses oder nächstes Jahr eine GU-Klasse besuchen.

Ob da alles mit der Bildung so optimal klappt weiß ich nicht, vieles wird ihn ablenken - dann werde ich wohl einiges zu Hause einfach mit ihm noch durchkauen müssen.

Wenn die Bildung komplett auf der Strecke bleibt, wäre eine Befreiung der Schulpflicht schon eine Option, doch, wieviel kann ich schaffen?

Ich denke einfach, ohne das Wissen, das Lehrer durch das Studium und durch ihre Berufserfahrung haben, ein Kind zu beschulen, wird garnicht optimal sein.

Wer soll da dann noch reflektieren, wenn ich komplett falsch liege? Was ist, wenn ein Kind so seine Bildung erhält und später doch mit Arbeitskollegen klar kommen muss und auch einem Vorgesetzten, der andere Regeln aufstellt?

Im Moment denke ich, dass Lehrer um einiges kompetenter sind und ich das niemals stemmen könnte.
Ich würde es immer vorziehen, soviel Normalität wie möglich. Natürlich käme auch eine Privatschule in Betracht, doch wenn ich draußen beobachte, wie 1-2 Lehrerinnen es stemmen mit einer ganzen Klasse draußen zu sein, es zwar vielleicht für das eine Kind manchmal eine kleine Ungerechtigkeit gibt, doch in der Summe wieder alles gestimmt hat, sind diese 2 Lehrer einfach kompetent gewesen.

Mag sein, dass Mutter x, sagt, warum haben sie und nicht mit meinen Kind usw.

Doch habe ich es einfach mal als Beobachterin erlebt, wie schwer es mit 25 Kindern sein kann und muss sagen, Hut ab - das kann kein System liefern, in dem es nur noch eine Bildungspflicht gäbe. Diese Reibereien sind einfach für alle Kinder wichtig und auch das man Entscheidungen von dem Lehrer zu akzeptieren hat. Das ist eine wichtige Erfahrung und sollte von jedem respektiert werden.

Durch stilles Mitlesen habe ich schon manche Einstellungen von mir geändert und denke - klar vieles muss verbessert werden, doch muss auch darüber nachgedacht werden, was die Schule für eine Aufgabe hat, sie bereitet auf das Arbeitsleben vor und ich weiß nicht ob so eine massive Änderung wirklich so gut ist.

LG Starke Dame


der Normalfallneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: amann Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 30.03.2012 10:16:08

ist, das ist wohl keine Frage, dass jedes Kind zur Schule geht. Die meisten gehen ja auch gerne, sagen die Umfragen.
Das Problem ist der Zwang, den die deutsche Form der Schulpflicht ausübt in Fällen, die eben nicht der Norm entsprechen. Eigenwillige Kinder, besondere Weltanschauungen der Eltern, unmögliche Lehrer (gibt es natürlich nicht, weiß ich doch, ...) oder besondere Lebensumstände.

Da frage ich mich schon: muss der Staat wirklich die totale Kontrolle ausüben??


genausoneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: supermom4 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 30.03.2012 10:55:03

sehe ich es auch.


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