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Forum: "Schulprogramme?"

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Idee aus der Wirtschaft adaptiertneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: amann Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 25.08.2012 12:09:53 geändert: 25.08.2012 12:12:20

Seit einigen Jahrzehnten ist in der gesamten Gesellschaft die Wirtschaft das Leitmotiv und oberstes Ziel (so wie es im 19. Jh der Staat und im Mittelalter die Kirche war) - da schaut man drauf, kopiert deren Verhaltensweisen und Lösungsmodelle.

Und da die Mode in der Wirtschaft gerade Evaluation, Qualitätsmanagement usw. ist, wird es nach diesem Vorbild auch in der Schule gemacht, ähnlich wie um 1900 mal das Militär Vorbild für die Schule war ...

Wir in RP haben zwar eine gewisse Freiheit, wie unsere Arbeitspläne, Programme usw. aussehen sollen, aber durch die Beispiele und Begleittexte wird doch eine bestimmte gewünschte Form suggeriert, an der sich viele Kollegen orientieren, z.B. die vermaledeiten Tabellen, die ganz automatisch danach schreien, dass in jedem Kästchen was stehen müsse ...
Und diese (echten oder eingebildeten) Vorgaben passen einfach selten zu den Fragestellungen, die sich bei der Bemühung um guten Unterricht ergeben. Diese Fragen sind ja auch je nach Fach und Schulform andere.

Dazu kommt, dass man nie das Gefühl hat, die in vieler Müh erstellten Texte würden von irgendwem gelesen. Oder erst nach Jahren von den Qualifaxen.


Großer Aufwand... und am Ende viel Augenwischereineuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: palim Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 25.08.2012 22:11:27

Bei uns gibt es die Schulprogramm-Gedanken ein wenig länger, inzwischen ist das Programm auch überarbeitet worden.

Ich würde behaupten, dass wir vieles davon umgesetzt haben. DAs liegt aber auch daran, dass wir beim ersten Programm vieles selbst verfasst haben.

Die Hinweise von angel19 sind schon richtig: es raubt eine Menge Zeit und Kraft.
Naheliegend, dass man dann schnell im Internet guckt und bei anderen Schulen nachliest oder passendes kopiert. Dann geht es erheblich schneller.

Wir haben uns bemüht, wirklich die Sachen aufzuschreiben, die wir ohnehin umsetzen.
Mich hat von Anfang an... und auch bei der Inklusion und einer nachfolgenden externen Evaluation dazu... gestört, dass immer alle unterstellen, Lehrkräfte würden nur gut arbeiten, seit es Programme, Evaluationen und Inspektionen gibt. So ein Quatsch!

Lehrkräfte haben auch davor hervorragend gearbeitet, nun leisten sie zusätzliche Arbeit im Erstellen der angeforderten Konzepte. Dies geht zu Lasten der anderen Aufgaben und der Lehrergesundheit, das sehe ich auch so.

Evaluationen sind in Niedersachsen jährlich vorgeschrieben. Tolle Idee! Der Aufwand ist immens: Fragebögen müssen an die Schule und die Schüler angepasst werden, sie müssen erstellt, bearbeitet, ausgewertet werden und und und. Damit sind wir an unserer kleinen Grundschule mit dem Schulvorstand ein Jahr beschäftigt. Die daraus resultierenden Ergebnisse und die Umsetzung der Konsequenzen werden uns sicherlich ein weiteres Jahr beschäftigen.
Da wäre es viel konsequenter, die Regelmäßigkeit über mehrere Jahre zu strecken, ansonsten heften Schulen nämlich einfach irgend etwas ab, um der Pflicht genüge zu tun.
Die Vorgaben zwingen die Kollegien dazu, zu mogeln, man kann die Aufgaben gar nicht wirklich alle zu 100% schaffen ... es sei denn, man schickt die Schüler nach Hause.

Hospitationen werden hier auch immer wieder hochgehalten, der Nutzen erschließt sich mir nicht wirklich ... und der Aufwand ist immens: Nicht nur, dass man koordinieren muss, wer wann bei wem hospitiert. Wenn ich bei einer Kollegin in den Unterricht gehen möchte, muss ich vorab meinen Unterricht vorbereiten für die Vertretungskraft, die keine ausgebildete Lehrerin ist (wenn auch hochqualifiziert, aber für andere Bereiche). Die Vertretungskraft übernimmt dann also meinen Unterricht, während ich in den anderen Unterricht gehe. Vor- und Nachbereitung der Evaluation hat dann noch nicht stattgefunden. ES wäre somit für mich dreifache Arbeit.

Wenn das alles so wichtig ist, warum lässt sich das Land das dann nichts kosten?
Bildung ist sooooo wichtig, solange man an ihr sparen kann!

Und am Ende stellen wir LehrerInnen dann in der Freitzeit die Evaluationen zusammen, mit denen wir Daten sammeln, dass die Kinder bei uns nicht genug lernen? ... und lesen dann wieder in der Zeitung, dass die SchülerInnen von heute... weil die LehrerInnen nicht in der Lage sind...

Die Inspektion hat auch andere Daten erhoben, danach kräht aber kein Hahn. Da würde ich viel lieber mal einen öffentlichen Blick darauf werfen: Ausstattung von Schulen, Zusammenarbeit mit Schulträgern, Ausstattung mit personellen Ressourcen...

Palim


Vielen Dankneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: hummelk Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 25.08.2012 22:29:42

...jetzt habe ich schon einmal eine ungefähre Vorstellung. Vielleicht wäre es für die Masterarbeit wirklich eine gute Idee, einmal zu untersuchen WAS genau sich durch die Schulprogramme verändert hat und wie die Lehrer_innen die Umsetzung empfinden. Das scheint mir im Moment ein sehr spannendes Thema zu sein, um sich eingehend damit zu beschäftigen. Ich werde es meiner Dozentin auf jeden Fall vorschlagen...

Ich danke euch schon einmal für eure ehrlichen Meinungen!!!


Forschungsanliegenneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: palim Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 25.08.2012 22:37:45 geändert: 25.08.2012 22:40:21

Vielleicht ist es auch interessant, WER sich mit dem Programm auseinandersetzt. Da gibt es sicherlicher große Unterschiede:
An einer kleinen Grundschule sind alle involviert und anschließend identifizieren sie sich vermutlich auch ganz anderes damit,
als wenn eine Arbeitgruppe die Teile erstellt und man es dann nur "abnickt".
Ebenso könnte man nach der Effizienz forschen oder danach, wie die in Gruppen erstellten Teile dem Kollegium nahe gebracht wurden und wie die Umsetzung im Schulalltag geplant und durchgeführt wurde.

Die Inhalte sind ja z.T. vorgegeben,
spannend könnte ja sein, die Schwerpunkte, die sich Schulen geben, zu vergleichen.
Aber ganz ehrlich: auch da schreiben alle von allen ab.

Außerdem finde ich in dem Zusammenhang auch interessant, ob es in dem Gebiet feste Schulbezirke gibt oder ob durch Privatschulen oder die Aufhebung der Bezirke freie Schulwahl besteht. Dann kann ein Programm für Schulwahl von Nutzen sein und dem Wettbewerb dienen (oder in verschärfen).

Ins Gespräche kamen Schulprogramme auch im Zuge der Professionalisierung der Lehrkräfte und von Autonomie der Schule. Demnach müssten Lehrkräfte und Schulen die Ressourcen einbringen und damit Schule gestalten können. Leider sind die Ressourcen so sparsam verteilt, dass es eine Mangelwirtschaft ist... und dann gibt es blumige Programme über schlechte Bedingungen.
Es wäre somit auch möglich, die Ressourcen zu erfragen (soll/ist), die Lehrkräfte über mögliche Verbesserungen zu befragen ... und es mit Schulprogrammen abzugleichen.

Palim


Interviewpartnerneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: hummelk Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 10.12.2012 20:18:52

Hallo liebe Nutzer,

eine Bitte an die Lehrer und Lehrerinnen aus NRW:

Ich suche händeringend nach zwei Interviewpartner für meine Masterarbeit zum Thema "Die Prozesse der Schulprogrammentwicklung in NRW und Niedersachsen"...

In diesem Forum war ja schon einige Beteiligung und ich würde mich wahnsinnig freuen, wenn sich jemand für ein Interview zur Verfügung stellen würde.

Die einzige Voraussetzung wäre die Mitwirkung an einem Schulprogramm innerhalb einer Grundschule!

Vielleicht kennt ihr auch jemanden, der dafür in Frage käme?

Ich benötige wirklich eure Hilfe.

Vielen Dank

hummelk


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