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Der 4teachers Schulplaner 2016/17
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Forum: "Bayern: Wird überall zurückgerudert??"

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@ klexelneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: bakunix Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 09.12.2012 18:15:10

In RLP gibt es von Klasse 1 bis 4 pro Woche eine Stunde Englisch. Im Idealfall ist diese Stunde auf die Woche verteilt. Noten oder Überprüfungen gibt es nicht. Im Zeugnis steht lediglich unter Bemerkungen: "Hat an der integrierten Fremdsprachenarbeit Englisch teilgenommen." Mehr dürfen wir nicht. Fertig, aus. Man kann darüber streiten, ob dieser 10-Minuten-Unterricht pro Tag die Leistungen in anderen Fächern beeinträchtigt. Ich glaube eher nicht. Damit wird doch aufgezeigt, dass die Argumente der Bayrischen Gy so stichhaltig nicht sind. Und auch damit die der Realschullehrer aus Niedersachsen.


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von: klexel Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 09.12.2012 18:48:42

gibt es in Kl. 3 + 4 jeweils 2 Stunden Englisch.
Nicht alle Schulen arbeiten mit einem Lehrwerk, weil eben die Schriftsprache noch kaum eine Rolle spielt.
Da ist der Sprung zur Arbeit mit einem Lehrwerk sehr groß und die Tatsache, dass jetzt auch Hausaufgaben, (produktives) Schreiben etc gelernt und erwartet wird, ist für viele Schüler halt noch eine große Hürde.

Bisher ging es sehr viel spielerischer zu, die Themen waren begrenzt (Farben, Zahlen, Wochentage, zur Person, etc..)
Und nun auf einmal gibt es ganze Sätze, die ersten Verben - halt alles neu, und schwieriger. Damit muss man erstmal zurecht kommen.


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von: palim Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 09.12.2012 23:33:59

Aber der Sprung in anderen Fächern ist auch sehr groß.
Auch da stellen weiterführende Schulen ganz andere Anforderungen.

Sachunterricht ist plötzlich in ganz eigenständige Fächer aufgeteilt.

Für den Deutschunterricht weiß ich, dass an unseren Gym in der Nähe einiges geändert und angepasst wurde,
dennoch wurde manches nicht angeglichen.
Die Anforderungen entsprechen nicht dem, was in den Curricula steht, es wird aber schlichtweg erwartet, dass nur kleine perfekte Grundschüler aufs Gymnasium wechseln. (Jedes Jahr sagt jemand auf der Konferenz: Die 5. Klässler sind furchtbar unselbstständig.) Die Anforderungen müssen aber in Klasse 4 gar nicht vermittelt werden.

Meiner Meinung nach ist die Passung nicht genau, vielleicht auch, weil im Ministerium nicht darauf geachtet wurde. Sicherlich auch, weil die Curricula von oben kamen, in Niedersachsen keine konkreten Inhalte genannt werden und jeder für sich interpretiert, was gemeint sein könnte. Das erhöht die Vielfalt und die ist ja offenbar vom Ministerium besonders gewünscht.
Nur dass die weiterführenden Schulen sich dann eben auch auf die Vielfalt einstellen müssen.
Wenn die in den Grundschulen zunimmt... und das nimmt sie wirklich... wird das in den weiterführenden Schulen nicht anders sein.
Da können dann die LehrerInnen von allen Schulen gemeinsam das Lied anstimmen, dass mehr Lehrer und zusätzliche Kräfte in die Schulen müssen.
Wenn wir uns da alle mal einig wären, würden wir auch viel mehr erreichen.

Palim


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von: hugo11 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 10.12.2012 08:19:37

deine meinung könnte ich nur teilen, wenn ich an einer schule arbeiten würde, in der alle der deutschen sprache mächtig wären.
Es würde schon einmal helfen, wenn wenigstens die Deutschstudenten der deutschen Sprache mächtig wären. Selbst das ist nicht mehr der Fall, wie wir in einem anderen Thread lernen durften. Die Kids haben mehr Unterricht, lernen allerdings weniger. Das muss Ursachen haben. Das ist auch bei uns so, in einem gutbürgerlichen, eher konservativen Ort mit einem minimalen Ausländeranteil.


och hugolein...neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: unverzagte Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 10.12.2012 12:09:46 geändert: 10.12.2012 12:10:43

danke, dass du mich zitierst, allerdings dürfte bekannt sein, dass deutsch eine vergleichsweise sehr schwierige sprache ist.
selbst fertig studierte deutschlehrkräfte sind sich gern mal uneinig über ein grammatisches problem.

daraus jetzt kurzschlüssig ableiten zu wollen, dass kinder heutzutage weniger lernen, sollte doch nicht deinem niveau entsprechen bzw. mangelt es an nachvollziehbarkeit in dieser recht einfachen argumentationslinie.

die ursachen liegen selbstverständlich ausschließlich im elternhaus bevorzugt in konservativen ortschaften mit geringem migrantenanteil: hier hat die elternschaft einen derart überzogenen anspruch an schule, dass deren kinder aufgrund der überzogenen erwartungshaltung automatisch scheitern müssen.

billiger gehts nimmer oder?




billiger gehts nimmer oder? neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: hugo11 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 10.12.2012 22:07:12

Doch, sieht man hier immer wieder!


ursachenneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: feul Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 10.12.2012 23:53:25 geändert: 11.12.2012 11:53:41

Die Kids haben mehr Unterricht, lernen allerdings weniger. Das muss Ursachen haben.

es ist leicht, die ursachen immer der schule in die schuhe zu schieben.
ich habe als kind (minimum) 3 bücher zum geburtstag, zu weihnachten oder zum namenstag bekommen. mein bücherschrank war (und ist) voll. frag mal in einer grundschulklasse, wer heute noch freude hat an einem buchgeschenk.............
ich bin der meinung, dass "lesen können" die grundvoraussetzung für jeglichen lernzuwachs ist, nicht nur in deutsch. das kann schule allein aber nicht leisten........
(schade nur, dass mir die vielen bücher die groß- und kleinschreibung nicht vermitteln konnten)


@feulneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: hugo11 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 11.12.2012 14:06:49

Es ist wohl richtig, dass viele Kinder weniger lesen. Macht es dann Sinn Kinder in der Grundschule in den ersten beiden Klassen schreiben zu lassen wie sie wollen? Das Lesen von Büchern trainiert die Rechtschreibung durch das ständige Sehen von immer wieder den gleichen, richtig geschriebenen Wörtern. Wenn man heute die Kinder ständig ihre Rechtschreibfehler schreiben läßt, muss das doch den gegenteiligen Effekt haben. Wäre es nicht richtiger von Anfang an die Rechtschreibfehler zu korrigieren und vom Kind korrigieren zu lassen?

Ähnlich ist es mit einer schönen Schrift, auf die heute kaum mehr Wert gelegt wird. Durch die Schriftbilder, die Kinder heute haben, kann kaum mehr ein Blick entwickelt werden wo eventuell ein Rechtschreibfehler stecken könnte.

In der Mathematik ist die neue Methode der Subtraktion das Problem. Ich kenne Lehrer an weiterführenden Schulen, die die Ansicht vertreten, dass die Division aufgrund der neuen Subtraktion vielfach nicht mehr funktioniert.

Wenn man diese Dinge sieht, muss man doch tatsächlich überlegen, ob die neuen Lehrmethoden sinnvoll sind oder eher die Ergebnisse verschlechtern. Wenn die Ergebnisse schlechter sind, sollte man dringend zu den alten Methoden zurückkehren.


wenn das alles so einfach wäre...neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: palim Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 11.12.2012 15:04:51

Wenn man etwas halbherzig umsetzt, ist jede Methode schlecht.

Kinder schreiben nicht alles einfach, wie ihnen der Schnabel wächst und das auch nicht über Jahre,
aber Kinder, die viel schreiben, finden Zugang zu Geschichten, zum Erzählen und auch zum Lesen
... und verbessern ganz nebenbei und ohne wöchentlichen Diktate-K(r)ampf ihre Rechtschreibung.

Kinder lesen von zu Hause aus weniger,
aber es ist doch auch so, dass Lehrkräfte in den Grundschulen alles ihnen Mögliche tun, um Kinder zum Lesen zu verlocken. Mehr, als früher.
Und auch früher wollte und konnte nicht jedes Kind sofort und gleich lesen.

Schrift wandelt sich.
Wer kann denn heute noch ohne Probleme Sütterlin-Handschrift lesen? Ich finde es mühsam, wenn ich mir Mühe gebe, kann ich entziffern, was mein Uropa damals für sich notiert hat. Es war ja auch nicht für mich geschrieben!
Nur, weil eine andere Schrift genutzt wird, bedeutet es nicht, dass Kinder scheußlich schreiben, dass nicht auf Rechtschreibung geachtet wird und dass Kinder dabei nichts lernen.

Kommt doch mal von diesem Schwarz-Weiß-Denken weg!

Früher war nicht alles besser ... und heute ist vieles viel schwieriger.
Wer zurückrudern will, müsste auch viele andere Bedinungen mit in Kauf nehmen und hätte dennoch keine Garantie, dass Methoden von vor 30 oder 50 Jahren heute den Erfolg haben, den sie damals angeblich hatten.

Ich verstehe gar nicht, warum Didaktik und Methodik nicht als viel höherwertiges Studienfach anerkannt werden.
In anderen Bereichen wird auch geforscht und neue Erkenntnisse führen zu neuen Methoden.
Es darf über Ansätze und Theorien gestritten werden, es werden Entscheidungen getroffen oder man schließt sich einer Meinung an und vertritt diese, probiert sie aus, handelt danach.
Warum wird dies in der Pädagogik nicht zugebilligt?

Oder möchtet ihr beim Zahnarzt wie vor 30 Jahren behandelt werden?
Möchtet ihr die Arbeitsbedingungen im Handwerk oder der Industrie aus den 70er Jahren zurück haben?
Seid ihr wirklich selbst in der Lage, eure Kartoffeln selbst anzubauen und zu lagern, so dass ihr den ganzen Winter über satt werdet?

Palim


Forschung und didaktische Konzepteneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: ysnp Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 11.12.2012 15:10:14 geändert: 11.12.2012 19:30:28

Vielleicht sollte man einmal deutlich schreiben:
Das, was es in den Grundschulen an didaktischen Neuerungen gab, ist nicht auf die dort unterrichtenden Lehrer zurückzuführen.
Sondern:
Es gibt an vielen Universitäten Forschungen und Forschungsergebnisse.
Aufgrund dessen werden neue didaktische Konzepte ausprobiert und entwickelt.
Die Forschungen werden aktuell durchgeführt - also bei den heutigen Schülern.
So ist z.B. das SINUS Projekt entstanden und auch, wie man den Kindern die Rechtschreibung und das Lesen nahebringt.
Heute sind die Forscher auf dem Stand, dass sie meinen, dass das visuelle Gedächtnis beim Rechtschreiben kaum eine Rolle spielt.

Natürlich kann man jetzt die Forschung an sich hinterfragen.

Ich selbst glaube nach meinen Erfahrungen, dass man die Forschungsergebnisse nicht eins zu eins umsetzen kann.
Die Ursache kenne ich nicht, dazu fehlt mir das Hintergrundwissen.

(Gleiche Gedankenrichtung: Palim schreibt stellenweise Ähnliches, die Beiträge erfolgten zeitgleich. )


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