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Forum: "Political Correctness: Auf dem Weg zur Trottelsprache"

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Manchmal meine ich, manche haben in Sachen "political correctness", was immer das auch bedeuten mag, neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: lupenrein Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 27.05.2013 14:07:28 geändert: 27.05.2013 14:09:35

einen ganz gepflegten Knall.

Sich freiwillig von einem Teil unseres deutschen Sprach-"Schatzes" zu verabschieden, hat schon was von "voreilender Dekadenz auf dem Weg zur Trottelsprache".

Ich fass´es nicht! Und mitmachen werde ich den Blödsinn auch nicht.


recte quidemneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: missmarpel93 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 27.05.2013 17:19:58

Der selektive Gebrauch meines Wortschatzes ist mit mir nicht zu machen, ich bin doch nicht blöd ...


Selektionneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: hbeilmann Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 27.05.2013 20:47:50

Mal wieder was ernsthafteres zum Thema "Selektion".

Zu meiner Studentenzeit wurde in einer Uni-Mensa folgender Test durchgeführt:
Vor dem Eingang wurden die Gäste getrennt und durch zwei Portale geschickt. Auf dem einen stand "Zugang nur für Deutsche", auf dem anderen "Zugang nur für Ausländer". Die Mensagäste haben sich brav selektieren lassen, es gab keinen nennenswerten Protest. Selbst Pärchen ließen sich widerstandslos trennen.

"Selektion" ist somit für mich ein Wort, auf das man nicht oft genug hinweisen kann. Sie beginnt oft sehr harmlos, kann aber extrem böse enden, Beispiele dafür gibt es ja genug. Das Wort steht somit für etwas potentiell sehr Bedrohliches. Es ist zwar nicht per se ein Unwort (naturwissenschaftlich oder rein sachlich betrachtet ist es neutral), aber sobald es auf Menschen oder Menschengruppen angewandt wird, muss man gewaltig aufpassen und ggf. einschreiten. Dabei geht es aber eher weniger um die Verwendung des Wortes, sondern um das, was damit bewirkt werden soll.


@hbeilmannneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: klexel Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 27.05.2013 21:05:46 geändert: 27.05.2013 21:07:16

Ich stimme dir vollkommen zu - so wie du es darstellst.

Im Interview hieß der Satz:
Sensibilität kommt bei uns immer nur selektiv zum Einsatz,...

In diesem Zusammenhang ist das Wort absolut wertneutral. Wir sprechen doch auch z.B. von "selektiver Wahrnehmung"

Fortsetzung des Zitates:wobei ich über das Wort "selektiv" vielleicht noch nicht lange genug nachgedacht habe.

Lass ihn weiter drüber nachdenken. Und wenn er zu deinem Ergebnis kommt, dann ist doch gut, oder?


@klexelneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: hbeilmann Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 27.05.2013 21:16:55

der Beitrag, um den es hier geht, ist ja eher eine Glosse, oder habe ich da was komplett falsch verstanden? Insofern könnte man höchstens darüber streiten, ob man sich über einen Begriff wie "selektiv" überhaupt lustig machen darf. Meiner Meinung nach darf man das.

Wie ich schon sagte, ist "Selektion" per se kein Unwort, man muss nur sorgfältig bedenken, in welchem Zusammenhang man es benutzt. Im Zusammenhang, den du zitierst, ist es natürlich völlig harmlos verwendet.

Aber so Manches, was auf den ersten Blick harmlos wirkt, lässt bei genauerem Hinsehen Abgründe erkennen. Gerade rechtsextreme Wortverdreher sind leider Meister darin, in harmlos klingenden Botschaften ihr völkisch-rassistisches Gift zu verbreiten...


Na ja. dann sollten wir auch politisch korrekt ernsthaftneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: lupenrein Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 28.05.2013 08:07:05 geändert: 28.05.2013 10:36:01

darüber nachdenken, ob Türen verboten gehören.
Mit entsprechender Wucht jemandem, absichtlich oder nicht, an den Kopf gedonnert, sind sie durchaus als Waffe zu sehen und gehören verboten oder sollten zumindest unter das Waffengesetz fallen.

Und: Voooorsicht!!!
Mindestens genau so gefährlich, weil ebenfalls nicht einfach nur mit Worten, sondern in der Tat extrem gefährlich, ja mitunter sogar tödlich, ist der ordinäre Hammer.

Man kann es auch übertreiben!
Wer bei Äpfeln und Birnen immer gleich an Sex denkt, dem ist auch nicht zu helfen.

Mancher der die Trottelsprache Befürwortenden wünscht sich scheinbar innigst eine Gedankenpolizei.

Ich wollte nur mal darstellen, daß man alles, aber auch wirklich alles so hinbiegen kann, daß der jeweils andere ein potentieller Unhold ist.




.neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: tanteerna Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 28.05.2013 08:45:46

Harald Martenstein in Zusammenhang mit "rechtsextremen Wortverdrehern" zu bringen, wäre mir jetzt nicht eingefallen.

Hoffentlich liest er das nicht. Obwohl - womöglich gäbe das eine wunderbare Glosse in der ZEIT.

tanteerna


Sprache sollte vor allen Dingen durch Pädagog_innen reflektiert werdenneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: lokalpatriot87 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 28.05.2013 12:46:42

Ich muss ehrlich sagen, dass ich entsetzt bin, dass soviele angehende und praktizierende Lehrer_innen in diesem Forum dermaßen unreflektierte Positionen vertreten. Stellt euch mal vor, ihr sitzt mit einem Bekannten im Bus und der würde sagen: „Guck mal, da vorne sitzt ein Neger.“. Also ich würde einen hochroten Kopf bekommen. Mit genügend Zynismus kann man sich vom Rad bis zum Computer über jede Neuerung lustig machen, seine Scherzchen über entstehende Probleme machen, anstatt sich selbst konstruktive Gedanken zu machen.

„Neger“ ist ein Begriff, welcher tief in der Kolonialgeschichte verwurzelt ist. Jeder kennt die Bedeutung des Satzes „Ich bin doch nicht dein Neger“ und diese Konnotation schwingt bei dem Wort immer mit. Ähnlich verhält es sich beim Mohren, wo bereits die Wortherkunft abwertend ist. „Zigeuner“ war immer eine diskriminierende Fremdbezeichnung und wenn unter dieser Bezeichnung im Deutschland des Dritten Reiches Zehntausende ermordet wurden, finde ich das Grund genug, dem Wunsch der Sinti-und Roma-Community nach Verwendung der Selbstbezeichnung Rechnung zu tragen. Aber so sind eben die Deutschen (ich wette, jetzt wirkt das Klischee unangenehm): Angeblich die Geschichte wie ein Weltmeister aufgearbeitet, aber die kleinste Konsequenz daraus wird sich verbeten. Und Gendern finde ich schon wegen der erhöhten Exaktheit überlegenswert. Auch der „Migrationshintergrund“ ist sinnvoll, wenn man über in Deutschland geborene Menschen mit deutschem Pass spricht und diese nicht bereits sprachlich aus einer fiktiven Gemeinschaft richtiger Blutsdeutscher exkludieren möchte.

Und zur Sache mit der Sprachpolizei: Es werden doch überhaupt keine Verbote bestimmter Wörter erlassen. Es wird einfach nur angehalten, die eigene Sprache hinsichtlich rassistischer oder geschlechterungerechter Aspekte zu reflektieren. Das kann natürlich bloß bei eigenem Willen passieren. Wer sich aber durch abwertende Begriffe selbst aufwerten möchte, für den bleibt antirassistische und geschlechtergerechte Sprache immer ein Zwang, aufgedrückt durch böse „Gutmenschen“. Wer also eine deutsche Sprache ohne die Worte „Neger“ und „Zigeuner“ für eine Trottelsprache hält, hat meiner Ansicht nach sein Urteil über sich selbst gesprochen.


Gähn...neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: klexel Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 28.05.2013 13:18:44 geändert: 28.05.2013 13:19:29

So weit waren wir doch schon lange...

dass soviele angehende und praktizierende Lehrer_innen in diesem Forum dermaßen unreflektierte Positionen vertreten.

Ach ??


schade eigentlich...neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: unverzagte Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 28.05.2013 14:24:20

sehr befremdend wirkt hier auf mich die art und weise des erörterten standpunktes einiger schreiberlinge:

sobald die eigene sichtweise nicht geteilt wird, muss verbal draufgespuckt werden in form von demonstrierten ermüdungserscheinungen wie "gähn", "das hatten wir schon", "ich bin doch nicht blöd" usw.usf. - stets nach dem scheinbar bewährten prinzip: wenn ich den anderen klein mache, dann lasse ich mich selbst größer erscheinen.

im übrigen kann ich das erwähnte entsetzen über die plakativ anmutend mangelnde sprachreflektion diverser kollegInnen hier nur zu gut nachvollziehen - bleibt zu hoffen, dass diese nicht das fach deutsch unterrichten!







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