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Forum: "Political Correctness: Auf dem Weg zur Trottelsprache"

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politisch gesehenneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: sth Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 20.01.2013 11:21:30

haben wir doch die Lösung schon. Unsere Familienministerin weiß die Klippe mit dem König dunklerer Hautfarbe in Michael Endes "Jim Knopf" mit "Südseekönig" zu umschiffen.
Wir essen seitdem auch gerne "Südseeküsse".

Was aber passiert, wenn das Politikerkind* in die Schule kommt und im Religionsunterricht klarstellt, dass es "das Gott" heißen muss, wird sich noch herausstellen.

*entschuldigung, muss natürlich "Politikerinnenkind" heißen


"Das Gott"?neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: janne60 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 20.01.2013 11:28:34

Das wird aber ein herber Schlag für die Emanzen, die doch so gern sagen: Als Gott den Mann schuf, übte sie nur.


Die ganze Diskussionneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: hbeilmann Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 20.01.2013 12:47:05 geändert: 20.01.2013 12:48:22

halte ich für gründlich übertrieben.

Da wird aus ein paar alten Kinderbüchern das längst obsolete und eindeutig rassistische Wort "Neger" gestrichen und die halbe Nation regt sich darüber auf. Warum?

Wird hier jetzt für die "Freiheit" gekämpft, Menschen mit dunkler Hautfarbe ungestraft als "Neger" beschimpfen zu dürfen?

Was hier stattfindet ist definitiv keine Zensur, sondern lediglich die Anpassung eines alten Buches an eine zeitgemäße Sprache. Ich bin sehr zufrieden damit, wenn meine kleine Tochter das Wort "Neger" gar nicht erst lernen muss, um das Buch verstehen zu können. Am Sinn des Buches wird durch die Veränderung jedenfalls nichts verändert.

Zitat aus der Presseerklärung des Verlags: (http://www.boersenblatt.net/587656/)
"In jener Szene, in der das Wort 'Neger' auftaucht, wird Fasching gefeiert. Otfried Preußler ist dabei wichtig, diese Tradition darzustellen. Die Kinder verkleiden sich auf verschiedene Weise und darunter muss nicht notwendig eine Verkleidung als 'Neger' sein. Der Inhalt der Szene, der Witz und die Intention werden nicht verändert, wenn eine andere, nicht ethnische Verkleidung gewählt wird. Dies ist ein Beispiel für eine behutsame Veränderung, ohne dass dabei die Geschichte verfälscht oder unsinnig gemacht wird.
Niemand hat Otfried Preußler je Rassismus vorgeworfen. Im Kontext der Entstehungszeit waren die fraglichen Begriffe neutral, aber aus heutiger sind sie es eben nicht mehr."


Ein anderes verändertes Wort in diesem Buch ist übrigens "wichsen". Ich glaube kaum, dass ein heutiges Kind darunter den Vorgang des Stiefelputzens verstehen würde. Regt sich darüber auch die Nation auf, weil jetzt in Büchern keine Kinder mehr "durchgewichst" werden, sondern schlicht und einfach "verhauen"?

Kurz und knapp: Leute, bleibt mal auf dem Teppich und regt euch besser über wirklich wichtige Dinge auf als eine solch ausufernde und sinnfreie Diskussion zu führen. Die abendländische Kultur hängt nun wirklich nicht am Wort "Neger".


und weil schon die Bibel erwähnt wurde...neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: hbeilmann Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 20.01.2013 12:52:39

Die deutsche Originalversion von Dr. Martin Luther würde wohl heutzutage kaum ein Mensch ohne Theologiestudium lesen können. Eine gelegentliche sprachliche Anpassung von Büchern, die zum allgemeinen Kulturgut zählen, ist also durchaus angebracht, wenn sie weiterhin zum Kulturgut zählen sollen.


@hbeilmannneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: regiolacanus Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 20.01.2013 13:28:52 geändert: 20.01.2013 13:30:06

Kurz und knapp: Leute, bleibt mal auf dem Teppich und regt euch besser über wirklich wichtige Dinge auf als eine solch ausufernde und sinnfreie Diskussion zu führen. Die abendländische Kultur hängt nun wirklich nicht am Wort "Neger".


Nein, die Kultur hängt nicht an einem einzigen Wort, sie soll von einer großen Anzahl ... (hier kann jeder einsetzen, was ihm gefällt) verfälscht werden. Von Leuten, die sich einbilden, sie seien soooooooooo gut, wenn sie auf jeden noch so dämlichen Einspruch positiv reagieren.

Jedem Recht getan und schon wird die selbsternannte Sprachpolizei aktiv und die kulturelle Barbarei geht los.
Auch wenn wir bestimmte Worte in der Alltagssprache nicht anwenden, soll die Literatur unangetastet bleiben.

Sollte die Diskussion für Dich "ausufernd und sinnfrei" sein, ist es für andere noch lange nicht.


tut mir leidneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: hbeilmann Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 20.01.2013 13:53:15

Ich kann nach wie vor nicht verstehen, warum unsere Kultur auf dem Spiel steht, wenn in einem Kinderbuch ein paar Begriffe durch modernere Äquivalente ersetzt werden. Ein Buch, das nicht mit der Zeit geht, wird einfach irgendwann nicht mehr gelesen - ist das das große Ziel?

Ein Buch, das nicht mehr gelesen wird, ist tot. Jede Maßnahme, dies zu verhindern, ist also sinnvoll. Und wenn es demnächst eine Ausgabe a la "Ey alder voll geile Schnecke will auf Besen fliegen, ey" gibt - von mir aus. Wenns dazu dient, ein paar Kinder zum Lesen zu bringen und die Grundidee der Geschichte nicht sterben zu lassen, ist das gut.

Ich spreche hier ausdrücklich nicht von maßlosem und ebenso sinnfreiem Gendern, das ja mancherorts wirklich seltsame Blüten treibt. Niemand will den Titel des Buches in "Kleiner Mensch weiblichen Geschlechts mit alternativem Glaubenshintergrund" ändern. Es ist nur die Rede von kleinen, maßvollen Anpassungen, damit das Buch weiterhin von Kindern gelesen werden kann.

Die alte Fassung des Buchs ist dadurch ja nicht aus der Welt und kann weiterhin von Interessierten gelesen oder antiquarisch erworben werden. Denn nur DAS wäre Zensur, wenn dieses Buch jetzt verboten wäre!


.neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: palim Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 20.01.2013 14:00:38

Ich würde die Literatur nicht anpassen und denke, dass es als "Kulturgut" vorheriger Zeiten genau so stehen bleiben sollte.

Es gibt doch viele Bücher,die uralt, aber immer noch hervorragend sind.
Es gibt auch alte Geschichten, die neu verlegt werden.
Dann steht das schon auf dem Titel - Schatzinsel, Robinson Cursoe etc. ... gibt es alles in modernem Deutsch, dann steht da eben "erzählt nach (Originalautor)".

Aber in den Orignalen Wörter zu ändern, halte ich für falsch. Diese Wörter zeigen doch Zeitgeist, Geschichte etc.
Auch das Sams von Paul Maar, Schnüpperle zu Weihnachten... erzählen von Geschichten, die Kinder heute kaum verstehen, zeigen ein Rollenbild, das heute nicht mehr angemessen ist
... aber die Bücher und Geschichten sind trotzdem toll.
Beim Vorlesen erzähle ich dann eben einen Teil frei, damit die Kinder verstehen, worum es geht, oder füge Erklärungen ein.
Auch das ist Umgang mit Medien und Literatur, den man lernen sollte.

Palim


@palimneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: klexel Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 20.01.2013 14:06:53 geändert: 20.01.2013 14:10:12


Ich finde diese Aktionen einfach nur peinlich.

Es ist deutsches Kulturgut und sollte als solches auch so gesehen werden - eben aus der entsprechenden Zeit.

Wie in diesem Forum weiter oben schon erwähnt, könnte man dann den Struwwelpeter ebenso "umdichten" wie Schillers "Fiesko zu Genua", weil dort Neger oder Mohren vorkommen.

Die 10 kleinen Negerlein sind ja schon vor Jahren aufgrund einer Intervention einer übereifrigen Mutter zu 10 kleinen Schornsteinfegern geworden - einfach nur lachhaft.

Gerade solche Texte bzw Ausdrücke bieten doch einen hervorragenden Anlass, über die damalige und heutige Bedeutung zu sprechen und damit kulturelles Bewusstsein zu schulen und verschiedene Sichtweisen zu erkennen.

Lasst die Kirche im Dorf und Neger, Mohren und Hexen dort ihr Unwesen treiben, wo sie es bisher getrieben haben.

Wird aus der Eskimorolle dann eigentlich auch eine Inuitrolle, weil Eskimo eigentlich Fleischfresser bedeutet?

Und Frau Schröders Ansinnen kann doch wohl keiner ernst nehmen, oder?



Meine Tochterneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: ivy81 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 20.01.2013 14:07:04 geändert: 20.01.2013 14:08:04

ist 3 1/2 und absolut ind er Lage, die Geschichten von der kleinen Hexe, Pippi Langstrumpf oder vom Sams zu verstehen. Dass die Sprache etwas "alt" klingt, fällt ihr ab und an auf, stört sie aber nicht und ändert nichts am Sinnverständnis. Dafür ist es aber wunderbar für ihre sprachliche Entwicklung. Satzbau und Wortschatz der originalen Geschichten sind einfach anders, als wenn man beispielsweise Conni, Petterson und Findus oder ähnliche Bücher liest. Der "altmodische" Sprachgebrauch hindert sicher kein Kind daran, ein Buch zu lesen, dessen Geschichte es interessiert. Wer nicht lesen will, der liest ein Buch auch dann nicht, wenn es in "moderner" Sprache geschrieben ist.

Übrigens sehe ich das hier nciht als sinnleere Diskussion, sondern als interessanten Austausch und gute Unterhaltung.


janeuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: palim Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 20.01.2013 14:11:55

Mit dem Unterschied, dass deine Tochter in BY aufwächst und dort einiges ohnehin (noch) bekannt sein dürfte.

Ein norddeutsches Buch mit vielen Begriffen aus der Seefahrtssprache und plattdeutschen Wörtern oder "Rückübersetzungen" wäre da schon schwieriger.
Aber auch solche Bücher werden ja nicht aus politischen Gründen vereinfacht,
sondern eben als Bücher in einfacher Sprache angeboten.

Kinder, die diese Geschichten verstehen und nicht gerne lesen, nehmen solche langen Bücher ohne Bilder ohnehin nicht mit. Sie suchen sich Bücher mit mehr Bildern als Schrift und großem Druck, damit sie schneller durch sind.

Palim


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