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Forum: "26 Schafe + 10 Ziegen = 36 Jahre"

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Ausgangslageneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: palim Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 24.01.2013 15:50:20

Nur, dass bei uns die Kinder im deutschen Elternhaus aufwachsen, aber dennoch kaum Vorkenntnisse mitbringen.

Die Sprachförderung im KiGa ist für Kinder deutscher und nicht-deutscher Herkunft und beide Gruppen sind ungefährt gleich stark vertreten.
Begriffe wie "weniger" und "mehr", "Unterschied", "verschieden" oder "zwischen" werden nicht beherrscht und Würfelbilder oder Zahlen nicht eindeutig Anzahlen zugeordnet.
In anderen Bereichen sieht es ähnlich aus: Märchen? nie gehört, Bücher? nie gesehen, Spiele? keine Ahnung!

Vorschulen wurden schon lange abgeschafft.
Kindergarten ist nicht verpflichtend und wenn von dort zu viel Druck kommt, werden die Kinder abgemeldet und zu Hause gehalten.

Und ganz ehrlich:
Bei diesen Kindern, die 6 Jahre keine Anreize bekommen haben und die Lernen, Interesse und Neugier schon vor der Schule verlernt haben, hilft Druck nun wahrlich gar nicht.
Oder wie "drückt" man das Zahlverständnis in die Köpfe?

Palim


Ich möchteneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: caldeirao Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 24.01.2013 17:24:22 geändert: 24.01.2013 17:26:46

doch um eine angemessene Wortwahl bitten.

6 jährige Kinder, die nicht bis 10 zählen können, als "doof" zu bezeichnen halte ich in einem Forum, in dem sich überwiegend intellektuelle bzw. studierte Menschen befinden, als unangemessen. Ursachen könnten aus meiner Sicht kognitive Beeinträchtigungen, kognitive Verwahrlosung, mangelnde Förderung usw, sein. Dafür können die armen Würmchen am wenigsten.

Wenn die Kinder den Zahlenraum bis 10 nicht erfasst haben, halte ich es für tödlich, den weiteren Zahlenraum aufzubauen. Die Kinder werden es nie verstehen, werden immer in Mathe schwach sein, weil sie keine Mengenvorstellung haben. Ich persönlich habe mich immer sehr lange mit den Grundlagen aufgehalten und die Zeit dann irgendwann aufgeholt.

In meinem Rahmenlehrplan stehen die Standards, die die Kinder wissen müssen, in Doppeljahrgangsstufen, dh. dass am Ende der 2. Klasse die SuS die Grundrechenarten bis 100 beherrschen müssen. D.h. aber auch, wenn ein "langsames" Kind die ersten 1,5 Jahre im ZR bis 20 rechnet und auf Grund seiner guten Grundlage im halben Jahr den Rest kann, ist der RLP erfüllt. Und wenn an den Bereich bis 100 nicht zu denken ist, muss es die 2. Klasse wiederholen. Es gibt jedenfalls in unserem Bundesland Konzepte, in denen langsam lernende Kinder die ersten beiden Schuljahre in 3 Jahren machen können ohne dass es ihnen auf die Gesamtschulzeit angerechnet wird. Ich bin immer für Zeit geben und Zeit lassen. Sollte nach 3 Schuljahren immer noch nicht an den ZR bis 100 zu denken sein, dann sollte man mal über sonderpädagogischen Förderbedarf nachdenken.


Unangemessene Wortwahl "doof"?neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: unag Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 24.01.2013 17:40:50

caldeirao richtig lesen, ich hatte von meiner Schulzeit geschrieben! Da kann man erst mal sehen, mit welch niedrigem Nineau wir heute beginnen und was fehlt. Und nicht erst nach 3 Jahren über sonderpädagogische Förderung nachdenken, sondern gleich nach Einschulung eine Förderklasse bilden mit besonders Deutschaufbau Lesen-Schreiben und erst nach Grundfestigung in die "normalen" Klassen integrieren. Das kann auch erst z.B. in der 3.Klasse sein und langsam gezielt das Zahlenverständnis und die Grundrechenart Summe-Differenz, denn es gibt nur diese eine Grundrechnung, Summe und Differenz bilden da eine Einheit!Produkt und Bruch ist keine Grundrechnung.


trotzdemneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: caldeirao Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 24.01.2013 17:46:44

kann man sich hier gewählter ausdrücken .

Der Rest ist ein Thema für sich, an dem sich die Geister scheiden- im Sinne des Inklusionsgedanken, aber jetzt bitte keine Pro- und Kontradiskussion zum Thema Inklusion.


@ caldeiraoneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: unag Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 24.01.2013 18:39:21

Darf denn ein intelligenter Mensch nicht auch Deutsch reden? "Doof" oder "blöd" sind nicht mal obszön!? Vielleicht verstehen deshalb so viele Schüler ihre Lehrer nicht? Keine Angst, ich habe eine gute "Stilistik" aber ich halte mich bei Schülern mit zu hochwissenschaftlichen Begriffen zurück.


Förderklasseneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: elke2 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 24.01.2013 18:56:16

Schön und gut, aber wer soll diese Klasse unterrichten??? Hier in RLP gibt es keinen " Topf" für solch eine Klasse. Es gibt halt nur die Schwerpunktschulen ( da wären wir beim Thema Inklusion)und dort viel zu wenig Förderlehrer, die sich ja nur um die I-Kinder kümmern. Also ist dein Vorschlag -jedenfalls hier- Utopie!


@elkeneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: caldeirao Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 24.01.2013 19:12:02

aus meiner Sicht eine Frage der Organisation.

Die Frage ist doch nur, ob ich das will oder nicht?

In Schulen, die 3 und mehrzügig sind, wäre doch z.B. denkbar, dass 15 Stunden im Klassenverband unterrichtet werden und die restlichen 6 Stunden in homogenen Lerngruppen (dazu müsste natürlich die Klassenverbände aufgelöst werden, denn ich habe ja kein zusätzliches Personal), wobei die leistungsschwache Gruppe etwas kleiner ist, damit intensiver geübt werden kann.


Richtig!neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: unag Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 24.01.2013 19:13:43

Und so lange dies nicht geregelt ist, ist und bleibt gute Bildung noch lange Utopie! Dies betrifft genau so ein einheitliches Bildungsniveau der Abiturienten OHNE Grund- oder Leistungskurse. Die Hochschulen und Unis verlieren ständig 1 Semester, um alle an ein Basisniveau heran zu führen.


@caldeiraoneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: elke2 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 24.01.2013 19:14:56 geändert: 24.01.2013 19:16:17

Das stimmt. Ich sehe es halt aus meiner Perspektive. Wir sind zwei- bis dreizügig. Und da kämen wahrscheinlich nicht genug Kinder zusammen, um eine Förderklasse zu bilden. Es gibt ja Mindestgrößen ( ich glaube 12 Schüler) für Klassen.


Zwei bis Dreizügig?neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: caldeirao Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 24.01.2013 22:07:40

da ließe sich doch was machen. Viel interessanter finde ich die Klassengröße. Bei 28 SuS pro Klasse hat man weniger Spielraum als beispielsweise bei 25. Da könnte ich bei 3 Klassen zwei 30-iger Gruppen und eine 15-er Gruppe bilden. Ohne Kompromisse geht es halt nicht.

Ich habe aber auch vollstes Verständnis, wenn man das nicht will. Aber alles Gute ist halt nicht beisammen.

Bei kleinen Schulen kann man auch jahrgangsgemischte Gruppen bilden. Vieles ist möglich.


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