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Forum: "Nachhilfe - was bringts ?"

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geschultes personal.......neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: feul Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 12.07.2013 09:23:53

ich kann euch da nicht ganz zustimmen.ich glaube, es kommt auf die jeweilige person drauf an.
wir sind doch alle "geschultes personal". und in meiner laufbahn sind mir kollegen untergekommen, die sachverhalte vermitteln können und solche, die es nicht können, so sehr sie sich auch bemühen.
ich selbst (und da bin ich sicher nicht die einzige) setze auch "ungeschultes personal" in meinen unterrichtsstunden ein (nämlich den einen oder andren mitschüler), um das, was ich grad erklärt habe, einem (oder mehreren) schülern nochmal (mit andren worten) zu erklären. denn manchmal kommt es nur auf die aufmerksamkeit und das zuhören an und das beobachten, wie eine aufgabe nachvollzogen wird (ich sprech da jetzt von mathematik). manche kinder können im klassenverband nichts mehr aufnehmen, weil sie konzentrationsmängel haben oder etwas zu schnell für sie "vorgerechnet" wird.
und genau das kann auch ungeschultes personal in der nachhilfe leisten: einen sachverhalt langsam darstellen, aufmerksamkeit beobachten, nachvollziehen lassen.

ich denke also, dass es solche und solche gibt, man muss sich auf den schüler einlassen und etwas vermitteln können.das können durchaus auch personen ohne pädagogische ausbildung sein, manche haben das eben "im blut".


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von: siebengscheit Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 12.07.2013 09:24:44 geändert: 12.07.2013 14:40:14

Bei uns zählt der Schüler, nicht die Eltern! Es kommen häufig Schüler, die ganz allein ihren Unterricht vereinbaren und wir erfahren erst hinterher (oder manchmal durch Zufall), wer und was überhaupt die dazugehörigen Eltern sind.
Aber egal, jeder Schüler wird individuell behandelt.
Mit dem sog. "Bildungspaket" habe ich allerdings weniger gute Erfahrungen gemacht. Für die Vorbereitung einer wackeligen Hauptschulprüfung sollte Unterricht erteilt werden. Wir haben den Unterricht begonnen, die Bewilligung der Kosten zog sich über Wochen - ich bin mit den Honorarleistungen an die entsprechende LK für 6 Monate in Vorleistung gegangen und habe die Kosten erst nach einer weiteren Mail an das Jobcenter nun endlich erstattet bekommen...



PS: @feul (leider erst später gelesen)
Schüler im Unterricht den Sachverhalt mit eigenen Worten erklären lassen, ist nun wirklich nicht mit *Nachhilfe* in dem hier genannten Zusammenhang zu sehen. Und die These, es kann gutgehen, wenn *man etwas im Blut hat* stelle ich auch ein bisschen in Zweifel. Es KANN, muss aber nicht! Denn dann frage ich mich, warum es Ausbildungen gibt und man nicht einfach das macht, was einem *im Blut liegt*?


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von: tifflor Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 12.07.2013 13:49:21 geändert: 14.07.2013 15:59:32

Soweit ich weiß, machen die Institutsleiter aus der Vertragsanbahnung eine große Sache. Das ist ja auch klar, es geht um eine Dienstleistung, die zu verkaufen ist, und um eine Menge Geld. Natürlich verhandeln da die Eltern. Da ist dann von Elternseite zuweilen auch der geschiedene und von Familie und Kind getrennt lebende Part (meist der Vater) mit dabei. Auch bei den Internetfirmen macht sich mittlerweile bemerkbar, dass man auch von der Institutsleitung her ein wenig auf persönliche Note setzt, also z.B. individuelle Erwartungsbögen ausfüllen lässt oder Lernziele mit den Leuten formuliert.
"Die Eltern" treten bei der eigentlichen Nachhilfe natürlich eher selten auf, meist halt bei der Begrüßung. Getrennt oder nicht, bei Zwischenbesprechungen o.ä. hat man es meist mit Müttern zu tun. Idealerweise hat man da aber eine "Sie machen das schon" Einstellung. Ich meine, die reden ja auch nicht dem Klempner oder Elektriker in die Arbeit rein. Eine hat mir mal durch die Durchreiche von der Küche aus ins Wohnzimmer in den Unterricht reinqequatscht. Das geschah zweimal in 45 Minuten. Abends hatte sie dann eine Mail, dass sie sich jemand anders suchen musste. An Aufträgen besteht kein Mangel, Unverschämtheiten dieser Art brauche ich nicht zu dulden.
Dass Schüler partout nicht wollen, kommt sehr selten vor. Dann fällt der Unterricht mitunter zwei/drei Mal aus fadenscheinigen Gründen aus, um dann von Elternseite gekündigt zu werden.
Oder man zieht halt selber die Bremse. Ein Achtklässler hatte mal Probleme mit dem Partizip Perfekt Passiv in Latein. Also beschloss ich, das Thema Partizip vom Deutschen her in aller Ausführlichkeit zu erklären, damit es von Grund auf sitzt. Als ich dann so beim Erklären war (es handelt sich um Deutschstoff der 4./5. Klasse!), schrie mir der Schüler buchstäblich wiederholt ein "Ich verstehe das nicht!" ins Ohr. Bald darauf hatte er eine Mail,...
Um falschen Schlüssen vorzubeugen: Die Erklärung KANN man nicht falsch machen. (Ich schon gar nicht.) Es ging einfach um die Einstellung des Schülers, der nicht arbeiten wollte, um etwas zu verstehen, sondern eher erwartete, dass man das Verstehen bei ihm mit einem magischen Fingerschnippen bewerkstelligt.

Bei getrennt lebenden Parteien hat man immer mal den Fall, dass man für Wochenend- oder Ferientermine kurzerhand eine andere Adresse genannt bekommt. "Das können wir machen, aber dann ist er/sie bei seinem/ihren Vater."

In zwei Fällen haben auch mal engagierte Großmütter ihren jeweiligen Enkeln die Nachhilfe finanziert.

Für die Institutsleiter ist die Vertragspartei oft "Familie Soundso". Also nicht der Schüler ODER die Eltern, sondern das Kollektiv.

Vielleicht noch ein Wort zum familiären Umfeld: Das heilste aller heilen Elternhäuser, vom Architekten selbst für die eigene Familie konzipiert (richtig, ich rede wieder von einem bestimmten Fall aus meiner Erfahrung) hat mitunter den Nachteil, dass der Schüler nicht richtig realisiert, dass das tolle Trampolin, der Pool und die Mittelalter-Ausrüstung (für diese komischen Ritterspiele) nicht einfach da sind, sondern erarbeitet werden müssen.

Andere Schüler haben massive Probleme mit der Trennung ihrer Eltern. Natürlich sagst du denen nicht explizit: "Hör mal, das ist dumm gelaufen, aber du musst Dir klarmachen, dass das ein Problem deiner Eltern ist. Nicht deines! Mach es nicht mehr als nötig zu deinem Problem. Du bist jetzt in einer enorm wichtigen Phase und musst dich um deine eigenen Angelegenheiten kümmern." Aber du sorgst dafür, dass diese Einsicht zwischen den Zeilen durchsickert.



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von: tifflor Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 13.07.2013 10:11:45

Der kleine "Rundumschlag" war wohl überzeugend. Schön. Wobei generell noch viel mehr zu sagen wäre. Aber mitlerweile hat man, glaube ich, die Nachhilfe auch als Gegenstand wissenschaftlicher Unteruchungen entdeckt.
Mehr von mir:
http://joetheknight.blogspot.de/


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von: siebengscheit Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 13.07.2013 12:44:32 geändert: 13.07.2013 12:50:55

Zum Anklicken: http://www.4teachers.de/url/5719

Ich finde es übrigens nicht als *Rundumschlag*, sondern als eigener Bericht und entsprechender Meinung, die auf unterschiedlichsten Erfahrungen in nunmehr fast 20 Jahren Tätigkeit als Nachhilfelehrerin beruht. Positive, wie auch negative Erlebnisse würden Seiten füllen und den Rahmen dieses Forums sprengen.

7gscheit


Chancen verbessernneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: palim Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 13.07.2013 13:42:26

Ganz ehrlich:

Ich hätte das Geld, die Stunden und ausgebildete Menschen (die nicht in jedem Institut und hinter jeder Anzeige stecken) lieber generell in Schulen integriert, so dass alle SuS diesen Nutzen hätten.
Es stand in den Medien, dass in BW nun Förderstunden gestrichen werden sollen - in Nds ist dies schon vor Jahren erfolgt.
Ständig die komplette Klasse vor der Nase zu haben, lässt einen kreativ werden und ich kann feul verstehen, dass sie SuS einsetzt, um Rechenwege noch einmal zu erklären.
Offene Formen, Helfersysteme u.a. hin oder her, die Zeit und Aufmerksamkeit der LuL reicht einfach vorne und hinten nicht, wenn die Leistungsunterschiede ca. 4 Jahre umfassen- und mit der Inklusion noch größer werden.

Mit dem Bildungspaket habe auch ich schlechte Erfahrungen: Zunächst wird nur bewilligt, wenn das Kind schon so schlecht ist, dass die Versetzung gefährdet ist. Da kann man also erst mal zusehen, wie das Kind immer schlechter wird, bevor überhaupt ein Antrag gestellt werden kann.
Und der Anschlussantrag kann dann gestellt werden, wird aber ggf. nicht bewilligt. Zunächst wartet man, ob es nicht vielleicht doch noch eine Zusage gibt, dann organisiert man ehrenamtliche Hilfe oder aber das Kind geht leer aus.

Wie viel besser könnten viele SuS sein, wenn von vorn herein Begleitung wäre, der bei Problemen hilft, der anleitet oder unterstützt, der sich um ein tägliches Üben im Lesen und Rechnen bemüht.
Die Bildungsverlierer, über die wir noch und noch reden und die später nur knapp oder keinen Abschluss haben, steigen in der Regel schon in der Grundschule aus, weil sie ohne entsprechendes Elternhaus, das immer wieder nachsteuert, keine Chance im Bildungssystem haben.
Und bei sehr vielen dieser Kinder würde "Nachhilfe" in Form von Bildungsbegleitung sehr viel helfen.

Im übrigen bin ich zusätzlich auch der Meinung, dass andere Spezialisten ebenfalls mit ausreichend Stunden zur Verfügung sein sollten. Spezialisten für LRS, Dyskalkulie, Motorik etc., aber auch Therapeuten in verschiedenen Bereichen. Dass Kinderärzte weiterhin ablehnen, Therapien zu verschreiben, Eltern lieber vertrösten oder wegschicken, halte ich ebenso für Raubbau.

Palim


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