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Der 4teachers Schulplaner 2016/17
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Forum: "Arbeiten mit Kindern in Not"

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Arbeiten mit Kindern in Notneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: jargal Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 06.09.2013 07:02:42

Hallo zusammen,

wie ich in dem Forum-Bereich der Neulinge geschrieben habe, werde ich bald in einer Kindereinrichtung als Lehrer anfangen zu arbeiten. Zunächst kurze Hintergrund-Info:

Ich habe in München, Deutschland Jura studiert und nach dem Abschluss meines Studiums in mein Heimatland zurückgekehrt, als ich bin keine Deutsche Jetzt arbeite ich in meinem Unternehmen und bin zuständig für die Verwaltung und Rechtssachen. Mein Heimatland ist sozusagen ein ,,Drittland''. Über 70% der Bevölkerung ist schätzungsweise unter 30 Jahren, also extrem junges Volk. Bedingt durch wirtschaftliche, politische und soziale Entwicklung ist die junge Genartion sehr sehr ,,zurückgeblieben'' in Sachen soziale Verantwortung und gesellschaftliche Toleranz. Wenn man denkt, dass die Kinder die Zukunft unseres Lands sind, habe ich manchmal Angst wie unser Land in 20, 30 Jahren aussehen könnte. Also ich habe mich entschlossen dagegen etwas zu tun! Nach langer Überlegung habe ich mich entschlossen, in einem Kinderheim zu arbeiten, in dem etwa 120 Kinder betreut werden. Sie sind entweder Waisenkinder, Kinder von extrem armer Familien oder die einfach von Zuhause weggelaufen sind. Diese Kinder werden bis zu deren 18. Lebensjahr mit Unterkunft, Lebensmittel, Erziehung und Bildung versorgt.

Ich werde etwa ab Mitte Oktober anfangen dort zu unterrichten. Das Thema heißt Recht und Moral. Dabei möchte diesen Kindern über soziale Verantwortung, Umgang mit Recht und ähnliche Theman so etwa offene Vorlesung geben.

Da ich noch nie jemanden unterrichtet habe, habe ich bisschen Probleme mit dem Einstieg. Deswegen bitte ich euch um Ratschläge, wie man überhaupt unterrichtet und worauf man achten muss, wenn man mit solchen Kindern arbeitet? Ich habe geplant, den Unterricht an die Kinder mit 14-18 Jahren zu richten, und wie eine Vorlesung zu gestalten. Also ohne Hausaufgaben und Prüfungen. Unterricht mit Fragestellungen, offenen Diskussionen und Eigengedanken.

Ich hoffe sehr, dass ihr meinen Plan unterstützet und mit mir eure Ratschläge, Anregungen und Meinungen gerne teilen werdet.

Vielen herzlichen Dank

P.S dieses Mal als Einführung bisschen zu viel geschrieben!


Das ist zwar viel Information,neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: janne60 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 06.09.2013 13:28:29 geändert: 06.09.2013 13:29:48

aber noch nicht genug, um ein Bild der Kinder zu erhalten. Ich habe deshalb noch mehr Fragen:
Wie viel Bildung erhalten denn die Kinder bisher?
Wie muss man sich einen Schultag vorstellen?
Gibt es ganz normalen Unterricht mit allen Fächern?
Sind die Kinder Unterricht im Stil einer Vorlesung gewöhnt? Denn, wenn nicht, wirst du mit "Vorlesungsstil" baden gehen.
Und von wem stammt das Thema "Recht und Moral"?
Ist das in irgendeinem Lehrplan? Ist das deine Idee?
Werden die Kinder Lust auf dein Thema haben?
Wie groß wird deine Lerngruppe sein?
Sind die Kinder altersgemischt (also von-bis)?


Du neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: hesse Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 06.09.2013 13:29:53

hast viel geschrieben, aber leider nicht, um welches Land es sich handelt.

Warum ist das wichtig?
Ein arabisches Land hat ja eine ganz andere Menatalität als z. B. ein südamerikanisches , man denke nur an die Stellung der Religion, der Frauen bzw. Mädchen etc.
Dann kann man Dir leichter Tipps geben, wenn man das noch weiß, könnte ich mir denken.


LG

Hesse


im profil steht alsneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: skole Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 06.09.2013 13:54:47

land mongolei...
vielleicht kannst du mit kinderrechten angfangen
so weit ich weiß, hat die mongolei das iternationale gesetz ratifiziert...
man könnte die rechte von kindern theamtisieren und aufzeigen, wo sie nicht eingehalten werden (kinderarbeit in minen etc.)
ansonsten gibts viele deutschsprachige bücher zum thema :ethik für kinder.. auch mit unterrichtsmaterial... einfach mal googlen.
skole


Meine Vorschreiber haben ja schon viel geschriebenneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: caldeirao Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 06.09.2013 16:51:20

auch für mich gibt es offene Fragen.

z.B.

Wie lang wird eine Unterrichtsstunde sein?
Haben die Kinder ausreichend Stifte und Papier, um etwas aufzuschreiben?
Können sie gut lesen und schreiben?
Auf welche Materialien kannst Du überhaupt zurückgreifen?

Ich glaube auch nicht, dass die Kinder bei einem Vorlesungsmodus so glücklich sind. Du schreibst von Kindern in Not. Sind sie überhaupt in der Lage beim hören den Unterrichtsstoff aufzunehmen? Sind sie überhaupt gewillt? Bei uns an der Hauptschule würde man einen Großteil der Kinder mit einem Vorlesungsmodus völlig überfordern.

Außerdem gibt es verschiedene Lerntypen. Ich habe Dir mal eine Seite angehängt. Bei google würdest Du unter dem Stichwort "Lerntypen" sicher noch mehr und vielleicht auch Besseres finden.

http://brain-fit.com/html/lerntyp.html

Mir geht es bei dieser Seite vor allem um das Diagramm, wie viel durchschnittlich durch Hören aufgenommen wird. Du kannst erkennen, dass das nicht gerade eine effektive Lehrmethode ist, dass die Kinder etwas hören und sich dann merken sollen.

Ich weiß ja nicht, wie groß Deine Lerngruppe ist. Aber es ist doch sicher möglich, dass zum Beispiel ein paar Kinder im Rollenspiel einen Sachverhalt vortragen. Dann bilden sich Gruppen, die das Thema diskutieren und ihre Ergebnisse zusammentragen. Hier kannst Du mit gezielten Fragen den Prozess steuern. Am Ende tragen (falls es nicht so viele Kinder sind) ihre Ergebnisse vor. Ansonsten eben nur ein bis zwei Gruppen und Du machst am Ende eine Zusammenfassung.

Statt des Rollenspiels kannst Du auch eine Geschichte zum Thema vorlesen oder erzählen, eine Situation beschreiben, ein Bild/ Situation zeigen usw.

Eine andere Möglichkeit wäre auch, dass sich 4-8 "Kinder" zu Hause zu einem Thema Gedanken machen. In der nächsten Stunde macht ihr eine Talkrunde- du kennst das sicher aus dem deutschen Fernsehen, wo diese 4 -8 ihre Meinung zu diesem Thema kundtun ca. 15 min. Einen Moderator braucht ihr noch Du oder ein Schüler- falls möglich ist der Schüler besser. Dann kannst Du beobachten. Die anderen SuS sollen während dieser Zeit in eine Tabelle schreiben, welche Argumente sie gut fanden und welche weniger. Im Anschluss an die Talkrunde sollen sie sich hinter die Person stellen, dessen Meinungen und Argumente sie am besten fanden (Sie müssen sich positionieren) und jeder liest ein Argument vor. Am Ende könntest Du die Sache noch aus rechtlicher Sicht beleuchten.

Also wenn Du von mir einen Tipp möchtest, dann lass die Kinder viel selbst machen und sich mit dem Thema auseinander setzen. Lass sie es emotional erleben. Wenn ich Dich richtig verstanden habe, willst Du die Kinder stark machen, Emotionen wecken und selbstständig denken lassen. Das schaffst Du mit Sicherheit nicht, wenn Du ihnen per Worte Wissen eintrichterst, ihnen sagst, was richtig und was falsch ist, sondern sie haben viel mehr, wenn sie sich selbst damit auseinandersetzen müssen.

Vielleicht kann hier noch jemand Anderes unsere Methodenliste verlinken, wo man sich auch ganz viele Ideen für die Unterrichtsgestaltung holen kann.

Ich wünsche Dir viel Glück und wissbegierige Schülerinnen und Schüler.


Dieneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: klexel Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 06.09.2013 18:43:26 geändert: 06.09.2013 18:44:39

Methodensammlung zu verlinken ist das kleinste Problem:

http://www.4teachers.de/?action=wiki&id=Methodensammlung+-+Inhalt&wikiaction=

Ansonsten sehe ich hier wirklich noch viele Fragezeichen, einfach weil deine Arbeitsbedingungen in der Mongolei bzw. die Lernbedingungen der Schüler sicher weit weit weg sind von dem, was wir hier für selbstverständlich halten.

Ich denke, es gibt hier viele Leute, die gerne mitdenken und dir helfen wollen.

Dafür brauchen wir aber wirklich weitere Infos.

Dein Vorhaben ist wirklich beachtens- und bewundernswert. Ich hoffe sehr, dass es uns gelingen wird, dir mit Ideen und Tipps zu helfen.

dieses Mal als Einführung bisschen zu viel geschrieben!
Ganz im Gegenteil, du kannst gar nicht genug Infos rüberschieben. Also keine Hemmungen!!!


Dankeneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: jargal Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 07.09.2013 04:34:47

Hallo zusammen,

wow... ich bin sehr sehr froh, dass ich so viele unterstuetzung bekomme. Es tut mir leid, dass ich euch heute auch nicht mehr information geben kann. Ich habe bis jetzt nur mit der leiterin der einrichtung telefonisch alles besprochen. Aber am dienstag habe ich einen persoenlichen termin bei ihr in der arbeit. Dann weiss ich mehr und genau wie die situation dort aufgestellt ist.

In dieser einrichtung finden die kinder ihr zuhause. Sie gehen ganz normal in staatliche schulen in der umgebung und werden dort normal unterrichtet. Nach der schule bekommen sie in der einrichtung dann weitere praktische unterrichte, in denen ihnen etwas handfestes beigebracht werden sollen. Etwa naehen, schreinern oder aehnliches. Denn nach dem 18. Lebensjahr haben sie keine berechtigung mehr dort zu leben und zu wohnen. Also gehen sie eigene wege.

Der grund warum ich einfach als eine vorlesung meinen unterricht gestalten moechte ist, dass ich als lehrerin wahrscheinlich nicht qualifiziert genug bin. ich moechte die denkweise von teilnehmern meiner stunde einfach bisschen oeffnen und eine andere moegliche richtung zu zeigen. Wer weiss, ob unter denen nicht jemand dabei ist, der wirklich bemueht ist, viel zu lernen und in seinem leben etwas zu erreichen, nur die bedingungen fuer die verwirklichung nicht besitzen. Dann waere ich auch bereit so jemanden zu unterstuetzen. Ich habe groessere moeglichkeit denen zu helfen. Ich hoffe dass ich auch nicht nur traeume

ich werde euch besser informieren und um eure ratschlaege wieder bitten, wenn alles naechster woche noch deutlicher wird. Dann habe ich auch mehr ahnung ob mein plan wirklich sinnvoll ist.

vielen herzlichen dank!!!!!


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von: jargal Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 17.09.2013 17:19:36

Hallo zusammen,

wie bereits angekuendigt, informiere ich euch mehr über mein vorhaben, da ich letzter woche persönlich in dem heim war und alles kennengelernt habe.

Das Kinderheim wurde in seiner jetztigen struktur im vergangenen märz gegründet. Es besteht aus 2 einrichtungen mit insgesamt etwa 160 kindern und jugendlichen. Das eine heim für kinder bis zum 18. lebensjahr und das zweite für die jugendliche von 18 bis 21 Jahren. Die erste Einrichtung nennt sich als Kinderheim, das Waisenkinder, Strassenkinder oder Kinder aus Familien aufnimmt, die entweder sehr arm oder deren Eltern wegen Alkohol- oder Drogenabhängigkeit kein Zuhause mehr geben können. Diese Kinder gehen in die umliegenden Schulen wie jedes ,,normale'' kind und danach sind sie im heim zuhause.

Die zweite einrichtung ist das jugendlichenheim, das als solches das erste seiner art in unserem land ist. Davor müssten die kinder nach dem 18. lebensjahr einfach aus dem heim gehen, da sie als ein volljähriger kein anspruch auf staatliche unterstützung hatten. diese einrichtung nimmt jedoch nach auswahlkriterien jugendliche auf. sie werden dort auf das leben mehr oder weniger vorbereitet, bevor sie in das wirkliche leben hineingehen.

nach der unterhaltung mit denen leiterinnen der einrichtungen ist mein bedenken, ob ich unterrichten kann, noch größer geworden. die gründe sind für mich die kinder selbst. deren probleme sind kurz aufgelistet:

- es gibt kein ,,normales'' kind in dem heim. da sie alle mehr oder weniger extrem schwierige kindheit hatten, sind alle psychisch nicht ,,gesund''. etwa die mutter wurde vor den augen des kindes von seinem vater getötet.
- da der grossteil der kinder von klein auf in den kinderheimen gelebt haben, haben sie keine fähigkeit entwickelt, eigenständig zu wohnen, denken oder einfach zu leben. denn in den heimen wird für alles gesorgt. also klammotten werden gespendet, die zimmer werden geputzt und das essen wird fertig serviert.
- fast 80% der jugendlichen sind (mehr oder weniger) alkohol- oder drogenabhängig.
- der grossteil ist polizeilich registriert, wegen diebstahl, körperverletzung und betrug.
- fast alle haben kaum respekt gegenüber deren mitmenschen.
- viele sind infantil.

es gibt sehr sehr viele ähniche probleme.

die leiterinnen haben mir irgendwie das gefühl gegeben, dass ich wahrscheinlich die erste person (zumindest als mongolin) bin, die aus eigenem willen kostenlos die kinder unetrrichten möchte, wobei ich für solchen job ,,überqualifiziert'' bin.

sie möchten dass ich die kinder in 2 gruppen nach dem alter aufteile und unterrichte. die erste von 12 bis 15 jahren und die 2. für die 16-21 jährigen. mein unterricht soll in erster linie der ,,gehirnwäsche'' der kinder dienen. ich soll den kindern einfach die begriffe wie verantwortung, pflichten, fleiss, soziale struktur, familie und ähnliche näher bringen. die leiterinnen meinen, dass ich dabei grössere erfolgschancen hätte. die normalen lehrer sind meistens sehr überfordert und die kinder zeigen wenig respekt gegenüber dem ,,klassischen lehrer''. Da ich weder lehrerin bin noch keine erfahrung als eine habe, wäre ich freier und unbefangener. mut habe bereits

jetzt habe ich hoffentlich mehr informationen euch geliefert.

wie steigt man als lehrerin in eine solche welt ein? da ich die kinder leider nicht persönlich kennengelernt habe, kann ich überhaupt nicht sagen, wer auf mich wartet.

mein unterricht wird etwa eine stunde dauern und alldiejenigen sind willkommen, die ihn besuchen möchten. die ersten 20min erzähle ich über ein bestimmtes thema auf einfacher weise, z.b was bedeutet recht? dann in nächsten 20min frage ich die schüler nach deren meinungen und anschliessend möchte ich ein kleine diskussion in der runde führen. dabei möchte ich jedes mal einfache beispiele eingehen etc.

ist dieser grober plan eigentlich sinnvoll? den unterricht werde ich immer an einem wochenendtag halten.

ich hoffe dass ich die situation bisschen verdeutlichen konnte und warte auf eure ratschläge...





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von: janne60 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 17.09.2013 18:49:50 geändert: 17.09.2013 18:50:40

boah, also nach der Lektüre deines ausführlichen Berichts habe ich erstmal tief durchatmen müssen.
Ich möchte dir einfach nur mal die ersten Gedanken aufschreiben, die mir dazu im Moment durch den Kopf gehen:
Möchtest du dich als Lehrerin sehen oder wärst du nicht eher Sozialarbeiterin?
Glaubst du, du erreichst die Kinder mit deinem Thema?
Interessiert sich ein Mensch, der so viel erlebt, erlitten und mitgemacht hat für eine Werte-Diskussion?
Wenn du schreibst, dass "normale" Lehrer dort kaum Chance auf Gehör finden, dann geh mal davon aus, dass du mit deiner Vortragsreihe nach Art eines Frontalunterrichts nicht punkten wirst. Sie werden dir nicht zuhören.

Das Ganze sieht mir eher danach aus, dass du mit deinen Lerngruppen zunächst soziale Lernspiele durchführen müsstest. Damit würdest du eventuell eine positive Grundstimmung herstellen (wenn überhaupt) und möglicherweise erreichen, dass die Kinder gern zu dir kommen und am Ende vielleicht sogar mit und von dir etwas lernen wollen.
An den vielen wenns und vielleichts merkst du schon, dass ich seeehr skeptisch bin, was dein Unterfangen angeht. Ich bin jedoch gespannt, was es hier für weitere Tipps gibt und drücke dir nach wie vor die Daumen für dein Projekt!


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von: klexel Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 17.09.2013 19:01:47

ich halte dich entweder für total mutig und engagiert - oder (entschuldigung) für total naiv...

Ich hoffe, die erste Variante trifft zu.

Ich kann janne nur zustimmen, du hast da eine ganz schwierige Klientel vor dir, die haben nicht auf dich gewartet, und schon gar nicht auf eine Wertediskussion, die ihnen von oben übergestülpt wird.

Wenn überhaupt, würde ich mit ihnen irgendetwas Praktisches machen, etwas Handwerkliches, oder einen Sketch o.ä. erarbeiten.

Dabei kann man Werte wie Teamfähigkeit, Toleranz, Kooperationsfähigkeit, Zuverlässigkeit etc. in der Praxis üben, ohne dass es einen Vortrag mit erhobenem Zeigefinger gibt. Bei deinen Aktionen seid ihr ein Team, und wer nicht tolerant ist, nicht kooperieren kann, der fällt durchs Raster.

Insgesamt halte ich die ganze Sache aber für extrem schwierig, wenn du nicht Sozialpädagogen zur Seite hast, und das scheint ja nicht der Fall zu sein.

Auf jeden Fall möchte ich dich vor einem Vortrag in Frontalunterrichtmanier warnen, das geht gar nicht.




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