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Forum: "Große Unruhe im Gesprächs- Erzählkreis"

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Große Unruhe im Gesprächs- Erzählkreisneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: kraehe08 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 25.09.2013 22:26:49

Hallo,
ich habe gerade wieder mit einer ersten Klasse begonnen.
Montags starten wir immer mit einem Erzähl- bzw. Gesprächskreis. Außerdem bemühe ich mich, in einzelne Themen ebenfalls mit einer Runde im Sitzkreis einzusteigen.
Es macht mich "fertig"! Jeder will etwas sagen, kaum jemand hört dem anderen zu, vier Jungen können gar nicht still sitzen, sondern wechseln dauernd den Platz. Es ist so kribbelig, dass ich es kaum aushalte.
Ein bisschen geht es mit um Disziplin (ja, ich will mehr Ruhe im Karton!) aber dringender ist für mich die Frage, wie wir eigentlich ins Gespräch kommen können.
Ist das zuviel verlangt von einer ersten Klasse?
Wie kann ich es einüben, dass man sich zuhört und aufeinander verbal reagiert?

Würde mich über Tipps und so wirklich sehr freuen!!!
Herzliche Grüße
krähe


verschiedene Wegeneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: palim Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 25.09.2013 23:00:53

Eigentlich kennen Kinder den Gesprächskreis auch aus dem Kindergarten und vermutlich sind ihnen Regeln dafür auch bewusst, vielleicht aber nicht wichtig genug.

An deiner Stelle würde ich den Kindern offen sagen, dass du unzufrieden bist, wie es läuft.
Dabei kannst du auf dem Niveau der Kinder durchaus deutlich machen, dass es dir wichtig ist, dass jeder mal etwas sagen darf, was aber auch bedeutet, dass jeder mal den Mund halten und still sein muss.
Genauso wichtig, dass sie gehört werden wollen, ist dann eben auch das Zuhören.

Dazu könntet ihr Regeln sammeln
oder Symbolkarten nutzen (Stillezeichen, Zauberzeit, Murmelzeit o.a.),
man kann Knautschbälle oder Rede-"Steine" oder anderes hinzu nehmen und entweder immer an das Kind geben, das an der Reihe ist oder aber mehrere dieser Gegenstände an die Kinder verteilen, die still sein sollen, damit sie mit ihrer Energie irgendwo bleiben können.

Du hast auch die Möglichkeit, die Regeln an ein Belohnungssystem zu knüpfen oder aber zumindest deutlich zu sagen, dass ihr gemeinsam für erst mal 5 min übt, still zu sein, leise zu arbeiten etc.
Sowas würde auch als "mal sehen, wie lange wir es schaffen" oder "wer zuerst spricht, verliert"-Spiel laufen,
sofern es den kribbeligen Kindern überhaupt möglich ist, sich dahingehend zu disziplinieren.
Gut ist, das mit sehr kurzen Zeitspannen zu beginnen und zu belobigen und es dann weiter auszubauen.

Und natürlich könnte man auch Konsequenzen vereinbaren,
dass man aus dem Kreis heraus gehen und am normalen Platz sitzen muss, wenn man sich nicht an die Regeln hält o.a.

Palim


ich habe malneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: janne60 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 25.09.2013 23:23:40

gesehen, wie eine Klasse im Sitzkreis mit einem Mikrofon gearbeitet hat. Es war nicht etwa angeschlossen, die Kinder haben nur so getan, als ob. Trotzdem übte dieses Mikro eine magische Wirkung aus: die Kinder sprachen wirklich nur, wenn sie das Mikro in der Hand hatten, und wenn es nicht reihum gehen sollte (wie z.B. im Montagskreis), dann übergaben die Kinder es sich gegenseitig.
Bei mir funktionierte sehr gut der Erzählstein. Der ging auch herum und nur, wer den hatte, durfte reden. Mittlerweile sind wir im 3. Schuljahr, da gehts auch so.
Um das Zuhören mehr zu fördern, habe ich gern zwischendurch kleine Kreisspielchen durchgeführt, die nach einem vorgegebenen Muster laufen, nach welchem die Kinder stets Bezug auf den Vorredner nehmen müssen. War z.B. das Thema "Lieblingstier", dann fing Lena an "Mein Lieblingstier ist eine Katze." Der nächste muss nun sagen "Lenas Lieblingstier ist eine Katze, mein Lieblingstier ist ein Hund" usw.
Was auch das Zuhören fördert, ist das Zwinkerspiel. Alle müssen gut zuhören, denn jeder könnte gleich dran sein: Lena sagt "Ich esse am liebsten Spagetti" Danach zwinkert sie irgendeinem Kind zu, das nun diese Satz wiederholen muss usw.
Später kann man dieses Spiel ausbauen, sodass die Kinder 2-3 Sätze (z.B. über ihr Hobby) sagen müssen. Dann gilt es, noch besser aufzupassen, da man sich ja alles merken muss.


Vielleichtneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: caldeirao Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 26.09.2013 17:06:54

kann man auch den "Erzählkreis" als Zugehörigkeitsspiel machen. Du fragst z.B. welches Kind war am WE draußen spielen. Alle Kinder dürfen aufstehen. Wer war im Kino. Bei der Oma usw. An ein bis 2 Stellen kann man die Kinder dann genauer fragen. z.B. welcher Film kam usw. So haben immer mehrere Kinder das Gefühl, was mitteilen zu können. Zum Schluss bekommt jedes Kind der Reihe nach die Chance genau einen Satz zu sagen. Das kann man natürlich noch erhöhen, wenn es klappt.

Außerdem könntest Du für die "lieben" Kinder ein Erzählkärtchen austeilen. Dann dürfen sie beim nächsten Mal halt zwei Sätze sagen bzw. kommen ein zweites Mal dran.

Bei wem es gar nicht geht, muss raus aus dem Kreis.


@ janneneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: schoenhoeb Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 27.09.2013 10:27:38

...Danke für Deine Anregungen!!!
Ich habe auch eine 1. Klasse und im Sitzkreis klappt es inzwischen recht gut. Aber ich bin immer auf der Suche nach sinnvollen Spielen, die das Zuhören trainieren!
Werde ich Montag gleich ausprobieren!
Vielen Dank!!!
schoenhoeb


Vielen Dank!neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: kraehe08 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 30.09.2013 20:12:51

Vielen Dank für die tollen Tipps.
Habe heute den Kreis mit dem gemeinsamen Aufstehen ausprobiert.
Die Kinder fanden es toll und haben gleich selber Aussagen formuliert.
Aber als es dann ans Erzählen ging, war es wieder sehr unruhig.
Ich habe diese Unruhe thematisiert. Die Kinder wussten auch sofort, wie das gewünschte Verhalten aussehen müsste - konnten es aber einfach nicht umsetzen.
Ich finde es einfach wichtig, sich gegenseitig zuzuhören - die Kinder sind offensichtlich anderes gewohnt.
Etwas verzagt und ratlos
krähe


...neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: ninniach Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 30.09.2013 22:05:58

Ich bekam das mit dem Erzählkreis gut durch meinen Erzählstein sortiert. Das macht es für die Kinder ganz anschaulich, wer erzählen darf und wer nicht. Dazu habe ich die Klasse immer mal wieder Sterne sammeln lassen. Dabei mussten im Laufe des Schulvormittages vier gesammelt werden und ich habe ganz klar angesagt, dass es jetzt einen Stern gibt, wenn ...

- keiner reinredet
- alle leise arbeiten
- alle Plätze aufgeräumt sind, bis ich von fünf rückwärts gezählt habe
- ...

Wichtig dabei war mir, dass sie die Ziele erreichen konnten, ich habe also nicht zu viel erwartet und immer so gesteuert, dass es auch mal sichere Sterne gab und nicht alles verloren war, wenn ein Stern mal nicht gewonnen wurde. War die Anzahl gesammelt, gab es als Belohnung am Ende von mir Zeit für ein kurzes Spiel. Damit sowas wirkt, muss man es aber auch über einen längeren Zeitraum durchziehen.

Ich glaube auch, dass die Zeit, die man am Anfang in das Miteinander investieren muss, nicht verloren ist, sondern sich auszahlt. In den ersten Wochen bis zu den Herbstferien sind genau diese Dinge - wie man miteinander umgeht, wie man sich aufstellt, wie man sich im Kreis verhält, dass man den anderen zuhört und nicht der Nabel der Welt ist - eigentlich der Hauptlerninhalt. Dazu braucht man vor allem eins: viel Geduld.



noch ein tippneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: klemi Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 01.10.2013 14:00:27

Vielleicht hilft er dir: unser klassentier wird weitergegegebn und nur das kind, bei dem es ist, darf erzählen und gibt es dann an ein anderes kind weiter (junge>mädchen>junge usw.)klappt bei meinen zwergen ganz gut


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