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Forum: "kompetenzorientierter Unterricht"

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kompetenzorientierter Unterrichtneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: cvalda78 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 28.09.2013 20:38:16

Guten Abend,

ich darf dieses Jahr als eine der ersten Kolleginnen an
meiner Schule kompetenzorientiert unterrichten und tue
mich etwas schwer mit der Herangehensweise.

Ich weiß, dass in BaWü z.B. schon länger danach
gearbeitet wird und hoffe, hier sind einige unterwegs,
die sich damit auskennen.

Wie erstelle ich sinnvolle, schülerbezogene
Lernsituationen, ohne dass ich dabei das Gefühl habe,
irgendwelche Zusammenhänge künstlich zu konstruieren.

Inwiefern hat sich eure Unterrichtsplanung verändert?

Wie lange hat es gedauert, bis ihr euch daran gewöhnt
hattet?

Danke schon mal.
Ich hoffe wirklich sehr auf Austausch, weil ich ziemlich
allein dastehe!

Lg
Cvalda


alter Wein in neuen Schläuchenneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: bernstein Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 29.09.2013 09:58:48 geändert: 29.09.2013 10:12:35

In Niedersachsen werden seit einigen Jahren für alle Schulformen und Fächer nach und nach kompetenzorientierte Curricula formuliert, die in den jeweiligen Schulen und Fächern mit Blick auf das jeweils eingeführte Lehrbuch "heruntergekocht" werden müssen.

Meine Sichtweise als "alte Häsin": Der Begriff "Kompetenz" ist im Grunde genommen ein anderer Terminus für den zuvor gebrauchten Begriff "Lernziel".

Die Auswirkung auf die Gestaltung meines Unterrichts ist gegen Null gehend.

Ich wünsche Dir, dass sich in diesem Forum auch Referendare zu Wort melden, die wegen ihrer Ausbildung und dem Zwang, zu ihren Lehrproben Unterrichtsentwürfe zu kreieren, ganz nach am aktuellen Geschehen dran sind.


Als Beispiel hierfür
1. ein Link des niedersächsischen Bildungsservers mit dem Kerncurriculum des Faches Englisch:
http://db2.nibis.de/1db/cuvo/datei/kc_englisch_go_i_2009.pdf

2. ein Link zu einem "heruntergekochten" Curriculum einer niedersächsischen Schule:
http://www.ernestinum-celle.de/images/stories/Fachgruppen/schulinterneCurricula/schulinternes%20englisch%205-6.pdf


Danke neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: cvalda78 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 29.09.2013 16:50:14

Bernstein, für die Links und deine Meinung.

Zum Teil stimme ich dir zu, aber einiges ist meiner Meinung
nach doch anders.

Hilbert Meyer sieht das im übrigen ganz ähnlich wie du.

Hier:
[url]www.bildungsmedien.de/.../fup/...unterrichtspraxis.../f
up2012-meyer.pdf‎[/url]

Das interessante Zitat lautet:
"Es gibt (...) nur ein einziges Alleinstellungsmerkmal für
dieses Unterrichtskonzept, das nicht auch in anderen seit
Jahrzehnten vertrauten Konzepten propagiert worden wäre. Das
ist das (...) Denken in Kompetenzstufen."

Außerdem weist er darauf hin, dass die diagnostische
Kompetenz der Lehrer nicht ausreicht (so wie sie jetzt
momentan in der Lehrerausbildung vermittel wird) um diese
Art Unterricht entsprechend an die unterschiedlichen
Kompetenzniveaus der Schüler anzupassen.

Ich fand seinen Artikel sehr aufschlussreich und recht
praxisorientiert. Wollte halt gern mal hören, was Kollegen
dazu sagen, die schon danach arbeiten und es täglich
anwenden sollen/müssen/dürfen.


abwinkendneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: palim Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 29.09.2013 17:11:29

Ganz ehrlich:

Das legt jeder anders aus.

Es gibt eine Menge Kollegien, die z.B. in meinem Bundesland in der Grundschule angesichts der sofortigen Umstellung aller Fächer gleichzeitig zeitlich gar nicht wussten, was sie zuerst sollten.
Bei vielen ist daraus entstanden, dass die bisherige Unterrichtspraxis in die neuen curricularen Vorgaben hineingebastelt wurden.

Andere haben etliches umgestellt und bissen dann auf Granit, wenn von den weiterführenden Schulen die bisherigen Ziele bzw. Wünsche erwartet und eingefordert wurden.

Auch die Schulbuchverlage hatten zwar zunächst etliches in ihren neuen Lehrwerken umgesetzt, haben aber in den neueren Ausgaben (dank Erlass gibt es alle 3 Jahre neue Ausgaben) kräftig zurück gerudert.

Dass man die Schüler besser im Blick hat und genau überlegt, was sie am Ende können sollen, hat vorher auch niemand abgestritten.
Mehr Messinstrumente und weniger Förderunterricht bei größeren sozialen u.a. Problemen erleichtern dieses Unterfangen aber nicht.

Natürlich könnte man jedes Thema in ein Kompetenzraster umarbeiten (Nachtarbeit) und jeden Schüler dort einschätzen und ihn individuelle Fördern (noch mehr Nachtarbeit).
Aber wie das in einem 24-Stunden-Tag zu realisieren ist, konnte mir noch kein Forscher und kein Praktiker erläutern.

Was bleibt?
Schulen, die sich auf den Weg gemacht haben, neue Aspekte in den Unterricht bringen
... und Altbewährtes nicht verlieren wollen, weil es zielführend war und ist... ob mit oder ohne Kompetenzen.

Palim



mmh...neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: cvalda78 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 29.09.2013 17:17:19

da hast du recht.

denn genau vor diesem Dilemma stehe ich auch.
Nachtarbeit? um den neuen Anspruch umzusetzen?
kein Konzept in der Schule bisher dazu, keinerlei Ansatz, wie
die Abschlussprüfungen aussehen sollen bzw. - noch
näherliegend - die Schulaufgaben, die diese Kinder dann
schreiben sollen. Bisher alles wie gehabt.

Wie soll man da im Unterricht neue Wege gehen?


Jetztneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: klexel Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 29.09.2013 17:30:38

hast du 5x auf 'aktualisieren' geklickt, und dadurch reichlich Mehrfacheinträge produziert.

Geh bitte immer rechts über: 'aktive Foren' oder rechts oben über 'meine Foren', dann passiert das nicht.



Hinweisneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: redaktion Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 30.09.2013 14:18:39

Die überzähligen Beiträge wurden gelöscht!



Kommunikationskompetenzneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: julia17 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 30.09.2013 18:02:55 geändert: 30.09.2013 18:03:32

Wir (Niedersachsen, Gymnasium) hatten vor ein paar Jahren anlässlich des neuen Kerncurriculums Fortbildungen, in denen wir die Kompetenzorientierung nahegebracht bekamen.

Bei mir (ich war da noch ganz neu "quereingestiegen") endete das Verständnis abrupt, als zur Förderung der Kommunikationskompetenz eine Ankreuzaufgabe empfohlen wurde...


mit den Kompetenzen kann mans auch übertreibenneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: hbeilmann Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 30.09.2013 20:12:57

Ich kann da nur den bekannten Bildungsforscher Prof. Klein aus Frankfurt zitieren, der davon spricht, dass heutzutage hauptsächlich die "Inkompetenzkompensierungskompetenz" gelehrt werden soll.

Kompetenz ist ein ganz toller Begriff. Er ist so herrlich schwammig, dass man ihn nahezu beliebig auslegen kann. Nimm dir 100 Aufsätze darüber und du wirst 100 verschiedene Definitionen dazu finden. In jedem verschiedenen Lehrplan jedes Bundeslandes wird der Begriff ein bisschen anders verwendet.

Die Universitäten klagen jedes Jahr stärker, dass unsere Abiturienten zwar offiziell die Erlaubnis zum Studium haben, aber noch lange nicht die Befähigung. Dazu braucht man nämlich nicht nur allerhand Kompetenzen, sondern auch ein gutes Maß an Fachwissen - und das kommt im ganzen Kompetenzwirrwar immer mehr zu kurz, obwohl Fachwissen selbst eine Kompetenz darstellt.

Natürlich will ich auch, dass meine Schüler, am Ende ihres Leistungskurses in Physik, auf gehobenem Niveau über ein physikalisches Thema diskutieren können. Dazu gehört aber nicht nur Kommunikationskompetenz, sondern auch viel Fachwissen, da ich sonst zwar ganz tolle Sätze formulieren kann, diese aber inhaltsleer bleiben. Das wäre dann der ideale Kandidat für Unternehmensberatungen, die brauchen solche substanzlosen Dampfplauderer.

Als Lehrer müssen wir daher sorgsam darauf achten, dass wir über der ganzen Kompetenzerei die Vermittlung des Fachwissens nicht vergessen.

Noch eine bemerkenswerte Anekdote am Rande: Der VERA-Test soll ja eigentlich die bis zur 8. (bzw. 3.) Klasse erreichten Kompetenzen abfragen, und zwar unabhängig von den Inhalten des bisher erteilten Fachunterrichts. Vor zwei Jahren "durften" unsere 8er in Mathe mitmachen. Was kam, war ein Test, der nur auf die Inhalte des Matheunterrichts der 8. Klasse abgestimmt war, was also noch nicht dran war konnten die SuS auch nicht lösen. Die hoch und heilig versprochene Kompetenzauswertung für die Schüler konnte (O-Ton) aus "auswertungstechnischen Gründen nicht durchgeführt werden". Da merkt man deutlichst, dass selbst die offiziellen Stellen mit dem Kompetenzbegriff herzlich wenig anfangen können.

Insofern: Take it easy, mach deinen Unterricht so gut wie möglich, behalte deine Lernziele für die Schüler im Blick (von mir aus nenn sie auch Kompetenzen), dann sollte eigentlich nichts schief gehen.


@hbeilmann:neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: lupenrein Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 01.10.2013 16:37:39



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