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Forum: "Schüler unterschreibt seine Zeichnung mit Hitler"

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Mein Chef war heute krankneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: caldeirao Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 21.10.2013 18:45:01



Damit fiel die Veranstaltung aus.


Liebe starke Dame,neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: caldeirao Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 21.10.2013 19:20:15

ich finde es schade, dass Du und Dein Kind so negative Erlebnisse bei der Beschulung von Kindern mit und ohne Handicap machst. Ich kann Deinen Ärger gut nachvollziehen und könnte hier als Sonderpädagogin auch mit Beispielen aufwarten, die Deine negativen Erlebnisse bestätigen. Ich kann heute aber auch mit ruhigem Gewissen sagen, es gibt auch andere Schulen.

Aber das wird Dich wenig trösten, wenn Deine Kinder betroffen sind. Ich weiß auch, dass es genug LuL gibt, die wenig Empathie für Kinder haben, die anders sind, die Angst haben mit diesen Kindern zu arbeiten usw. Und die Erlebnisse die Dein Kind in der Schule, sind eine Katastrophe und dann wird auch nichts von Seiten der Schule gemacht. DAs ist alles sehr ärgerlich und leider wird diesbezüglich kaum jemand zur Verantwortung gezogen.

Was ich jetzt aber nicht verstehen kann, ist:

Was hat das jetzt mit der Verfehlung des Jungen zu tun?

Soll ich jetzt wirklich dieses Verhalten tolerieren, weil es LuL gibt, die in ihrem Verhalten ähnliche Tendenzen haben? Oder soll ich doch besser Werte wie Toleranz, Akzeptanz und Empathie vorleben? Das käme dann wenigstens in der Zukunft Deinen Kindern zu gute oder.

Des Weiteren geht es mir nicht um die Bestrafung des Jungen, sondern es geht darum, dass ich mich vor der Mutter rechtfertigen soll, dass ich mit dem Jungen gesprochen habe. Ich denke auch, dass man die Kirche im Dorf lassen sollte, was die "Bestrafung" des Jungen angeht.

Für mich persönlich ist es wichtig bei dem Jungen, eine Einsicht zu wecken. Es sollte schon Alarmsignal sein, wenn ein 10-jähriger mit diesem Namen unterschreibt. Gerade in diesem Alter beginnen sich die Kinder neu zu orientieren, sie nabeln sich von den Erwachsenen ab, entwickeln ihre eigenen Ethik- und Moralvorstellungen. Wenn dann solche Ausrutscher geschehen, sollte man möglichst korregierend eingreifen und vor allem Verständnis entwickeln. Dazu muss ich mich aber mit dem Jungen auseinander setzen. Drohen und bestrafen hilft da wenig, genauso wie auch verharmlosen oder verhätscheln wenig hilft.

Gern können wir über Deinen Ärger von und mit der Schule diskutieren- entweder über PN oder anderes Forum. Ich hatte Dir auch mal vor langer Zeit eine PN geschickt, weil es mich schon interessierte, wie es Deinem Sohn so in der Schule ergangen ist. Ich hatte damals aktiv das von Dir initiierte Forum mitverfolgt. Vielleicht schaust Du mal im Nachrichtenarchiv nach, da findest Du die bestimmt noch.

Übrigens betreue ich auch 2 Autisten an meiner Schule. Ich weiß, was das für ein schweres Brot sein kann.


Nein, unsere Schule ist perfektneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: starkedame Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 22.10.2013 06:07:26 geändert: 22.10.2013 06:08:33

doch die Menschen in meinem rückständigen Ort sind so.


D.h., der Schulbegleiter war mit ihm auf einem Marktplatz, lag auf den nach Hauseweg, d.h., es war ein wildfremder Mensch, der einfach so wildfremd ansprach und mal klar machte - sowas soll nicht leben.

Der Verkäufer ging dazwischen und entfernte die Person. Unsere Schule ist perfekt, die Lehrer sind gut, doch die Menschen, die hier leben, haben anscheinend ein paar zwischenmenschliche Defizite.

Der Rest per PN.


die Verfehlung ist ein Zeichen, neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: starkedame Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 22.10.2013 06:29:39 geändert: 22.10.2013 06:43:55

dass unsere Gesellschaft, auf jeden Fall die jüngeren Generationen, nicht in dem Maße mehr reagieren, wie wir es tun.

Im TV laufen andauernd Kriegsgeschichten, die Kinder im Grundschulalter sitzen bei den Eltern, die während den Nachrichten kaum erklären was da zu sehen ist, während durch Naturgewalten oder Kriege, Leichen gezeigt werden.

D.h., die Kinder, die heute 10 sind, bekommen viele Bilder gezeigt, die nichgt erklärt sind. Sie können sich wahrscheinlich unter dem Holocaust garnichts vorstellen, bzw. auch deren Eltern werden vielleicht zu jung sein und falls die Großeltern zu diesem Zeitpunkt erst geboren wurden, ist von dort auch keine umfassende Bildung mehr zu erwarten.

Im Prinzip wird es wohl schwierig werden, die unbeschreibliche Qual und Ungerechtigkeit zu beschreiben, für viele Eltern ist das leider "Schnee von Gestern".

Wir haben da eine andere Position und wir gehören zu der Generation, die das nicht vergessen will und weiter geben möchte, damit es nicht noch einmal passiert. Doch in diesem Wissen wird dieses Kind wohl kaum groß gezogen worden sein.

D.h., er kann einfach garnicht umfassen, was er gemacht hat und eine Strafe, egal in welcher Form bringt nur was, wenn das Kind ein Bewustsein für das falsche Handeln hat, kann ich aber in den heut 10-jährigen nicht entdecken.

Liebe Grüße


PS. Wir hatten vor 5 Jahren ein schockierendes Erlebnis, wir waren in Mittelbau-Dora und in Buchenwald. Es waren auch jugendliche anwesend, ich weiß nicht welche Altersklasse, ich schätze über 15. Die habend grölend mit ihren Handys Hitlers unterschrift für ihre Zwecke fotografiert. Die Lehrer kamen gegen diese Ignoranz nicht an und gingen einfach weiter durch die Ausstellung. Ich kann mir das für meine Kinder nicht vorstellen, doch nicht jeder Elter geht so sensibel mit diesem Thema um, also die Kinder die wir sahen, haben sich kaputt gelacht, über die schrecklichen Bilder gelacht und ich fand es sehr, sehr schlimm, doch wie soll man dem begenen, da sind Eltern in der Pflicht auch die Schulen, doch ohne Zusammenarbeit - klappt das nicht.


@starkedameneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: lisae Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 22.10.2013 16:58:25

Ich verfolge dieses Forum schon einige Zeit als Mitleserin. Nun werde ich aus deinen Beiträgen nicht recht schlau und frage deshalb nach.
Für mich geht es im Forum um folgenden Sachverhalt:
Ein S der 5. Klasse verwendet als Bild-Unterschrift nicht seinen Namen, auch nicht Müller, Meier oder Huber, sondern ausgerechnet 'Hitler'. Er weiß mindestens, dass er etwas tut, was er nicht sollte. Ob er alle Problematik, die dieser Name impliziert, kennt oder nicht, ist hinfällig.
Nun nützt du die sehr konstruktiven und sachlichen Beiträge einiger Kollegen als Plattform für die allbekannte Lehrerschelte. Du scheust auch nicht vor Selbstbeweihräucherung zurück - und da fängt es an, für mich sachlich unklar zu werden.
Zu welcher Generation zählst du dich denn nun eigentlich? Ich zitiere:
"......D.h., die Kinder, die heute 10 sind, bekommen viele Bilder gezeigt, die nichgt erklärt sind. Sie können sich wahrscheinlich unter dem Holocaust garnichts vorstellen, bzw. auch deren Eltern werden vielleicht zu jung sein und falls die Großeltern zu diesem Zeitpunkt erst geboren wurden, ist von dort auch keine umfassende Bildung mehr zu erwarten. ... Wir haben da eine andere Position und wir gehören zu der Generation, die das nicht vergessen will und weiter geben möchte, damit es nicht noch einmal passiert. Doch in diesem Wissen wird dieses Kind wohl kaum groß gezogen worden sein.

D.h., er kann einfach garnicht umfassen, was er gemacht hat und eine Strafe, egal in welcher Form bringt nur was, wenn das Kind ein Bewustsein für das falsche Handeln hat, kann ich aber in den heut 10-jährigen nicht entdecken. ...

Ich selbst gehöre zur von dir genannten Großelterngeneration, die kurz nach dem 2. Weltkrieg geboren wurde. Ich lasse mich auf keinen Fall in einen Topf werfen mit allen, die zufällig zur selben Zeit geboren wurden und, deiner Meinung nach, wohl dasselbe Wissen über und womöglich auch noch dieselbe Haltung zum Dritten Reich haben. Auch meine Kinder wurden in der Schule wie auch zu Hause ausreichend darüber informiert. Und welche Generation, die da so erhaben darüber steht, soll denn nun deine sein? Nach deinem Profil bist du 1973 geboren, also in der Generation zwischen mir und meinen Kindern.
lisae


Bite Bitteneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: caldeirao Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 22.10.2013 17:44:14

es geht hier nicht um die Bestrafung des Jungen, sondern um das Verhalten der Mutter und wie man in einer Beratungsrunde reagiert, wenn man die Angeklagte ist, weil man mit dem Kind darüber gesprochen hat.


Also zum Gesprächneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: caldeirao Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 13.11.2013 19:04:01

Das war wirklich unterirdisch.

Zur Unterstützung der Mutter kam auch noch die Oma mit, die das Ganze noch dramatischer sah.

Die Mutter warf uns vor, dass wir den Jungen in Angst und Schrecken versetzt haben. Eine Kollegin nahm sich sogar heraus, dass sie ihm sagte, dass man dafür sogar einen Verweis bekommen könnte. So eine Frechheit.

Die KollegInnen reagierten nur mit weichgespülten Gesülze. Als es mir zu bunt wurde, sagte ich der Mutter, dass wir eigentlich dazu verpflichtet sind, dass dem Schulamt zu melden und hielt ihr die Gesetzlichkeiten unter die Nase und uns die Mutter eigentlich dankbar sein müsste, wenn wir nur einen Verweis aussprechen würden, da die Gesetzlichkeiten viel mehr zuließen. Und ich machte Ihr auch klar, dass es uns nicht um Bestrafung geht, sondern um Einsicht, dass so etwas nicht noch mal passiert usw. ihr kennt dazu meine Meinung in diesem Forum. Dann war diese blöde Diskussion beendet und wir überlegten, welche Möglichkeiten es gibt, um uns mit den SuS angemessen auseinanderzusetzen.

Auf jeden Fall kam ich bis auf einen verbalen Angriff, den ich der Mutter auseinander nahm, ungeschoren davon und war die einzige, die der Mutter Paroli bot.

In einer Dienstberatung habe ich das Thema noch mal angesprochen und wir überlegten uns, wie wir verfahren wollen. Ich glaube aber, dass wir das noch mal konkretisieren müssen.


@ Caldeiraoneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: hesse Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 14.11.2013 15:13:12

Du hast mein volles Mitgefühl - welch ein armseliges Bild geben dagegen Deine Kollegen und die Schulleitung ab!

Mit solchen Leuten im Rücken braucht man keine Feinde merh...


LG

Hesse


du kannst stolz auf dich seinneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: hbeilmann Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 14.11.2013 15:26:37

nicht genau wie deine KuK eingeknickt zu sein. Wenn du es dann noch geschafft hast, trotzdem sachlich und fair zu bleiben und einer renitenten Mutter die Sachlage klar zu machen, dann ziehe ich meinen Hut vor dir.

oder !


traurigneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: wkz Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 14.11.2013 16:48:04

Hab mir jetzt nicht alles durchgelesen, nur die Überschrift sagt's ja schon....

traurig, echt traurig....

Kleine Geschichte dazu:
War Lehramtsstudent, hab ne Klasse beim Unterrichtspraktikum begleitet (8.Klasse - d.h. 13/14 Jährige), war ne "Stadtrandschule" auf der Klassenfahrt zu nem ehemaligen KZ + Führung.

Was da für "witzige Bemerkungen" gefallen sind, könnt ihr euch garnicht vorstellen.

so nach der Genickschusswand bzw. dort wo die Haken für Drahtschlingen waren...

Unterste Schublade, heikles Alter.
Cool sein wollen?
Rebellieren?


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