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Forum: "Intentionen des TU"

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Sei dochneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: klexel Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 29.12.2013 15:31:09

nicht so pingelig. Es gibt nicht immer nur schwarz oder weiß:
http://de.wikipedia.org/wiki/Schraubendreher

Es gibt beide Ausdrücke, und beide haben ihre Rechtfertigung.
Allerdings wird in der Handwerksausbildung der 'Dreher' gefordert. Ist ja auch in Ordnung.


Pingeligkeitneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: missmarpel93 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 29.12.2013 15:49:19

Sach ich ja zu meinen Deutschlolleg "innen wie außen" auch immer ...

Nein, in diesem thread geht es doch um die Intentionen des TU - und da darf es dann eben auch etwas fachspezifischer werden.

Unterhalte dich einmal mit einem Juristen über den Beggriff "Autoverleiher" ...


@missmarpelneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: caldeirao Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 29.12.2013 18:15:34 geändert: 29.12.2013 18:19:32

Da kann man Dir nur wieder gratulieren, dass wir von Deinen Weisheiten lernen können und dass Du die Schläue besitzt zu entscheiden, wer geistig reif genug ist, sich an diesem Forum zu beteiligen.

Dass ich ein bisschen doof bin und ein Loser bin, das habe ich von Dir schriftlich. Aber das ist mir auch egal, da Du mein Leben nicht beeinflusst.

Mir persönlich ist es auch scheißegal, ob das Ding Schraubendreher oder Schraubenzieher heißt. Da ich nicht vom Fach bin, hoffe ich doch, dass mir die anderen verzeihen, wenn ich umgangssprachliche Begriffe verwende.

Um zum Thema zurückzukommen, ich finde es katastrophal, dass es der Rahmenlehrplan hergibt, dass es passieren kann, dass ein SoS es nicht lernen muss, mit Werkzeugen umzugehen und die praktische (handwerkliche) Arbeit hinten runter fallen kann. Es liegt im Ermessen des L bzw. L, praktisch mit den Kindern zu arbeiten. Das halte ich aber als Ziel im Technikunterricht für wichtig.

Klexel hattest Du bei Dir schon mal einen Handwerker bei Dir zu Hause, der vom Schraubendreher und vom Gliedermaßstab sprach?


Nachlesen statt spekulieren?neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: klexel Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 29.12.2013 18:28:35 geändert: 29.12.2013 19:20:32

ich finde es katastrophal, dass es der Rahmenlehrplan hergibt, dass es passieren kann, dass ein SoS es nicht lernen muss, mit Werkzeugen umzugehen

Habt ihr eigentlich mal den Link auf Seite 1 des Threads (Bildungsstandards) angeklickt?
Da steht drin, was von Schülern erwartet wird.

Da steht u.a.:
den Werkstoff Holz und einen der Werkstoffe
Metall und Kunststoff sachgerecht bearbeiten (8);
Werkzeuge zur Werkstoffbearbeitung sicher ein-
setzen (8);
mit zugelassenen Maschinen sicher umgehen (8



@caldeirao: Nein, bisher hat mich noch nie ein Handwerker geschickt, um einen Schraubendreher oder was auch immer zu holen. Dem hab ich höchstens nen Kaffee gebracht.



Technikunterrichtneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: lamok Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 29.12.2013 20:51:05 geändert: 29.12.2013 21:15:10

Hey!
Natürlich geht es im TU "auch" darum Produkte zu fertigen(Produktion) oder meinetwegen nach Anleitungen etwas zusammenzuschrauben. Was dabei mitunter zu kurz käme ist z. B. die Gebrauch, Konstruktion, Größerer Kontext, Zukunftsaspekt...

Weswegen haben wir denn überhaupt Produkte?
Doch nur weil wir aus der Praxis eine ganz konkrete Problemstellung herausgebildet hat.
Wie bekomme ich den Nagel in die Wand? -mit dem Hammer!

Das Produkt, der Hammer, ist aber nicht in der Natur gewachsen, sondern ein konkretes Produkt menschlichen Erfindungsreichtums. Die bloße Fertigungsaufgabe, Werkaufgabe wird zeitgemäßem TU somit nicht gerecht! Um dem Kern der Technik näher zu kommen müssen wir Probleme erkennen, LÖsungen ausdenken, planen, konstruieren, fertigen und bewerten.


Technikunterrichtneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: lamok Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 29.12.2013 21:04:17

@caldeiro: Ich denke nicht dass dich hier jemand beleidigen möchte. Schade fände ich es allerdings schon, wenn du die konstruktiven Anteile dieser Diskussion so abwehrst dass sie dein Leben(als praktizierender Lehrer) nicht bereichern.

Ich bin völlig deiner Meinung, dass Schüler praktisches Arbeiten lernen sollen. Wohin meines Wissens hier in BadWürt der Trend geht, ist den Technikunterricht nicht auf einen Werkunterricht zu beschränken, denn Technik ist viel, viel mehr als das.

Die starke Ausrichtung zum Werken kommt lediglich aus der Historie des TU, da dieser sich aus dem berufsvorbereitenden Fach Werkunterricht abgeleitet hat.

Heute möchte man allerdings GERADE die Ingenieursebene, also das konstruieren, analysieren etc. im TU schmackhaft machen, sowie auf die soziotechnischen Aspekte der Technik aufmerksam machen.


Ziele des TUneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: missmarpel93 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 30.12.2013 07:17:58 geändert: 30.12.2013 07:26:00

Was Wozu und Womit - so stark lassen sich die Ziele der Kernrichtlinie verkürzen.

In NRW heißt der Lernbereich Arbeitslehre (AL) und besteht aus den Fächern Hauswirtschaft (AH), Technik (AT) und Wirtschaft (AW). An den allgemeinbildenden Schulen wird AL bis zum 10. Jhg. sowohl im Kernbereich (alle SuS) als auch im Wahlpflichtbereich (Neigungsdifferenzierung/WPI) unterrichtet. Im Kern erhalten die SuS in der sekI 10 WS AL-Unterricht, im WPI-Bereich 12 WS ab Jhg. 6 bis Jhg. 10. Das Fach AL kann fächerintegriert oder fachspezifisch unterrichtet werden, die Gesamtstundenzahl ist gleich mäßig auf die einzelnen Fächer und Doppeljahrgänge zu verteilen.
Während im Kern basale handwerkliche Kompetenzen vermittelt werden, können in den WPI-Kursen technisch-spezifische Grundlagen erarbeitet werden.

Für die Erabeitung schulischer Curricula ist die Beschäftigung mit dem erweiterten Technikbegriff unverzichtbar.

"Technik umfasst die zielorientierten Veränderungen der individuellen und gesellschaftlichen Lebensbedingungen, indem vorhandene SToffe, Energien und Informationendurch wandlung, Transport und Speicherung für Menschen nutzbar gemacht werden. Dabei wird technik realisiert unter konkreten natürlichen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Bedingungen, gegebenheiten und Folgen."

Problemfelder:

Produktion und Automation;
Information und Kommunikation;
Ver- und Entsorgung;
Transport und Verkehr;
Bauen und Wohnen.

Qualifikation:

die Bewältigung von Anforderungen der technik im privaten, beruflichen und öffentlichen Bereich,

die methodenbewusste und kritische Auseinandersetzung mit der Komplexität der Technik,

die verantwortungsvolle Mitgestaltung gegnwärtiger und zukünftiger durch Technik mitbestimmter Lebenssituationen.

Grundbildung:

Arbeitsorganisation und Arbeitsteilung mit praktischen Beispielen;

handwerkliche Fertigkeiten und Kenntnisse für verschiedene Materialien

Kommunikationstechnologie in Anwendung und Wartung;

moderne Prozesstechnologien in Erkundung und Simulationen;

technische Systeme in der Realität und in Funktionsmethodellen;

Verbrauchererziehung anhand konkreter Situationen und Beispiele.

(zitiert aus den Kernrichtlinien des Lernbereichs Arbeitslehre für NRW)

Soweit die Theorie, spannender ist ja, was die einzelnen Schulen daraus machen. Mehr als Grundlagen in der Bearbeitung von Holz, Metall und Kunststoff (zumeist Acrylglas) lässt sich kaum bewerkstelligen.

Wichtig als ein erster Schritt im Kern ist für alle SuS der Doppeljahrgangsstufe 5/6 die Beherrschung der Tischstandbohrmaschine und der üblichen (manuell betriebenen) Handwerkzeuge. Ein wesentlicher Schwerpunkt liegt auf dem Thema "Messen". In höheren Jahrgängen kommt dann noch das Lesen von technischen Zeihnungen dazu, da diese eine besondere Form einer Arbeitsanweisung darstellen. Die Aufgaben und Problemstellungen werden im Laufe der Zeit immer komplexer.

Da Technik und Hauswirtschaft häufig mit verkleinerten Gruppen unterrichtet werden, wird an vielen Schulen der Unterricht im Lernbereich AL als Epochenunterricht organisiert, die eine Hälfte einer Klasse macht im ersten Halbjaht Technik, die zweite Hauswirtschaft, zum zweiten halbjahr wechseln die Fächer bei gleichbleibenden Gruppen.
Wirtschaft kann im Klassenverband unterrichtet werden.

Es gibt übrigens (für NRW) keine gesetzliche oder sonstige Bestimmung, die die Größe einer Schülergruppe für AT oder AH auf maximal 16 Personen beschränkt. Es muss nur ausreichen Raum vorhanden sein, ein sicherer normgerechter Arbeitsplatz in AT hat ca. 1,5 Quadratmeter. Das sind bei 30 SuS dann 45 qm, dazu kommen dann noch Wegezonen und Lagerflächen sowie Maschinenbereiche und der Lehrerarbeitsplatz. Alles in allem sind das so ca. 4 qm je Schüler. Hallen mit 100 bis 120 qm sieht kein Raumprogramm für Schulen vor, weshalb die Teilung von Klassenverbänden lediglich der Raumsituation geschuldet ist. Neben den Technikunterrichtsräumen muss ebenfalls ein Maschinenraum mit direkter Staubabsaugung und Materiallagerräume vorgehalten werden. Näheres hierzu kann man der RISU entnehmen (Richtlinie für sicheren Unterricht des Gemeinde unfallversicherungsverbandes NRW/GUV NRW).



Interessantneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: lamok Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 30.12.2013 13:48:59

und sehr ausführlich.

Ich hatte ursprünglich bei erstellung des threads im Sinne Intentionen zu sammeln und nicht alle die ich habe auf einen Schlag einzubetten

Aber ich sehe da klare Unterschiede zu unserem Bildungsplan in BW. Der momentan wesentlich kürzer und sparsamer ausfällt. Die Arbeitsfassung 2014 ist schon deutlich besser.

Was mir aber immer mehr klar wird, ist der unterschiedliche Stellenwert des Faches in den einzelnen Bundesländern. In BW heißt das Fach Technik, womit wir schon einen ganz anderen Schwerpunkt haben als die AL-Arbeitslehre. Bei uns sind die Fächer Hauswirtschaft und Technik zudem getrennt und decken ihren spezifischen wirtschaftlichen Anteil fachintern ab.

Die Diskussion über "Technik" gestaltet sich somit als etwas komplexeres Feld, deshalb müssen wir etwas allgemeiner werden. Wir könnten mal über die Zielperspektiven und Methoden sprechen, die ja nicht im Bildungsplan entahlten sind.


Perspektiven des TU und Methodenneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: lamok Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 30.12.2013 13:57:53

1.Handlungsperspektive
2.Kenntnis und Strukturprspektive
3.Bedeutnungs und Bewertungsperspektive
4.Perspektive der vorberuflichen Orientierung


Methoden:
Werkaufgabe /Konstruktionsaufgabe /Fertigungsaufgabe /Technisches Experiment /Produkt-, Werkanalyse und Warentest etc.

Wie geht ihr damit um? Erlebt ihr euren oder den TU an eurer Schule als zu einseitig?? Wie rechtfertigt ihr einen möglichen Schwerpunkt?

Ein Erfahrungsaustausch könnte sich als durchaus produktiv erweisen und Anreize der Ausweitung geben.


PS:Ich beziehe mich auf einen Text aus dem TU, der Fachzeitschrift für Technikunterricht, einem Artikel von Burkhard Sachs (2001).



Einseitigkeitneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: missmarpel93 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 30.12.2013 15:55:20 geändert: 30.12.2013 15:55:49

Das Problem ist die hohe Produktorientierung. Die Prozessorientierung ist den SuS nur schwer zu vermitteln.

Aber im fach mathematik erlebe ich Vergleichbares. Die suS sind auf das Ergebnis fixiert, die Darstellung des Rechenweges hat für die SuS keinen Stellenwert.

In Technik fallen die SuS immer aus allen Wolken, wenn ich mithilfe meiner Aufzeichnungen aus dem Unterricht ihre Werkstücke bewerte. (Die bewertungskriterien nenne ich zwar zu Anfang einer Einheit, aber das geht zum einen Ohr rein und zum anderen wieder raus.)

Bewertungskriterien sind:

Selbständigkeit der Arbeitsorganisation, Werkzeughandhabung, Einhalten der Sicherheitsregeln, Materialkenntnisse, Verständnis der Aufgabenstellung, Verständnis der Arbeitsanweisung/Bauzeichnung, Gebrauch der Fachsprache, Fähigkeit Tätigkeiten, Bauteile und Werkzeuge fachgerecht zu benennen, handwerkliche Kompetenzen (Fähigkeite und Fertigkeiten), Passgenauigkeiten etc.

Wenn SuS mit einem "tollen" Produkt kommen, ich ihnen aber nachweisen kann, dass sie nicht in der Lage sind die Tischbohrmaschine zu bedienen und einzustellen, dann hat das auswirkung auf die Note. Ich bekomme doch mit, wer immer abwartet, bis andere den Bohrer eingespannt und den Tiefenanschlag eingestellt haben bevor selbst gebohrt wird. Ebenso verhält sich das mit dem Anreißen, Löten usw. usf.

Genauso gut achte ich natürlich darauf, wer eigenständig nach der Arbeitsanweisung baut und wer bei jedem Arbeitsschritt mich oder die Tischnachbarn fragt und lediglich "nachbaut", wer in der Lage ist, seinen Arbeitsprozess zu variieren und schon einmal Teile herrichtet, die er erst später benötigt, nur um Wartezeite zu überbrücken, wer Verleimungen erst am Ende der Stunde vornimmt, da die Leimstellen über die Woche in der Kiste (individuelles Materialfach) trocknen können ...

Die Erwartungshaltung der SuS an den TU ist, dass etwas gebaut wird. Die SuS da weg zu bekommen ist ungeheuer schwierig. Selbst für ältere SuS ist die Demontage eines Gegenstandes zur technischen Analyse kein "richtiger" TU


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