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Forum: "Subtraktion: Rechnet man jetzt so?"

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Subtraktion: Rechnet man jetzt so?neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: klexel Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 11.03.2014 14:08:14 geändert: 11.03.2014 15:07:09

http://gefaelltmir.sueddeutsche.de/post/79201508702/eine-mathematische-rechnung-schickt-sich-dieser

Scheint eine neue aber wohl umstrittene Rechenart aus den USA zu sein. Wer kennt das?

Ich bin ja nur eine rechnende Hausfrau, mir scheint das extrem umständlich.


zählendneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: amann Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 11.03.2014 15:00:31

zunächst mal beruhigt mich, dass wir zum selben Ergebnis kommen.
Inhaltlich scheint es so eine Art von Auf-dem-Papier-mit-den-Fingern-Rechnen zu sein, ähnlich wie Richard Feynman damals in seinem Buch über die QED das Prinzip der Addition beschrieb: man tut Bohnen in einen Topf und zählt sie anschließend. Aber es geht auch kürzer. Nennen wir diese Subtraktionsmethode also die "Bohnentopfmethode".

Aber mit einem Urteil über ihre Nützlichkeit möchte ich abwarten, bis mir jemand 87275 - 216 - 36004 vorgerechnet hat.


genauer nachgeschautneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: amann Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 11.03.2014 15:12:17

offenbar ist das Original (in dem hier verlinkten Bild sind wichtige Teile weggelassen) ein Diskussionsbeitrag im "Math war" - der heftigen amerikanischen Diskussion um guten Mathematikunterricht, die dort wenigstens geführt wird - bei uns erleiden wir die "neuen Richtlinien" ja eher.

siehe https://imgur.com/r/math/uePcpfB
Die zitierten "Core standards" http://www.corestandards.org/other-resources/key-shifts-in-mathematics/
lesen sich für mich so, als gebe es dort keinerlei Geometrie mehr. Ist das die amerikanische Version der Bildungsstandards?


in dieser Artneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: pmu Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 11.03.2014 16:22:17

habe ich dieses Jahr auch das erste mal solch eine
Rechenvariante gesehen.
Bei uns war es in einer 3. Klasse und nix war mehr von "merke
1" oder "merke 2" oder sonst was zu sehen. Sie haben auch was
dazu genommen und dann dafür woanders was weg genommen. Aber
zum Ergebnis sind sie trotzdem nicht gekommen.
Also ich finde es eine chaotische Variante und hoffe, sie
setzt sich nicht wirklich durch.


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von: hbeilmann Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 11.03.2014 16:23:00

ist an diesem Weg überhaupt nichts. Das ist in etwa die Art, wie Kindergartenkinder instinktiv rechnen.

Für mich sind grundsätzlich alle Rechenwege gleichberechtigt, solange sie korrekt durchgeführt werden und zum richtigen Ergebnis kommen. Die Kinder sollten nur die Kompetenz erlangen, dass sie schnell entscheiden können, für welche Rechnung welcher Rechenweg der für ihre Denkstruktur günstigste ist. Insofern fordere ich sie sogar auf, alternative Rechenwege zu erforschen und mit der Klasse zu teilen, weil man darüber eine Menge lernen kann.

Für den einen Schüler ist diese Methode leichter, für den anderen das klassische "5 auf 13 gibt 8 gemerkt 1".

Ich kann mir sogar vorstellen, dass gerade bei großen Zahlen diese "neue" Methode effizienter arbeitet, da man damit besser im Kopf rechnen kann.

Beispiel amanns Rechnung:

87275-216-36004=?

87275-215:

215+5=220
220+80=300
300+700=1000
1000+86000=87000
87000+275=87275

5+80+700+86000+275=87060

87060-36004:
36004+6=36010
36010+90=36100
36100+900=37000
37000+50000=87000
87000+60=87060

6+90+900+50000+60=51056


Für michneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: cujamaraaa Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 11.03.2014 17:06:28

ist das ein wenig wie beim Rausgeben an der Kasse.
Da fängt man auch bei den kleinen Centbeträgen an, bis man irgendwann am Gegebenen angekommen ist.

3,78€ werden mit einem 50€-Schein bezahlt.
Wenn mir nicht die Kasse automatisch das Wechselgeld anzeigt, gehe ich als Kassiererin so vor:
3,78€ + 2ct --> 3,80€
20 ct --> 4,00€
1€ --> 5 €
5€ --> 10€
2 mal 20€ --> 50€

Insgesamt hab ich also 0,02€+0,20€+1€+5€+40€ = 46,22€ rausgegeben, ohne 50€ minus 3,78€ rechnen zu müssen.

Umständlich, aber nicht falsch.
Ich würde das den Kindern aber nicht als Rechenweg sondern eben höchstens in der praktischen Anwendung zeigen, wenn überhaupt.
Wenn da einer von selbst draufkommt, warum nicht. Solange er das dann nicht immer macht bzw. auch andere Wege versteht...


Lösungswegeneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: palim Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 11.03.2014 22:06:33

Wie amann schon zeigt, geht es noch um ganz andere Rechenwege und wohl eher um die Diskussion,
dass SuS leichtere Wege nutzen, wenn sie eine Zahlvorstellung und einen Überblick über den Zahlraum haben.

Andere wählen den immer gleichen, wenn auch ggf. umständlicheren Weg, kommen aber zum gleichen Ergebnis.

Gerade für SuS, die große Schwierigkeiten haben und am liebsten immer zählen würden, sind flexible Rechenwege häufig eher verwirrend. Da ihnen der Überblick fehlt, wissen sie gar nicht, wie sie zwischen den Möglichkeiten entscheiden sollen und beherrschen eher mehrere Möglichkeiten nur halb, als eine richtig.

Da finde ich es eher beruhigend, dass diese Probleme offenbar global sind.
Wer eine Lösung findet, darf sie bei mir abgeben

Palim


die Bildung von Routinen erleichtert das Lebenneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: amann Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 13.03.2014 20:24:45

So lange Subtrahieren so automatisch geht wie Zähneputzen, haben es alle leichter.
Nach meinem Eindruck sind solche "Freiheiten" wie "suche dir selber die Rechenmethode aus, die du verwenden willst" ein sicheres Verfahren, um leistungsstarke Kinder aus "gutem Haus" zu bevorzugen - denen helfen dann die Eltern, es wirklich zu können.
Unsicheren oder schwächeren Kinder bringt die Wahlfreiheit nichts.

Wenn dagegen erst mal ein Verfahren sicher eingeübt wurde, kann man immer noch andere alternative Rechenwege vorstellen und freistellen.

Richtig lustig ist es für uns Lehrer von weiterführenden Schulen, wenn wir aus dem Geschreibsel irgendwie rückschließen wollen, welche kreative Rechenmethode man in der Schule xy angeboten hatte und welchen Bruchteil die Fünftklässler davon verstanden haben ...
Ich weiß nicht. Kulturelle Kohärenz hat auch was für sich.


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