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Forum: "Sohn kommt mit blauem Auge aus der Schule"

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Sohn kommt mit blauem Auge aus der Schuleneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: caldeirao Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 05.06.2014 18:10:51 geändert: 11.06.2014 22:32:51

Heute bekam ich von einer mir nahestehenden Person eine Mail mit einer Beschreibung des folgenden Vorfalls. Namen sind natürlich geändert.

Es handelt sich um Schüler einer 7. Klasse (also noch nicht strafmündig) und es geht nicht um eine Hauptschulklasse im sozialen Brennpunkt, sondern ums Gymnasium.

Der Geschädigte ist einliebevolles und empathisches Kind, dass manchmal in seiner eigenen Welt lebt, aber eine hohe Sozialkompetenz besitzt.

So nun zum Vorfall:

Fritzchen kam gestern mit einem Bluterguss unter dem Auge aus der Schule nach Hause. Auf Nachfrage erklärte er, dass Klausi die Federtasche nach ihm geschmissen hat, nachdem Fritzchen auf die Nachfrage: "Bist du behindert"
geantwortet hat:" Bist du das nicht selber?" Darauf warf Klausi die Federtasche nach Fritzchen, die ihn unterhalb des Auges getroffen hat. Fritzchen ist der Meinung, dass man da sowieso nichts machen kann.

Des Weiteren hat die Mutter auch von anderen Eltern aus der 5. Klasse erfahren, dass diese z.T. auch unter Klausi leiden und sich hier auch schon Resignation in Bezug auf Konsequenzen breit gemacht haben.

DEs Weiteren hat Fritzchen schon öfter mal etwas über Klausi erzählt, dass er massiv den Unterricht stört, dass jeder mal Opfer von Klausi ist, dass aber nichts passiert. Klausi kann sich immer geschickt rausreden. Selbst als er mal die neuangebrachten Papierkörbe aus der Wand gerissen hatte, passierte nichts.

Jetzt meine Fragen:
Was würdet ihr der Mutter empfehlen. Wie soll sie in der Schule auftreten? Was soll sie fordern?
Ist es theoretisch möglich, Strafanzeige zu stellen und eventuell Schmerzensgeld zu fordern? (Vermutlich passiert ja wieder nichts in der Schule). Wie läuft so etwas? Hat da jemand Erfahrungen?
Was für mich unerklärlich ist, dass das in der Schule niemand gemerkt hat. Kann man hier bezüglich der Fürsorge- und Aufsichtspflicht etwas machen? Natürlich kann man so etwas nicht verhindern und das kann in der besten Schule passieren. Aber hier hätte doch schon etwas in der Schule laufen müssen oder?

Ich bin ja mal gespannt auf Eure Meinung.

Schulwechsel ist keine gute Alternative.


Ich würdeneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: silberfleck Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 05.06.2014 21:09:46

je nach verletzung erstmal zum Arzt mit Fritzchen und die Verletzungen dokumentieren lassen (Fotos machen sich gut, vor allem, wenn sie ergänzt werden mit fachchinesch vom Arzt).
Dann das Gespräch mit der/dem Kl suchen und um Klärung bitten. Alle anderen Eltern dazu bringen ihre Beschwerden auch vorzubringen. Auch hier macht sich oft die schriftliche Form gut.
Und dann schauen, was "die Schule" macht.


undneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rfalio Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 05.06.2014 21:13:57

die Arztrechnung an die Eltern von Klausi schicken!
rfalio


Dokumentationneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: schwingrid Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 05.06.2014 21:26:28

täglich, wenn Fritzchen von der Schule erzählt, Kontakt zu anderen Eltern herstellen und halten und dem Elternwillen geballt aUSDRUCK verleihen.
Wichtig ist die möglichst umfassende Dokumentation.
Lass wieder lesen!


Übertrieben?neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: klexel Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 05.06.2014 21:42:40 geändert: 05.06.2014 21:43:46

Der Geschädigte ist ein liebevolles und empathisches Kind, das manchmal in seiner eigenen Welt lebt, aber eine hohe Sozialkompetenz besitzt.

Was heißt das? Ein Kind, das aktiv z.B. als Streitschlichter einspringt, sich auf die Seite von Schwächeren stellt und auch mal Contra gibt?
Oder ein liebes, sympathisches 'Weichei', das einfach nur zurückgezogen vor sich hin lebt und nicht auffallen und anecken will?


Darauf warf Klausi die Federtasche nach Fritzchen,
Na und?


Natürlich kann man so etwas nicht verhindern und das kann in der besten Schule passieren.
Eben

Selbst als er mal die neuangebrachten Papierkörbe aus der Wand gerissen hatte, passierte nichts.
Das ist allerdings ungewöhnlich, Da sollte schon mal nachgehakt werden, warum sich niemand um Klausi und sein 'unangepasstes' Verhalten kümmert.

Ist es theoretisch möglich, Strafanzeige zu stellen und eventuell Schmerzensgeld zu fordern?
Kanonen auf Spatzen?

Vielleicht bekomm ich hier ja gleich einen Shitstorm, aber erst einmal ist das für mich ein alltägliches Verhalten. Da ist es mir auch egal, an welchem Schultyp. Schüler raufen und kämpfen nun mal, heutzutage leider viel zu wenig, weil jeder kleine Pups von Übereltern verhindert wird.
Und wenn das Federmäppchen 20cm tiefer auf die Schulter getroffen wäre, hätte niemand die Angelegenheit erwähnt.

Ich finde es sehr schade, dass Kinder heutzutage ihre Kräfte nicht mehr messen können und jedes Verhalten gleich kriminalisiert wird (Strafanzeige, Schmerzensgeld).Generell halte ich ein solches Verhalten für normal, oder eben leider heute nicht mehr so normal, was es aber sein sollte. Wie soll Fritzchen denn lernen, sich auch mal zu wehren?

Dieser Fall liegt ein wenig anders, denn Klausi scheint ja schon öfter aufgefallen zu sein, - den Schülern und Eltern - aber offensichtlich nicht den Lehrern. Da sollte tatsächlich mal eine Info an die Lehrer und evtl. auch Schulleitung erfolgen, evtl. auch ein Elternabend, auf dem alle Vorfälle erörtert werden. Vielleicht erfährt man dort auch, warum die heruntergerissenen Papierkörbe nicht geahndet wurden.

Lasst Kinder doch auch mal toben, schubsen und notfalls auch mal schlagen. Eine Ermahnung hinterher ist dann ok.
Aber droht nicht immer gleich mit Anwalt, Klage etc.

Oder guckt euch die Prügelszene aus dem 'Fliegenden Klassenzimmer' an

Krieg ich jetzt auch Schläge?
LG
klexel


Hallo Klexelneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: caldeirao Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 05.06.2014 21:57:44 geändert: 05.06.2014 22:30:18

Da ich nicht und ich hoffe, die anderen auch nicht, gewalttätig bin, bekommst Du natürlich keine Schläge. Ich bin schon in der Lage, bei Problemen und Meinungsverschiedenheiten, Argumente sprechen zu lassen und nicht ungesteuert gewalttätig zu werden.

Zum Fall: es geht hier nicht um eine kleine Rauferei, die schiefgelaufen ist, sondern um einen Jungen der die Schule terrorisiert und keiner hat den Arsch in der Hose dagegen aufzutreten.

Ja so eine Rauferei kann an jeder Schule passieren- selbst an der besten Eliteschule. Die Frage ist doch, wie geht die Schule damit um. Duldet sie dieses Verhalten oder setzt sie klare Zeichen, dass Gewalt und ungesteuerte Verhaltensweisen nicht geduldet werden oder verharmlost sie es und sagt, das kann halt passieren. Ist doch nicht so schlimm.

Und die Frage zu dem Weichei. Es ist eher das Kind, dass sich für andere Kinder einsetzt, Gerechtigkeit möchte. Streitschlichter gibt es an der Schule nicht, aber das wäre der ideale Job für den Jungen.

Ein "Na und" auf die Tatsache, dass eine Federtasche gegen das Auge fliegt, befremdet mich schon. Ich würde, wenn ich das mitbekommen würde, immer eingreifen und auch Konsequenzen folgen lassen. Keine Panik, ich bin dann schon in der Lage pädagogisch abzuschätzen, was aufgrund der Umstände passend ist.

Der Sachverhalt, dass der eine Schüler sich herausnimmt, jemanden massiv zu beleidigen (und Kinder empfinden das als stärkere Beleidigung als wir) und der andere traut sich, ihm die passende Antwort zu geben und dafür bekommt er die Federtasche ins Auge, finde ich schon heftig. Ich hoffe, viele finden das nicht normal und würden auch einschreiten.


Kinderneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: hbeilmann Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 05.06.2014 23:52:28

müssen raufen dürfen, klar. Sie müssen lernen, ihre Angelegenheiten selbst zu regeln, ohne uns. Wenn sie das mit ihren Fäusten austragen, ist das erst einmal normal. Im beschriebenen Fall würde ich (was nachträglich kaum festzustellen ist) dennoch differenzieren, ob Klaus gezielt in Richtung Fritzchens Kopf geworfen hat, oder einfach nur ungezielt die Mappe von sich geschleudert hat.

Wichtig wäre auch die Frage nach der Ursache für diese Gewalttätigkeit. Ist er zu Hause genauso? Oder lernt er vielleicht gerade von dort, dass Gewalt alles lösen kann? Hat er zur Zeit familiäre Probleme (Scheidung, Todesfälle...)? Wird er vielleicht selbst von jemand anderem mit Gewalt bedroht?

Trotzdem müssen wir als Lehrer und Eltern dafür sorgen, dass Kinder wie Klaus auch lernen, dass Gewalt im persönlichen Umgang nichts verloren hat. Und damit meine ich nicht nur körperliche Gewalt, sondern auch seelische. Eine geschickt angebrachte Beleidigung kann einen 7.-Klässler mehr verletzen als ein blutunterlaufenes Auge! Und im vorliegenden Fall ist beides geschehen.

Klaus muss daher lernen, dass gewalttätiges Verhalten negative Konsequenzen nach sich zieht. Da bringt es aber nichts, dass man die Anzeige-Keule schwingt, das ist nämlich auch eine Form der Gewalt, die nur dazu führt, dass die Spirale sich weiter dreht. Andere Maßnahmen greifen schon eher, nämlich alles, was ihm zeigt: "Wenn du gewalttätig bist, will dich keiner in seiner Nähe haben!" Ein Beispiel wäre der Ausschluss vom nächsten Wandertag, stattdessen müsste er für den Hausmeister den Schulhof säubern. Oder er muss seine Tat wiedergutmachen, indem er etwas für die Klasse oder ganz gezielt für Fritzchen tut - indem er zB einen Monat lang den Tafeldienst übernimmt oder eine Woche lang Fritzchens Schultasche trägt - es gibt genug andere Möglichkeiten dieser Art. Er sollte dadurch lernen, dass seine Gewalt ihn von der Klassengemeinschaft entfernt, dass es aber auch Möglichkeiten gibt, sich der Klassengemeinschaft wieder anzunähern.

Wichtig ist nur, dass Eltern und Schule dabei an einem Strang ziehen. Dazu müssen die Eltern - wie mein Vorredner schon sagte - gut genug dokumentieren, dass das hier eben kein Einzelfall war, sondern dass Klaus allgemein als gewalttätig auffällt. Dann sollte zusammen mit den Eltern von Klaus - ohne diese zu verurteilen - ein Plan entworfen werden, wie man dagegen vorgehen will, und dieser auch konsequent eingehalten werden. Dazu gehört nicht nur die Strafe, sondern auch ein Hinführen zu gewaltfreiem Verhalten, also Belohnungen, wenn es ihm gelingt, Auseinandersetzungen ohne Gewalt auszutragen. Ebenso gehört etwas dazu, das es ihm ermöglicht, seine überschüssige Energie irgendwo abzubauen, damit sie sich nicht noch mehr anstaut und er irgendwann komplett ausrastet. Möglichkeiten dafür wären Sport oder andere körperlich anstrengende Tätigkeiten.

Auf der anderen Seite: Was muss Frtzchen lernen? Im Prinzip sollte er nur die Rückmeldung bekommen, dass er alles richtig gemacht hat. Er hat sich zur Wehr gesetzt, ohne selbst gewalttätig zu werden, und er hat (hoffentlich) wahrheitsgemäß vom Ursprung seiner Verletzung berichtet, anstatt sich ängstlich in Ausreden zu flüchten.


Vielen Dankneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: caldeirao Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 06.06.2014 15:15:08

für Eure Beiträge.

Die Mutter hat eine Mail an die Klassenlehrerin geschrieben und den Vorfall geschildert.Sie hat auch schon eine Antwort bekommen. Die Lehrerin will sich der Sache am Dienstag annehmen. Heute wäre keine Zeit gewesen, da man eine Klassenarbeit geschrieben habe .

Nun muss man erst mal abwarten.


Immer gleich die große Keule schwingen *facepalm*neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rojiblanco Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 06.06.2014 18:23:46

Schließe mich @klexel im Großen und Ganzen an.

Ansonsten kann ich, der an einer Hauptschule sein Unwesen treiben darf nur sagen, dass wenn jedes Mal, wenn "Gewalt"

akustische, verbale, körperliche

auftritt, man direkt die große Keule raus holt (Anzeige, Schmerzensgeld), niemanden geholfen ist.

Ganz im Gegenteil. Wer sein Kind schützen möchte sollte andere Wege beschreiten. Wer seinem Kind etwas beibringen möchte das über "Wir klagen uns einfach mal dumm durch die Gegend, weil man es ja kann" hinausgeht, der sollte andere Wege beschreiten und wer möchte das auch "Klausi" noch etwas lernt und sein Verhalten ändert, sollte andere Wege beschreiten.


Ganz ehrlich, das ist wirklich abstrus...

Insb. solche Sätze hier:
"Zum Fall: es geht hier nicht um eine kleine Rauferei, die schiefgelaufen ist, sondern um einen Jungen der die Schule terrorisiert und keiner hat den Arsch in der Hose dagegen aufzutreten."


Der Begriff "Junge", "terrorisiert" und das mit dem Hintern, sind polemische Mutmaßungen, die in Ihrer verbalen Heftigkeit, wirklich abstrus sind.

Ohne die Schule, die beteiligten Personen und den Fall zu kennen, behaupte ich mal stock und steif, das ein Regelunterricht dennoch möglich ist und die GSG9 nicht ausrücken muss.


Sicher neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: silberfleck Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 07.06.2014 11:38:11 geändert: 07.06.2014 11:46:43

soll man nicht dramatisieren, aber wenn ein Schüler der Klasse 7 einem Schüler der Klasse 5 ein Mäppchen ins Gesicht wirft, gibt es auf jeden Fall Klärungsbedarf.

Ich finde es wichtig, dass Konflikte in der Schule besprochen und geklärt werden.
Betroffen macht mich in dem Fall einerseits, dass der Schüler scheinbar bereits das Vertrauen zur KL /zu den LL verloren hat (denn er ist ja wohl nicht zu ihnen gegangen) und andererseits, dass das Veilchen des Jungen anscheinend in der Schule auch niemandem aufgefallen zu sein scheint.



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