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Forum: "Hausaufgaben=Religiöse Diskriminierung?"

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@rojiblanconeuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: bakunix Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 21.09.2014 10:29:04

Du schreibst: "Ich persönlich finde es ein Unding, dass man sich aus dem Religions-Unterricht (zu Recht) abmelden kann ohne eine adäquate Ersatzleistung zu bekommen."

Deshalb haben die Bayern in Dt. zuerst das Fach Ethik eingeführt. Ziel war es, die Abmeldungen aus dem Religionsunterricht zu verringern. Das ist die ersten zehn Jahre auch gelungen. Inzwischen wählen die Schüler, so bei uns in RLP, in der Oberstufe teilweise nach taktischen Erwägungen im Hinblick auf das Abitur. Der Zulauf zu Ethik ist in der Oberstufe hoch, einfach auch, weil Reli ihnen zu langweilig ist.

In RLP kann man in der GS ab acht Schülern eine Ethik-Gruppe bilden. Da tauchen die baden-württembergischen Probleme, wie sie eingangs beschrieben worden sind, nicht auf.


Danke, rfalio!neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: lupenrein Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 21.09.2014 10:29:47 geändert: 21.09.2014 10:31:44

Ich darf die Damen und Herren daran erinnern, daß unser aller Grundgesetz in seiner Präambel folgendes postuliert:

"Präambel

Im Bewußtsein seiner Verantwortung vor Gott und den Menschen,..." (Zitat von der WebSite des Deutschen Bundestages)

Wenn es also ein Fach -Religion - gibt, das in der Schule genau dieser Verantwortung gerecht werden will, kann man höchstens darüber reden, daß für Angehörige nicht-christlicher Religionen und für Kinder von Atheisten (die glauben übrigens auch: nämlich, daß sie recht haben )Ethik-Unterricht o.ä. angeboten wird.

Wenn das nicht möglich ist:
Warum sollte für Kinder, die so "gezwungenermaßen" einen Teil ihres Rechtes auf Schule nicht bekommen, dieses nicht in Form von sinnvollen Hausaufgaben eingelöst werden.
Paralleler Ethik-Unterricht wäre da sicher besser, auch für die Eltern einsehbar.


@rfalioneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: bakunix Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 21.09.2014 10:34:35

Du schreibst: "Wenn am Nachmittag ein Termin für einen Teil der Schüler einer Klasse eingerichtet ist, kann ich diesen Teil von den Hausaufgaben freistellen."

Ich würde als Vater so argumentieren: Wenn ein nur Teil der Schüler Hausaufgaben auf hat, können sie so viel nicht nutzen, denn sonst wären die Reli-Schüler benachteiligt. Ergo: Da sie nichts nutzen, scheinen es Strafaufgaben zu sein. Denn die Lehrerin kann am nächsten Tag schlecht oder gar nicht auf diese HA aufbauen, sonst guckten die Reli-Schüler dumm aus der Wäsche.


Als unvoreigenommener Beobachter ...neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: ohneschule Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 21.09.2014 10:46:46

bei 4teachers möchte ich mich einmal grundsätzlich zu den vielen Anfragen äußern.
Nicht nur bei diesem Thema drängt sich mir der Eindruck auf, dass in den Schulen offensichtlich immer mehr Einzelkämpfer unterwegs sind, die sich mühsam durch den Schulalltag kämpfen. Jede(r) versucht für sich passende Antworten auf drängende Fragen zu finden.
Was soll es aber bringen, wenn A das Problem für ihre/seine Klasse so für sich regelt, B aber ganz anders? Zunächst einmal erschwert es in hohem Maße die Zusammenarbeit unter den Lehrkräften. Dann werden die SchülerInnen extrem verunsichert.

Aus meiner Sicht, und so kenne ich das nur aus meiner Dienstzeit, gehören fächerübergreifende Fragestellungen, die alle Lehrkräfte betreffen, in die Schulkonzeption. Um die fächerspezifischen Punkte kümmern sich die einzelnen Fachschaften.

Nehmt es mir bitte nicht übel, aber die erste Anlaufstelle für Fragen wäre für mich die eigene Schule. Da gibt's die Schulleitung oder die Personalvertretung. Fragen zu den einzelnen Fächern können die Fachschaftsvertreter am besten beantworten. Schließlich kann ich mich bei den Kolleginnen/Kollegen umhören, die auch Deutsch, Mathe, oder was auch immer unterrichten.

Ich weiß auch, dass es immer wieder zu Situationen kommen kann, die es unmöglich machen, die "geballte Kompetenz" in einer Schule zu nutzen. Dann ist es sicher gut, dass es eine unabhängige Anlaufstelle wie 4teachers gibt.

Ich wünsche allen noch einen entspannten Sonntag!


@lupenreinneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: bakunix Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 21.09.2014 10:47:28

Staatstragend wie immer. "Im Bewußtsein seiner Verantwortung vor Gott und den Menschen,..."

Ja, darauf kann man sich zurückziehen. Nur: Das GG entstand vor über 60 Jahren. Damals waren in Dt. fast 100 Prozent Christen. Heute sieht das anders aus. Inzwischen gehört rund ein Drittel der Bevölkerung keiner Kirche an. Man kann natürlich die soziale Wirklichkeit, wie es die Konservativen gerne tun, ausblenden. Setzte man diese Präambel um, hätten wir noch weniger gesellschaftlichen Frieden. Dieser Satz ist ein klassisches Beispiel dafür, wie Gesetz und gesellschaftliche Entwicklung auseinanderfallen.


@bakunixneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: tanteerna Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 21.09.2014 10:50:50

FRESCH heißt "Freiburger Rechtschreibschule". Wir arbeiten nach diesem Konzept.

Denn die Lehrerin kann am nächsten Tag schlecht oder gar nicht auf diese HA aufbauen, sonst guckten die Reli-Schüler dumm aus der Wäsche.

Die Lehrerin ist nicht so unfähig, dass ihr nichts Sinnvolles einfiele. Es können alle Schüler von der Hausaufgabe der "Nicht-Religiösen" profitieren. Kommt halt auf die Aufgabenstellung an. Davon abgesehen gibt es Kinder, die durchaus Übung vertragen können. Auch das kann die Lehrerin beurteilen. Diese Aufgaben schaue ich dann eben zu Hause durch.

tanteerna


@lupenreinneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rojiblanco Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 21.09.2014 11:09:38

Du schriebst:
Wenn es also ein Fach -Religion - gibt, das in der Schule genau dieser Verantwortung gerecht werden will, kann man höchstens darüber reden, daß für Angehörige nicht-christlicher Religionen und für Kinder von Atheisten (die glauben übrigens auch: nämlich, daß sie recht haben )Ethik-Unterricht o.ä. angeboten wird.


Ich glaube Du hast es einfach nicht verstanden.

Das Fach Religion (nenne es wie Du willst) muss doch nicht zwangsläufig ev. oder kath. Religionslehrer sein.

Nenne das Fach doch Religion, Werte und Normen, Ethik, Praktische Philosophie oder denk Dir was eigenes aus.

In diesem Unterricht dann (für alle!) kannst Du gerne ja religiöse Themen abarbeiten oder gar die (Welt-)Religionen vorstellen.

ABER EBEN NICHT aus der rein subjektiven Sicht der christlichen Lehrer und EBEN NICHT mit dem Anspruch junge Erwachsene im Glauben zu erziehen und zu prägen.

Das ist nicht Aufgabe einer staatlichen (!!!) Schule.
Wer dies möchte, hat die Wahl eine konfessionsgebundene Schule zu eröffnen oder zu besuchen.


Zudem suggeriert Deine Einlassung, dass "nicht Christen" oder Atheisten keine "Religion" besitzen bzw. "kein logisches Recht auf Religionsunterricht" haben.

Das ist komplett absurd...

DU darfst Glauben was Du magst, auch gerne dass das Christentum das einzig Wahre ist, lehren solltest Du das jedoch nicht dürfen.



Achja, eins noch. In Deutschland ist der Migranten-Anteil bei knapp einem Viertel (KiGGS).
Daraus resultiert automatisch eine erhöhte Zahl an nicht Christen bzw. Freikirchlichern, etc.

So oder so singt die Zahl der Protestanten und Katholiken seit Jahren erheblich und beständig.

Wer darauf noch versucht eine logische Legitimation für einen Religionsunterricht herzuleiten OHNE adäquate Ersatzleistung für den "Rest" der SuS, der hat nach meinem Verständnis den Schuss nicht mehr gehört und sollte sich fragen, in wie weit er junge Menschen weltoffen, tolerant und aufgeklärt ins Leben führen kann.


Noch einmal, gerne Religionsunterricht für Katholiken oder Protestanten, ABER NUR wenn zeitgleich andere Religionsgruppen und Angehöriger keiner Religionsgruppen adäquaten Unterricht bereitgestellt bekommen.

"Mehr Hausaufgaben" ist absolut keine adäquate Ergänzung, das ist absolute Benachteiligung und muss als solche auch aufgefasst werden. (Ich wette sogar, dass das die treibende Kraft dahinter ist, nämlich möglichst alle gemeinsam zu unterrichten)


@tanteerna neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rojiblanco Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 21.09.2014 11:12:29 geändert: 21.09.2014 11:45:52

Nur damit ich "Gottloser" das verstehe...

Die einen Schüler reden über Englein und den guten Menschen und wie Jesus sie erretten kommt eines Tages und die anderen müssen Hausaufgaben in Deutsch machen zur Steigerung Ihrer Rechtschreibkompetenz?!

Und da fragst Du Dich ernsthaft um das eine Benachteiligung ist?!


Das sagt uns ja bereits Wikipedia:
"Diskriminierung bezeichnet eine gruppenspezifische Benachteiligung oder Herabwürdigung von Gruppen oder einzelnen Personen."

Also mal im Ernst, der Umgang an Eurer Schule ist so zusagen ein Pilotprojekt für Diskriminierung!


@tanteernaneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: bakunix Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 21.09.2014 11:28:49 geändert: 21.09.2014 11:33:00

Ihr produziert an eurer Schule ein Problem. Es gibt Kinder, die haben Religion, und es gibt Kinder, die haben dieses Fach nicht. Ihr argumentiert jetzt so: Die Kinder, die das Fach Religion nicht haben, müssen dafür einem anderen Fach, das ist der Punkt eurer Argumentationsschwäche, Zusatzarbeiten erledigen. Eure Regelung läuft tatsächlich auf eine Ungleichbehandlung hinaus. Schaut mal im Schulgesetz nach. Nirgendwo werdet ihr eine Rechtfertigung bezogen auf den Religionsunterricht für eure Position finden.

Wie haltet ihr es mit den Kindern, wenn Religion eine Randstunde ist und die nicht am Reli-Unterricht Teilnehmenden deshalb früher nach Hause oder später kommen können? Oder, in der Möglichkeitsform formuliert, falls das bei euch nicht vorkommt: Wie würdet ihr in diesem Fall verfahren?


Oh oh...neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: tanteerna Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 21.09.2014 11:45:47

Die anderen machen Hausaufgaben, weil sie sowieso welche machen müssten, egal ob die anderen von Englein hören oder ein Theaterstück proben oder in den Förderunerricht gehen oder ebenfalls Hausaufgaben machen. Es handelt sich hier nicht um Zusatzarbeiten. Die Regel ist ganz einfach: Nachmittagsunterricht => keine Hausaufgabe. Kein Nachmittagsunterricht => Hausaufgabe

Das Problem entsteht, weil es eben zufällig der Religionsunterricht ist. Keiner würde sich beschweren, wenn es um zwei Stunden Chor ginge. Aber weil es zufällig Religion ist, soll die o. g. Regel nicht mehr gelten. Das verstehe ich nicht. Wenn Kind A in die Theater-AG geht, hat der Vater von B kein Problem mit den Hausaufgaben. Wenn Kind A aber in den Reliunterricht geht, ist es Diskriminierung? Das verstehe ich nicht.

Wenn Reliunterricht in den Randstunden liegt, kommen die Nicht-Relikinder eine Stunde später. Wie gesagt, verlässliche Grundschule erst ab der 2. Stunde. Und natürlich bekommen an diesem Tag alle Kinder eine Hausaufgabe, sofern kein Nachmittagsunterricht ist.

tanteerna


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