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Forum: "Ausfall Lehramtsanwärter"

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Nein Nein missmarpel hat Rechtneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rojiblanco Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 15.10.2014 17:58:24

Nein, nein, durch Missmarple verschärft sich bei mir nichts.

Ganz im Gegenteil, die Antwort auf meine Provokation:

Nu wird mir in Hinblick auf deine Person einiges klarer


ist absolut zutreffend!!! Ohne Wenn und Aber.

Ich hatte meine erste Vertretungsstelle OHNE 1. Staatsexamen bekommen, während des Studiums und ohne jegliche Art von Vorbereitung. (Gut, es gab Praktika im Studium, aber mal ehrlich...)


Überspitzt...
Jeder Dödel von der Straße hatte offiziell und messbar die gleiche Qualifikation wie ich, nämlich keine.

Im Vorstellungsgespräch habe ich gemerkt, dass die Not an der Schule groß ist jemanden zu finden, also zeigte ich mich komplett offen fachfremd zu unterrichten.

(Und habe auch wirklich alles (ALLES!) unterrichtet.)

Ich habe keinerlei Überwachung gehabt, direkt mit einer halben Stelle unterrichtet und zudem am Ende gleichberechtigt Noten gegeben.

Gute (Q-Vermerk) und Schlechte (Sitzenbleiben).


Es ist also genau wie missmarpel sagt.
Ich als vollkommene Plinse war offiziell Lehrer und habe gelehrt, benotet, sanktioniert und an Elternabenden den Eltern erzählt wie liebreizend ihre Brut ist.


In der Zeit habe ich aber ebenfalls mitbekommen, dass es noch deutlich schlimmere Plinsen gab und gibt.
Sowohl Vertretungslehrer als auch Festangestellte.

Sprich (und da kommen wir zu der Diskussion um das Alter) der Mensch ist entscheidend für den Schulerfolg und nicht die Ausbildung. Ergo kann auch ein älteres Kaliber durch seine Persönlichkeit mehr erreichen als durch modernste Methoden (die er in unserem Fall ja auch alle beherrschst, da er ja das 2. Staatsexamen bestanden hat. HUT AB!)


Ich möchte auf Lupenreins Beitrag Bezug nehmen.neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: caldeirao Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 15.10.2014 18:24:58 geändert: 15.10.2014 18:25:38

Ich finde es schade, wenn chronisch Kranke auf dem Arbeitsmarkt wenig Chancen haben, eben weil sie oft oder manchmal oder mit höherem Risiko oder ... nicht so belastbar sind, öfter wegen Krankheit ausfallen, eine geringere Verlässlichkeitkeit bzgl. Regelmäßigen Arbeitens usw. haben.

Da stelle ich mir die Frage, ob nicht in einem so reichen Land wie Deutschland, Mittel zur Verfügung stehen sollten, um diese Menschen in das gesellschaftliche Leben zu integrieren. Kann denn wirklich nur Profitdenken und die Gier nach Geld das Handeln bestimmen?

Könnte nicht hier auch der Staat in die Verantwortung genommen werden, dass er gerade für diese Menschen Arbeitsplätze schafft?

Ich denke hier nicht nur an chronisch Kranke, sondern auch an Menschen mit anderen Beeinträchtigungen. Wir reden gerade soviel von Inklusion. Sie kann doch nicht am Ende der 10. Klasse vorbei sein? Wozu dann die ganze Aufregung und Anstrengung?

Was unsere rls-Patientin betrifft, solche allgemeinen und aburteilenden Parolen bringen auch nicht viel. Vielen Usern bist Du durch Deine Beiträge bekannt.


@caldeiraoneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rojiblanco Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 15.10.2014 19:05:49

Was Du hier anschiebst ist ja weniger eine Debatte um wirklich existierende, konkrete Probleme, die man leicht lösen könnte, sondern um das große Thema "Gerechtigkeit".

Mal davon ab, das es unterschiedliche Auffassungen von Gerechtigkeit gibt, benennst Du das konkrete Problem ja bereits.

Menschen mit Beeinträchtigungen.

Das sind körperliche oder geistig "beeinträchtigte" Menschen. (Inklusions-Diskussion)

aber auch Frauen, die sozial "beeinträchtigt" sind (Quoten-Diskussion)

Oder Familien mit Kindern (Elterngeld/Erziehungsstil-Diskussion)

nicht zu vergessen Menschen mit Migationshintergrund (Migrations/Integrations-Diskussion)

und und und ...

Und findest Du für eine Gruppe eine gute Lösung, kann sie eine andere wieder benachteiligen.

Du hast Recht, wir müssen als Gesellschaft so etwas im Auge haben, jedoch dürfen wir nicht vergessen welche Auswirkungen gewisse Veränderungen haben.

Beste Beispiel das neue "Pflegezeit"-Gesetz.
Sozialverbände schreien Hurra.
Arbeitgeberverbände schreien Buuuuh.

Beide haben Recht, aber nicht beiden kann man es zu 100% recht machen.



Und neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: caldeirao Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 15.10.2014 19:26:57

warum schreien die Arbeitgeberverbände buh?

Am Ende der Argumentationskette sind wir wieder beim lieben Geld angelangt oder?


Weil es eine extenzielle Belastunng sein kann...neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rojiblanco Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 16.10.2014 15:41:04

warum schreien die Arbeitgeberverbände buh?


Weil es eine unglaubliche Belastung ist für die aller meisten Firmen "Fachpersonal" zu verlieren, die Stelle aber nicht frei vergeben zu können.

Somit sind sie gezwungen befristete Verträge zu machen, die natürlich die Attraktivität und damit die potenzielle Bewerber beeinflusst.

(Ähnliche Probleme haben wir in der Schule ja ebenfalls durch Krankheiten und/oder Schwangerschaften)

Für eine mittelständische Firma kann das aber ernsthafte Probleme nach sich ziehen, insb. wenn durch diese (richtigen und wichtigen) Schutzgründe direkt mehrere Fachleute ausfallen.


Nicht alles ist immer nur mit Profitgier der bösen Wirtschaft zu begründen.


Ausfälleneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: missmarpel93 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 16.10.2014 16:04:27

Es gibt nur zwei Möglichkeiten die Ausfallzeiten von chronisch Kranken zu kompensieren:

a) der Unternehmer trägt die krankheitsbedingten Ausfallkosten

oder

b) die Kollegen innerhalb des Unternehmens tragen solidarisch die Mehrbelastung ohne Mehrarbeitsentschädigung.

Wenn beide seiten den mehraufwand scheuen, werden sie also von vornherein darauf achten, dass das Risiko krankheitsbedingter Ausfallzeiten minimiert wird. Rationalität ist ja nicht per se Unmenschlich.

Anders sieht es bei Integrationsbetrieben aus, die in der Regel gemeinnützig orientiert sind. Im Dienstleistungsbereich gibt es eine Reihe von Nischen, in dnen solche Integrationsbetriebe sich etablieren und wirtschaftlich reüssieren können. Der wirtschaftliche Erfolg hängt eben auch von den Renditeerwartungen ab.

Chronisch Kranke als Lehrkräfte sind - vor allem für kleine Kollegien - eine erhebliche Belastung, da die Stelle ja eins zu eins auf den Stellenbedarf der Schule angerechnet wird, egal ob der Kranke anwesend oder abwesend ist. elbst bei längerer Abwesenheit vom Arbeitsplatz kann die Stelle ja nicht neu als Planstelle ausgeschrieben werden. Da die chronische Krankheit ja auch nicht zeitlich befristet ist, kann es ebenfalls nicht zu einer befristeten Einstellung für eine Vertretungskraft kommen.

Wenn die chronische Krankheit nicht als Schwerbehinderung anerkannt ist, würde ich als Mitglied einer Auswahlkommission auch gegen einen solchen Kandidaten stimmen, um späteren Ärger abzuwenden. Eine Solidargemeinschaft kann sich nicht um jedes Einzelschicksal kümmern, sie kann Betroffene alenfalls alimentieren. D.H. Betroffene werden für das fernbleiben vom Arbeitsmarkt bezahlt.

Und nun kann der Shitstorm losbrechen.


@missmarpelneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: depaelzerbu Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 16.10.2014 16:13:02 geändert: 16.10.2014 16:13:37

Zählt vollste Zustimmung als Shitstorm?

Im Ernst: Du triffst den Nagel auf den Kopf. Kurzzeitige Ausfälle kompensieren - kein Problem, und für die meisten Kollegen macht man da auch gerne mal ein paar Vertretungsstunden.

Längere Ausfälle (die dann - nebenbei - auch nicht mehr mit unserem "PES" genannten "Vertreter-von-Auswärts-System" abgedeckt werden dürfen) führten bei mir und anderen Kollegen schon zu kompletten Halbjahren mit 30-32 Stunden statt der planmäßigen 24. Auf Dauer kann das kein Kollegium leisten, ohne gezielt in die völlige Überlastung zu steuern.

Gruß,
DpB


@missmarpelneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: lisae Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 16.10.2014 16:36:07 geändert: 16.10.2014 16:37:34

Shitstorm - bestimmt nicht!
Selten gehe ich mit deinen Ansichten konform, aber diesmal sehr wohl.
Ich kann auch dem Beitrag von depaelzerbu nur beistimmen. Ich war immer nur in kleinen Kollegien und kenne das Problem von spontanen mehr oder weniger langen Ausfällen von Kollegen mit allen negativen Konsequenzen für das Kollegium sehr gut. Es darf ja kein Unterricht ausfallen und am besten ist man ja immer nur verständnisvoll und sagt noch nicht mal was dazu. Wir sind ja alle so solidarisch und Gutmenschen.
lisae


"Chronisch krank"neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: julia17 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 16.10.2014 18:44:09

- was heißt das? Ist der gut eingestellte Diabetiker chronisch krank? Der Epileptiker, der dank seiner Medikamente seit Jahren anfallsfrei lebt? Der Asthmatiker? Der Mensch mit der Nickelallergie? Der Übergewichtige? Der Raucher?

Sollen die alle lieber nicht eingestellt werden?

Wo zieht man die Grenze?



schwingrid: Ich hoffe, du hast meinen Beitrag nicht dazu gezählt.neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: lupenrein Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 16.10.2014 20:40:23

Ich versuchte nur, klarzunachen, daß es auch eine andere Seite von "Betroffenen" gibt:

Nicht nur den chronisch Kranken, dem sein persönliches Wohlergehen selbstverständlich sehr nahe liegt, sondern auch denjenigen, der einen wie auch immer gearteten Betrieb verantwortlich leitet und ihn störungsfrei halten muß.


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