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Forum: "Mathematik in einer Auffangklasse Sek I (nicht Deutsch sprechende SuS)"

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Mathematik in einer Auffangklasse Sek I (nicht Deutsch sprechende SuS)neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: janami82 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 26.09.2014 13:25:30 geändert: 26.09.2014 17:53:39

Hallo,

ich werde nach den Herbstferien NRW eine Auffangklasse in Mathematikunterrichten. Es wird die erste Auffangklasse an unserer Schule sein und ich suche nette Ideen (auch bastellastig), wie man mit diesen Schülern in den ersten Stunden arbeiten kann. Eine magnetische Tafel (evt. auch ein Rechner) ist vorhanden. Die Schule ist bereit das ein oder andere von der Stadt einzufordern, allerdings habe ich keine Idee, was wir brauchen werden und welches Material Sinn macht...

Vielleicht könnt ihr einfach mal ein paar Worte dazu schreiben, wie ihr arbeitet und was ihr so an Material verwendet!

Ich bin euch für jeden Tipp sehr dankbar!

Zur Info:

Eine Auffangklasse ist bei uns im Kreis Hagen (NRW) eine Klasse für SuS die gerade erst nach Deutschland gekommen sind. Hierbei handelt es sich um Kinder im Alter von 11 bis 15 Jahren, die alle verschiedene Sprachen sprechen und von denen keiner Deustch kann. Mit ganz viel Glück befinden sich in dieser Klasse max. 20 SuS, wovon vielleicht einige bereits eine Schule in ihrem Herkunftsland besucht haben. Ein paar SuS werden vielleicht kyrillisch? schreiben und evt. gibts es auch Analphabethen und Kinder, die nie eine Schule besucht haben.

Hat also mit Verhaltensauffälligkeiten erst mal nichts zu tun.



Es wäre sehr hilfreich,neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rfalio Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 26.09.2014 14:31:46

wenn du den Begriff Auffangklasse etwas genauer definieren könntest.
Je nach Alter wären da etwa Basteleien mit mathematischem Hintergrund, konkrete Praxisaufgaben aus dem Bereich der Wahrscheinlichkeit und Ähnliches möglich.
Auch die Angabe des Bundeslandes wäre nützlich.

rfalio


Gleiche Frageneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: caldeirao Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 26.09.2014 17:45:05

und nach meiner Assoziation sind das ganz lernschwache und gleichzeitig verhaltensauffällige SuS. Glaubst Du, dass du dann mit Basteleien weiter kommst?


wieder eine neue Schulform ...neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: amann Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 26.09.2014 17:47:41

und leider wissen wir nicht alle, was in den anderen 15 Bundesländern so an neuen Begriffen (und sehr selten auch an neuen Ideen) geprägt wurde. Spontan würde ich mir unter einer Auffangklasse das vorstellen, was in RP das Berufsgrundschuljahr ist - ein Parkplatz für Jugendliche, die nach der 9. Klasse ohne Job, Arbeit oder Ausbildung sind.
Aber dafür gibt es doch sicher einen Lehrplan. Erzähl uns doch mal, was da drin steht. Dann werden wir unsere Ideen sprudeln lassen.


Auffangklasseneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: janami82 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 26.09.2014 17:52:54

Eine Auffangklasse ist bei uns im Kreis Hagen (NRW) eine Klasse für SuS die gerade erst nach Deutschland gekommen sind. Hierbei handelt es sich um Kinder im Alter von 11 bis 15 Jahren, die alle verschiedene Sprachen sprechen und von denen keiner Deustch kann. Mit ganz viel Glück befinden sich in dieser Klasse max. 20 SuS, wovon vielleicht einige bereits eine Schule in ihrem Herkunftsland besucht haben. Ein paar SuS werden vielleicht kyrillisch? schreiben und evt. gibts es auch Analphabethen und Kinder, die nie eine Schule besucht haben.

Hat also mit Verhaltensauffälligkeiten erst mal nichts zu tun.



So nun wissen wirneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: caldeirao Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 26.09.2014 18:06:41

mit welchen Kindern Du arbeitest.

Ich glaube, die müssen erst mal sprechen lernen. Dazu würde ich versuchen, viele Rollenspiele zu spielen, Lieder zu singen, Gedichte bzw. Abzählreime lernen usw. Des Weiteren ist das Erlernen der Schriftsprache wichtig. Hast Du hier schon mal bei Deutsch als Zweitsprache geschaut? Da gibt es auch eine Menge Materialien.

Ich würde auch einfach mal antesten, was sie in Mathe können, einfach formale Aufgaben zu den 4 Grundrechenarten rechnen lassen. Vielleicht auch Sachaufgaben in Bildform.

Aber da hast Du Dir ja etwas vorgenommen. Das wird sicher sehr vorbereitungsintensiv. Ich wünsche Dir trotzdem viel Erfolg und Freude.


zum Glückneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: hbeilmann Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 26.09.2014 22:10:06

ist die Sprache der Mathematik international. 1+1=2 schreibt man auch in Russland oder Somalia so.

Du wirst extrem differenziert unterrichten müssen, also versuche einfach erst einmal herauszufinden, was die Kinder überhaupt können. So wie du die Situation beschreibst, kann der eine an den Fingern bis 10 zählen, während ein anderer vielleicht sogar schon höhere Schulbildung erhalten hat.

Noch wichtiger als das Inhaltliche ist meiner Meinung nach in einer solchen Klasse der sozial-emotionale Aspekt. Diese Kinder wurden - wie auch immer - aus ihrer gewohnten Umgebung herausgerissen und müssen sich erst in ihrer neuen Umgebung zurechtfinden. Kommen sie aus Krisengebieten, musst du mit diversen Traumata rechnen, die sie noch bearbeiten müssen, angefangen von alltäglicher Gewalt bis hin zu Folter, Mord und Vergewaltigung. Die Schule sollte also erst einmal ein Ort für sie sein, der ihnen Halt und eine feste Struktur in ihrem neuen Leben gibt. Wenn sie sich dort wohl fühlen, kommt das Lernen meist von alleine - das gilt ja auch für unsere sonstigen Schüler.


Neben all dem,neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: klexel Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 26.09.2014 23:11:35 geändert: 26.09.2014 23:36:46

was schon geschrieben wurde, würde ich die Mathematik erstmal in den Hintergrund stellen.
Wenn sie kein Deutsch können, können sie ja auch keine Zahlen sprechen. Also bieten sich Zahlenspiele mit Sprechübungen an, simple Rechenaufgaben aus dem Primarbereich, Zahlenmauern, Datum, Geburtstage etc., einfach, um sie zum Sprechen zu bringen, selbst wenn kleine Mathegenies dort sitzen sollten.


Zahlen aussprechenneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: missmarpel93 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 27.09.2014 07:53:25

Deutsch ist in Hinblick auf Mathematik nicht einfach.

Wir hier sind die einzigen, die es gewöhnt sind ab der zweistelligen Zahlen diese nicht in der Ziffernfolge zu sprechen.

123 ergibt gesprochen einhundertdreiundzwanzig. Die gehörte Ziffernfolge ist also 1 3 2. Das Macht es für nicht Muttersprachler nicht einfach.

Ist übrigens auch für Muttersprachler nicht unproblematisch. Wer schon einmal nivelliert hat (ohne selbstregistrierendes Nivellier), der weiß auch, dass es bei Einsatz eines Schreibers für das Messprotokoll (also nicht Selbstaufschrieb) zu Problemen durch Zahlendrher kommen kann. Es ist deshalb einfacher die Lattenablesung ziffernweise zu diktieren.


Versuch es doch mal mit einem Glossar für jede Rechenartneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: lupenrein Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 27.09.2014 12:42:22 geändert: 27.09.2014 12:43:46

als Basis deines Unterrichts.

Das Problem fast aller Kinder,auch der deutschen, ist die Sprache der Mathematik:

Zusammenzählen = Addieren Addition - Summanden Summe etc.
mit Beispielen.

Das würde ich verschriftlichen und mit dem Deutsch- Förder-Lehrer abstimmen.

Im Moment habe ich in einer -fast 100% deutschen (paradiesische Zustände gegenüber meiner alten Schule) - 5. Klasse einen Jungen aus dem Kosovo, der seit knapp einem Jahr hier lebt, kaum deutsch spricht und im Kosovo vermutlich nie richtig Schule erlebt hat.

Der lernt jetzt bei mir parallel zum Unterricht die schriftlichen Grundrechenarten. Da muß er durch.

Addieren kann er jetzt...


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