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Forum: "Keine Ahnung von Musik"

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Keine Ahnung von Musikneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: blendwerk Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 19.05.2015 20:40:05

Immer wieder erlebe ich es: SuS haben in der Mittelstufe keine Ahnung von Musik. Sie können keine Noten lesen, sie können nicht über Musik sprechen, sie kennen lediglich: hoch, tief, traurig, fröhlich, das war es dann auch schon, sie können nicht die elementarsten Grundlagen der Musik, obgleich sie seit der 5. Klasse, und natürlich auch zuvor, Musikunterricht hatten.

Es ist mir jedes Jahr aufs Neue ein Rätsel.

Ergeht es den Musikern unter uns ähnlich?
Habt ihr Vorschläge, wie man das Problem lösen könnte?

Egal, in welchem Jahrgang ich bin, zunächst muss ich immer mehrere Stunden investieren, um das Curriculum überhaupt erfüllen zu können.

Beispiel: eine 8. Klasse im Gym hat noch nie den Bassschlüssel gesehen.

Meiner Meinung nach dürfte es diese Defizite doch gar nicht geben!?

Meine 5. Können Intervalle, Dreiklänge, singen vom Blatt, spielen dreistimmig mit dem Glockenspiel, kennen Taktarten, Notenwerte, etc.

Was läuft im Fach Musik falsch?



So, so!neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: bakunix Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 20.05.2015 18:44:46

"Was läuft im Fach Musik falsch?"

Wie fast immer sind die Vorgänger-Lehrer schuld. Die GS-Lehrer verstehen ihren Auftrag vornehmlich, Kindern Freude an der Musik zu geben. Weshalb sollen sie da Notenlesen lernen und evtl. noch Wissenstests absolvieren? Musik muss man praktizieren.


Bitte eine sachliche Diskussion! neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: blendwerk Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 20.05.2015 19:37:50 geändert: 20.05.2015 19:38:12

Nein, es sind nicht die Vorgänger-Lehrer schuld. Das ist nicht die Diskussion.
Musik praktizieren alle Kollegen mit den SuS.

Ich denke eher, dass es sich um ein grundsätzliches Problem handelt, dass seine Ursache woanders hat.

Ich suche hier nach einem Brain-storming - nicht mehr und nicht weniger.

Vielen Dank!





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von: schwingrid Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 20.05.2015 20:39:16

meiner Erfahrung liegt deswegen viel im Argen, weil zuviele Musiklehrer fehlen. Ich hatte als Philologin fachfremd Musik zu erteilen - da hilft auch die eigene Musikbegeisterung nur bedingt weiter.
Mea culpa - Asche auf mein Haupt, ja, aber Dienstanweisung sticht halt.


Vielleicht geht damit einher,neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: blendwerk Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 20.05.2015 20:47:00

dass häufig nur halbjährlich Musikunterricht stattfindet.
Dies betrifft oft Jg. 8, 9 und 10.
Die erworbenen Kenntnisse werden vergessen, weil sie nicht geübt werden?

Eine Reihe von Kolleginnen haben dieselben Erfahrungen wie ich und führen dieselben Klagen.

Für mich ist die Frage, wie man dieses "Vergessen" auffangen könnte.


...neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: lamaison Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 20.05.2015 20:52:14

In BaWü gibt es seit ein paar Jahren in der GS den Fächerverbund MeNuK - Mensch - Natur und Kultur. Darin ist Musik verwurschtelt. Wir Lehrer beklagen das alle und geben offen zu, dass der Bereich Musik oft zu kurz kommt, es sei denn, eine Kollegin übernimmt mit 1 Stunde diesen Teil, dann findet Musik wirklich statt. Im neuen Lehrplan von 2016 wird aber Musik wieder als eigenes Fach ausgewiesen sein und das hat sicher seinen Grund und seine Berechtigung.


Viele Gründeneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: blaurot Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 24.05.2015 09:21:19

Ich denke, es gibt viele Gründe für diese Defizite. Die Hauptursache liegt m.E. darin, dass Musik einfach viel zu wenig Wert beigemessen wird. Sowohl in den Schulen, als auch in den Elternhäusern etc. Da sich fast niemand für dieses Fach wirklich interessiert, läuft es meistens eher nebenbei.
Ich unterrichte in der GS Musik fachfremd. Es gibt ja kaum MusiklehrerInnen. Obwohl ich Musik liebe und gerne singe, sind dies die anstrengenste Stunden für mich. Die Anforderungen sind so manigfaltig, dass man ihnen in einer Stunde pro Woche nicht nachkommen kann. Musizieren mit 25 Kindern; Musik hören und analysieren; die Parameter hoch-tief, laut-leise, schnell-langsam etc. erkennen, anwenden; Notenkenntnisse, Instrumentenkunde, Werk-und Komponisten-Wissen - und dann soll auch noch alles schön sein und Spaß machen. Hier kann ich eben nicht einfach mal ein AB abarbeiten lassen wie in anderen Fächern.

Ich selber "nötige" meine Tochter, ein Instrument zu erlernen und zu spielen, weil sie nur auf diesem Weg eine musikalische Grundlage erwerben kann.

Naja, und Notenkenntnisse sind natürlich auch nur interessant, wenn ich sie anwenden kann. Wenn ich kein Instrument spiele, vergesse ich sie eben auch wieder schnell.

Spricht daraus Resignation? Soll es nicht.
Ich denke, es hilft sich diese "desolate" Situation klar zu machen und dann mit Gelassenheit und Fröhlichkeit das zu tun, was möglich ist.
In diesem Sinne
viele Grüße blaurot


AGsneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: missmarpel93 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 24.05.2015 09:56:00

Wenn Kunst, Musik und Religion endlich aus dem allgemeinverbindlichen Fächerkanon gestrichen und allenfals als freiwillige AG angeboten würden, wären wir einen großen Schritt weiter.

Wer meint, dass er mit der abendl#ndischen/mitteleuropäischen Kultur den überwiegenden teil der Schülerschaft, die einen Migrationshintergrund hat, hinter dem Ofen hervorlocken kann, der muss ganz einfach scheitern.


@ missmarpel: Jetztneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: lamaison Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 24.05.2015 23:16:16

muss ich dir aber entschieden widersprechen. Ich halte alle 3 genannten Fächer für sehr wichtig. Und viele Schüler / Lehrer lieben sie.


@missmarpleneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: dafyline Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 24.05.2015 23:45:56

Wenn Kunst, Musik und Religion endlich aus dem allgemeinverbindlichen Fächerkanon gestrichen und allenfals als freiwillige AG angeboten würden, wären wir einen großen Schritt weiter.

In welche Richtung?
- Dass Musik darin besteht, dass man den Kopfhörer aufsetzt oder persönlich Plärrofon laut aufdrehen kann? Komponisten? Was sind denn das für eigenartige Typen? Songwriter, ja die kennt man eventuell - von den neuesten Hits...
- Dass Kunst darin besteht, dass man Farbe und alles, was damit zu tun hat, nicht kennen muss, MEnschen die sich mit dem Thema befassen, auch nicht und Baustile ohnehin sinnlos sind.
- Dass Religion darin besteht, dass man sich an keinen Werten mehr orientieren kann, weil man sie ohnehin nicht kennen kann, weil sie ja nicht mehr im Unterricht aufscheinen...

Mit genau dem Argument ...endlich aus dem allgemeinverbindlichen Fächerkanon gestrichen und allenfals als freiwillige AG angeboten würden, wären wir einen großen Schritt weiter. könnte man auch alle Fremdsprachen nur mehr freiwillig besuchen lassen, weil sie doch für Mühe sorgen, Mathematik sowieso, weil das doch kein Mensch versteht und gerade hier die Nachhilfequote sehr hoch ist, Deutsch, weil man es ohnehin quatscht ( "sprechen" in ganzen Sätzen ist ja uncool)
und diese merkwürdigen Fächer, die das Geschichte oder Geografie im Hintergrund haben oder Physik und Chemie, was doch kein Mensch braucht, außer er hat die Wahnsinnsidee, das studieren zu wollen...
Bleibt noch so etwas wie Sport über - bringt auch nur Schweiß, wenn man schon daran teilnimmt.

Fazit: Alle Probleme beseitigt, wenn man allenfalls freiwillige AGs anbietet

Klingt im ersten Moment vielleicht polemisch, ist jedoch nur das Weiterdenken deines Arguments!

Welche Fächer würdest du denn überhaupt anbieten? Gemeint sind die, die bei den Schülern ankommen!
Darauf bin ich wirklich gespannt!
Und vor allem, ab welcher Schulstufe?


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