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Forum: "Angeknacktes Selbstbewusstsein nach Lehrproben"

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Angeknacktes Selbstbewusstsein nach Lehrprobenneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: candy_88 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 17.06.2015 13:48:17

Hallo ihr,

ich habe vor über einem Monat alle meine Lehrproben
bestanden. Doch seitdem zweifel ich an mein
Lehrerdasein. Sie haben alles kritisiert von A bis Z.
Alles, was während der Ausbildung gelobt wurde, war
plötzlich schlecht und nicht mehr richtig. Und ich
frage mich gerade, warum habe ich überhaupt
bestanden, wenn ich so ein schlechter Lehrer bin?
Versteht mich nicht falsch, ich bin froh mit allem
fertig zu sein und alles bestanden zu haben. Habr ihr
die gleiche Erfahrung gemacht? Was habt ihr gemacht
um dieses negative Gefühl loszuwerden?
Danke schon mal für eure Hilfe!

Liebe Grüße

Candy_88


Also erst einmalneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rfalio Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 17.06.2015 14:09:40

Prüfer müssen ihre Qualifikation sich immer wieder selbst bestätigen, indem sie Fehler finden.
Ich erinnere mich an meine erste Visitation durch den damaligen Schulreferenten in Katholischer Religion (der seit mindestens 20 Jahren keinen Religionsunterricht mehr erteilt hatte) und durch meinen Realschulrektor, der in seeliger Volksschulzeit einmal die Missio erworben hatte.
Sie haben die Stunde zerlegt! Sie ist aber gut gelaufen! Zufällig hate ich am selben Tag eine Parallelklasse. Da habe ich die Stunde nach ihren Vorschlägen gehalten. Obwohl es eine sehr gute Klasse war, ging die Stunde sowas in die Hose...
Ich kann dir nur raten: Evaluiere deinen Unterrichtserfolg irgendwie (ob Abfragen, intensives Wiederholen o.ä.) und nimm das als Ergebnis.
Wichtig ist, was bleibt! Was haben meine Schüler gelernt?
Was nehmen sie mit? Und das muss nicht unbedingt das sein, was der sture Lehrplan vorschreibt!
Wir sollten eigentlich nach allen Vorschriften pädagogische Freiräume haben. Nehmen wir sie uns. Lassen wir nicht zu, das juristisch beladene Vorgaben aus dem Ministerium uns in unserere Erziehungs- und Unterrichtsarbeit behindern!

Ein Beispiel: Wir haben einen neuen Chef. Daher wird unsere Abschlussprüfung extern nachkorrigiert. Meine Stegreifaufgabe in der 10. Klasse Religion hat eine Lehrerin auf Anstellungsvertrag nachkorrigiert. Ich bin nun 30 Jahre Religionslehrer, bin als Praktikumslehrer in der Ausbildung von Studenten tätig, bin im Ausschuss Bildung und Erziehung des Diözesanrats tätig, habe immer wieder Fortbildungen für Lehrer verschiedener Schularten gehalten.
In der Vorstunde der Stegreifaufgabe suchten sich die Schüler in einem "Informationenlauf" selbstständig ihre Hefteinträge zu einem aktuellen Problem (das natürlich nicht 1:1 so im Lehrplan stand, da es zu dem Zeitpunkt der Entstehung des Lehrplans eben noch nicht Thema war) zusammen und haben diese Informationen dann im Zusammenhang wiedergegeben.
Kritikpunkte:
- kein Transfer (der geschahja schon in der Vorstunde 9
- mangelnde optische Gliederung
- mangelnder Lehrplanbezug

Da gibt es nur eins: g g g
gesehen gelesen gelacht!

rfalio


Das Forum ist doppeltneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: caldeirao Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 17.06.2015 22:54:30 geändert: 17.06.2015 22:56:13

Ich gebe auch hier meinen Beitrag mit ein


mein Abschluss ist zwar schon Ewigkeiten her, aber leider erging es mir auch so.

Heute kräht kein Hahn mehr drüber. Wichtig ist doch nur, wie Du Dich selber fühlst, ob Du gut bei den Kindern ankommst und ob die etwas lernen. Unterricht ist immer streitbar. Es gibt viele Wege die nach Rom führen und so gibt es auch mehrere Varianten ein Unterrichtsthema rüber zu bringen. Und wenn man jemanden hat, der glaubt, die Weisheit mit Löffeln gefresseb zu haben, dann kommt nur Gemecker heraus. Außerdem muss man immer seinen Stil finden.

Ich würde Dir empfehlen, Dich mit der Kritik sachlich auseinanderzusetzen und dann die Dinge annehmen, mit denen Du mitgehen kannst. Den Rest streiche einfach wieder aus Deinem Gedächtnis.



@candy_88neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: missmarpel93 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 18.06.2015 06:07:39

Das Anknacken des selbstbewusstseins scheint de facto der eigentliche Grund für den Vorbereitungsdienst zu sein. Ich habe noch von keinem gehört, dass ihm die Dauerkritik nach jedem Unterrichtsbesuch nicht auf die nerven gegangen wäre.
Also Augen zu und durch - irgendwann ist der tag mit den beiden unterrichtsbesuchen und dem anschließenden Kolloquium (zumindest hier in NRW) und dann ist das ganze überstanden - hoffentlich.

PS Ich kenne keine Lehrkraft, die nicht feuchte Hände hat, sobald ein anderer "Erwachsener mit Vorgesetztenhabitus" im Unterricht hospitiert. Dieses Trauma bleibt ein Berufsleben lang.


joneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: unverzagte Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 18.06.2015 10:35:21

referendariat = versuchte gehirnwäsche bzw. es geht auch darum, dich hierarchietauglich zu machen.

die ergebnisse von lehrproben spiegeln meist die internen machtkämpfe der prüfer wieder und haben nur sekundär etwas mit deiner gezeigten leistung zu tun.


Freundeneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: lamaison Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 18.06.2015 12:54:34

sagten damals immer zu mir: "Die wollen nur testen, ob ihr das alles durchhaltet, ohne kaputt zu gehen, dann seid ihr für den Beruf geeignet."


trotzneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: missmarpel93 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 18.06.2015 17:47:45

Man wird nur Lehrer, weil man den Vorbereitungsdienst schadlos überstanden hat. Ist so wie der Rütteltest bei neuen Autos.

Frei nach dem Motto: Nur die Harten komm in Garten.


Das Refneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: silberfleck Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 18.06.2015 19:03:18

war und ist immer eine hartes Stück Arbeit und ich denke, es
gibt (fast?) niemanden, der keine Kritik ertragen musste.
Zum Teil wird man "eingenordet", auf die Methoden, die gerade
modern sind oder was den Fachleitern sonst noch so gefällt.
Ich kann deinen persönlichen Fall nicht beurteilen, aber es
gibt auch berechtigte Kritik. Es gibt sicher Menschen, die
zwar gerne Lehrer werden wollen, aber eigentlich nicht dafür
geeignet sind. Selbst wenn man alle Prüfungen besteht, heißt
das - selbst nach einem harten Ref - nicht, dass man den
Alltag übersteht.
Deswegen solltest du auf dein gesundes Bauchgefühl hören, dir
klarmachen, wie es dir in der Schule sonst so ging mit
Kollegen, Schülern und Eltern und für dich klären, ob die
Kritik berechtigt war oder nicht , und dann die Weichen für
die Zukunft stellen.


Alles schön ...neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: ohneschule Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 18.06.2015 20:53:35

und gut.
Wenn aber die lebenslange Übernahme in den Schuldienst von einer einizgen Beurteilung abhängt, ist Schluss mit lustig.

Im folgenden Fall "schrammte" jemand sowohl in der 1. als auch in der 2. Prüfung knapp an einer Eins vorbei.
Das hinderte einen Schulrat aber nicht daran, die Person "mit Ankündigung" absichtlich durch die Verbeamtungsprüfung (an sich ein Selbstläufer) fallen lassen zu wollen.
Die L schaffte es dennoch mit einer Vier.
Damit waren die Chancen auf eine Schulkarriere aber recht überschaubar.


kann nur zustimmenneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: palim Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 18.06.2015 22:27:50 geändert: 18.06.2015 22:28:10

die ergebnisse von lehrproben spiegeln meist die internen machtkämpfe der prüfer wieder und haben nur sekundär etwas mit deiner gezeigten leistung zu tun.

So habe ich es auch erlebt.

Und nach der Prüfung kam ein Satz wie "Dieses Mädchen ist schon gekauft" ... gemeint war, es gäbe ggf. eine Stelle, die ich haben könnte
... gefühlt habe ich mich wie Schlachtvieh.

Es ist schade, dass es einen so sehr trifft und man diesen Ärger nicht so leicht vergisst.
Aber die Stunden waren auch gut gelaufen und die Ergebnisse der Kinder waren traumhaft gut. Und das zählt am Ende!

Palim


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