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Forum: "Seiteneinsteigerin"

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Es ist sicher schwer, ...neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: halb27 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 15.06.2016 11:03:35 geändert: 16.06.2016 19:53:40

zu sehen, dass andere ohne sich durch das entsprechende Studium gequält zu haben dieselbe Tätigkeit ausüben wie man selbst, aber:

- das Studium meiner Frau fürs Lehramt in den 70er-Jahren war selbst bezüglich der wenigen pädagogischen und didaktischen Inhalte praktisch irrelevant für den Beruf als Lehrer.

- als meine Tochter vor ein paar Jahren ihr Lehramtsstudium begann, war sie noch überzeugt, dass das heute besser geworden sei. Und ja, etwas besser ist die universitäre Lehrerausbildung im Vergleich wohl geworden. Insgesamt ist sie aber dennoch total enttäuscht gewesen. Jetzt ist sie an einer Realschule im Referendariat, an der es drunter und drüber geht und an der sie auch keine angemessene Unterstützung seitens der begleitenden Lehrer erfährt. Im Prinzip ist sie dort auch ins kalte Wasser geworfen, kämpft sich irgendwie durch und freut sich auf das jetzt absehbare Ende an dieser unglücklich geführten Schule.

- ich selbst bin als Rentner ehrenamtlich fördernd tätig an meiner heimatlichen Grundschule. Ich bewundere unsere Lehrerinnen, wie liebevoll, aber auch Disziplin einfordernd und durchsetzungsfähig sie mit den Kindern umgehen. Ich glaube, vorrangig ist das eine Frage der Persönlichkeit. Ich selbst könnte das beispielsweise nicht und es ist deshalb gut, dass ich nie Lehrer geworden bin. Ich kann den Kindern aber - glaube bzw. hoffe ich - einzeln oder in Kleinstgruppen in der Regel die Lerngegenstände gut erklären, die Kinder da abholen, wo sie stehen und geduldig mit ihnen einüben, auch wenn ich keine diesbezügliche Ausbildung hatte.

Vor diesen Hintergründen finde ich es gut, jeden Seiteneinsteiger willkommen zu heißen.

Ob ein Seiteneinsteiger oder ausgebildeter Lehrer seine Sache gut macht oder nicht, und beides ist möglich, zeigt sich mit der Zeit in der Praxis.

Schön finde ich es, wenn Neulinge (Seiteneinsteiger und Referendare) eine gute Unterstützung durch erfahrene Lehrer bekommen und es ihnen nicht so geht wie meiner Tochter.



Ahaaa,neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: thenewgirl Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 15.06.2016 13:45:15

da kam er doch noch, der wutschnaubende Beitrag, hab mich schon gewundert.  
Klar, das Prozedere ist nicht ideal. Aber ganz so einfach wie du, lisae, es darstellst, ist es eben auch nicht. Es ist nicht so, dass der Job jedem hinterhergeschmissen wird. Ein abgeschlossenes Studium wird (noch  ) erwartet, auch Berufserfahrung in einem anderen Bereich. Es soll eben nicht jeder, der nach dem Abi drei Kinder bekommen hat und sich dann mit 25 langweilt, Lehrer werden dürfen. Und mir hilft, dass ich nicht frisch von der Uni komme, sondern schon gearbeitet habe und ein bißchen Lebenserfahrung mitbringe.
Es ist doch in einigen Berufen so, dass "learning by doing" erst zum Erfolg führt, nicht das Studium. (Arzt gehört übrigens nicht dazu)
Fachwissenschaftlerin bin ich, Potenzial habe ich auch, den Rest lerne ich eben jetzt. Das geht manchmal auch auf Kosten der Kinder, denn ich muss eben gleich voll und alleine unterrichten, lerne es nicht "sanft" im Referendariat. Ich habe die Kinder schon mal unterfordert und auch mal überfordert, ich muss noch einiges lernen und dass ich dabei kaum begleitet werde, sondern eben gleich ans "lebende Objekt" ran muss ist natürlich nicht so großartig für beide Seiten.Und um Lehramtsabsolventen zu beruhigen: ihr kriegt zumindest hier in Sachsen nen Tausender mehr.... Euer Studium war nicht umsonst!

Gruß, thenewgirl



Es warneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: lisae Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 16.06.2016 11:46:54 geändert: 16.06.2016 11:50:40

zu erwarten, dass auf meinen Beitrag Kritik kommen wird.

Doch was da kam, konnte mich nicht von meiner Einstellung abbringen.

Ich möchte nicht auf jeden einzelnen Beitrag eingehen, nur ein paar allgemeine Gedanken dazu:

- dass jemand meine Vorschläge (Ärztin, ...) ernst nehmen und entsprechend kommentieren würde, hättte ich nicht gedacht - das war ein Teil Glosse in meinem Beitrag

- das Argument mit niedrigerem Verdienst ist für mich keines, da es mir nicht um Einkommen ging, sondern um die Qualifikation der Lehrkräfte, die unseren Kindern zusteht

- dass irgendjemands Tochter/Ehehfrau o.ä. erfolgreich war als Seiteneinsteiger/Nichtseiteneinsteiger oder nicht hat keinen allgemeingültigen Aussagewert

- kein Berufsstand ist so eifrig bereit, die Notwendigkeit einer soliden Qualifikation in Abrede zu stellen wie der der Lehrkräfte. Man überlege sich, welche Außenwirkung das auf mitlesende Nichtlehrer hat, wenn man immer nur betont, wie überflüssig unser Studium und Refendariat ist. Ganz zu schweigen von der Demotivation unserer nachfolgenden Kollegen/innen sich im Studium/Ref eifrig einzubringen.  



OK,neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: thenewgirl Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 16.06.2016 14:11:31

dann streichen wir deinen Vorschlag, du  könntest es ja mal als Ärztin versuchen. Ich halte es trotzdem für möglich, Lehrer "by doing" zu lernen, wenn man Talent besitzt und bereit ist, sich reinzuhängen. Unterstützung von außen (Kollegen, Schulleiter, Amt...) ist auch schön.
Dass irgendjemand erfolgreich war oder nicht erfolgreich war als ausgebildeter oder nichtausgebildeter Lehrer ist natürlich nicht allgemeingültig, aber es unterstreicht m.E., dass man ein guter Lehrer sein kann, auch wenn man den Beruf nicht studiert hat und dass man ein schlechter Lehrer sein kann, obwohl man Lehramt studiert hat.Das Geld ist natürlich ein Anreiz für alle diejenigen, die noch vor der Studienwahl stehen, denn ein Lehramtsstudium schadet natürlich nicht, wenn man Lehrer werden will. Wer nach dem Abi weiß, dass er Lehrer werden will, dem würde ich auch ein entsprechendes Studium empfehlen, nicht nur des Geldes wegen, aber auch. Ein Lehramtsstudium ist aber trotzdem nicht die Garantie dafür, ein guter Lehrer zu sein.

Viele Grüße,

thenewgirl



Also, meiner...neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: halb27 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 16.06.2016 14:21:13 geändert: 16.06.2016 19:55:24

Erfahrungswelt mit Lehrern entspricht eher eine unreflektierte Wertschätzung der universitären Ausbildung trotz gegenteiliger eigener Erfahrungen.

Ich vermute, das ist die emotionale Gegenreaktion gegenüber der nicht gerechtfertigten Geringschätzung der Lehrer in breiten Teilen unserer Gesellschaft.

Die Bedeutung des Referendariats hat -  glaube ich - niemand in Frage gestellt. Ich habe von den negativen Erfahrungen meiner Tochter im Referendariat berichtet, aber ich hoffe doch sehr, das ist ein Einzelfall. Immerhin zeigen derartige Einzelfälle, dass eine gute Lehrerausbildung auch Glückssache ist.

Daneben kenne ich von den früheren Kollegen meiner Frau her einige Fälle, wo die betreffenden Kollegen schlichtweg keine Lehrer-Persönlichkeiten sind.

Unterm Strich denke ich, die Persönlichkeit ist mehr als in vielen anderen Berufen der entscheidende Faktor, der einen guten Lehrer ausmacht. Eine gute Ausbildung resp. Unterstützung ist unabhängig davon äußerst wünschenswert.

 

 

 



Es ist schwerneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: caldeirao Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 17.06.2016 00:21:43

eine sachliche Diskussion zu führen, wenn Hauptargumente anschließend als Glosse bezeichnet werden

- dass jemand meine Vorschläge (Ärztin, ...) ernst nehmen und entsprechend kommentieren würde, hättte ich nicht gedacht - das war ein Teil Glosse in meinem Beitrag

Dieses wird ja auch in der Lehrerschaft als das Totschlagargument diesbezüglich gebracht.

 dass irgendjemands Tochter/Ehehfrau o.ä. erfolgreich war als Seiteneinsteiger/Nichtseiteneinsteiger oder nicht hat keinen allgemeingültigen Aussagewert

Ich kann mich nicht erinnern, dass das jemand als allgemeingültige Aussage hingestellt hat.

 

Wichtig ist aus meiner Sicht, dass guter Unterricht gemacht wird, sowohl von den Seiteneinsteigern als auch von den Lehrern. Und dass von Seiten der Verantwortlichen auch hingeschaut wird, ob das passiert. Und wenn das nicht so ist, muss derjenige gehen, ob mit oder ohne Ausbildung.

 

Und was den Ruf betrifft, besudeln den aus meiner Sicht eher LuL, die der Sache (unterrichten, Arbeiten mit Kindern) gewachsen sind oder die sehr machtvoll und autoritär die SuS tyrannisieren, Eltern niedermachen und im Kollegium auch keine gute Rolle spielen.

 

Es gibt Menschen, die auch ohne oder mit einer sehr abgespeckten Ausbildung LoL sind und die ihre Sache richtig gut machen.

 

Ich bin auch nicht wegen des Geldes Lehrerin (in anderen Berufen kann man ein Vielfaches verdienen), aber wenn man jeden Monat etwa 1000€ weniger verdient, immer zuerst auf der Abschussliste bzgl. Versetzung steht, nur weil man keine Ausbildung hat und vielleicht noch engagierter und im schlimmsten Fall sogar kompetenter ist, dann finde ich das schon demotivierend.

 

 



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