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Forum: "Alternative zum Lesetagebuch und zur Leserolle"

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Alternative zum Lesetagebuch und zur Leserolleneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: computercracky Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 15.07.2016 21:06:51 geändert: 15.07.2016 21:29:41

Hallo,

in unserem Schulcurriculum steht, dass ich mit meiner Klasse "Die Vorstadtkrokodile" lesen muss. Bereits im letzten Halbjahr habe ich mit meiner Klasse eine Lektüre gelesen und es war aus mehreren Gründen sehr mühselig: 

1) Viele Kinder meiner Klasse lesen sehr stockend und einige von ihnen können sich nur sehr schwer konzentrieren. 

2) die stärkeren SuS haben gegenüber den langsamen Lesern schnell einen Vorsprung aufgebaut und so ist es im Unterrichtsgespräch schwierig, Ergebnisse ihrer Arbeiten im Plenum zu besprechen. 

3) Hausaufgaben werden von den meisten leseschwachen SuS nicht gemacht. Deshalb bleiben sie beim Lesen weit zurück

4) Insbesondere die leseschwachen SuS schauen mehrere Stunden am Tag Fernsehen oder sitzen vor dem Computer. Deshalb können sie sich an die Inhalte des Buches nicht mehr erinnern. 

Ich werde das Thema behandeln müssen und will nicht schon wieder eine Leserolle von den SuS erstellen lassen. Ich dachte an das Erstellen eines eigenen Hörbuchs. Hat das schon jemand mit einer 6.Klasse gemacht? Über alternative Vorschläge würde ich mich sehr freuen. 

Liebe Grüße, Computercracky



Differenzierungneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: ivy81 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 16.07.2016 09:55:13

ist bei solchen Büchern über die "Einfach lesen" Reihe von Cornelsen sehr gut möglich. Beim Verlag selbst habe ich die Vorstadtkreokodile nicht mehr im Programm gefunden, jedoch über Amazon.

https://www.amazon.de/Vorstadtkrokodile-Geschichte-Aufpassen-Leseprojekt-gleichnamigen/dp/346460165X

 

So lesen dir alle SuS das gleich Buch, jedoch die Schwächeren in kürzerer Form. Damit hast du zumindest einen Teil deiner Probleme umgangen.



Mir kam geradeneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: janne60 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 16.07.2016 10:34:05

der ketzerische Gedanke, ob eine der Aufgaben nicht auch sein könnte, den Film mit hinzuzunehmen. Erstens ist die Verfilmung sehr gut gemacht, zweitens bekämst du evtl. deine TV-Junkies besser ans Thema, und überdies ließen sich viele Fragen dazu erstellen (z.B. Vergleiche die Stelle xy im Film mit der im Buch).

Nur so ne Idee, weiß natürlich nicht, ob das in dein Konzept passt.

 



Alternativeneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: sandy03 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 16.07.2016 10:54:50 geändert: 16.07.2016 11:02:53

Anstelle ein eigenes Hörbuch mit den Schülern zu gestalten, könntest du auch das von Richy Müller vorgelesene Hörbuch für ein Lautlesetraining besonders für die schwächeren und langsameren Leser einsetzen. Weitere Infos zu dieser Methode findest du hier:

http://bildungsserver.berlin-brandenburg.de/index.php?id=lautlesetraining_hoerbuecher

Vielleicht ist das etwas für deine Lerngruppe.

 

Ansonsten bieten einige Medienstellen sog. Ohrenspitzerkoffer für die Produktion von Hörspielen an:

http://bildung-rp.de/unterricht/foerderung/zuhoerfoerderung/praxisbeispiele-fuer-den-unterricht/hoerspiele.html

 



Danke für die bisherigen Beiträgeneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: computercracky Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 16.07.2016 15:57:06

Hallo,

Eure Beiträge helfen mir bei meinen Planungen – danke dafür. Ich glaube, ich werde die Idee mit dem Hörbuch nicht umsetzen können, weil es einfach zu viele offene Fragen gibt, die ich mir zu diesem Zeitpunkt nicht beantworten kann (Räume, Material etc.). Ivy verwies mich auf die „Einfach lesen“ Reihe, die ich bisher nicht kannte. Das Konzept dahinter ist wirklich interessant, aber anscheinend gibt es diese Lektüre bei Cornelsen nicht mehr zu kaufen – zumindest habe ich über die Onlinesuche nichts gefunden. Als Referendar sind 50 pro Exemplar einfach viel zu viel Geld.

Janne, ich werde mir den Film auf jeden Fall besorgen und zumindest zeitweise damit arbeiten. Spätestens dann, wenn ich bei den leseschwächeren Anzeichen von Resignation bemerke.

Sandy, hast Du das Lautlesetraining mit Hörbüchern in der Praxis erprobt? In drei Stunden pro Woche kommen meine SuS in Lautlesetandems zusammen und üben das Lesen. Falls ja, hast Du das Gefühl, dass die SuS den Inhalt erfassen und nicht „nur“ ihre Lesetechnik verbessern?



Lautlesemethodenneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: sofaschnecke Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 17.07.2016 08:37:42

ich hab dieses Schuljahr zum ersten Mal D fachfremd in meiner eigenen 5 -sehr leseschwach zum Teil- unterrichtet. Wir haben die Lektüre Ronja Räubertochter im zweiten Halbjahr gelesen. Vorher habe ich ein halbes Jahr immer die ersten 15min Lesetraining (Lesen. Das Training. vpm) gemacht und laut mitlesen für schwache Leser mit selbst besprochenen Aufnahmen (alles andere war zu schnell) an kürzeren Texten geübt. Mein Eindruck: Ja, durch die Lautlesemethode wird auch das inhaltliche Lesen verbessert.

Während der Lektüre habe ich Lesegruppen gebildet. Die Schüler haben Punkte für's Lesen gesammelt und durch Wörterlisten bewiesen, wie weit sie gelesen haben. Dafür gab es Punkte. Die schnellen Leser haben für die langsameren Kapitelzusammenfassungen gemacht, dafür gab es Extrapunkte. Leider kann ich dir meine Prozessbewertung nicht hier anhängen. Als Einzelmaterial macht sie aber keinen Sinn. Alle genannten Lesedifferenzierungen habe ich paralell dazu eingesetzt. Einige haben zum Schluss begonnen Szenen zu entwerfen zu einzelnen Kapiteln aus dem Buch.



Verständnisfragenneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: computercracky Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 17.07.2016 09:18:14

Hallo Leseschnecke,

vielen Dank für Deine ausführliche Antwort. Du sprichst von selbst besprochenen Aufnahmen, die Du beim Lesetraining einsetzt, weil einige SuS sonst nicht mitkamen. Also liest Du mit dem Rest der Klasse gemeinsam im Chor, ist das richtig? Was muss ich mir unter diesen Aufnahmen vorstellen? Nach welchen Kriterien und zu welchem Zweck bildest Du Lesegruppen? Die SuS erstellen selbstständig Wörterlisten, schlagen die unbekannten Wörter im Duden nach und anhand dieser Wörterlisten siehst Du, an welcher Stelle sich einzelne SchülerInnen befinden?

Liebe Grüße



Meinungen zum Lautleseverfahrenneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: sandy03 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 17.07.2016 09:42:40

Wie zu erwarten gibt es dazu unterschiedliche Positionen:

Prof. Lösener von der PH Heidelberg weist darauf hin, dass „nicht übersehen werden [darf], dass lautes, halblautes und leises Lesen ein Kontinuum darstellen und nicht als Gegensätze aufzufassen sind. Denn das leise Lesen stellt lediglich ein verinnerlichtes lautes – oder wie man besser sagen sollte – artikuliertes Lesen dar.“ Er kommt zu dem Ergebnis: „Wer laut liest, ohne zu verstehen, was er liest, wird nur zu einer flachen Artikulation des Geschriebenen finden: Er wird Wörter und Sätze lesen, aber zu keiner differenzierten Sinngliederung des Textes gelangen.“

Darum fordert Lösener auch bis in die Sek II hinein das laute Lesen, denn „Lesen, also die sprechende und hörende Lesetätigkeit, bildet die Grundlage für den Erwerb einer breiten und vertieften Lesekompetenz, (welche dann auch Interpretationsfertigkeiten miteinschließt)“.

Swantje Ehlers hingegen widerspricht der These, dass lautes und leises Lesen „identische Prozesse sind“. Der Artikulationsvorgang beim lauten Lesen beanspruche die Aufmerksamkeit des Lesers und könne dafür sorgen, dass wohl richtig intoniert werde, aber das Verständnis des Textes nicht mehr gegeben sei.

Ehlers, Swantje: Lesetheorie und fremdsprachliche Lesepraxis aus der Perspektive des Deutschen als Fremdsprache

 

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass das laute Lesen schwächere Schüler sowohl beim sinnentnehmenden Lesen unterstützt als auch motiviert. In einer 9. HS-Klasse arbeiten wir mit dem Sprachbuch prologo. Dort haben die Schüler Auszüge aus "Graf Dracula" mit dieser Methode "erlesen". Viele Hörbücher sind allerdings nur bedingt geeignet, da die Vorleser so schnell lesen. Du musst vorher also ausprobieren, in welchem Tempo gelesen wird, außerdem sollte es nur einen Vorleser geben. Ggf. habe ich selbst vorgelesen, um zu gewährleisten, dass alle Schüler mitlesen, gab es anschließend kleinere Überprüfungen nach Lesephasen.

 



@computercrackyneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: sofaschnecke Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 17.07.2016 11:06:44

Das sind drei ganz unterschiedliche Bereiche.

Lautleseverfahren:

Ich habe als Vorbereitung auf die Lektüre kürzere Geschichten gelesen und die selbst in unterschiedlichen Tempi aufgenommen. Alle Schüler, die das nicht brauchten haben sich die Geschichten teilweise im Tandem (gleichzeitig laut lesen) oder gegenseitig vorgelesen oder leise gelesen. Meistens alles, nur nacheinander.

Lesegruppen:

Für die Lektüre habe ich möglichst leistungshomogene (nur im Bereich Lesen!) Gruppen gebildet. Diese Gruppen durften selbst festlegen, wie sie die Lesezeit im Unterricht nutzen (z.B. Tandem, Vorlesen und Zuhören, jeder liest leise für sich). Sie durften sich auch aussuchen, wie viele Seiten sie sich als Hausaufgabe aufgeben. Die Gruppen hatten den Auftrag, dafür zu sorgen, dass alle in der Gruppe auf dem gleichen Stand sind. Wenn jemand seine selbst aufgegebene Lesehausaufgabe nicht gemacht hat, war das also für die Gruppe ziemlich blöd. Außerdem gab es keine Ausrede, die HA wären zu viel, denn sie durften sich ja selbst aussuchen, wieviel sie lesen.

Logischerweise musste ich einen Endpunkt setzen, den habe ich bewusst sehr spät und nach den letzten Ferien gelegt.

Wörterlisten:

Die Wörterlisten erfüllten unter anderem den Zweck der Kontrolle, ob sie ihre HA gemacht haben/ die Kapitel gelesen haben.

 

Ich hoffe, ich hab mir alle Fragen richtig gemerkt 



Ich habe jetzt nicht die genaue Ahnung,neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: caldeirao Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 17.07.2016 11:50:29

aber ich denke, dass das mit dem Lesen wie mit allen Denkprozessen verbunden ist. Und da ist die äußere Sprache vor der inneren Sprache. Also wenn ich für mich lese, bin ich mit dem leisen Lesen viel zu friedener, weil ich 1. sinnentnehmendes Lesen kann, 2. es viel schneller geht und 3. ich mich nicht auf andere Nebensächlichkeiten wie Betonung usw. konzentrieren muss. Die SuS, um die es hier geht, haben noch große Probleme mit dem Lesen, auf die treffen meine Aussagen nicht zu. Auch ein Erstklässler kann kaum leise lesen. Sie müssen noch mitsprechen. Insofern finde ich die Idee gar nicht schlecht mit dem halblauten Lesen.

Das hat mich im Zuge mit der Arbeit mit den digitalen Medien gleich auf eine Idee gebracht. Man kann mit dem Handy über eine App Diktiergerät den gelesenen Text aufnehmen. Ich würde als Modell damit beginnen (meinetwegen jeden Tag 10 min). Alle müssen mitlesen- so wie beschrieben. Zunehmend würde ich die SuS mit einbeziehen. Als HA müssen sie ihren Text aufnehmen und in der Schule abspielen und alle lesen halblaut mit. Das ist preiswert und erfordert wenig Aufwand. Ich könnte mir sogar vorstellen, dass einige SuS motivierter sind und gern mit dem Handy ihre Texte aufnehmen.



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