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Forum: "Selbstzweifel"

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Selbstzweifelneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: noelredd Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 02.08.2016 10:05:35 geändert: 02.08.2016 10:07:34

Hallo miteinander,
ich hätte gar nicht geglaubt, dass ich hier mal schreibe. Aber ich bin mit einem unguten Gefühl in die Sommerferien gegangen.

Am Ende des Schuljahres, quasi nach Zeugnisausgabe, kam eine Schülerin (9. Klasse Französisch) auf mich zu, die sich mit ihrer Note nicht einverstanden zeigte (eine 2, statt einer 1). Rein rechnerisch war das absolut drin, auch konnte man dahingehend argumentieren, dass andere leicht stärker sind und sich die 1 da auch rechtfertigt. (im Grunde hatte sie etwas Pech und ich muss im Nachhinein zugeben, dass ich die 1 hätte geben können)
Sie fängt also nicht an, ihre 2 als Note an sich zu bemängeln, sondern will mir Feedback geben zu meinem Unterricht. Sie fängt damit an, aufzuzählen, was ihr am Unterricht nicht gefallen hat: zu wenige Tests, ich würde die Schüler im Unterricht nie (!) korrigieren, wenn sie einen Fehler machten, was dazu führte, dass sie die Fehler annähmen (was zu einer schlechteren mdl. Note führen würde), außerdem würde ich die Beiträge mancher SuS ignorieren, während ich andere bevorzugte, was demotivierend wirkte... insgesamt sei die Klasse in diesem Schuljahr in Französisch schlechter geworden (was sich nicht unbedingt in den Noten widerspiegelt - es ist die beste Klasse, die ich kenne).
Ich bin selbst im 1. Jahr meines Berufes und durchaus noch dabei, herauszufinden, was das richtige ist. Ich behaupte, dass ich meine Arbeit reflektiere, gebe aber zu, dass der Alltag bei einer 100%-Stelle durchschlägt und auch mal weniger Raum für den "besten" Unterricht lässt. Ich weiß auch, dass einem als Lehrkraft viele Fehler passieren und man daraus lernen sollte.
Trotzdem beschäftigt mich diese Kritik auch nach fast einer Woche sehr. Man muss dazu sagen, dass die Schülerin nächstes Schuljahr nicht mehr an der Schule ist, was sie wohl zusätzlich ermutigt hat, ihren Unmut kundzutun. Mir war das nicht ganz so bewusst, sodass ihre letzte Note in diesem Fach eben eine 2 ist (und keine 1, wie angeblich sonst immer). Ich habe jetzt das Gefühl, eine krasse Ungerechtigkeit begangen und diese auch noch durch schlecht gestellte Bedingungen selbst herbeigeführt zu haben.

Kann jemand über ähnliche Erfahrungen berichten? Ist der Selbstzweifel berechtigt? Die Sommerferien lassen mich jetzt so ein bisschen tatenlos zurück, obwohl ich das Bedürfnis habe, die Dinge jetzt schon besser zu machen. 



Kritikneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: christeli Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 02.08.2016 11:56:53

Mit Kritik wirst du dich immer wieder auseinandersetzen müssen. Kritik hilft, sich weiter zu verbessern und negative Entwicklungen abzubauen. Hier bekommt man allerdings den Eindruck, als wollte die Schülerin sich an dir rächen oder dir bewusst ein schlechtes Gewissen machen. Nun hängt die Seligkeit nicht davon ab, ob man eine 1 oder eine 2 bekommt. Brisanter ist dann der Unterschied 4 oder 5. Hast du einmal nachgesehen, ob sie tatsächlich immer eine 1 hatte? Nimm dieses Gespräch doch zum Anlass, dich selbst kritisch zu hinterfragen: stimmen die Beobachtungen der Schülerin und kannst du diese Dinge ändern? Lasse dir nicht die Erholung in den Sommerferien verderben und gehe mit frischem Mut in das neue Schuljahr. Es ist positiv, dass du dir Gedanken machst.

 



Notenneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: caldeirao Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 02.08.2016 12:02:08

sind immer subjektiv und interpretierbar. Viel sagen sie nicht über das Können aus. Ich hatte beispielweise in Englisch eine 1 gehabt, kann mich heute nicht mal im Smaltalk unterhalten, wobei ich durch die Urlaube viel dazu gelernt habe. Und so gab es auch andere Fächer.

 

Insofern würde ich mich bei so einer knappen Entscheidung nicht verrückt machen. So hat die Schülerin das Potential es nächstes Jahr besser zu machen.

 

Auch was die Kritik der Schülerin betrifft, sollte dich nicht aus der Bahn werfen. Natürlich solltest Du Dich damit auch kritisch auseinandersetzen. Im nächsten Schuljahr kannst Du Dich ja selbst beobachten, was dran ist und an den entsprechenden Stellen nachjustierien. Und glaube mir, auch wir "alten Hasen" haben unsere Schwächen oder auch Eigenheiten und damit müssen SuS leben. Und so wie Du das beschreibst, es gibt mit Sicherheit viel schlechtere LuL, die müssen SuS auch ertragen.

 

Auch solltest Du Dir Zeit geben, Dich zu entwickeln. Das ist halt als Berufsanfänger so. Dafür haben sie andere Stärken als wir "alten Hasen".

 

Übrigens es ist bisher eine Einzelmeinung und das nach einer Enttäuschung. Durch ein Feedback kann man schauen, wie das andere sehen.

 

Also nimm es als Hinweise, such Dir was aus, was Du annehmen kannst und mach Dich nicht verrückt.



Nicht den Mut sinken lassenneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: hesse Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 02.08.2016 12:25:34

Kaum jemand in unserem Beruf hat nicht schon solche Erfahrungen gemacht - und zwar nicht nur am Anfang!  

Mir (ich unterrichte, weil ich ein Seiteneinsteiger bin, - erst - seit fünfzehn Jahren) geht es immer mal wieder so, daß ich - unabhängig davon, ob sich eine Schülerin beschwert - mir sage: "Das hättest Du im Nachhinein anders machen können, sollen oder müssen." Insofern bist Du in guter Gesellschaft.

Selbstzweifel sind m. E. sehr wichtig (solange sie nicht zur fixen Idee werden!), denn damit hinterfragen wir uns und üben auch eine Art Selbstkontrolle aus (die vielen älteren Kollegen leider verlorengegangen bzw. bei manch jüngeren überhaupt nicht vorhanden ist  ). Aber: Noten sind Menschenwerk und damit immer auch subjektiv, so sehr wir uns bemühen.

Untypisch ist Dein Erlebnis auch deshalb nicht, weil es nach meiner Erfahrung eher die besseren, ehrgeizigen Schüler sind, die sich beschweren. Die Kritik in Deinem Fall ist natürlich insofern ungerecht, als daß die Schülerin  hier die Enttäuschung dazu nutzt, aus ihrem Anliegen einen Rundumschlag zu landen, der mit dem eigentlichen Problem nichts zu tun hat.

Denn warum kommt sie erst jetzt damit, oder anders gesagt: Glaubst Du, sie hätte Deinen Umgang mit der Klasse (wobei Du ja gar nicht weißt, ob dies überhaupt die Position der KLASSE ist oder nicht viel eher eine ebenfalls sehr subjektive, aus der Enttäuschung geborene Einzelmeinung, die nur die Klasse für ihre Zwecke hier einspannt, um Dir ein schlechtes Gewissen zu machen!) auch so kritisiert, hättest Du ihr die "1" gegeben?

Du hast aus Deiner Sicht ihre Leistung über das Schuljahr gesehen mit der Note "2" bewertet, weil es eben Schülerinnen gab, die stärker waren; dagegen konnte sie scheinbar nicht argumentieren - also wich sie auf ein anderes Feld aus.

Und: Daß es die Abschlußnote ist, sollte grundsätzlich nicht im Vordergrund bei der Notengebung stehen!! Noten sollen die Leistung eines Schuljahres spiegeln und keine Gefälligkeitswertung sein!!!   Das schließt nicht aus, daß man im Einzelfall dies mit einfließen läßt. Dies geht aber sowieso nur, wenn es rechnerisch möglich wäre: So ist eine 1,6 eben eine "2" im Zeugnis und nur in ganz besonderen Ausnahmefällen wird die Klassen- bzw. Lehrerkonferenz auf einen begründeteten Antrag die Note 1 geben.

Du siehst, Du bist nicht eine schlechte Lehrkraft - und Du wirst solche und ähnliche Situationen immer wieder erleben. Das gehört zu unserem schönen Beruf dazu und sollte nicht dazu führen, daß Du den Spaß verlierst.

Also Kopf hoch!  

 

LG  

Hesse

 



Aus der entgegengesetzten Sichtneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: schnitte74 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 02.08.2016 14:43:52

Sorry, aber ich möchte bitte dazu was sagen.

Wir kennen unser Ergebnis auf dem Zeugnis schon etliche Wochen vor Ende des Schuljahres. Wenn es Beschwerden gibt, dann zu dem Zeitpunkt. Die Enttäuschung der Schülerin müsste zur Zeugnisausgabe schon vorbei sein.

Tja, ob die Kritik gerechtfertigt ist, weiß ich nicht. Den Mut aufzubringen und es anzusprechen, käme für mich auch nur infrage, wenn ich die Schule verlassen würde. Besonders gut kommen solche Sachen nicht an.

Wir bekommen in einigen Fächern Bewertungsbögen ausgeteilt. Die werden anonym ausgefüllt. Darauf stehen Fragen zum Unterricht. Man kann ankreuzen was einem gefällt und was nicht.

Die Antworten wo man etwas schreiben kann, werden aber meistens neutral ausgefüllt, weil jeder die Schrift erkennt. Die Lehrer die die Bögen austeilen, sind eigentlich diejenigen, die okay sind und es gar nicht brauchen.

Schnitte



Dankeneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: noelredd Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 02.08.2016 15:49:03 geändert: 02.08.2016 15:53:48

Herzlichen Dank an alle, die ihre Sommerferien doch noch für meinen Beitrag unterbrechen und mit Schulischem "belasten". Die Kommentare sind alle sehr hilfreich. Hier muss sich doch niemand entschuldigen, dass er etwas dazu sagt! (@Schnitte74) :) Die Sache mit dem Feedback ist mir in der Tat etwas durch die Lappen gegangen. Im vergangenen Schuljahr hatte ich das etwas übertrieben und wollte es eher zurückfahren.. Am Schuljahresbeginn hole ich mir auch immer die Erwartungen ein, was schon sehr hilft.

@cristeli: Ja, der Unterschied zwischen 4 und 5 ist in der Tat drastischer. Ein Kollege von mir hat da seine eigene Geschichte erlebt. Seit Schuljahren hatte er kein so gutes Verhältnis zu einem potentiellen 5er-Schüler. Nun hing genau an der 5, die von meinem Kollegen vergeben wurde, die Versetzung, was den Schüler (incl. Mutter) dazu gebracht hat, alle Geschütze aufzufahren, bis hin zum Vorwurf, wie er (mein Kollege) es vermochte, überhaupt Lehrer zu werden, was nicht mehr nur grenzwertig ist (und mein "Problem" sicher bei weitem übertrifft), während der Schüler selbst kaum etwas gegen seine Note ins Feld führen konnte. Am Ende gab es eine Nachprüfung, die zur Versetzung geführt hat. 

Jedenfalls weiß ich schon, welche Kritik ich annehmen kann und welche nicht. Es kam nur so aus dem Nichts, dass die Schülerin mich mit ihrer Kritik überhäuft hat. Gerade bei dieser Klasse hatte ich nicht den Eindruck, dass es große Beschwerden gibt, zumal die Leistung aus meiner Sicht absolut den Anforderungen entspricht und ich auf einer sehr guten persönlichen Ebene mit den Schülern stehe. Sie wissen, dass sie zu jeder Zeit persönlich auf mich zukommen können, was viele auch tun (diese Schülerin bisher nicht). Ich werde die Sache jedenfalls als Erfahrung verbuchen und sie zum Anlass nehmen, mich weiterzuentwickeln. Solange dieser Reflex da ist, sollte man ihn auch nutzen und als Chance sehen.

Zur Erklärung: Ich hatte schlicht und ergreifend das Bedürfnis, die Sache loszuwerden. Es geht nicht um Selbstmitleid oder um eine Beruhigungspille, sondern darum, wie man professionell mit so etwas umgeht. Ich hoffe, dass ich hier niemandem auf den Wecker falle.



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von: noelredd Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 02.08.2016 15:51:12 geändert: 02.08.2016 16:24:01

@ caldeirao und @ hesse: Danke für die lieben Worte. Das sind sehr konstruktive Hinweise! :)

@ hesse: ich gehe davon aus, dass sie sich bei einer 1 nicht dazu hätte hinreißen lassen. Da war Emotion drin, was zu Widersprüchlichkeiten in der Argumentation geführt hat. (letztlich ging ihr Ausbruch dahin: "ich hatte immer eine 1 und ich weiß, was ich kann.. und jetzt steht da die 2 drin.")
Ich muss wohl lernen, Feedback effektiver einzuholen und Noten früher mitzuteilen (allein um mich weniger angreifbar zu machen und Dinge im Vorfeld klären zu können, andererseits den Rückmeldungen eben einen systematischeren Rahmen geben zu können). Hier ergab sich das Problem, dass der Notenschluss 2 Wochen vor Ferienbeginn war, was immer ein bisschen dazu führt, dass die Luft draußen ist, sobald Noten durchsickern. 
Die Klasse ist insofern vorbildlich, weil sie daran interessiert ist, den Unterricht mitzugestalten. Vorschläge kamen immer mal zwischendurch, die auch - so weit möglich - für die Schüler umgesetzt habe. Die direkte Kommunikation funktionierte da ganz gut, weil ich den Schülern auch immer das Gefühl gegeben habe, dass sie mit Anregungen direkt auf mich zukommen können. Nun ja, ich werde mich dann doch mal auf meine Ferien einlassen, mit dem Wissen, dass ich nicht ganz alleine dastehe..^^



@ schnitte74neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: hesse Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 02.08.2016 18:19:04

"Den Mut aufzubringen und es anzusprechen, käme für mich auch nur infrage, wenn ich die Schule verlassen würde. Besonders gut kommen solche Sachen nicht an."

Ich denke, das hängt immer davon ab, WIE diese Kritik geäußert wird. Gegen sachliche, konstruktive Kritik kann keine Lehrkraft etwas haben, die an ihren Schülern interessiert ist.

Meine Schüler schreiben auf, was ihnen ge- oder auch mißfällt - und ob Du es mir glaubst oder nicht: Da werden von vielen - positive wie auch negative - Dinge offen angesprochen. Wenn ich das nicht vertrüge, dürfte ich keine Lehrerbewertung einholen.  

Manche fragen sogar immer wieder, ob sie ihre Namen draufschreiben sollen - und einige tun es sogar, obwohl ich darauf hinweise, daß die Lehrerbewertung anonym erfolgen soll. Manchmal sagen sie dann auch im Scherz: "Der Herr Sch...  kennt sowieso unsere Schrift!", worauf ich immer antworte: "Ich habe von jeder eine Schulaufgabe/Ex kopiert, um vergleichen zu können..." (allgemeines Grinsen)  

Von daher scheint da bei Euch einiges gewaltig schief zu laufen, wenn nur "neutrale" Rückmeldungen gegeben werden (woher weißt Du das eigentlich? Ich dachte, dies geschehe anonym!); entweder weil die Schüler nicht mündig sind oder die Lehrer nicht die Souveränität haben, mit (negativer) Kritik umzugehen (Konsequenterweise sollte man sich dann das Ganze schenken; was nützen mir lauter nichtssagende Rückmeldungen? Und für soviel unnütz vergeudetes Papier müssen unschuldige Bäume sterben...).

Wenn dem so sein sollte, dann weiß ich nicht,  mit wem ich mehr Mitleid habe: Mit den Schülern, die jedem Lehrer mißtrauen und nicht gelernt haben, zu ihrer Meinung zu stehen, oder dem Kollegen, der augenscheinlich seinen Beruf verfehlt hat...  

 

LG  

Hesse



@ noelreddneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: hesse Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 02.08.2016 18:22:23

Genau! Genieße Deine Ferien - Du hast sie Dir verdient. Und wie Du ja selbst schon gezeigt hast mit Deinen Forenbeiträgen, lernen nicht nur die Schüler, sondern auch wir Lehrer (hoffentlich  ) jeden Tag etwas dazu.

 

LG  

Hesse



@hesseneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: caldeirao Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 03.08.2016 10:59:02

i.A. hast Du Recht mit Deiner Kritik. Nur muss man das Verhalten im Kontex sehen und ich kann Dir sagen, dass es eben viele(ein relatives Wort) LuL gibt, die mit Kritik von SuS gar nicht umgehen können und dass es durchaus nachvollziehbar ist, dass SuS während ihrer Schulzeit lernen die Klappe zu halten. Da kannst Du noch so offen sein. Wir hatten jetzt eine 6. Klasse mit einer Lehrerin, die ihre Klasse so konditioniert hatte, dass ihr die SuS in den A... gekrochen sind. Das hatte Ausmaße, die ekelhaft waren. Auch mir wollten sie meine Tasche tragen, verpetzten SuS um eigene Vorteile zu haben, räumten meinen Arbeitsplatz auf usw., obwohl ich so ein Verhalten hasse. Die Krönung war, als diese Lehrerin krank war und ich zur Vertretung in diese Klasse kam, dass auf dem Lehrertisch ein Zettel lag auf dem stand:

 

Sehr geehrte Frau ..., hiermit möchte ich Ihnen mitteilen, dass ... am 4.7.2016 seine Leselernmaschine (das ist ein Arbeitsheft) vergessen hat. Mit freundlichen Grüßen (Name der Schülerin).

 

Ich dachte, ich spinne. Ich habe mir die Schülerin beiseite genommen und ihr erklärt, dass man soetwas nicht macht und dass sie in der weiterführenden Schule damit in riesen Schwierigkeiten geraten kann. Daraufhin hat sie den Zettel zerrissen.

 

Diese Klasse hätte mir nie ein ehrliches Feedback gegeben. Die haben das ja gar nicht gelernt! Mit meiner einen Blockstunde konnte ich an dem Thema nicht viel ändern.



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