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Forum: "ADS bzw. ADHS und Ritalin"

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ADS bzw. ADHS und Ritalinneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: hoerby Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 14.11.2002 23:58:42

HAllo,
bin Lehrer an einer GS, Klassenleiter in Klasse 4 und habe ein Ritalinkind, mit dem ich (und mit den Eltern eigentlich klar komme). Jetzt taucht das nächste Kind auf, bei dem die Eltern nach Arztbesuch und Psychologen überlegen, ob Ritalin das "Heilmittel" sei. Entschuldigung, aber ich habe den Eindruck, dass das Kind eher einfach strukturiert, etwas fern von Arbeitsfleiß und Anstrengungsbereitschaft ist. Demnächst steht wohl eine Unterredung an. Ich fürchte, die Eltern glauben, mit Ritalin, Probleme zu lösen, die damit nicht lösbar sind. Hab´ich auch schon mehrfach in Gesprächen deutlich gemacht! (Hoffe ich jedenfalls!) ABer, wenn Psycho und Dokto anders entscheiden, habe ich keine Chance.
Wer hat da Erfahrungen?


Erfahrung keine....neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: ruedi Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 18.12.2002 13:51:22

.... aber ich fühle mit dir. Kann mir vorstellen, dass viele Eltern die ein lebhaftes Kind haben vieles gleich auf ADS schieben. Sie reden sich dann froh, na ja mein Kind kann ja nix dafür und wir können nix dran ändern (es ist ja krank). Klassische Einstellung vieler Eltern, die wohl dann auch hier greift. Traurig, weil sie nicht wissen was sie tun.

Hast du denn schon ein Gespräch gehabt? Würde mich interessieren was dabei rausgekommen ist.

grüßle ruedi


Erfahrung wachsendneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: hoerby Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 20.12.2002 23:18:46

Hallo,
yep, sammle gerade Erfahrungen!
Darf genormte Fragebögen ausfüllen und an Ärztepraxen zurückleiten! Die werten die dann aus und diagnostizieren dann! Würde gerne mehr über deren Verfahren mitbekommen.
Vielleicht kann ich in ein paar Wochen mehr dazu berichten!


ADHD Drug freeneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: kfmaas Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 02.02.2003 18:29:11 geändert: 02.02.2003 18:31:35

Dr. Lawrence Weathers beschreibt in seinem Buch "A Path to Success", dessen erster Teil bis Kapitel 6 kostenlos heruntergeladen werden kann (Winword und PDF wahlweise), völlig neue Wege der Erklährung und drogenfreien Behandlung von ADHD. Es soll sich dabei nicht um eine Störung der Gehirnfunktion, sondern um gelerntes Vehalten mit äußerst niedriger emotionaler Hemmschwelle handeln.
Ich finde diesen Ansatz äußerst interessant und gut nachvollziehbar und könnte mir vorstellen, dass durch diese Therapie Ritalin überflüssig werden kann, wenn eine Behandlung eingeleitet wird. Dazu sind wohl ein paar Psychologen von Nöten

Könnte man denn nicht das Geld für die Behandlungen von den Krankenkassen umleiten zu den Arbeits- und Sozialämtern, um neue Psychologen einzustellen? (Bei den Arbeitsämtern werden doch solche Transaktionen von der linken in die rechte Tasche und wieder umgekehrt laufend vorgenommen) oder
vielleicht ließe sich der eine oder andere Lehrer lieber zum Schulpsychologen (mit Unterrichtsentlastung) ausbilden und befördern (statt zum Direktorstellvertreter).

Oder ist dies zu pragmatisch, weil es noch keine Beförderungsstellen hierfür gibt?

Oder sollte man vielleicht Psychologen, statt Förster (nichts gegen dies Berufsgruppe)zur Eingreiftruppe rekrutieren?

Also ich sehe da noch Möglichkeiten auch für Pensionäre, die sich noch nicht völlig zurückziehen wollen (es soll ja auch solche geben)

Ich bin gespannt, wie die 5000 Mitglieder der Community darauf reagieren werden
kfmaas



pro/contra Ritalinneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: fridolin Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 26.03.2003 20:35:13 geändert: 26.03.2003 20:36:33

Hallo,
ich bin Lehrer an einer Schule für Erziehungshilfe und unterrichte eine kombinierte Klasse 6/7 bestehend aus 8 Kindern. 5 davon erhalten Ritalin, da ein ADSH diagnostiziert wurde. Meine Erfahrung mit diesem Medikament ist diese, dass ein Einsatz ohne therapeutische Unterstützung nicht viel bringt. Ein sinnvoller Einsatz ist nur dann gewährleistet, wenn das Kind gleichzeitig dabei fachmännisch im Sinne von Selfcontrolling begleitet wird.


Erste Erfahrung(en)neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: hoerby Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 27.03.2003 21:37:16

Hallo,
wie angekündigt hier meine erste(n) Erfahrunge(n): Ein Kind meiner Klasse bekommt seit Anfang des Jahres Ritalin plus Betreuung plus Hausuafgabenunterstützung. Der Erfolg scheint der Maßnahme bislang Recht zu geben. Sie ist wie ausgewechselt. Konzentriert, aufmerksam, aktiv und wirklich gut (im Vergleich zu vorher). Abschließend kann und will ich aber noch kein Urteil fällen. Die Behandlung hat gerade begonnen und von einem Einzelfall kann mal wohl kaum allgemeine Schlüsse ableiten! Ich freu mich aber im Moment für das Kind und seine Eltern!


Ritalinwirkung nach ein paar wenigen Tagenneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: susan Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 07.04.2003 17:37:38 geändert: 07.04.2003 17:38:56

Ich habe seit den letzten Herbstferien ein Kind in meiner Klasse, mit dem ich anfangs sehr große Probleme hatte. Er kam aus einer anderen GS und die Eltern hatten einen Antrag auf ein Gastschulverhältnis gestellt, weil die frühere Lehrerin wohl - laut Eltern - nur geschriehen hat und mit dem Kind nicht klar gekommen ist. Er hatte kaum soziales Verhalten mitbekommen und konnte sich nur sehr schlecht an Regeln halten. In den letzten Monaten hat sich sein Verhalten aber stetig verbessert. Seine Leistungen sind aber nach wie vor problematisch gewesen, da er sehr große Aufmerksamkeitsprobleme hatte. Die Eltern haben alle möglichen Dinge probiert wie Bsp. Ergotherapie, Reduzierung von Fernseher und Computer, weniger Spielsachen und ich habe ebenfalls viele Maßnahmen innerhalb des Unterrichts erprobt. Letzte Woche kam dann die Mutter zu mir und hat mir eröffnet, dass sie mit dem Kind bei einemArtz gewesen ist und der hat innerhalb von einem Nachmittag ADS bei dem Jungen diagnostiziert und ihm sofort Ritalin verschrieben!!!!!!!!!!!!!! Das hat mich sehr gewundert, da ich immer dachte, dass ADS nur sehr schwer zu diagnostizieren ist und Ritalin doch nicht so schnell verschrieben wird. Dachte ich jedenfalls.

Das Kind ist aber seit diesem Tag wie ausgewechselt - macht das Arbeiten natürlich viel angenehmer, aber ob das die richtige Art ist? Ich weiß es ja net! Naja, ich bin mal gespannt, wie das noch weitergeht. Ich habe aber bis jetzt noch nicht gehört, dass außer der Mutter noch jemand die Hausaufgaben betreut bzw. eine Therapie einhergeht. Na, vielleicht kommt das ja noch.


Ritalin proneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: anita2416356 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 15.10.2003 11:44:35

Ich muss hier einfach mal Position für die Eltern beziehen, die bestrebt sind ihrem Kind zu helfen und ich stimme einer Therapie mit Ritalin zu aber nur in Verbindung mit einer Verhaltenstherapie.
Ich spreche aus eigener Erfahrung. Ich habe Ritalin mit Therapie hinter mir und bin "geheilt" Nach fast 4 Jahren Ritalin. Das ist zwar eine lange Zeit aber in der Verhaltenstherapie musste ich eine Menge Rituale lernen um meinen Alltag und mein Umfeld zu verstehen. Es war anstrengend hat sich aber gelohnt und ich wäre froh gewesen, diese Dinge schon in meinen ersten Schuljahren gehabt zu haben, dann wären mir einige unangenehme Schulwechsel und Klinikaufenthalte erspart geblieben. Ich bin der Überzeugung Arbeiten Eltern-Schule-Dok und Kind im interesse des Kindes, und miteinander ist das der im Moment einzige beschreitbare Weg im Kampf gegen ADS.
Allerdings machte mich die Tendenz der letzten Jahre auch traurig, da doch einfach zu schnell bei den meisten Kindern auf die Karte Ritalin gesetzt wird und Erkrankungen die dem ADS ähnlich sind über sehen werden.


ritalin, truxal, medikinet?neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: balule Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 15.10.2003 13:41:42

He hoerby!
Hab grad dein Forum zu ADS gelesen. Und i bin dodal neugierig was sich seit letztem Jahr bei dir und dem Fall getan hat!!

Wenn du noch Tipps brauchst... frag mich einfach
PROZ,PRAHL
(ich wüsste einig die ich fragen könnte,hihi)

lG balule


alternative Möglichkeitenneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: mara_rose Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 06.03.2004 21:00:08


Bei ADS/ADHS handelt es sich um eine Stoffwechselstörung und es gibt hier über Kinesiologie und Osteopathie auch andere Möglichkeiten, dem jeweiligen Kind zu helfen.
Ist natürlich vom Einzelfall abhängig.
Eine Verhaltenstherapie ist unabweichlich.
Die Idee von dir kfmaas Lehrer zu Schulpsychologen auszubilden finde ich prima. Gib mal den Ministerien bescheid.


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