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Ich-Botschaftenneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: kfmaas Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 28.05.2009 00:13:22 geändert: 28.05.2009 10:51:31

"Ich kill dich." - ist das keine Ich-Botschaft? oder gibt es bei Ich-Botschaften unterschiedliche Arten wie bei den Wörtern: Böse Wörter, die man nicht sagen darf, die einem aber manchmal heraus rutschen oder die ich schon mal sage, wenn ich mich besonders aufrege?

Wolltest du lieber diese Ich-Botschaft hören:
"Ich bin so wütend, dass ich dich am liebsten umbringen würde?" Das überfordert mit seinen 14-15 Silben viele Schüler.

Vielleicht solltest du für Ich-Botschaften einen anderen Ausdruck wählen:
Was ich fühle, was ich denke, was ich mir wünsche, was ich dir von mir mitteilen möchte, wie es mir geht etc.
LG kfmaas


Ich bin der Meinung,neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: dielady Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 28.05.2009 08:53:55

dass man Ich-Botschaften ganz gut mit Rollenspielen verdeutlichen kann.
Z. B. könnten deine Schüler Situationen aus dem Schulaltag oder der Familie nachspielen. Sie bekämen vorgefärtigte Texte in welche zum einen nur Du-Botschaften vorkommen z. B. "Du sollst aufräumen.", "Du musst noch lernen."... und zum anderen den gleichen Text nur mit Ich-Botschaften.
Dadurch würde der Unterschied deutlicher und sie könnten danach auch miteinander diskutieren, wie sie sich mit den verschiedenen Ausdrucksformen fühlen.
DieLady


Weglassenneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: brigitte62 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 28.05.2009 16:46:37 geändert: 28.05.2009 16:47:18

Ich will noch mal zurück zu flammes Ausgangsstatement:

2. Satz "Weiß nicht ..."

Das ist jetzt nicht persönlich gemeint, aber wir müssen uns einfach im Klaren darüber sein, dass wir im Alltag ganz genau das Gleiche tun, was wir unseren Schülern hier vorwerfen.
Also sollten wir vielleicht weniger Werturteile fällen, als eher ganz sachlich überlegen, bei welchem Anlass wie gesprochen bzw. geschrieben wird, werden sollte und wie Sprache wirkt. Dies muss je nach Alter immer wieder gemeinsam mit den Schülern passieren.

Ich glaube das bringt uns weiter als das Beklagen dessen, wie schlecht vieles geworden ist. Letztlich ist das ja auch nur eine Variation von "Früher war alles besser."



Nopch mal eine klare Trennung:neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rfalio Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 28.05.2009 18:18:47

Dialekt ist etwas anderes als die verkürzte Sprache mancher Jugendlicher.
Ein paar interessante Links:
http://de.wikipedia.org/wiki/Pidgin-Sprachen
http://de.wikipedia.org/wiki/Unserdeutsch
http://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%BCchendeutsch

Sicher ist das Zusammentreffen mehrerer Kulturkreise und das Verwenden deutscher Wörter mit reduzierter Grammatik mit ursächlich für diese "Sprachverhunzung".
Die Verständigung leidet aber meines Erachtens, da viele Nuancen der deutschen Sprache untergehen, Zwischentöne nicht mehr ausgedrückt werden können und eine argumentative Diskussion dadurch erschwert wird. Gibt es dabei vielleicht sogar einen Zusammenhang mit der zunehmenden Neigung, Meinungsverschiedenheiten tätlich auszutragen? (Die Idee ist mir so grade durch den Kopf geschossen, weil es schon in meiner Schulzeit vor vielen, vielen Jahren so war, dass die Mitschüler, die sich im argumentieren schwer taten, schnell mit den Fäusten bei der Hand waren. Auch früher war nicht alles besser )
Dialekt dagegen ist etwas ganz anderes als diese "pidgin"-Sprache. Schaut mal unter

http://de.wikipedia.org/wiki/Dialekt Zitate.

rfalio


@falioneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: klexel Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 28.05.2009 18:25:55 geändert: 28.05.2009 18:38:59

Was die Sprachverhunzung angeht mit allem, was du oben erwähnst, geb ich dir vollkommen Recht.
Und wir Sprachler unterstützen solche Entwicklungen ja auch noch, zuletzt bei den Korrekturvorgaben für die VERAS bzw. Abschlussarbeiten Englisch Kl. 10.


Zitat aus dem Forum ZP 10 NRW 2009
Beitrag von:
von: pittermann , erstellt: 27.05.2009 15:11:04

I hunger, give eat!

…Im übrigen wurde mir mitgeteilt, dass efficiency vor accuracy geht.
Sagt einer z.B. 'I hunger, give eat!' und bekommt daraufhin etwas zu essen, ist die kommunikative Absicht erfüllt und die Äußerung als inhaltlich korrekt zu werten.


PS: Interessant finde ich übrigens, dass der 1. Eintrag dieses Forums schon 7 Jahre alt ist...
Hat sich in der Zeit etwas geändert? Zum Besseren? Zum Schlechteren??


@klexelneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: olkj Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 28.05.2009 18:46:48

Bei uns (HS, BW) heißt die Vorgabe "fluency" gehe vor "accuracy". Ich überlege täglich neu, ob ich z.B. in einem Dialog die Bitte um Erklärung des Weges zum Bahnhof in der Form von "Where station?" einfach loben sollte. Bei "Who station?" vielleicht einen geringfügigen Punktabzug? Aber nein, das ist Ironie und derer haben wir uns zu enthalten, gelle! Doch: ich frage mich schon nach dem Sinn der ganzen Arbeit bei derartigen Vorgaben. Wir könnten es einfacher haben, oder? ... und könnten dann auch getrost die oben aufgeführten
Originalitäten akzeptieren.


Wenn esneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: bger Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 28.05.2009 22:59:27

nur noch um die kommunikative Absicht geht, gilt es demnächst vielleicht schon als gute mündliche Leistung, wenn ein Schüler einen interessierten Gesichtsausdruck macht - es gibt ja schließlich auch nonverbale Kommunikation. Dann können wir auf die Sprache ganz verzichten. Im Ausland merkt man doch, dass man mit Mimik und Gestik auch etwas erreicht!


Alles verstanden !!neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: klexel Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 28.05.2009 23:04:20 geändert: 28.05.2009 23:04:37

Ich habe mal vor Jahren in Malaga an einer Schule in den Ferien Spanischkurse belegt. Die Teilnehmer waren alle aus dem deutschsprachigen Raum (D,A,CH...), bis auf einen Japaner (armes Schwein)
Irgendwann kamen wir dann bei den Bedingungssätzen an. Jeder sollte auf spanisch sagen, was er machen würde, wenn er viel Geld hätte...
Alle haben wir fein einen komplizierten Satz mit Konditional gebastelt - bis auf den Japaner, für den der Satzbau und die Logik europäischer Sprachen absolut unbekannt und ein Buch mit 7 Siegeln war. Er war verzweifelt.

Was sagte er?

Dinero?? - Serveza!!


Und??? Haben wir ihn verstanden??

LG
klexel


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