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Forum: "Entscheidung für oder gegen Lehramt, einige Fragen"

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Wenn schon Lehramt,neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: ricksn Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 05.04.2005 22:14:41

dann auch das, welches du willst!

Ich studiere in München und dort kann man sowohl Mathematik/Informatik als auch Physik/Informatik für Lehramt an Realschulen studieren.

Vielleicht tut dir ein Ortswechsel ganz gut und hilft dir bei deiner Entscheidung.

Viele Grüße
ricksn


...neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: astrid11 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 06.04.2005 01:12:50

Hi,

ich finde, die Entscheidung, ob man Lehrer wird, sollte nicht von der Zahl der Urlaubstage oder dem zu erwartenden Kontostand abhängen. Und auch nicht davon, ob man einen Teil seiner Arbeit draußen im Garten erledigen kann ('nen Laptop kann man übrigens auch mit in den Liegestuhl nehmen) ...

Ich studiere Mathe und Chemie für LA Gym. Und zwar, weil ich mich darauf freue, Kinder und Jugendliche auf ihrem Weg ins Erwachsenenleben zu begleiten und ihnen Wissen zu vermitteln!

Astrid


auf dem Weg zum eigenen Ichneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: ankajo Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 06.04.2005 08:31:28

Ich möchte mich Skole anschließen. Deine Aussagen zeigen mir (25 Jahre im Dienst, gerne unterrichtend, Beratungslehrerin), dass du dich sehr schnell aus der Bahn werfen lässt von "Horrormeldungen" ganz gleich welcher Art. So, wie ich dich aufgrund deiner Ausführungen kennenlerne, kann ich dir nur vom Lehrerberuf abraten, aber wenn du etwas Abstand gewinnst und alles erst einmal ruhen lässt, könnte sich das ja ändern. Ich wünsche alles Gute auf dem Weg zum eigenen Ich.


Ich fühle mich berufen,...neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: sandra20 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 06.04.2005 15:03:38

... für Wapa Partei zu ergreifen:
Ihm vorzuhalten, er argumentiere mit Fadenscheinigem (Korrektur im Garten, Ferien, ...), finde ich nicht in Ordnung. Versetzt euch in seine Lage. Er ist auf der Suche nach einer Entscheidung. Da holt man sich alle Argumente ins Boot die man kriegen kann - ob sie nun bedeutend sind oder nicht.
Ich sehe beide Seiten: Mein Partner ist Informatiker, ich Ref für Realschule. Er bekragt oft, den ganzen Tag in Serverräumen rumhängen zu müssen, in denen die Klimaanlage läuft und kein Tageslicht hereinkommt. Auch der Stress ist in dieser Brache nicht zu verachten. Nur soviel: Vor einem viertel Jahr hieß es: Wir verlege die Abteilung nach Irland. Entweder ihr geht mit oder ihr seid arbeitslos. Wenn man Familie hat, dann ist eine solche Mitteilung eine Katastrophe.
Hat Wapa da nicht das Recht zu sagen: Mir ist wichtig, später einmal eine Familie zu gründen und eine Existenz an einem festen Ort aufzubauen...
In vielen Punkten hat ihr sicher Recht, ihn aus seiner Naivität in die Wirklichkeit zu befördern.
Dazu vielleicht auch mein eigenes Beispiel:
Ich bin weder besonders intelligent, noch besonders fleißig. Ich bin eloquent und strotzte früher vor Selbstbewusstsein und gesundheitlicher Resonanz. Ich fühlte mich jeder Kritik und jeder Diskussion gewachsen. Das war auch noch im Studium so.
Das Ref hat einen anderen Menschen aus mir gemacht. Selbstzweifelnd, immer die Fehler bei mir suchend, oft krank, dünnhäutig...
Wenn ich vorher schon angeschlagen gewesen wäre, hätte ich es nicht geschfft.
Die Informatik-Zusatzausbildung ist "ein Witz" im Gegensatz zu einem Studium.
Wenn du Lehrer werden möchtest, wapa, und das heißt, dass du dich vor den Schülern wohlfühlen musst und nicht nur den Stoff lieben musst, dann mach das. Dann wechsle aber vielleicht an eine Uni, an der du Informatik auf Realschullehramt studieren kannst.
Ansonsten möchte ich mich auch einem meiner Vorschreiber anschließen:
Lebe erst mal! Ich kann meinen Schüler vieles besser vermitteln, weil ich viel gereist bin und viele "Lebenserfahrungen" gemacht habe.
Ich hatte 1000 verschiedene Jobs. Auch das ist wichtig.
Arbeite doch erst mal ein-zwei Jahre.
Auch die Erfahrungen in Liebesdingen, die ich bis zum Beginn des Refs gemacht habe, die waren wichtig.
Dein Problem ist, dass du nicht zu wissen scheinst, wer du selber bist. Erst wenn du das weißt, dann wirst du darauf kommen, was du vom Leben erwartest und was du damit werden kannst.
Ich wünsche dir alles Gute dabei.
Du wirst deinen Weg machen.
Ich habe letztes Wochenende eine Brasilianerin kennen gelernt, die mit ihren 30 Jahren schon 10 verschiedenen Berufe begonnen hat. Ich habe noch nie einen so "In sich ruhenden", zufriedenen Menschen kennen gelernt.
Es sind nicht immer die geraden Wege, die zum Ziel führen.
Probier etwas aus. Und wenn es nicht das Richtige ist, dann mach etwas anderes.
Ich glaube an dich, wapa.
LG
SANDRA


Ein paar Bemerkungen!neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: silberfleck Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 06.04.2005 15:46:29

Es gibt ein paar Aussagen in diesem Forum, die mich doch sehr betroffen machen!
Es ist völlig normal, wenn man nicht genau weiß, was man werden will. Informieren, ausprobieren, Bildung / Weiterbildung im weitesten Sinne ... sind sicher gute Tipps.
Disziplinschwierigkeiten, Stimme erheben oder sonstige Probleme gibt es wohl immer wieder mal.
Aber ich kann nicht nachvollziehen, dass hier einige glauben, wegen einer Depression den "guten Rat" geben zu müssen, den Lehrerberuf nicht zu ergreifen. Depressionen sind Erkrankungen, die im Gegensatz zu vielen anderen gut!! heilbar sind und man immer von Fall zu Fall entschweiden muss! Hier sind aber Pauschalurteile gefällt worden. Wisst ihr eigentlich, dass " Burn out" in der Regel nichts anderes ist, als eine Depression?
Menschen, die Depressionen bekommen, sind in der Regel 150% ig, geben in allen Lebensbereichen ihr bestes. Wenn sie die auslöser für ihre Depression kennen und bearbeiten / beachten sind sie voll belastbar.
Ich kenne persönlich genügend Menschen, nicht nur Lehrer, die trotz psychischer Erkrankung hervorragendes in ihrem Beruf leisten!
@wapa: Nimm dir Zeit für deine Entscheidung und kläre für dich, welche Auslöser es für deine Depression gab. Kläre auf diesem Hintergrund deine Zukunftswünsche. Nur Mut, auch du wirst das richtige für dich finden!
LG silberfleck



@Silberfleckneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: christine_sk Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 06.04.2005 17:02:25

die Depressionen, die du meinst, sind häufig psychogen, d.h. in der Psyche entstanden, vielleicht als psychoreaktive D. , Anpassungs- oder Belastungsstörung. Hieran kann man wachsen, das sehe ich auch so wie du, aber es gibt auch endogene D. die genetische Beteiligung haben und die man durchaus meist gut medikamentös oder durch Schlafentzug behandeln kann. Aber ich weiß hier nicht, ob dann ausgrechnet der Lehrerberuf das richtige ist, denn es ist schon ein Stressor, der in solch einem Fall ernst zu nehmen ist. Aber das muss wapa für sich selber herausfinden. Soweit stimme ich dir zu, bei einer psychogenen D. kann man z.B. über die kognitivwe Verhaltenstherapie viel erreichen.


Überlege es dir gutneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: caldeirao Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 06.04.2005 17:24:14

Liebe(r) Silberfleck, Deine Aussage ist insofern richtig, dass man nichts verabsolutieren kann. Sicher gibt es auch ein paar gute LuL, die eine Depression haben. Aber ich glaube, die kann man suchen. Eine Depression entsteht im Allgemeinen, wenn der/die keine Kompetenzen besitzt, das bestimmte Problem zu lösen und es ihn so sehr belastet, dass er/sie mit der Nichtlösung nicht leben kann (etwas populärwissenschaftlich, aber ich denke das trifft den Kern). Nun gibt es viele Möglichkeiten, wie solche Depressionen entstehen (genetische, biochemische, reaktionäre, erzogene usw.). In diesem Falle, wir wissen es nicht. Eine genetische oder biochemische Depression kannst du nicht heilen. Man kann sie lindern, Kompetenzen mitgeben, Probleme zu lösen, Medikation. Ich halte es für äußerst problematisch, wenn ein junger Mensch mit Depressionen Lbzw.L wird. Es entstehen in unserem Beruf vielfältige Probleme, oft wird die Belastbarkeit der Stressgrenze überschritten. Da werden häufig psychisch gesunde Menschen krank bekommen Depressionen. Eine verschärfte Form der Depression kann zum Suizid führen.
Liebe(r) Wepa, auch wenn mein(e) Vorgänger(in) anderer Meinung ist, ich würde an deiner Stelle den Beamtenjob wählen. Du bist in diesen turbulenten Zeiten auf dem Arbeitsmarkt sicher. Das ist für deine labile psychische Gesundheit auf jeden Fall positiv. Auch wenn dein Anfangsgehalt nicht das höchste ist, du hast Aufstiegschancen. Im Lehrerberuf gibt es die nur schwer. Ich bin seit 15 Jahren Lehrerin und bin noch in der selben Gehaltsgruppe wie zu Beginn. Übrigens weißt du nicht, ob du nach dem Studium eine Stelle bekommst.
Der Lehrerberuf ist auch kein Halbtagsjob mit 75 Urlaubstagen und ab und zu korrigiert man im Garten ein paar Klausuren. (ich weiß, so hast du es nicht gemeint, aber Übertreibung veranschaulicht) Wenn du guten Unterricht machen willst, dann bedarf das einer Menge Vorbereitungen. Es gibt Personen, die mit einer Vorbereitung sich durchs Berufsleben schummeln. Die würde ich aber nicht als LuL bezeichnen. Ich bin Ma-Ph-Lehrerin und kann das nicht bestätigen.
Du musst dich mit den Problemen der Kinder auseinandersetzen, Weiterbildungen, verschiedenste Versammlungen und Konferenzen, Beurteilungen und Zeugnisse schreiben, Elternarbeit usw. Es gibt leider auch einige LuL, die diese Aufgaben nur zu einem Mindestmaß wahrnehmen und das sind die, die in der Öffentlichkeit das Bild des Lehrerberufes zu Halbtagsjob mit 75 Urlaubstagen hervorrufen.
Mir hat z.B. bei meiner Arbeit immer geholfen, dass ich nicht immer eine liebe Schülerin war und mich in bestimmte Situationen hineinversetzen kann und mir überlege, was wäre für dich die beste Intervention gewesen. Übrigens halte ich überhaupt nichts von autoritären LuL, ich finde es sogar sehr schlimm, weil Autorität Angst hervorruft und man bestimmtes Verhalten aus Angst vor Repressalien zeigt. Das führt zu Schulverweigerung und auch zu Depressionen. Um erwünschtes Verhalten zu erziehen, bedarf es pädagogischer Kompetenzen, die leider in der Lehrerausbildung viel zu kurz kommen.
Also überlege dir genau, ob du das alles möchtest und vor allem, ob du den psychischen Stress nicht nur mit SuS, sondern auch mit den Kolleginnen und Kollegen und Eltern gewachsen bist.
Es gibt aber auch viele schöne Seiten an unserem Beruf.
Caldeirao


Erst das eine ...neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: njovile Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 06.04.2005 17:50:23 geändert: 06.04.2005 17:52:34

Hi,
ich habe zwar nicht alle beiträge gelesen, dennoch einige bemerkungen zu dem problem:
ich bin ganz "blauäugig" ins lehramtsstudium (sek II + I) gegangen, hatte/habe zwar viel in der normalen welt gearbeitet, doch aufgrund meiner "vita" (vor 30 jahren als frau) war der schritt ins studium schon ein wahnsinniger aufstieg. Auch während des studiums + vor dem refendariat war ich in der zeit des lehrermangels bereits nebenberufliche lehrkraft - und dachte ich wüsste "bescheid" als ich letztendlich dabei blieb. Ich wechselte dann freiwillig vom gymnasium an die berufsschule, denn wenn du an einer miesen schule bist kommst du nicht weg, egal wie gut du bist oder wie es dir geht!!!
Ich fühlte mich als sklavin des staates.
Ich denke, wenn man nicht zum lehrer geboren ist (so einen begnadeten kollegen hatte ich mal), sollte man auf jeden fall vorher eine berufsausbildung gemacht haben, für alle fälle. Ergänzen möchte ich noch, dass ich kaum irgendwelche wirklichen probleme mit schülern/klassen habe, meine kollegen (+ die wenigen kolleginnen bei uns) mich für eine sog. "powerfrau" halten + mich unterstützen, ich in diesem (männer)system sogar als frau "karriere" gemacht habe.
ABER: wenn du den job verantwortungsbewusst machst, ist es kein gut bezahlter halbtagsjob.
ICH TÄTE ES NIE WIEDER. Meine freundinnen, die in anderen sparten arbeiten, verdienen letztendlich nicht weniger bei gleicher arbeitszeit + konnten sogar job + kinder besser koordinieren (schule ist ein starres system).
Mach erst die eine sache, die dich interessiert, lehrer werden kannst du dann immer noch (in NRW gibt es auch seiteneinsteiger, gerade in den naturwiss. fächern).
Alles gute
njovile


ich hab nichtneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rolf_robischon Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 06.04.2005 18:38:00

andere gefragt, ob ich das machen soll und wie ich es machen soll.
ich hab in dem beruf (in mehreren schularten, am schluss grundschule) 40 jahre gearbeitet. ich hätte noch weiter machen können. wie ich gearbeitet hab, ist auf meiner website dokumentiert. mit den grundsätzen und mit der einstellung kann überall im bildungsbereich gearbeitet werden, ohne stress und psychische belastung. (hat sich noch nicht rumgesprochen, weil es anders aussieht als schule - eher wie wirkliches lernen)
frag nicht andere, was du tun sollst.


.neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: wapa Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 10.04.2005 20:09:11

Hi, ich danke euch allen sehr für all eure Beiträge, ich möchte zunächst auf einige antworten

@skole:
Ja, erstmal sich selbst finden, ins Ausland fahren hört sich gut an. Leider ist es eigentlich dafür schon zu spät, da ich bis Donnerstag eben den vertrag unterschreiben muss oder eben nicht. Es sind auch seit menem Abi'02 und Zivi'03 schon wieder 2 Jahre vergangen, in denen ich viele Chancen nicht genutzt hatte und Gefangener meiner Ängste und Depressionen war. Auch wenn man die wirtschaftl. Lage ansieht, wird klar, dass man endlich was anfangen und dann durchziehen muss. Hinzu kommt der große Druck seiens meiner Eltern.

@meike:
Ja, das mit der Pro-und Contra-Liste hab ich schon gemacht, allerdings hab ich auf beiden Seiten Angstgefühle. Beim Lehrer am Streß und der Belsatung zu zerbrechen, und am Informatiker den ganzen Tag einsam in einem Büro vor dem PC gefangen zu sein.

@ricksn:
hey, ich studiere auch in München (LMU). An der LMU wird Informatik für Realsschule gar nicht angeboten, an der TU nur auf dem Papier, wie ein Infogesrpäch ergab. Mangels Interessenten finden gar keine Vorlesungen für Informatik Realschule statt.

@sandra20:
danke für deine lieben Worte. Wie ich oben zu skole schon kurz geschrieben hab, ist eigentlich keine Zeit und Möglichkeit mehr da, noch groß herumzusuchen und versuchen, sich selbst zu finden.

@silberfleck/christine_sk:
Die Ursachen bei mir sind wohl psychogen. Die Abneigung und Ausgrenzung durch die hohen schul. Leistungen, die verpassten Dinge im Bereich Soziales, Kontakte, Freundin, dazu die dominanten Eltern hatten lange still geschlummert. Im Physik-Studium brach das dann hervor, zusammen mit Ausweglosigkeit, da die Mitstudenten ausschließlich männliche Freaks waren, das Berufsbild des einsamen Freaks im Labor und der hohe, weltfremde Theorie im Studium in fensterlosen bunkerähnlichen Horsälen zusammen mit einem irren Erwartungsdruck durch die Eltern gaben mit den Rest. Ich bekam Migräne mit Auren, Sehstörungen, Angstattacken und Depressionen.
Andrerseits schäme ich mich, ständig der mutlose Jammerlappen zu sein, hm...

@njovile:
Leider ist es in Bayern so:
Lehramt Realschule hat eigene sog. "nicht vertiefte" Vorlesungen, die zu nix anderem kompatibel sind und nix anerkannt wird. Dafür sind Vorlesungen in Mathe/Physik wesentlich besser, da weniger theoretisch und mit ca. 50% Studentinnen.
Lehramt Gymnasium, das ich eigentlich attraktiver finde, da es kompatibel ist zu anderen Studiengängen und Abschlüßen, und ich mir den Oberstufenunterricht mit Nachwuchsabiturienten toll vorstelle besteht leider nahezu aus den Vorlesungen für Dipl. Mathe und Physik, die ich mir nach meinem Absturz in den 2 Semestern Physik (siehe oben) nicht mehr zutraue und mir Angst machen.








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