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Forum: "Gemeinsame Schule für alle von der 1. bis zur 8. Klasse?"

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@roosterneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: ricca Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 08.05.2005 12:37:07

...und warum ist die Orientierungsstufe in Niedersachsen dann gescheitert?

An alle "Ja's": wie soll das aussehen, wenn alle Schüler sämtlicher Begabungen und Schwächen zusammengepfropft werden? Wie soll man da individuell fordern und fördern? Bitte erklärt mir das, ich kapier's nicht.
(Vielleicht bin ich nach der Erklärung ja auch "ja")

Ricca


...neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: thomas Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 08.05.2005 12:49:25

natürlich JA...
ich kenne viele Untersuchungen, die den SChaden des frühen Aussortierens nachweisen, aber keine, die da generell Vorteile drin sieht...
und: natürlich ist das machbar... Die DDR-Schule ist sicher in vieler Hinsicht kein Vorbild, aber das gemeinsame dort hat funktioniert...
Und wo ist das Problem? Für die sozialen Belange ist es sicher von Vorteil - dieses früher Sortieren dient doch vor allem dazu, den Kindern schon ganz früh klar zu machen, dass aus ihnen wohl nix werden wird, oder?
Es ist für mich überhaupt keine Frage, dass man so lange wie möglich alle Schüler gemeinsam unterrichten sollte... - scheitern tuts vor allem an denen, die Angst haben, dabei etwas zu verlieren - Eltern der Gymnasiasten, die befürchten, ihr Kind würde nicht mehr so sehr gefördert werden (Angst, einen elitäten Status zu verlieren?), meiner Erfahrung nach auch Lehrer, die an Gymnasien oder Raalschulen arbeiten...


@riccaneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rooster Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 08.05.2005 13:06:41

das kann ich nicht erklären, warum die orientierungsstufe abgeschafft wurde

aber es scheint mir nicht sinnvoll, junge schüler nach klasse 4 in großen orientierungsstufen zusammen zu fassen, sie alle zu unterrichten wie gymnasiasten mit dem ziel, sie einzusortieren

ich wünsche mir eine weiterführung der arbeit der grundschulen, die das ziel hat jeden schüler zu fördern und seinen lernweg zu stützen, angereichert mit dem fachwissen der sek I lehrer kann das nur besser sein als das, was jetzt exekutiert wird

im übrigen meine ich, dass bis zum abschluss der sek I gemeinsame beschulung aller schüler richtig ist - klasse 6 ist eher ein nahziel

ricca: viele jahre habe ich auch in der hauptschule gearbeitet: dass diese sortierung von schülern negative folgen hat, habe ich soooo deutlich erfahren und war so hilflos die folgen - für das soziale und fachliche lernen aufzufangen - dass das falsch ist, weiß ich genau rooster


wie soll es aussehen?neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rolf_robischon Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 08.05.2005 13:08:39 geändert: 08.05.2005 14:29:24

wie ein markt, eine börse, eine werkstatt, eine wiese, ein wald, ein bach, ein haus zum lernen miteinander und voneinander.
mit lernbüffett
wie sieht es jetzt aus?
wie eine andacht, wie zirkus, wie vollzug...
mit belehrungseintopf


@riccaneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: skole Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 08.05.2005 14:27:32

also wenn alle lehrer offene unterrichtsformen benutzen würden und gelernt hätten, differenziertes material zur verfügung zu stellen wär das überhaupt kein problem, alle kinder zusammen zu beschulen.
wir dürfen nur nicht immer angst haben, die kinder würden nichts lernen.....
offener unterricht gibt ihnen alle möglichkeiten und macht dazu noch richtig spaß.
skole


........neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: feul Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 08.05.2005 14:56:54

ich denke , dass dieser beitrag von teuferl (die/der laut postleitzahl aus wien ist) einen ganz bestimmten grund hat (für die, die es interessiert, eine kurze information):
in österreich wurde am Mittwoch abend folgendes beschlossen:

Zwei-Drittel-Mehrheit für Schulgesetze fällt
Die 1962 in der Verfassung verankerte Zwei-Drittel-Erfordernis für die Verabschiedung von Schulgesetzen wird grundsätzlich fallen. Darauf haben sich SPÖ, ÖVP und BZÖ nach zähen Verhandlungen am Mittwoch Abend im Unterrichtsausschuss des Nationalrats geeinigt. Bis zuletzt umstritten war die Frage, in welcher Form Ausnahmen in der Verfassung verankert werden. Knackpunkt dabei bildete die Differenzierung des Schulsystems, die zwar grundsätzlich festgeschrieben, allerdings nicht näher präzisiert wurde." (zitat education highway)


Nun wird gestritten, was Differenzierung heißt. Die einen meinen, wenn sie differenzieren, könne man die Gesamtschule einführen, auch ohne Mehrheit und die anderen glauben , dass durch diese Formulierung die Garantie auf Trennung
Hauptschule / Gymnasium bestehen bleibt. Da gehen nun die Meinungen ziemlich auseinander und jede partei möchte den erfolg für sich verbuchen.

Schade, dass es niemandem um die Schüler geht

(..übrigens: ich auch JA, wobei ich thomas recht gebe, ich glaube , es scheitert daran, dass manche glauben, etwas zu verlieren. und da denk ich vor allem an die bei uns an gymnasien unterrichtenden lehrer.........)


@feulneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rhauda Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 08.05.2005 15:14:47

Das Problem geht sogar noch weiter seit der Abschaffung der O-Stufe (die auch nur eine Kopfgeburt war, um noch schärfer trennen zu könne. Ich fand die auch doof):

Mittlerweile hat es sich bei freiem Elternwillen schon nach dem ersten Jahr der Abschaffung so herausgeschält:

ca. 48% Gymnasialanmeldungen
ca. 34% Realschulanmeldungen
ca. 28% Hauptschule.

Die Bildungsstandards, die jetzt formuliert wurden, werden dem Leistungsvermögen vieler Schüler/innen nicht gerecht,
viele sind an den Gymnasien und Realschule überfordert.
Der Unterricht hat sich nicht geändert.
Das Gymnasium schleppt, ohne sich groß zu ändern, viele mit durch, die eigentlich dem Lernstoff icht gewachsen sind. Warum? Wenn eine Realschule zumachen muss wegen zu geringe Scülerzahlen, hängen da nur eine Rektor- und eine Konrektorstelle dran. Das Gymnasium jedoch ist vollgesogen mit Funktionsstellen, die natürlich wegfallen würden.
Deshalb wird mit Zähnen und Klauen jeder Schüler verteidigt, bis er dann völlig kaputt ist und am Ende der 9. Klasse dann wider an der Realschuile landet.

An der Hauptschule landen nur noch die Schwächsten der Schwachen, soziale Probleme und Migrationshintergrund machen das zu einem Pulverfass in Ballungsgebieten.

So wie bei uns in Niedersachsen die Schule wieder in die 50er Jahre katapultiert wurde, kann 3-gliedriges Schulsystem nicht laufen.
Fazit: wenn 3-gliedrig, dann nur unter einem Dach mit verschiedenen schulformübergreifenden Kursen, oder eben gleich die Gesamtschule bis Ende 8.


Auf jeden Fall ein großes JA!neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: anna7473 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 08.05.2005 16:37:19

Die Abstempelung innerhalb einer Schule ("...ach die Haupti's") und natürlich auch in der Gesellschaft bietet genug Angriffsfläche, gerade diese KINDER (in diesem Falle mal nicht Schüler!)in jeglicher Art zu demotivieren. In den Hauptschulklassen unserer Mittelschule (=Schulart in Sachsen ), die ich unterrichte, ist jede Lernmotivation hinüber, auch wenn ich mir noch so sehr den Hintern aufreiße. Alle richten sich nach den ärgsten Ruhestörern, die bilden die "Vorbildfunktion", und wer eine schlechte Note bekommt, ist cool! In einer gemeinsamen Schule für alle bis Klasse 8 - 9 (oder 10 ) wird es in jeder Klasse Schüler geben, die lernschwache Schüler alleine von der Lerneinstellung her anstacheln werden, auch was zu tun.
Ich erinnere mich an die DDR-Schule. Wir haben Lerngemeinschaften gebildet, waren bei Schülern zu Hause, die Mathe nicht kapiert haben, haben uns etwas Gemeinsames geschaffen... nämlich den Erfolg, auch wenn er noch so klein war. Schüler mit Hauptschulniveau haben wir mitgezogen und sie haben es geschafft bis zur Klasse 8, als sie dann die Schule verließen oder sie haben tatsächlich ihren 10. Klasse-Abschluss bekommen.
Der Unterschied von "Ich bin gut und gebildet" und "Du bist schlecht und dumm"... den gab es irgendwie nicht. (Vielleicht verklärt sich auch meine Erinnerung, denn mit dem Aus für die DDR war auch meine Kindheit vorbei - ich war 16 damals...)
Egal, ich fände es gut, zumal für den Lehrer ein besseres Unterrichten möglich wäre, natürlich mit all den Differenzierungsmöglichkeiten, die man kennengelernt hat und umsetzen kann.
Eine zweite Sache: Kinder eines Wohngebietes, einer Kleinstadt oder eines Dorfes könnten so viele Jahre miteinander zusammen"leben" ... in der Schule wie auch in der Freizeit. Sie müssten nicht schon nach 4 Jahren (da sind die Kinder 10 Jahre alt!) eine neue Schule besuchen, sich mit neuen Schulkameraden auseinandersetzen (und die sich entwickelnden Freundschaften werden auf den Schulalltag reduziert, weil sie 10-20km voneinander weg wohnen)und mit neuen Lehrern "herumschlagen".
Nun ja, leider haben wir hier in Sachsen momentan genau diese Probleme, die hängen aber nicht mit der Schulteilung zusammen, sondern mit der "professionellen" Spar-Schulpolitk unseres Landes *seufz* Nur beim Gedanken daran, fallen mir tausende Argumente ein, die "Schule im Dorf zu lassen"...und das im wahrsten Sinne des Wortes. Und das wichtigste: ES SIND UNSERE KINDER! und KEINE ZAHLEN!!! Aber ich denke, dafür müsste ich einen neuen Beitrag in die Runde stellen.

In diesem Sinne hoffend auf ein Nicht-Aufgeben

Anna7473


@riccaneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: palim Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 08.05.2005 16:50:58

Zum Thema OS bleibt zu sagen:
Das Modell aus Beginn der 70er war gar nicht so schlecht, wenn man aber sämtliche Mittel für Förderunterricht, Kurse, Differenzierung etc. einspart, muss man sich nicht wundern, wenn das Konzept nicht aufgeht.

Die Lehrer, die die OS damals aufgebaut haben, mussten sehen, wie sie kaputt gespart wurde, und kehren nun in die uralthergebrachte, deutsche 3-Schichten-Form ab Klasse 5 zurück.
Die Nachteile sind inzwischen sehr deutlich zu sehen.

Palim



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von: rfalio Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 08.05.2005 17:06:44

aber: Die deutschen Nobelpreisträger des 20. Jahrhunderts und die Leute, die nach dem 2. Weltkrieg das Wirtschaftswunder ermöglichten, haben meines Wissens alle ein gegliedertes Schulsystem genossen, oder?
2. aber: Warum stehen Bayern und BW in den Pisa - Einstufungen in Deutschland und auch international so weit oben?
Angeregte diskussion weiterhin
rfalio


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