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Forum: "Was in etwa erwartet mich im Förderschulpraktikum???"

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Was in etwa erwartet mich im Förderschulpraktikum???neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: crusher Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 09.05.2005 16:48:05

Hallo an alle Förderschullehrer!

Im Rahmen meiner Ausbildung muss ich noch ein Förderschulpraktikum absolvieren und weiß bis jetzt nur das ich zwischen Sehbehinderten, Gehörbehinderten und schwer Erziehbare wählen kann.

Bisher habe ich nur an Hauptschulen unterrichtet und mit schwer Erziehbaren noch keine Erfahrung.
Auf was muss ich mich besonders einstellen. Kann ich den Klassenraum noch ohne "kugelsichere Weste" und "Boxerkopfschutz" betreten, oder ist die Kundschaft gar nicht so unverbesserlich, wie schnell behauptet wird?

lg. Crusher


Finde ich gut,neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: caldeirao Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 10.05.2005 16:13:29 geändert: 10.05.2005 16:23:03

dass ihr während des Studiums auch in Förderschulen ein Praktikum machen sollt.
Bei der Angabe der Auswahlmöglichkeiten würde mir persönlich die Wahl leicht fallen. Ich würde mich fragen, wann werde ich mal ein Hörgeschädigtes Kind, wann ein sehgeschädigtes Kind und wann ein Kind mit einer sozial emotionalen Störung unterrichten. Ich selbst habe noch nie ein Kind mit einer so starken Hör- oder Sehbehinderung unterrichtet, dass es sonderpädagogischen Förderbedarf benötigt. Aber Kinder, die Symptome aus der Zielgruppe der sozial- emotionalgestörten Kinder hatten, hatte ich schon viele (Hyperaktivität, Aggressivität, Angststörungen, Deliquenz). Du wirst dort mit großer Wahrscheinlichkeit LuL mit sehr guten pädagogischen und psychologischen Kompetenzen finden, weil ansonsten wirst du dort so kaputtgespielt, dass du spätestens nach 2-3 Jahren selbst psychologische Hilfe benötigst. Du wirst dort auch mehr als woanders beobachten können, wie man konstruktiv mit Unterrichtsstörungen umgeht. Mit Strafen und Autorität kannst du dort einpacken, was aber häufig zu beobachtende Konsequenzen der Regelschule sind. (Bitte jetzt keinen Sturm der Entrüstung, wer nicht so ist, soll sich jetzt nicht angesprochen fühlen. Es gibt immer solche und solche LuL.)

Du kannst die Schule für Schwererziehbare ohne Kugelsichere Weste und Boxerhandschuhe betreten. Habe dort ein Jahr aushilfsweise für ein paar Stunden unterrichtet und habe es unbeschadet überlebt. Man muss einfach Verständnis haben und die Kinder so akzeptieren wie sie sind. Deeskalierend wirken, sich nicht provozieren lassen sind Grundvoraussetzung, um dort zu arbeiten.

Übrigens glaube ich, dass ihr an der Hauptschule auch einige SuS habt, die soziale und emotionale Störungen zeigen. Der Fachmann spricht von falschen Positiven und falschen Negativen (schöne Begriffe, was???).


Danke für Deinen Hinweis!neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: crusher Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 10.05.2005 22:32:43 geändert: 10.05.2005 22:33:54

Entschieden habe ich mich jetzt für die schwer Erziehbaren. Körperbehinderte werden wie Du schon sagtest eher in den Bereich der Sonderpädagogik fallen.
Da ich sowieso im normalen Schulalltag die Hauptschulkundschaft vor mir sitzen hab kann die Förderschule in diesem Sinne nur abhärten.
Ich bin grundsätzlich kein Freund von Strafen und Sanktionsmaßnahmen, allerdings hab ich auch nicht die Lust mir auf der Nase herumtanzen zu lassen.
Wenn Du sagst, dass derartige Regelschulmaßnahmen bei Sonderschülern wirkungslos sind, wüßte ich gerne ob Verständnis und Empathie ausreichend ist um die Schüler zur Motivation zu gewinnen.
Der Vorteil ist, dass wir zu zweit im Tandem unterrichten, dann ist geteiltes Leid halbes Leid.

LG.Crusher


zufällig über dein forum gestolpert....neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: stella73 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 03.06.2005 23:21:56

ich hätte mich auch für die schwer erziehbaren entschieden. als ich zwölf war, war eine gruppe von "schwererziehbaren" jungs aus deutschland bei uns am reitstall, die von den leuten dort mit großen augen und einem riesen misstrauen begutachtet wurden. ich fand die total cool - ihr ruf war ihnen so vorausgeeilt, bzw. eigentlich ja nur ihre "bezeichnung", dass man von vornherein angst vor ihnen hatte und sie ganz vorsichtig behandelte, fast wie v.i.p.´s. im grunde waren es zehn total herzige burschen, ich kanns beurteilen, ich hab mich - sehr zum leidwesen der einheimischen - sofort mit ihnen angefreundet und war total unglücklich, als sie wieder fuhren. so frei wie in diesen tagen habe ich mich dann erst wieder mit 17 gefühlt, als ich von daheim auszog. man erwartete einfach nichts von ihnen - hauptsache sie haben nichts angestellt und so blöde sprüche wie "wie sagt man?" und "das macht man nicht" kamen da nicht. ich war das einzige mädl unter den wilden jungs und mit kaugummi im mund, stiefeln an den füßen und meine hände in den taschen meiner vergammelten reiterhose war ich in diesem einen sommer heldin meines eigenen buches. gott, das war absolut unbeschreiblich!!! eine zeitlang wollte ich dann "lehrerin für schwererziehbare" werden, weil ich dachte, dass das die einzigen menschen seien, die mich verstehen könnten. völlig irre eigentlich. und ein saublödes wort. aber bei uns am land bis zu dem zeitpunkt ein völliges fremdwort!

die geschichte macht nicht wirklich viel sinn, aber ich geh davon aus, dass du weißt, was ich meine!

gute entscheidung, auf alle fälle.

lg. Stella


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