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Forum: "Evolution und Paläontologie für Lehrer"

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Evolution, Kreation, Wissenschaft (2)neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: michaelu Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 16.08.2005 10:52:29 geändert: 16.08.2005 10:58:05

Hier gibt es den Wortlaut des Interviews von Kardinal Schönborn in der New York Times:

11. Juli 2005, 13:17
Den Plan in der Natur entdecken
KATH.NET dokumentiert den Wortlaut des Gastkommentars von Kardinal Christoph Schönborn in der "New York Times" vom 7. Juni 2005 in deutscher Sprache

http://www.kath.net/detail.php?id=10972

Tenor: "Jedes Denksystem, das die überwältigende Evidenz für einen Plan in der Biologie leugnet oder wegzuerklären versucht, ist Ideologie, nicht Wissenschaft."

Und "...in der Moderne ist die katholische Kirche in der seltsamen Position, dass sie auch die Vernunft verteidigen muss."


Galileo Galilei: "Und sie bewegt sich doch!"


Evolution des Lebendigen: objektiver und quantitativer molekularer phylogenetischer Stammbaumneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: michaelu Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 16.08.2005 11:22:32 geändert: 16.08.2005 11:26:05

* Der molekulare phylogenetische Stammbaum mit den drei Domänen Bakterien, Archaeen und Eukaryonten ersetzt ältere, auf äußeren Merkmalen basierende Stammbäume. Die letzteren sind subjektiv und qualitativ. Der molekulare phylogenetische Stammbaum ist quantitativ und objektiv, er basiert auf statistischer Analyse von Gensequenzen

* Eukaryonten (Pflanzen, Pilze, Tiere) sind als Gruppe genauso alt wie die Prokaryontendomänen (Bakterien, Archaeen), sie haben sich nicht aus ihnen entwickelt

* Bakterien sind, zellbiologisch betrachtet, genauso hoch entwickelt wie Eukaryonten

* Vielzellige Eukaryonten sind eine sehr kleine Minderheit im Evolutionsbaum- gerade mal die Spitze eines Astes der Eukaryonten (nicht 3/5 der Evolutionsäste wie es eines der älteren 5-Reiche-Modelle darstellt)

Sehr gute knappe Darstellung (Englisch) in

Microbial diversity
James W. Browns Vorlesungen (mit Bildern)
Lecture 2 - January 12, 2005

http://www.mbio.ncsu.edu/MB451/home.html



Ein Beispiel für eine veraltete, kopflastige Darstellung:

"Entstehung und Entwicklung der Lebewesen"
http://www.merian.fr.bw.schule.de/mueller/Schueler/Fuchs/evolution_ii.htm


High Noon in Daytonneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: michaelu Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 16.08.2005 13:56:26

"Mit dem »Affenprozess« von Tennessee erreichte der amerikanische Kulturkampf um Darwins Evolutionstheorie 1925 seinen dramatischen Höhepunkt. Zu Ende ist er noch lange nicht"

Der Aufsatz in der ZEIT

http://www.zeit.de/2005/33/A-Affenprozess?page=all


wo ich nur kannneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: bernstein Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 16.08.2005 15:00:23

lese ich deine Texte und studiere die Links, die du uns uneigennützigerweise hier in diesem Forum schenkst. s ist z. T. spannender als ein Roman, was da zu lesen ist.
vielen Dank für deine unermüdlicche Begeisterung!

bernstein


@bernstein: Evolution, Musik, Ratten, Mathematik, Babiesneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: michaelu Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 17.08.2005 12:22:45 geändert: 17.08.2005 12:39:31

Hallo bernstein,

danke für Deine lobenden Worte. Ich sehe, Du unterrichtest auch Musik. Das hat mich noch kurz vor Urlaubsende in der Mittagspause dazu gebracht, in PubMed (1) nach "music"[Title/Abstract] AND "evolution"[Title/Abstract] zu suchen. Ich war erstaunt über die Ergebnisfülle. Hätte nie gedacht, dass es soviel zu Evolution und Musik in dieser Suchmaschine für wissenschaftliche Zeitschriften gibt, z.B.

Lamont AM. What do monkeys' music choices mean?
Trends Cogn Sci. 2005 Aug;9(8):359-61.

Cross I. Music, cognition, culture, and evolution.
Ann N Y Acad Sci. 2001 Jun;930:28-42. Review.

Bangerter A, Heath C. The Mozart effect: tracking the evolution of a scientific legend.
Br J Soc Psychol. 2004 Dec;43(Pt 4):605-23.

Der letztere "Mozarteffekt" hat's mit angetan. Ich weiß jetzt, was es mit einer CD "The Mozart Effect - Music for Babies...", die meine Frau und ich mal gekauft hatten, auf sich hat. Ich weiß nicht, ob das ein alter Hut für Musik- und Mathelehrer ist; bringe es trotzdem. Zuerst ein deutscher Kommentar, danach Links zur zugrundeliegenden Veröffentlichung in den USA und weitere Kommentare

Mozart für Labormäuse
Die Hirnforschung hat eine neue Streitfrage: Macht das Hören der Sonate in D-Dur intelligent?
http://www.wienerzeitung.at/Desktopdefault.aspx?TabID=3946&Alias=wzo&lexikon=Wissenschaft&letter=W&cob=6435

Das geht zurück auf eine Mitteilung in Nature, 1993:

Music and spatial task performance
Frances H. Rauscher, Gordon L. Shaw, Catherine N. Ky
Nature 365, 611-611 (14 Oct 1993) Scientific Correspondence

Da zeigen die Autoren, dass 10 Minuten Mozart*-hören abstraktes Denken bei Hochschulstudenten verbessert, d.h. bei anschließendem Test stieg ihr IQ um 8 bis 9 Punkte. Im Vergleich mit dem Hören von Entspannungsübungen oder Stille. Dieser überraschende Befund wurde als "Mozart effect" (Mozarteffekt) bekannt, und hat seitdem mehrere Forschungsgruppen beschäftigt.
*: Mozart Sonate für zwei Klaviere in D Dur (K.448)

Eine neuere Kurzusammenfassung von 2001 eines der Autoren, die auch auf Epilepsie- und Alzheimer-Kranke eingeht, gibt es hier
http://www.mindinstitute.net/MIND3/downloads/mozart-lettertoed.pdf


Ein Stanford Report vom 2. Februar, 2005, setzt sich kritisch damit auseinander:
Dubious 'Mozart Effect' remains music to many Americans' ears
http://news-service.stanford.edu/news/2005/february2/mozart-020205.html


Und noch was Kritisches auf Deutsch
Phänomenal: Der Mozart-Effekt
http://www.morgenwelt.de/230+M51c4f0ed797.html


Jetzt kommt die Mathematik ins Spiel

Beide Autoren des "Mozart effect" gründeten das im obigen Beitrag angesprochene "Music Intelligence Neural Development"-Institut (M.I.N.D.) in Costa Mesa, Kalifornien, USA. Dort wird ein revolutionäres Mathematik und Musikprogramm (Math+Music) gelehrt. Hervorgehoben wird von dem MIND-Institut, dass Schüler mit diesem Programm eine dramatische Verbesserungen bei Mathematiktests erreichen. Außerdem erarbeitete sich jeder Schüler eine solide musikalische Grundlage durch das dem Kurs zugrundeliegende spezielle Piano-Keyboard-Training. Es wird auch geforscht, z.B. werden noch Freiwillige für "Music in Utero (M.i.U.) gesucht.

Hier sind ein paar Links zu diesem Institut

Das MIND-Institut (2), Homepage
http://www.mindinstitute.net/index.html

How Math+Music Works, in 10 simple points
http://www.mindinstitute.net/MIND3/mst/howitworks.php

Freiwillige für "Music in Utero" gesucht
http://www.mindinstitute.net/MIND3/research/research-miu.php

Downloads des MIND Instituts, u.a. Trion Musik einer Schülerin
http://www.mindinstitute.net/cgi-bin/perlfect/search/search.pl?p=1〈=en&include=&exclude=&penalty=0&mode=all&q=downloads



Wer Tonstücke aus den angesprochenen CDs "Mozarteffekt" hören will:
http://www.amazon.com
Dann bei "search "mozart effect" eingeben




Anmerkungen

(1) PubMed
Meine bevorzugte Suchmaschine für wissenschaftliche Literatur in Fachzeitschriften. Fast immer ist eine Zusammenfassung (Abstract) dabei, ab und zu sind vollständige Artikel ohne Lizenz zugänglich.
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?CMD=Index&DB=PubMed


(2) Das angesprochene MIND-Institut mit dem revolutionären Musik+Mathematik-Programm ist nicht zu verwechseln mit anderen "MIND"-Instituten, z.B.
http://www.ucdmc.ucdavis.edu/mindinstitute/index.html
oder
http://www.themindinstitute.org/research/



Jetzt interessiert mich: was hält ein Musik- und Mathematiklehrer von dieser Sache?

michaelu


danke, michaeluneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: bernstein Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 17.08.2005 14:02:23

nach meiner Meinung gefragt, sage ich zunächst: Fakten schlagen jede subjektive Meinung.
Ein kardinaler Unterschied fällt mir beim Überfliegen der beiden Bereiche "Mozart-Effekt" und "Förderung der Mathe-Fähigkeiten durch Musik" auf:
Im ersten Fall werden die Objekte der Begierde mit Mozart brieselt, sie könnn garn nicht anders, sie müssen Musik hören und sich noch dazu ganz passiv dieser Musik gegenüber verhalten.
Im zweiten Fall wird in Situation bschrieben, ich der Kinder musizieren, d. h. sich aktiv und kreativ mit der Musik auseinandersetzen und beschäftigen. Dass das aktive Musikzieren di mathematikfähigkeiten erhöht, verwundert mich nicht, hat Musik doch sehr viel mit Mathe zu tun, vor allem mit Mathe im lementarbereich, anefangen beim mtrum, bei den Taktarten, den Notenwerten, den Intervallen etc.
ein Beispiel, das hirzu vielleicht auch passt: mein Schwgerin bat mich,für sie Versuchskaninchen zu sein. Sie war Praktikantin in einer Psychologischen Beratungsstelle (nach absolviertem Psychologiestudium) und hatte intelligenztests mit allen möglichen Klienten durchzuführen. Sie suchte nebenbei Vergleichspersonen, deshalb bat sie mich, diesen Text auch auszuführen. Ein kleiner Teil des Tests bestand darin, dass ich mir mehrere Folgen von sechs Zahlen merken und laut wiedergeben musste. Ich machte hier keinen einzigen Fehler, was sie überhaupt nicht verstand. Sie meinte, ich hätte irgendwie getrickst. Nach einer Weile fiel mir ein, wie ich mir die Zahlenreihen gemerkt hatte, nämlich als Klangfolge im Rhythmus kurz-kurz-lang-kurz-kurz-lang. Diese Zahlen selbst hatte ich mir nicht inhaltlich, sondern als Klanggestalt gemerkt. Das sagt zwar jetzt nicht aus, dass Musik das Mathematikverständnis fördern kann, aer zumnindestens die Merkfähigkeit unterstützt.

Kernnst du die Berliner Studie von Bastian über die Auswirkungen musikalischer Ausbildung und Betätigung auf kognitive und soziale Intelligenz?

Tut mir Leid, dass dieser Beitrag so fragmentarisch ist.

viele Grüße

bernstein



Danke bernstein...neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: michaelu Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 17.08.2005 14:41:22

...Dein Beitrag rundet das Thema für mich als Nichtmusiker ab. Dein Klangfolge-Merken war anscheinend unbewusste Mnemotechnik, also doch ein Trick ; ich hab mich mal im Zusammenhang mit Zaubertricks für solche Techniken interessiert. Mit Klangfolgen geht bei mir nichts, da bin ich nicht musikalisch genug. Aber mit Bildern kann ich arbeiten. So mach ich mit verbundenen Augen einen Rösselsprung über das ganze Schachbrett, ausgehend von einem beliebigen Feld. Aber frag bloß meine Frau nicht, was sie von meinem Gedächtnis für alltägliche Dinge hält!

Die von Dir erwähnte Studie kenne ich nicht. Wie ist das Zitat? Lasse ich mir mal von unserer Bibliothek besorgen.

Was ich bei meinem Beitrag zum "Mozarteffekt" noch als P.S. vergessen hatte: Als unser Sohn noch klein war, hat ihm meine Frau jeden Abend ein Schlaflied vorgesungen. Nicht Mozart, schon gar nicht die Sonate in D Dur, eben was so gängige Liedchen für diesen Zweck sind. Ob er dadurch schlauer geworden ist, wissen wir nicht, aber dass es ihm beim Einschlafen geholfen hat, das wissen wir.

Auch viele Grüße,

michelu


Hans-Günther Bastianneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: bernstein Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 17.08.2005 15:02:01 geändert: 17.08.2005 15:04:56

heißt der Mensch. Er schrieb einst ein Buch über eine von der Bundesregierung in Auftrag gegebene Studie in Berlin, wo die Grundschule bis Klasse 6 geht. Dort gibt es eine Grundschule, in der die Kinder wöchentlich 6 Stunden Musik haben. Jedes Kind lernt ein Instrument, spielt im Orchester, singt im Chor. Es wurde nun über sechs Jahre eine Klasse untrsucht und mit der Klasse aus einer "normalen" Schule verglichen. Die Ergebnisse seiner Studie veröffentlichte er in einem Buch. Sie besagten - grob zusammengefasst - dass Intelligenz und Sozialverhalten der Absolventen dieser "musikalischen" Schule signifikant höher seien als die der Vergleichsgruppe.
Leider ist diese Arbeit für die Schublade gewesen, denn die Bundesregierung verlor das Interesse an ihr, hätte sie doch bzw. hätten die Länder Konsequenzen aus ihnen ziehen müssen.
Grund: entweder kein Geld oder ideologische Barrieren.
"Don't bother me with facts - my mind is made up."

Im Unterschied zu seiner interessanten Studie ist Herr Bastian selbst nicht gerade der Bringer. Er wurde mal zu einm Vortrag über seine Studie in meine Stadt ingeladen. Sehr aufgeblasen, sehr selbstgefällig, leider nichts drin, was über den Inhalt dieses Buches in irgend iner Weise hinaus geht.


Das ist wohl seine Monographie...neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: michaelu Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 17.08.2005 16:38:38 geändert: 17.08.2005 16:40:03

Hans Günther Bastian (2002):
Musik (erziehung) und ihre Wirkung
Eine Langzeitstudie mit Berliner Grundschulen
http://web.uni-frankfurt.de/fb09/musikpaed/pubberlinstudie.html

Da steht zwar, dass es eine CDRom dazu gibt, aber nicht wo die Studie erhältlich ist.

Man muß ihn wohl selbst fragen:

http://web.uni-frankfurt.de/fb09/musikpaed/bastian.html


Kinder optimal fördern - mit Musikneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: bernstein Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 17.08.2005 18:17:10

das war genau das buch, das ich meinte. Ich hab's verliehen - offensichtlich dauerhaft.....

danke



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