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Der 4teachers Schulplaner 2016/17
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Forum: "Die Pisa-Studie. Meinungen und Kritik."

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@rolfrobischonneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: sth Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 06.11.2005 15:15:54 geändert: 06.11.2005 15:17:05

OOOps - da hab ich die Frage nicht ganz gelesen:

Wenn man nun die oben aufgezählten Punkte untersuchen und noch "sinnerfassendes Lesen" hinzufügen würde, müssten einige von uns in eine Schule für erziehungsschwierige Lehrer.


pisa für lehrerInnenneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rooster Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 06.11.2005 15:25:04

dem enstspricht die oecd-studie, die lehrer in den beteligten ländern vergleicht

unsere kultusbehörden haben bisher die beteligung deutschlands nicht gebucht
gedanken dazu kann sich jeder selbst machen - oder braucht's da anregungen?



rooster


erziehungsschwierige lehrerneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rolf_robischon Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 06.11.2005 16:07:55

sehr schön, sth.
der schulalltag aus einer schule für erziehungsschwierige lehrer reicht sicher für ein umwerfendes kabarettprogramm.

"guten morgen" "das weiß ich schon selber"
"auf wiedersehen" "das kann ja nicht gut gehen"
"danke" "nein das werde ich nicht tun"

usw...


@ curbneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rfalio Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 06.11.2005 16:45:57

wenn ein Zitat von jemandem in der Vergangenheit falsch verwendet wurde, ist das kein Grund, es nicht mehr in seiner ursprünglichen Bedeutung zu verwenden.
Ich häte auch sagen können: " Gerecht sein heißt nicht gleichmachen!"
Mich nervt nämlich an der ganzen PISA-Diskussion eben dieses Schielen auf andere Länder, ohne das Gute bei uns zu sehen. Und wenn wir etwas Gutes haben ( wie unsere außeruniversitäre Ausbildung), dann werten wir Sie noch selber ab ( s. beispiel oben!).
Klar gibst unseren Schulen noch viel Raum für Verbesserungen und wir arbeiten jeden Tag dran, jedenfalls die meisten Lehrer, die ich kenne.
Aber deswegen dürfen wir doch nicht einfach schnellschnell Vorgehensweisen einführen, die sich vielleicht in anderen Ländern bewährt haben, die aber für uns und unsere Mentalität nicht so passen ( Extrembeispiel Paukschule Japan oder Korea, die waren doch auch gut in Pisa ).
M.E. brauchen wir erst einmal ein gesundes Selbstbewusstsein ( wenn ich höre, dass meine Realschüler in Bayern in Mathe weiter sind als Gymnasiasten in anderen Ländern Europas, ohne dass ich jetzt pauke oder schinde, dann hab ich das auch).
Dazu kommt dann zweitens eine bessere PR = Aufwertung unserer Fachschulen, Akademien, Fachhochschulen und der gediegenen Berufsausbildung auch im Ausland und als dritter Ansatz, wie oben schon von anderen erwähnt, eine Umwertung: Weg von der Konsum- und Beliebigkeitseinstellung, hin zu einem " Leistung lohnt sich und ist etwas Schönes!".
Da können wir aber nicht in der Schule ansetzen, sondern hierzu ist ein gesellschaftliches Umdenken notwendig.
Und:
Falls sich jemand an dem "wir" stört, setze er bitte "ich", "die Politik", "die Gesellschaft" oder eben sinngemäß ein anderes Wort ein. Danke


@rfalioneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: beca Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 06.11.2005 17:16:15 geändert: 06.11.2005 17:22:05

du hast Recht. s gibtviele Dinge auf die wir stolz sein könnten und müssten! Warum sind wir es nicht?
Warum gibt es so viele und vor allem so große Unterschiede auch zwischen den einzelnen Bundesländern? Wir wollen uns mit anderen Ländern vergleichen und sind nicht einmal im eigenen Staat in der Lage auch nur annährend eine einheitliche Grundbildung (sprich bis zur 10. Klasse - die ja Schulpflicht sein sollte) zu gewähren. Ein Umzug in ein anderes Bundesland hat oft große Folgen für den Schüler. Aber gehen wir mal nicht ganz so weit. Auch im eigenen Bundesland ist der Austausch der Lehrpläne nicht ganz so wie es sein könnte. Aber wir arbeiten dran, besonders in den zentralen Prüfungsfächern. Die "Nebenfächer" bleiben oft auf der Strecke, oder besser es fehlt oft die Zeit für den Austausch. Oder auch die mat. Grundlagen für die Umsetzung in der Schule.
Aber noch viel mehr fehlt oft die Zeit für das Eingehen auf individuelle Probleme der Schüler. Bei 30 in der Klasse und nur 45-90 Minuten in der Woche sehr schwer.

Die differenzierte Ausbildung kann von großem Vorteil sein. Aber komischer Weise denken immer mehr Eltern bereits in der 1. Klasse , dass ihr Sprößling aufs Gymnasium muss. Aber brauchen wir nicht auch gute Handwerker, Verkäfer,... einfach Arbeiter? Ist es wirklich notwendig, dass alle ein Abi machen, oder sollte nicht der Ansatz so sein, dass auch ein guter 10. Klasse Abschluss eine Chance im Leben bedeuten kann???
Dazu gehören dann aber auch auf jeden Fall die oben so oft genannten "guten Umgangsformen", die anscheinend nicht nur bei den Schülern oft auf der Strecke bleiben.


hallo rhaudaneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: bernstein Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 06.11.2005 17:31:34 geändert: 06.11.2005 17:35:39

ich war übers Wochenende weg und lese jetzt erst deinen ersten Beitrag. Ich stimme dir, was das Nicht-Befolgen-Können von einfachsten Anweisungen als Klassenlehrerin in 5 und 6 voll und ganz zu. Ich bedenke nur, dass in Niedersachsen die Grundschulen bis 2004 die orientierungsstufe als Nachfolgeschule hatte, die die ehrenvolle Aufgabe hatte, die kinder auf das zergliederte Schulsystem vorzubereiten. gib der Grundschule in Niedersachsen noch zwei Jahre Zeit, bis die jetzigen zweitklässler die 5. Klasse erreicht haben. vielleicht haben sie ja in der Zwischenzeit wirklich etwas verändert.


@becaneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rhauda Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 06.11.2005 18:44:24 geändert: 06.11.2005 18:46:46

Aber brauchen wir nicht auch gute Handwerker, Verkäfer,... einfach Arbeiter? Ist es wirklich notwendig, dass alle ein Abi machen, oder sollte nicht der Ansatz so sein, dass auch ein guter 10. Klasse Abschluss eine Chance im Leben bedeuten kann???

Ich glaube, dass unsere deutsche Zertifikatsgläubikeit und die Abitur-Diskussion den Blick verstellen für das, was Kinder wirklich können müssen.
Es ist doch eigentlich nicht die Anzahl der Abschlüsse, die wichtig ist, sondern welche Fähigkeiten und Fertigkeiten hinter diesen Abschlüssen stehen. Die intellektuellen Anforderungen an die Arbeiterschaft wachsen ständig. Einfache Arbeiter wird es nur noch sehr wenige geben.
Genau dort aber sind unsere Probleme. Ich rede hier auch von den rein akademischen Fähigkeiten und Fertigkeiten, besonders aber von einer Lernkultur, die Freude an der Leistung und am Lernen zeigt.

Das bringt mich wieder zu der Ausgangsfrage:

Was machen wir falsch, wenn Schüler bei den geringsten Denkanstrengungen kapitulieren?

Warum schaffen wir es nicht, in ihnen Verantwortung für ihr eigenes Lernen zu wecken?

Haben all die schulischen Nebentätigkeiten der Schüler, die selbst nichts mit Unterricht zu tun haben (ich rede nicht von der Bürokratie) den Blick verstellt für das Wesentliche?

Wie können wir Eltern klarmachen, dass man nicht ein guter Lehrer ist, wenn man gute Zensuren verteilt, sondern wenn man den Schülern die nötigen Fähigkeiten vermittelt?





@rfalioneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: sopaed Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 06.11.2005 19:16:37

wenn du bei mir gleichmachertendenzen siehst, hast du entweder nichts von mir verstanden oder du möchtest mich missverstehen. ich habe nicht zwei gleich schüler!!
unterrichtest du nicht in homogenen lerngruppen?
mit gleichmachenden lehrplänen für alle?

mfg
sopaed


ich hab deinen Beitragneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rfalio Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 06.11.2005 19:39:03

über Eliteschulen als bittere Ironie aufgefasst und meine anschließende Äußerung bezog sich nicht nur darauf.
Eine Lerngruppe kann nicht völlig homogen sein, denn sie besteht immer aus Menschen. Ich glaube jedoch, dass es durchaus einWeg ist, annähernd leistungs- und begabungsgleiche Schüler miteinander zu unterrichten. So stellt es sich jedenfalls nach meinen Erfahrungen ( Grundschule 1-4, Hauptschule5, Realschule 7-10 bzw.5-10, Gymnasium 6 - Kollegstufe) dar. Die integrative Lerngruppe ist sicher auch ein Weg, erfordert aber einen finanziellen Einsatz, der momentan in unserer Republik nicht zu leisten ist.
Aber werden da Schüler nicht abqualifiziert, von vorne herein zu Versagern gestempelt?
Das eben meinte ich oben unter PR: Wir müssen deutlich machen, was in unseren Schülern ( gleich welcher Schulart) steckt. Und wir müssen ihnen zeigen können, dass sich Anstrengung und Leistung lohnt, nicht nur für die Schule.
Da happert es, nicht am Schulsystem.
Servus
rfalio


"lernen ist nicht, probleme zu finden." (rolf)neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: kfmaas Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 06.11.2005 19:44:20 geändert: 06.11.2005 19:51:04

So? Das Gegenteil hat Pisa gezeigt - deutsche Schüler können die Probleme nicht finden, weil sie nicht gelernt haben sie zu suchen, sprich die Aufgaben zu lesen und zu verstehen - dementsprechend sind die Lösungen falsch.

Ja, da gab es doch noch einen, der uns vormachte, wie es geht (Probleme suchen und Lösungen finden): Sokrates mit seinem Lehrverfahren. Aber rolfs Grundschüler fanden alle Probleme, sie lagen ja überall herum

Und bitte verwendet ihn (Sokrates)nicht so "bewusstlos" wie andere Phrasen oder Begriffe in diesem Forum.

Und nebenbei bemerkt: Als mal einer einen Teil einer Depesche wegließ, war dies der Auslöser für einen Krieg.

Ich frage mich, warum der Lehrer Vorbildfunktion haben soll. Ist das nicht eine Beeinträchtigung der Kreativität der Schüler?
Soll der Lehrer z.B. Sätze, die mehr als max. 10 Wörter und Nebensätze enthalten, sagen dürfen um den Schülern ein Vorbild zu geben, wie die deutsche Sprache auch noch gebraucht werden kann? Um vielleicht das Verständnis komplexerer Zusammenhänge zu schulen, damit die Fragestellung verstanden wird? Denn in den Fragestellungen wird meist keine Rücksicht genommen auf Schüler, die ein mittleres Sprachniveau mit entsprechenden Fachausdrücken nicht verstehen.
LG kfmaas


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