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Forum: "Sind Diktate noch zeitgemäß?"

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@maudeneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: clausine Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 05.01.2006 17:27:25

Verboten sind Diktate so weit ich weiß, in NRW nicht, aber Grundlage für eine RS-Zensur sollten sie meiner Meinung nach auch nicht sein. Was ich dabei schrecklich finde, ist, dass trotz Fortbildungen, Schulprogrammarbeit zum Thema RS ALLE meine Kolleginnen noch Diktate aus diesem o.g. Zweck schreiben und sich immer tierisch über die schlechten Ergebnisse aufregen!?! Ich weiß nicht, wann dieser alte Zopf, wie viele andere auch, mal aus den Grundschulen verschwindet....
Gruß von Clausine


@kunoschlonzneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: streberin Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 05.01.2006 17:41:10 geändert: 05.01.2006 17:44:02

Ich weiß nicht, woher diese Sage kommt, dass die Kinder in der Grundschule schreiben dürften, wie sie wollen.
In der 1. Klasse bei uns in Bayern verschriften die Kinder lautgetreu,d. h. sie schreiben heuser anstatt Häuser und kint anstatt Kind.
Sobald aber die ersten Regeln behandelt werden, müssen die Kinder diese auch anwenden und Fehler werden angestrichen und müssen verbessert werden.
In Lernzielkontrollen zähle ich nur die Wörter als Fehler, die nach der Behandlung der RS-Regeln falsch geschrieben wurden. Also, wenn die Strategie äu kommt von au bekannt ist, ist Heuser ein Fehler- vorher nicht. Das gleiche gilt für die Auslautverhärtung bei Kind.
Bevor die lautgetreue Schreibweise der Wörter nicht gesichert ist, können den Schülern keine Regeln bewusst gemacht werden.


Gute Ausrede!neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: clausine Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 05.01.2006 17:47:21

Die Eltern an weiterführenden Schulen nennen gerne dieses Argument des "In der GS durften die Kinder schreiben wie sie wollten, woher sollen sie es denn können?". Bei uns ist es auch so wie streberin es beschrieben hat: in der 1. Klasse lautgetreu, nach und nach Regeln (3 Arten von Wörtern; lautgetreue, Regelwörter und Lernwörter). Die Idee, nur die "durchgenommenen" anzustreichen, finde ich gut. Ab wann zählst du ALLE Fehler? Gruß, Clausine


Nach so viel Kritik...neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: wencke_g Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 05.01.2006 17:56:26

... möchte ich mal meinen positiven Senf dazugeben (obwohl ich nicht das Fach Deutsch unterrichte).

Ich habe in meiner Schulzeit auch immer jede Menge Diktate geschrieben. Am Anfang voller Fehler, später wurde meine Rechtschreibung immer besser. Meine Mutter hat dafür auch immer weiter mit mir falsche Wörter aus einem Diktat geübt.

ICH FINDE RICHTIGE RECHTSCHREIBUNG WICHTIG!

Denn sie bildet die Grundlage für unsere Kommunikation. Ich ärgere mich ständig darüber, dass einige meine, es käme nur darauf an, dass man verstehen muss, was derjenige berichten will. Aber da bin ich anderer Meinung. Und ich bin geschockt, wenn ich sehe, wie (vor allem im Internet) die Rechtschreibung verkommt. Und hier bei 4tea ärgert es mich auch, vor allem wenn DEUTSCH Lehrer auf jede Form von richtiger Schreibweise verzichten.

Auf richtige Rechtschreibung wird auch in der Öffentlichkeit noch wert gelegt (siehe Zeitschriften, Veröffentlichungen, Briefe, Bewerbungen). Wo kämen wir denn dahin, wenn jeder schreiben würde, wie er wollte.

Und Rechtschreibung muss trainiert werden. Einige Ausnahmen kann man nicht herleiten. Die muss man lernen und "eingebläut" bekommen (so wie ich auch damals). Aber ich finde das richtig, und es ärgert mich, wenn Schüler "mann" oder "kan" schreiben, und ich korrigiere das auch immer (auch in meinen Nebenfächern).

Ich bin - wie gesagt - keine Deutschlehrerin. An unserer Schule werden überall noch Diktate (und Wochendiktate) geschrieben. Ob das pädagogisch noch sinnvoll ist, kann ich nicht beurteilen. Aber wenn es zu einer besseren Rechtschreibung führt, bin ich DAFÜR.

Wencke

P.S.: Eigentlich sollte ich mal einen eigenen Forumsbeitrag dazu erstellen, denn mit dieser Diskussion kommen wir irgendwann vom Thema ab: Müssen Lehrer gut in Rechtschreibung sein?


Es geht nicht darum, ob RS wichtig ist!neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: clausine Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 05.01.2006 18:05:36

Natürlich ist RS wichtig. Ich bin ein richtiger Pingelkopp, was Rechtschreibung angeht, ich habe sozusagen schon den Rotstift im Kopf (was mir nicht immer angenehm ist...). Es geht darum, ob DIKTATE das richtige Mittel sind, um RS zu überprüfen bzw den Anreiz zu schaffen, diese zu erlernen. Ich glaube, dass Diktate, so wie es heute immer noch gängige Praxis in Grundschulen ist, nicht dazu beitragen, RS zu lernen, weil Kinder sogenannte "bekannte Texte" zu Hause auswendig lernen oder auch unter Qualen eingebimst bekommen (ich kenne viele solcher Mütter, die ihre Kinder so belehren) und die dann einfach beim Schreiben der "Klassenarbeit" reproduzieren. Beim nächsten frei geschriebenen Text werden dieselben Wörter dann wieder falsch geschrieben. Das kann es nicht sein! Kinder sollen RS-Strategien lernen, wie ich es in meinem ersten Beitrag schon erwähnt habe: sie müssen wissen, ob ein Wort lautgetreu geschrieben wird, ob es abgeleitet werden kann (Baum - Bäume, Kleid / t?- Kleider) oder ob es schlicht auswendig gelernt werden muss. Gruß von Clausine


@clausineneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: streberin Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 05.01.2006 18:12:28 geändert: 05.01.2006 18:13:38

Ich zähle dann die Wörter als Fehler, sobald die Strategie bekannt ist. Da ich keine Diktate schreibe, werden in meinen Probearbeiten immer nur die Wörter der behandelten Strategien abgefragt, so dass sich dann daraus auch Feheler ergeben können, die natürlich gezählt werden. Es sind immer auch Aufgaben dabei, bei denen die Kinder freie Sätze schreiben sollen, meistens zu einem Bild. Auch hier gilt wieder: Fehler werden gezählt, wenn das Wort anhand erarbeiteter Strategien richtig geschrieben werden kann oder das Wort bekannt ist. Das sind in der 4. Klasse so ziemlich alle Wörter- außer Fremdwörtern und Merkwörtern, die im Grundwortschatz stehen und den Kindern noch nicht bekannt sind.

streberin


@streberinneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: clausine Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 05.01.2006 18:20:00

Danke für deine Erklärungen! Klingt übernehmenswert!!! Liebe Grüße, Clausine


Die Bewertungneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: doris1 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 05.01.2006 18:20:17

von Aufsätzen an den weiterführenden Schulen in Bayern beinhaltet neben Inhalt und Ausdruck auch den Bereich Rechtschreibung. Ich erlebe es oft, dass Eltern aus allen Wolken fallen, weil ihr Kind eine Note schlechter erhält ( mit 40 Fehler pro Seite!) obwohl doch der Aufsatz "recht ordentlich" war. Unverständnis ist dann die Folge, da die Rechtschreibung ja nie gezählt habe. Dann hat das Kind häufig sehr schnell eine Lese-Rechtschreib-
störung!
Ich fände es besser, wenn ab der 4. Klasse die Schreibrichtigkeit mit ins Gewicht fallen, also die Grenze nicht so abrupt ausfallen würde. In der Grundschule lernen die Schüler doch auch Dehnung, Schärftung etc. Warum wendet man diese dann nicht an, wenn die Diktate, wie hier im Forum vielfach bekäftigt, nur zur Übung bestimmt sind? Auch im Aufnahmeverfahren hat das Kind in Deutsch daher ein Handicap. Das Argument Aufsatz ist Aufsatz und Diktat ist Diktat kann ich nicht nachvollziehen und es ist an weiterführenden Schulen nicht relevant. Die Firmen und Arbeitgeber unserer Schüler verlangen ein angemessenes Deutsch und dazu gehört eben auch, dass eine Brief bwz. eine Kurzmitteilung nicht mit Fehlern gespickt ist. Selbst der Computer kann nicht alles regulieren und nicht alle arbeiten damit! Also ,je früher man damit beginnt, desto größere Chancen hat das Kind. Die Regeln alleine nützen den meisten Schülern wenig - sie müssen eingeübt werden.
Woran liegt es eigentlich, dass sich die Rechtschreibleistung in den letzten 10 Jahren so drastisch verschlechtert hat? Das frage ich mich als Deutschlehrer oft! Es liegt sicher nicht nur daran, dass heute so wenig gelesen wird.


Ich kann da nur widersprechen!neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: clausine Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 05.01.2006 18:27:50

Die Aussage, dass RS in der Grundschule "nicht zählt", ist aus meiner Sicht und auch aus Sicht von KollegInnen hier im Forum schlichtweg falsch! Ich denke, das ist eine gern benutze Ausrede, vor allem von Eltern, denen es im ersten Schuljahr nicht behagt, dass die Kinder erst einmal drauflos schreiben dürfen. Also ich bewerte die RS sowohl in frei geschriebenen Texten als auch in Abschreibübungen und auch in Wortdiktaten, Lückentexten usw. Also Aussagen von Eltern notfalls bei den KollegInnen der Grundschulen hinterfragen. Ich habe da schon die dollsten Anfragen bekommen, nicht nur in Richtung Rechtschreibung. Gruß von Clausine


Ich kannneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: streberin Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 05.01.2006 18:43:25

clausine nur zustimmen. Auch in den Aufsätzen meiner Schüler werden Rechtschreibfehler angestrichen und müssen verbessert werden. Ein Aufsatz, der von RS-Fehlern nur so wimmelt, ist mit Sicherheit nicht mit gut zu bewerten, jedoch werden ein paar Rechtschreibfehler eine gute Note nicht verschlechtern.


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