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Forum: "Wörter, die keiner (mehr´)kennt"

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Wörterheftneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: axp0 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 19.11.2005 10:49:09

Wir haben deshalb in allen Klassen (Hauptschule,BW) ein Deutsch-Wörterheft eingeführt. Nach dem Vorbild der Fremdsprachen. Da werden diese unbekannten deutschen Wörter (+Bedeutung)hinein geschrieben und gelernt wie Vokabeln. Das klappt ganz gut. Wir erhoffen uns dadurch einen größeren Wortschatz unserer Schüler.
Es sind erstaunlich viele Wörter drin, z.B. nebelig, meutern, wehe..
Grüßle axp0


@rhaudaneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: streberin Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 19.11.2005 11:23:40 geändert: 19.11.2005 15:44:05

Und nicht nur die Zeiten verschwinden.
Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod!!!
Kaum einer von meinen Schülern beherrscht heute noch den Genitiv.

streberin


"den Stift zücken"neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: fuxl Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 19.11.2005 11:40:01

kannten meine 7.Klässler auch nicht.

Über Wortspielchen wie "Sanitöter" können sie sich eine ganze Stunde lang amüsieren

Gruß,
Fuxl


" empfindliche" freiheitsstrafeneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: three Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 19.11.2005 14:36:04

werte&normen kl. 8 gymnasium, thema "moral - schuld und strafe"

im text heißt es "die staatsanwältin fordert eine 'empfindliche' freiheitsstrafe"...

erst meine Erklärung: "der soll richtig lange in den knast!" machte klar, worum es eigentlich geht...

ist aber doch verständlich, oder? manchmal ist uns "erwachsenen" doch gar nicht so recht klar, wo es beim verständnis "hakt".



diese empfindliche freiheitsstrafeneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rolf_robischon Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 19.11.2005 14:40:02

ist sowas in der art der inschrift auf einem kreuzweg hier in der nähe
"Jesus begegnet seiner schmerzhaften mutter".



Genau das ist das Problem!neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: heidehansi Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 19.11.2005 15:15:29

Unsere Kinder verstehen oft schon das nicht mehr so gut, was eigentlich "Alltagssprache" sein sollte.

Und dann noch unsere Schulbücher!!!!
Da werden in einen Satz mindestens fünf Sachverhalte reingepresst - kein Wunder, wenn die Schüler nichts anfangen können damit.

Von wegen "die Kinder dort abholen, wo sie sind"!

Von wegen "nach einer Bedeutung fragen": Am meisten fragen Kinder, die mit einer anderen Sprache aufgewachsen sind. Außerdem fragen noch die besten, sprachgewandtesten Schüler. Ich vermute, die anderen sind es gewöhnt, dass sie nur "Bahnhof" verstehen., da kommts auf ein Wort mehr oder weniger dann eh nicht an.


In einem Zeitungsprojektneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: elefant1 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 19.11.2005 17:48:50

ließ ich mal Fremdwörter aus selbst gewählten Zeitungsartikeln herausschreiben (8. Klasse HS - überwiegenden deutsche Schüler/innen); das war ein Schlüsselerlebnis; trotzdem vergisst man immer wieder, wie gering der Wortschatz ist und setzt voraus, dass SuS Texte selbstständig erfassen können;
Konsequenterweise müsste man in jedem Text alle unbekannten Wörter unterstreichen lassen und dann klären- habt ihr die Zeit???? Ich freue mich über jede/jeden, der wenigstens noch nachfragt.
Die Idee mit dem Wörterheft finde ich gut; ansonsten denke ich, dass wir alle Wege der Leseförderung nützen müssen.
Gruß
elefant1


nun ja es ist...neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: miro Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 19.11.2005 17:59:14

eine krux... wer liest denn noch, welche schüler haben eine tageszeitung zu hause. fragt man, kommen dann irgend welche werbeblättchen. ich meine, sprache entwickelt sich, das präteritum in der alltagssprache verschwindet... keine mutti fragt: was aßest du denn heute? nun ja, der dativ ist dem genitiv..., aber wer erinnert sich heute noch an das dativ-e?!? es ist schon schwierig, aber ich finde es besonders tragisch, dass schüler nicht fragen, sich einfach berieseln lassen. manchen könnte man den größten stuss erzählen.
gehen unsere lehrbücher von der lebenswirklichkeit der schüler aus?? selten!!
gerade da haben wir im muttersprachlichen unterricht und literatur eine große verantwortung und auch viele möglichkeiten, den schülern zumindest zu zeigen, wozu sprachgebrauch in der lage ist und was literatur ist.

miro


Lebenswirklichkeitneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: ishaa Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 19.11.2005 18:40:48

Ein bisschen über die Lebenswirklichkeit unserer Schüler hinausgehen sollten sie schon, unsere Schulbücher. Aber halt nur ein bisschen.
Ich hab' das hier schon mal irgendwo gesagt:Die eingeschränkte Verfügbarkeit der Sprache schränkt die Möglichkeit des Umgangs mit der Welt ein.
Stelle z.B. immer wieder fest, dass meine SchülerInnen Schwierigkeiten haben, zu begründen, warum sie etwas oder jemanden mögen oder nicht mögen. Alles ist "cool" oder "Scheiße", dazwischen gibt's nichts.

Viele SchülerInnen meiner 8 tun sich ungeheuer schwer mit allem, was kein Sachtext ist.
Beispiel "Spaghetti für zwei", viele von euch kennen das wohl. Warum man da denn jetzt so'ne lange Geschichte 'raus machen müsste und alles so schrecklich kompliziert wäre. Der eine wäre doch ganz klar älter als der andere. Ja und? Tja, der könnte dem Jüngeren doch einfach eine reinhauen und dann wär die Sache erledigt.

Lasst sie uns weiter damit konfrontieren, dass das Leben zum Glück ein bisschen "komplizierter" und ein bisschen schöner sein kann.
ishaa


Neuer Ansatz....neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: doris1 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 19.11.2005 18:52:11

in meiner 10. Klasse RS ist wöchentlich ein anderes Tandem für die im Unterricht benutzten Fremdwörter bzw. solche, die unklar sind, zuständig. Die beiden Schüler sammeln die Begriffe, suchen in Duden und Lexika nach deren Bedeutung und erklären am Wochenanfang diese Begriffe der gesamten Klasse. Inzwischen ist dies ein Selbstläufer geworden und viele meiner Mädels und Jungs schreiben sich diese Fremdwörter auf.
Bei einer Evaluation im letzten Jahr in einer 9. Klasse fanden die Schüler diese Methode der Sprachschatzerweiterung gut und drängten auf eine Fortsetzung.


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