transparent Startseite Startseite Spendenaktion
Anzeige:
Hallo Gast | 3 Mitglieder online 10.12.2016 04:35:18
Login Bereich transparentSUCHE: 
Hilfe zur Suche
    UNTERRICHT
 • Stundenentwürfe
 • Arbeitsmaterialien
 • Alltagspädagogik
 • Methodik / Didaktik
 • Bildersammlung
 • Tablets & Co
 • Interaktiv
 • Sounds
 • Videos
    INFOTHEK
 • Forenbereich
 • Schulbibliothek
 • Linkportal
 • Just4tea
 • Wiki
    SERVICE
 •  Shop4teachers
 • Kürzere URLs
 • 4teachers Blogs
 • News4teachers
 • Stellenangebote
 • Klassenreisen
    ÜBER UNS
 • Kontakt
 • Was bringt´s?
 • Mediadaten
 • Statistik


Motivstempel im Shop

 ForenoptionenNachricht an die Mitgliederbetreuung Mitgliederbetreuung
dieses Forum Bookmarken
Bookmark
zum neuesten Beitrag auf dieser Seite
Neu auf Seite
zum neuesten Beitrag in diesem Forum
Neu im Forum
über neue Beiträge in diesem Forum per E-Mail informieren
E-Mail-Info ist AUS


Forum: "Herausforderung an rolf_robischon"

Bitte beachte die Netiquette! Doppeleinträge werden von der Redaktion gelöscht.

 Seite: 1 von 15 >    >>
Gehe zu Seite:
Herausforderung an rolf_robischonneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: trallewatsch Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 20.11.2005 00:06:32

Lieber Rolf!

In all Deinen vielen Foren schreibst Du immerzu, was man nicht machen soll und darf und dass man nicht Unterricht halten darf.
Nun würde ich von Dir sehr gerne einmal wirklich ganz konkret wissen, wie würdest Du die 45-Minuten-Einheit, in die die meisten Schulen nun mal getaktet sind, in einer weiterführenden Schule gestalten.

Den Grundschulkrimskrams (Entschuldigt, liebe Grundschulkollegen, freßt mich nicht gleich auf) lassen wir nun mal beiseite, Du behauptest ja, Deine "Pädagogik" sei in allen Schulstufen anwendbar.
Du bist als Hauptschullehrer ausgebildet, vermute ich, und wirst so fachlich über den Tellerrand der vier Grundschuljahre hinausgucken können.

Wie würdest Du vorgehen, um einer 9. Klasse den lateinischen A.C.I. nahe zu bringen.

oder:
Wenn Du in Geschichte den Imperialismus auf dem Programm hättest (und dann auch noch einsehen würdest, dass sich damit zu befassen was bringt..), was würdest Du an Material einsetzen, wie den Klassenraum gestalten, wie die Sache angehen?

oder:
im Englischen wäre der Unterschied zwischen gerund und infinitive dran. Grammatik macht meist wenig Laune. Was macht rolf_robischon, bzw. was machen seine Schüler, was hat er ihnen mitgebracht / ausgelegt / angeboten? Wie genau bekommen sie Appettit auf das Thema?

oder:
es geht um den Zitronensäurezyklus in Bio. 30 Mann im Biosaal. Wie kommen sie mitten in der Progression des Bio-Unterrichts selbstbestimmt ran an die Sache?

oder:
die Groß - und Kleinschreibung in der neuen deutschen Rechtschreibung. Was bekommen Deine Schüler da zur Wahl, was können sie tun, wie läuft die Zeit ab, die wir nicht Unterricht nennen dürfen, bei was begleitest Du sie also als Lernbegleiter?

oder:
Einführung in die Form des Sonnetts. Was liegt bei robischon auf den Tischen oder sonstwo, was macht robischon, was machen die kids? Und wie geht es in der nächsten Deutschstunde zum Thema weiter?

Bitte greif Dir einfach ein oder zwei der Beispiele raus, in irgendwas wirst Du Dich schon reindenken können, und mach endlich mal für uns alle ganz konkret, was wir uns bei Deinen zahlreichen Beispielen nie wirklich vorstellen können.
Wie würdest Du die selbstbestimmte Lernsituation vorbereiten, was würde sich in dem Klassenzimmer tun, was müssen wir uns dort an Materialien vorstellen.Bitte fachbezogen.
Ich frage mich das schon so lange, dass ich wirklich sehr gespannt auf eine möglichst detaillierte Antwort bin.
Bitte nutze die Chance, Dich mal glaubwürdig zu machen nach den vielen nebulösen Texten in den Foren. Schenk uns mal eine virtuelle Hospitationsstunde. Ich hab das Auge schon am Schlüsselloch! Oder bittest Du mich sogar herein?


aufforderung zum duell?neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rolf_robischon Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 20.11.2005 08:26:23

das werd ich mehrmals lesen müssen oder du musst genauer werden.
heißt es nicht richtiger Drallewatsch?
bist du wirklich ganz neu bei 4tea?
und im lehramtsstudium?
du behauptest
In all Deinen vielen Foren schreibst Du immerzu, was man nicht machen soll und darf und dass man nicht Unterricht halten darf.
ich mach keine vorschriften. das musst du bei irgendeinem anderen gelesen haben.
und jetzt willst du, dass ich beschreibe wie ich eine unterrichtsstunde zur zitronensäure mit 30 mann im chemiesaal inszeniere?
ich rede von lernen, nicht von unterricht.
selbstorganisiertes kooperatives lernen hab ich nicht erfunden. ich nenne die abläufe so.
und weil es von mir dazu auch noch den grundschulkrimskrams gibt, sag ich robischon-pädagogik dazu.
wenn du im gymnasium arbeitest, stell mal fest warum die lernenden dahin kommen. wollen sie von dir etwas wissen oder brauchen sie die punkte.
sind sie neugierig oder wollen sie eine note die ausreicht um das "fach" abzuwählen?
ich fürchte, du musst mir mehr schreiben und genauer fragen, damit ich dir antworten kann. und auch dann bin ich natürlich nicht sicher ob du meine antworten gebrauchen kannst.
wird es dir gelingen, auf das wort "aber" zu verzichten?
ich bin gespannt.


@rolfneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: event Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 20.11.2005 09:08:48 geändert: 20.11.2005 09:17:13

Ich fand die Fragestellung ganz einleuchtend. Allerdings stören mich auf beiden Seiten die Wörter Herausforderung und Duell.
Rolf, bedeutet das jetzt, dass deine Pädagogik an weiterführenden Schulen nicht durchführbar ist, weil die Kinder dort nicht neugierig sind, sondern dort lernen müssen? (aus welchen Gründen auch immer)


aus welchen gründen auch immerneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rolf_robischon Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 20.11.2005 09:21:27 geändert: 20.11.2005 09:24:06

hallo event
das ist wohl das stichwort.
lernen "müssen" was gerade dran ist, weil es auf einem plan steht
bremst das lernen.
lernen ist eine lebensfunktion. es ist unmöglich, nicht zu lernen. wenn es einem schlecht geht, man angst hat, krank ist, in die enge getrieben, dann ist lernen deutlich gebremst.
lernen als lebensfunktion ist nicht vom alter abhängig. kinder denen ihr lernen noch nicht aus den eigenen händen genommen wurde, lernen drauflos und entdecken und erfinden unendlich viel.
kann es sein, dass manche lehrkräfte lernen als pflicht ansehen und verschiedene "rezepte" (sie sagen methode dazu) erproben oder ausüben um lernen zu veranlassen?
du redest von schularten und ich einfach von lernen.
klar funktioniert selbstorganisiertes kooperatives lernen auch an weiterführenden schulen. überleg mal, was dabei wegfallen müsste aus den üblichen abläufen und was zugelassen werden müsste.
vor ein paar tagen hatte ich eine veranstaltung mit erwachsenen. viele wollten von mir unterschiedliche dinge wissen. die alte lehrerin war einfach sauer weil sie den begriff "selbstbestimmtes lernen" als beschimpfung der schule hörte.


Da war aber jemand fleißig!neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: poni Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 20.11.2005 09:52:34

in einem Tag von der Anmeldung bis jetzt so viele von Rolfs Beiträgen gelesen? Meine Hochachtung.
Trotzdem nicht verstanden, was diejenigen Kollegen, die selbstorganisiertes Lernen ermöglichen wollen, machen oder eben nicht machen (können).
Lies mal Enja Riegels Buch, wie sie es über die Jahre geschafft hat, aus einem verrotteten Gymnasium mit völlig ablehnenden Kollegium die Helene-Lange-Schule zu machen, die bei PISA an die Ergebnisse der skandinavischen Länder heranreicht.
Sie sagt z.B.dass Richtlinien ja auch nur das enthalten,was die Autoren da hineingeschrieben haben, u.a. ihre Lieblingsthemen. Schließlich war sie auch an welchen beteiligt. Von daher fasziniert mich immer diese absolute Richtliniengläubigkeit meiner Kollegen, die selber dazu sagen, dass man sie gar nicht schaffen KANN!!!
Zum Zitronensäurezyklus in Bio wäre mein ganz persönlicher Vorschlag, dass ich zugebe, mich im Studium immer wieder damit herumgeschlagen zu haben und ihn immer noch nicht kann, weil ich nie vernünftigen Chemie-Unterricht hatte. Also ich will das kapieren und brauche Leute, die das mit mir hinkriegen wollen, brauche Leute, die dafür Voraussetzungen haben mit besseren Chemiekenntnissen. Die müßte es ja überall geben nach den Richtlinien, oder? Das wäre dann Lernen durch Lehren (wenn du einen Namen für die Methode haben möchtest) und damit selbstorganisiertes Lernen in einer höheren Alters- Stufe
Und wenn da bestimmte Leute in dem Kurs nicht mitmachen wolen, kann ich das noch ändern? Sind die nicht selber für sich verantwortlich?


Liebe Poni,neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: fuxl Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 20.11.2005 10:32:20 geändert: 20.11.2005 10:58:15

Du schreibst, dass Du "nie vernünftigen Chemie-Unterricht" hattest.
Wie hätte denn ein vernünftiger Chemie-Unterricht ausgesehen?
Ist es die einzige vernünftige Möglichkeit, die Schüler sich die Chemie gegenseitig lehren zu lassen? Ich denke gerade in einem Fach wie Chemie wo es schwierig ist einen Überblick zu bekommen, wo aber meiner Meinung nach ein gewisser Überblick die Voraussetzung fürs wirkliche Verstehen ist, ist "selbstbestimmtes Lernen" sehr schwierig.
Beim Lernen durch Lehren ist es für die, die "belehrt" werden, doch auch nicht anders als wenn es der Lehrer erklärt, nur dass der sich bei schwierigen Sachverhalten vielleicht leichter tut und leichter ein paar erläuternde Beispiele aus dem Ärmel schütteln kann - ganz unnütz sollte doch das Studium auch nicht gewesen sein, oder?

Schreibt fuxl,
die sich gerne von Leuten die sich in einem Thema auskennen (das können z.B. auch Lehrer sein) was erklären lässt und froh ist, dass sie sich in ihrem Leben nicht alles selbst erarbeiten musste.


Lieber Rolf,neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: fuxl Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 20.11.2005 10:52:49

ich bin Deiner Meinung dass das Lernen leichter fällt, wenn man sich aussuchen darf was man wann lernen will.
Ich kann mir aber im Moment nicht vorstellen, wie ich das in meiner Situation ändern kann. Es gibt Vorgaben an die ich mich zumindest in einem gewissen Maß halten muss. Es gibt nun mal Lehrpläne, also bestimmte Themengebiete die ich den Schülern in einem Jahr nahebringen muss (zumindest ein bestimmtes Grundwissen in diesen Themengebieten, außerhalb des Grundwissens sind sicher Freiräume möglich). Dabei ist es nunmal so, dass manche Dinge aufeinander aufbauen, so dass die Reihenfolge manchmal auch vorgegeben ist.
Dafür habe ich meist 2 mal 45 Minuten pro Woche Zeit, in dieser Zeit muss ich auch Noten machen die für die Schüler nachvollziehbar sind.
Kannst Du mir erklären, wie ich es da ermöglichen soll, dass jedes Kind selbst bestimmen kann wann es was wie lernt?
Das soll keine Provokation sein. Mir gefällt Deine Pädagogik, aber ich weiß einfach nicht wie ich sie unter meinen Bedingungen umsetzen kann. Ich glaube, Trallewatsch und manchen anderen hier geht es genauso.


Fuxl


liebe fuxlneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rolf_robischon Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 20.11.2005 11:03:48

stimmt, allein kann man die schule nicht so verändern dass es bildungsrecht statt schulzwang gibt, dass lernende hinkommen weil die anderen da sind und weil es unendlich viel zu lernen gibt, dass lernende sich, gerne mit anderen, in wissenbereiche nach ihrem dringenden interesse tief einarbeiten dürfen um dann aufzuschauen und zu sehen dass es noch viel mehr gibt.
ich werde immer wieder davon reden (auch wenn hier ein paar leute das für "in szene setzen" oder wichtigtuerei halten) um immer mehr leute zu erreichen. und ich schreibe auch an bildungspolitiker, an den hirnforscher an der uni ulm, dem kultusminister in stuttgart.
mit meiner pädagogik hab ich allein angefangen an einer kleinen schule deren schulleiter ich war. und hab so ziemlich alles was es gibt an widerständen erlebt.
hilf einfach mit, die fragestellung zu verbreiten:
wie funktioniert eigentlich lernen?

nicht: wie inszeniere ich in 45 minuten unterricht zu einem vorher festgelegten thema in einem zugeteilten fach mit vorher festgelegtem ziel.

in deinen schulstunden kannst du immerhin schon an einem wechsel verschiedener sprechweisen arbeiten. wer andere wörter verwendet, fängt an anders zu denken.


Hallo Rolf,neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: streberin Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 20.11.2005 12:49:22

deine Pädagogik nennt sich selbstorganisierte Pädagogik und geht davon aus, dass Lernen ein Grundbedürfnis und somit nicht zu verhindern ist.
Dann müssten deine Vorstellungen eigentlich soweit gehen, dass selbst der Schulbesuch freiwillig ist, denn Kinder werden ja eigentlich "gezwungen" in die Schule zu gehen.
Hab ich das richtig verstanden?

LG streberin


Liebe Fuxlneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: poni Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 20.11.2005 13:00:19 geändert: 20.11.2005 13:01:14

da hat mich aber jemand voll falsch verstanden:

"Du schreibst, dass Du "nie vernünftigen Chemie-Unterricht" hattest.
Wie hätte denn ein vernünftiger Chemie-Unterricht ausgesehen?
Ist es die einzige vernünftige Möglichkeit, die Schüler sich die Chemie gegenseitig lehren zu lassen? Ich denke gerade in einem Fach wie Chemie wo es schwierig ist einen Überblick zu bekommen, wo aber meiner Meinung nach ein gewisser Überblick die Voraussetzung fürs wirkliche Verstehen ist, ist "selbstbestimmtes Lernen" sehr schwierig."


Ich würde es jetzt so machen, weil ich eben weder auf diese noch auf eine andere Weise Chemie "beigebracht" gekriegt habe. Entweder hatten wir gar keinen Untericht oder einen Lehrer, der sich nicht wirklich mitteilen konnte. Außerdem war Chemie viel zu spät im Lehrplan, früher!!!!

Wenn es Lehrerteams für einen bestimmten Jahrgang gibt (sowas gibt es!!), dann müssen die Lehrer auch fachfremd "unterrichten", d.h. dass Fachlehrer den Kollegen was beibringen. Sowas finde ich genial. (siehe Helene-Lange-Schule)
Eigentlich müßte doch jeder Erwachsene in allen Fächern das können, was man 8.Klässlern abverlangt, oder? Zumindest in der Lage sein, sich das anzueignen.


 Seite: 1 von 15 >    >>
Gehe zu Seite:
Beitrage nur für Communitymitglieder
Beitrag (nur Mitglieder)
   QUICKLOGIN 
user:  
pass:  
 
 - Anmelden 
 - Daten vergessen 
 - eMail-Bestätigung 
 - Account aktivieren 

   COMMUNITY 
 • Was bringt´s 
 • ANMELDEN 
 • AGBs 


Schulplaner 2016/17



 
  Intern
4teachers-Shop
4teachers-Blogs
4teachers-News
4teachers-Schulplaner
  Partner
Der Lehrerselbstverlag
SchuldruckPortal.de
netzwerk-lernen.de
Die LehrerApp
  Friends
ZUM
Der Lehrerfreund
LehrCare
Klassenfahrten
  Info
Impressum
Disclaimer
AGBs