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Forum: "Schulangst?"

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Beiträge in den Lehrerzimmern:neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: elefant1 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 01.12.2005 22:45:48

es gibt auch Schulangst bei Kolleginnen und Kollegen, z.B. wenn sie völlig unzureichend ausgebildet auf so manche Klasse losgelassen werden; (Ironie und Zynismus dienen oft als Selbstschutz);aber das ist nicht das Thema:
Schulangst taucht wirklich aus den unterschiedlichsten Gründen auf:
-Stress zuhause
-Mobbing durch Mitschüler
-Lehrkräfte, die auf Teilleistungsstörungen nicht angemessen reagieren
-psychische Probleme des Kindes
-Über- bzw Unterforderung
u.A.
Unsere Ausbildung ist in dieser Hinsicht mehr als mangelhaft; Diagnostik was ist das???? Interdisziplinäres Arbeiten- Schön wäre es. Nicht nur bei Schulangst (LRS; ADS, Dykalkulie; Autismus; ......)Engagierte Lehrkräfte versuchen sich in Fortbildungen Zusatzwissen heranzuschaffen oder sprechen mit den Schulpsychologinnen und Schulsozialarbeitern, sie sind auch offen für Gespräche mit den Therapeuten des Kindes;
aber prinzipiell ist zunächst einmal jeder Einzelkämpfer, es sei denn es gibt eine engagierte Gruppe an der Schule;
es liegt vieles im Argen und es gibt vieles zu kritisieren, aber ich fürchte, am System ändern wird sich wenig und noch weniger bringt es, wenn wir uns noch gegenseitig in solchen Foren niedermachen;
elefant1


da kann ich nur zustimmenneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: olifis Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 01.12.2005 22:56:41

...

es tut wirklich nicht Not, sich gegenseitig auf die Füße zu treten (guter Lehrer - schlechter Lehrer, ...), aber ich denke, dass dies ein Symptom dafür ist, weshalb sich nichts ändert. Die Foren spiegeln sehr gut, das "Nichtmiteinander-Können" wieder.

Traurig, aber leider Alltag!!!!!!!!!

greetz


nunneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: elgefe Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 01.12.2005 22:58:04

könnte ich beinahe angst vor der schule bekommen oder vor dem personal????
bitte aufhören


angstneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rolf_robischon Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 01.12.2005 23:02:35

machen sich oft lehrerinnen und lehrer gegenseitig.
horst kasper hat ein buch über mobbing unter lehrern geschrieben und viele fälle beschrieben. für mich wars erschreckend zu lesen, wie viele von den leuten ich kannte.
schulphobie ist das was kinder morgens zum kotzen bringt. an einer nachbarschule konnte ein mädchen nicht mehr anders zur schule und weil der vater ein general war, kümmerte sich die schulrätin (die mich so hasste) drum und brachte das kind zu mir an die schule. da ging es dem mädchen gut. vermutlich war es eine lehrerinnenphobie.
ein junge bei mir in der klasse hatte immer donnerstags bauchweh. an dem tag war die lehrerin die sehr "klassisch" unterrichtete gleich zwei stunden in der klasse. das war zu viel für ihn. ich erlaubte ihm, erst zur großen pause zu kommen am donnerstag. das ging.
ich hab noch mehr geschichten zu dem thema.
sopaed sicher auch, oder?


Ja, das ist ein schwieriges Themaneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: helmesberger Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 02.12.2005 10:36:42

wir haben auch Kinder, die meiner Meinung nach Ängste zeigen: rennen immer dann auf Toilette, wenn es schwierig wird, fehlen oft krankheitsbedingt, manche können nicht arbeiten, ohne sich nach jedem Schritt zu vergewissern, dass sie das jetzt richtig gemacht haben. Manche sind generell in ihren Leistungen schwach, es wird meiner Meinung nach aber zu viel Druck auf diese Kinder ausgeübt - sie fallen wieder wegen Krankheit aus oder versagen in einer Kontrollarbeit. Da denke ich manchmal auch, dass sich der betreffende Lehrer zu wenig Gedanken darüber machen, warum das betreffende Kind so reagiert. Es wird sich im Lehrerzimmer darüber aufgeregt, dass sich das Kind so oder so verhalten hat, es wird aber nicht nachgefragt, warum es sich so verhalten hat. Da bekommt es Fördereinzelunterricht und kommt noch verstörter wieder aus dem Unterricht raus. Warum? Ich denke, der Förderunterricht ist nicht die Lösung für das Kind. Es müssten Unterrichtsformen geschafften werden, die den Druck von den Kindern nehmen, aber dafür müssten natürlich alle Kollegen mitziehen und es sagt sich hier sehr leicht. Mir tun diese Kinder leid und ich versuche nach meinen Möglichkeiten, etwas beruhigend auf sie in meinem Unterricht einzuwirken.

Gruß, Helmesberber


noch ein Beispielneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: helmesberger Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 02.12.2005 10:44:43

ich habe Vertretung in einer Klasse, die Kinder arbeiten am Wochenplan. Ich sehe, dass ein Kind weinend über seinem Wochenplan sitzt, gehe hin und sehe, dass es fast alle Aufgaben falsch gerechnet hat. Also dachte ich, dass es deshalb weint. Im Gespräch stellte sich heraus, dass es weint, weil es Angst hat, den Wochenplan nicht zu schaffen. Also hat es sich dafür entschieden, die Aufgaben falsch zu lassen und dafür lieber die anderen Aufgaben gemacht, damit der Plan fertig wird.

Stellen sich für mich die Fragen, warum hat das Kind Angst und warum will es lieber den Plan schaffen, statt zu verstehen, wie man diese Aufgaben rechnet?

Gruß, Helmesberger


Erst als Lehrerneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: poni Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 02.12.2005 11:20:11 geändert: 02.12.2005 11:21:32

habe ich wirkliche Schulangst kennengelernt, als ich auf einmal aufgrund meines aufmüpfigen Unterrichtsstils massiv überprüft wurde. Streckenweise habe ich neben mir gestanden und nicht mehr gewußt, was ich da gerade tue, in Gesprächen habe ich nichts mehr gesagt, weil man mich eh nicht verstehen wollte, ganz zu schweigen von dem gefühl jeden Morgen von Aufregung bishin zu Übelkeit und vieles mehr. Von daher kann ich jetzt Kinder und Jugendliche viel besser verstehen.
Wer sich hier vehement gegen das bestehende System mit Druck und Angst ausspricht, zeigt doch eigentlich damit, dass er oder sie selber massiv darunter leidet, weil man einfach mit den betroffenen Kindern mitleidet. Wer die ganz schwierigen "Fälle" erlebt und mit ihnen zu tun hat, leidet eben auch am meisten, denke ich. Von daher kann ich den drastischen Ton auch gut nachvollziehen. Niemand braucht sich den Schuh anzuziehen, der selber nach bestem Wissen und Gewissen Schulangst bei den anvertrauten Kindern gar nicht erst aufkommen lassen will bzw. sich in dem Fall ernsthaft um die Hintergründe kümmert. Mehr kann man an Ort und Stelle selten tun, außer immer wieder sagen, dass Lernen ohne Angst besser funktioniert!!!!


schulkrankneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rolf_robischon Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 02.12.2005 11:27:07

im forum für hochbegabte kinder und jugendliche myphorum.de hab ich das hier eben gefunden
ne, lustig ist das eigentlich echt nicht, aber sehr praktisch. und sobald ich das schulgebädue verlassen habe wird es schlagartig besser.
psychosomatisch halt......schulkrank

el_Rowinie ist wohl in der vierten klasse.
sie hat schon ihrer lehrerin vor oder auf die füße gekotzt, weil die gemeint hat sie würde sich nur anstellen.
so schlecht geht es ihr in mathe und englisch.


hmneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: sopaed Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 02.12.2005 13:54:45 geändert: 02.12.2005 14:00:07

ich habe lange überlegt, ob ich nun hier tatsächlich so einige anekdötchen zum besten geben soll - quasi virtuelles lehrerzimmer.
aber auch dabei würde die unzulänglichkeit des net offenbar - die empfindungen können nicht adäquat transportiert werden.
also verzichte ich auf die anekdötchen. müsst ihr halt selber bewußt jeden tag hinschauen. und wer darüber hinaus noch die "anderen ausprägungen von ängsten" an sonderschulen studieren will, soll uns halt mal für eine woche besuchen.

mfg
sopaed

ps
den vorwurf, dass ich eine front guter lehrer - schlechter lehrer aufmachen wolle; diesen schuh ziehe ich mir nicht an. ich bin kein lehrer (offiziell ja, aber ich distanziere mich davon!). wenn wir allerdings von "pädagoge" sprechen würden...


@sopaedneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: olifis Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 02.12.2005 15:11:47

Schuhe zieht man sich selbst an, wenn man davon betroffen zu sein glaubt. Dies sollte nicht als Vorwurf gemeint sein; auch ich habe Sonder-und Heilpädagogik als Schwerpunkt gehabt im Verlauf meines 2. Studiums und trenne deshalb sehr bewusst zwischen Lehrer und Pädagogen und besonders mag ich die, die sich als Pädagogen bezeichnen und - man möge mir diesen Ausdruck verzeihen - als "Fachidioten" Unterricht betreiben.

Viele Gedanken hier in diesem Forum lassen mich aber hoffen, dass meine "Lieblingsfreunde" hier bei 4teachers nur selten vertreten sind.

Es wird schon wirklich sehr reflektiv gedacht hier und umso trauriger finde ich es dann, wenn man von Schuldzuweisungen spricht oder sich geknickt fühlt oder sich sogar verbal anmacht.

Über deine Erfahrungen als Pädagoge würde ich schon gern einiges hinsichtlich des Topic erfahren.

greetz



greetz


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