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Forum: "Adventskalender"

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Adventskalenderneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: palim Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 01.12.2005 14:31:12

*knarz* das erste Türchen öffnet sich:

1. Es war einmal vor langer Zeit in einem gar nicht fernen Land ein Jüngling, der nicht besonders war. Er war nicht reich und nicht arm, nicht postblitzgescheit und nicht strohdumm, nicht kräftig wie ein Schmied, aber auch kein Kümmerling. Eigentlich ein ganz normaler Jüngling, der nach getaner Arbeit ein wenig durch die Landschaft lief, durch die sanft gewellten Felder, auf denen das Korn gen Himmel wuchs und sich im Wind bewegte, entlang am Fluss, der leise sprudelnd über die großen und kleinen Steine plätscherte und sich durch die Felder wand, an dem die Frauen ihre Wäsche wuschen und die Tiere des Waldes tranken.

In den Wald lief der Jüngling, in dem in hohen Wipfeln die Vögel ihr Lied zwitscherten, die Mäuse im Unterholz raschelten und ihm ein wohliger, warmer Waldduft in seine Nase stieg. Seine Schritte verhallten dumpf auf dem Waldweg und er ließ den sonnendurchfluteten Waldsaum hinter sich, um tiefer in das Gehölz vorzudringen, das zunächst noch halbschattige Lichtungen mit lauschigen Plätzen bot, dann aber dichter gewachsen war.

Der Jüngling kannte die große Eiche, in der die Eule hauste, er kannte die Buchenbestände, die mit roten und grünen Blättern ein weiches Farbspiel gaben, und auch der dichte Tannenwald war ihm wohl vertraut.

Dann aber, als er seines Weges voran schritt, meinte er, den Weg und auch die Gestalten der Bäume nicht mehr erinnern zu können. Es musste schon vor langer Zeit gewesen sein, dass er diesen Weg gewählt hatte, oder – wie durch einen unergründlichen Zufall – war er noch nie hier längs gelaufen.

Interessiert schritt er weiter und betrachtete einige knorrige, alte Baumstümpfe, die urig gewachsen waren und in denen man mancherlei Fabelwesen sehen konnte – mit einiger Phantasie zumindest.
Immer dichter standen die Bäume und immer enger wurde der Pfad, auf dem der Jüngling schritt, und immer noch kam ihm der Wald unbekannt vor. Nach einer Biegung entdeckte er, sehr zugewachsen unter einer dichten Pflanzendecke, einen verwitterten, alten Turm, der über und über mit Efeu berankt war.
Einige Steine waren bereits heraus gebrochen und hinab gefallen, auch das Dach schien nicht mehr in Stand zu sein, doch die Treppe, die außen am Turm empor führte, sah noch recht fest und trittsicher aus.

Der Jüngling schritt einmal um den Turm herum und fand dann, dass er sicher genug aussah, um ihn zu betreten. So stieg er langsam die außenliegende Treppe empor und achtete aufmerksam auf den Zustand der gemauerten Stufen, denn aus einigen waren doch schon Steine heraus gebrochen und auch die vielen Pflanzen und das Moos ließen das Gehen nicht gerade einfacher werden.
Trotzdem gelangte er sicher oben zu einem Torbogen, der von einer schweren Tür ausgefüllt war.
Gespannt nahm der Jüngling den Ring, der zum Öffnen diente, in die Hand und zog daran. Mit einigem Widerstand öffnete sich knarrend die Tür und ein dunkler Raum offenbarte sich. Nur wenig Licht bahnte sich den Weg durch die dicht bewachsenen Fensteröffnungen. Doch nach kurzer Zeit hatten sich die Augen des Jünglings an das Dunkel gewöhnt und er schritt weiter in den Raum hinein, der allerdings gänzlich leer war, wie es auf den ersten Blick schien.

Dann aber entdeckte er an einer Seite des Turms, sofern man bei einem runden Turm von einer Seite sprechen kann, einen Rahmen, und als er näher auf diesen großen, hohen Rahmen zu schritt, erkannte er darin einen Spiegel.
Vorsichtig strich er einige Spinnweben aus der Ecke des Spiegels und von dem wohlgeformten Rahmen, der früher einmal sehr kostbar ausgesehen haben musste. Dann berührte er die matte Spiegelscheibe, die unter einer dicken Schmutzschicht kaum mehr zu ahnen war, doch der Schmutz legte sich nicht um seine Finger, vielmehr verschwanden die Finger des Jünglings gänzlich in der Schmutzschicht – und dann auch die ganze Hand. Erschrocken zog der Jüngling seine Hand zurück, streckte sie aber – neugierig, wie er war – gleich wieder aus, um zu prüfen, ob seine Sinne ihn betrogen hatten. Doch wieder konnte er seine ganze Hand in den Spiegel stecken, den Arm, die Schulter, dann war er selbst mit dem ganzen Körper hindurch gestiegen...


Palim


Morgen..neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: elke2 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 01.12.2005 19:56:46

... "knarz" das zweite Türchen? Schööööön!!!


Ich habe schon befürchtet,neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: chrisch Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 01.12.2005 20:14:11

dass ich selber weiterschreiben muss....
Ich freue mich auf morgen!
Danke, Palim
LG
Chrisch


*knarz* das 2. Türchen...neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: palim Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 02.12.2005 00:03:01

2. Der Jüngling, der eben noch vor dem Spiegel gestanden hatte, war hindurch gestiegen, und eh er sich´s versah, stand er nun auf einer frühlingserfüllten Wiese, die mit duftenden Blumen übersät war. Das Sonnenlicht blendete ihn, der eben noch seine Augen an das dunkle Innere des Turms gewöhnt hatte, dann aber nahm er die bunten Farben in sich auf. Im Gegensatz zum dumpfen Klang des Waldes umgab ihn nun ein nahezu schrilles, aber fröhliches Gezwitscher und die warmen Strahlen der Sonne nahmen sofort Besitz von ihm.

Diese Eindrücke ließen ihn zunächst taumeln, dann staunen, als er aber wieder zu sich kam und sich einmal gekniffen hatte, um zu prüfen, dass er nicht träume, drehte er sich um, um nach dem Spiegel und dem düsteren Turmzimmer zu blicken, konnte aber hinter sich nichts weiter entdecken.

Voran also, er begann zu laufen und zu laufen und voller freudiger Stimmung tollte er über die Wiese, erfüllt von der Stimmung, die ihn umgab. Schon wollte er einen großen vollen Strauß bunter Blumen pflücken, dann aber besann er sich eines besseren, denn ein Feld voller bunter Blumen war allemal besser als ein gepflückter Strauß, der nach wenigen Stunden schon verwelken und verblassen würde.
Der Jüngling tollte über die Wiese, er lief und sprang und es schien, als gaukelte er mit den Schmetterlingen, dann aber blieb er mit seinem Fuß stecken und fiel mitten in die Blumenpracht. Mit einigen Mühen gelang es ihm, seinen Fuß hervorzuziehen, der ihn nun schmerzte, so sehr, dass es bis in sein Schienbein zog. Er rieb sich seinen Fuß und seinen Knöchel und merkte dann, dass sein Schuh noch dort steckte, wo er stecken geblieben war.
Gleich griff er nach dem Schuh, der sich aber nicht sofort löste, sondern erst nachdem er mit einiger Kraft daran zog. Seine fröhliche Stimmung ließ den Jüngling diesen Sturz im nächsten Augenblick vergessen und so streifte er den Schuh wieder über, um weiter zu laufen und dieses glückliche Stück Erde, auf das es ihn so plötzlich verschlagen hatte, weiter erkunden zu können.

Doch, was war das? Der Schuh drückte ihn fürchterlich. Sollte er sich bei dem Fall doch verletzt haben? Er setzte sich nieder und zog den Schuh noch einmal vom Fuß, da fiel ihm etwas Blinkendes entgegen. In seinen Schoß war ein winziger, goldener Schlüssel gefallen.
Der Jüngling nahm den Schlüssel in die Hand und betrachtete ihn genau im Sonnenlicht. Er war klein, aber sauber gearbeitet, und am Griff besonders hübsch mit filigranen Intarsien verziert. Um ihn sicher zu verwahren, knüpfte er den Schlüssel an seine Halskette. Bestimmt war es ein besonderer Schlüssel, wie auch immer der Schlüssel hier auf diese Wiese gekommen war.
Der merkwürdige Spiegel und dieser ungewöhnliche Fund brachten beim Jüngling Verwundern hervor, und er war gespannt, was ihm in diesem Land noch wiederfahren sollte. Endlich zog er seinen Schuh an und lief weiter, bis er auf einen Weg stieß...


Palim


geschichte schööööööööööönneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: biwak Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 02.12.2005 03:29:31

das ist ja kaum auszuhalten,

ich bin ja nun als ref. sehr selten hier aber deine geschichte fesselt ja geradezu- nicht gut fürs refrendariat- aber sehr schön
danke palim

biwak


das tut gutneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: bernstein Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 02.12.2005 07:07:03

und ist ein echtes Geschenk
danke
liebe
Palim


*knarz* das 3. Türchen...neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: palim Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 03.12.2005 00:20:05

3. Der Jüngling schritt das letzte Stück auf der Wiese entlang. Dann betrat er den Weg, den er eben entdeckt hatte, die Furchen eines Fuhrwerkes waren noch zu sehen und an den Spuren der Pferde konnte man erkennen, dass es gen Osten gezogen worden war. Der Jüngling schaute in diese Richtung, aber er konnte nichts Auffallendes entdecken. Auch in die andere Richtung war nichts und niemand zu sehen. Nun musste er sich entschieden, welchen Weg er einschlagen sollte. Doch die Entscheidung fiel ihm nicht schwer, hielt er es doch für besser, in eine Gegend zu laufen, in der es Menschen gäbe. Dafür schien ihm das Fuhrwerk doch ein gutes Anzeichen zu sein.
So wandte er sich gen Osten und schlenderte vor sich hin, eine zwitschernde Lerche über sich schlagend. Nun lief er mal rechts, mal links und kam auch voran, aber eine Stadt oder ein Dorf oder wenigstens ein Gehöft war nicht zu sehen. Dafür aber sah er am Rande des Weges etwas blinken. Neugierig lief er darauf zu um nachzusehen, was es sei. Doch es war nur eine alte Flasche, die jemand achtlos weggeworfen zu haben schien. Schon wollte er ihr einen Tritt geben, als er erkannte, dass die Flasche doch nicht leer war. In ihrem Bauch kauerte sich ein armes, kleines Mäuschen. Bei genauerer Betrachtung der Flasche musste der Jüngling erkennen, dass das Mäuslein nicht selbst hinein hatte gelangen können, war doch ein Korken als Verschluss auf die Öffnung gesetzt.
Den Jüngling dauerte das arme Tier und er bückte sich, hob die Flasche sacht empor und zog so vorsichtig wie es nur ging den Korken aus dem Flaschenhals. Dann setzte er die Flasche wieder zurück an den Wegesrand. Er entfernte sich ein paar Schritte, um dem Mäuschen keine Angst einzujagen, setzte sich dort auf einen großen Stein, wartete ein Weilchen und beobachtete das Mäuschen in seinem geöffneten Gefängnis. Das kleine Tier beruhigte sich allmählich, dann, vorsichtig schnüffelnd, kletterte es aus der Öffnung auf den Boden, sah sich noch einmal um, so als wolle es sich bei ihm bedanken, und verschwand zwischen den Grashalmen, Kräutern und Blüten der Wiese.
Zufrieden mit seiner befreienden Tat ging der Jüngling nun beschwingten Schrittes weiter. Bald darauf wurden seine Schritte noch eiliger, hatte er doch am Horizont...

Palim


*knirsch* das 4. Türchenneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: palim Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 04.12.2005 10:34:03

4 Der Jüngling hatte am Horizont eine Kirchturmspitze entdeckt. Diese bot sich ihm als sicheres Zeichen einer Ortschaft oder eines Dorfes, so dass er beschwingt darauf zu hielt. Es dauerte auch nicht lange, als er eben dieses Dorf erreichte. Einfache, kleine Häuschen, aus Lehm und Holz erbaut, säumten nun den besser befestigten Weg, der auf die besagte Kirche zu lief.
Ein unbekannter junger Mann zog in der kleinen Dorfgemeinschaft sogleich die Aufmerksamkeit auf sich, so dass er offenen Blickes gemustert wurde. Den Jüngling hungerte und dürstete. Ihm war jedoch klar, dass er etwas vorweisen musste, wenn er nicht um Brot oder Wasser betteln wollte. In der Mitte des Dorfes fand er einen Brunnen, an dem er seinen Durst löschte. Dabei kam ihm eine Idee. Er war schon immer recht geschickt gewesen und war in der Lage, einige Kunststücke zu zeigen, nicht nur Handstand und Radschlag, sondern auch andere Gaukelspiele, bei denen es auf Fingerfertigkeit ankam. Fahrendes Volk kam nur selten in diesen abgelegenen Ort und war auch nicht sonderlich beliebt, dieser Jüngling glich den üblichen Gauklern aber überhaupt nicht und so bildete sich nicht nur schnell eine Traube um ihn. Nachdem er geendet hatte, bot man ihm auch eine Mahlzeit im Gasthaus an, die er bereitwillig annahm.
Während er sich nun stärkte, bemühten sich der Wirt und seine anderen Gäste, vom Jüngling Neuigkeiten aus anderen Orten und Gegenden zu erfahren. Dieser jedoch schwieg sich überwiegend aus und konnte oder wollte auch auf die vielen Fragen der Dorfbewohner keine Antwort geben. Die Verwunderung wurde noch größer, als deutlich wurde, dass er nicht einmal über das königliche Gebot Bescheid wusste. Nun war es an dem Jüngling, zu fragen, und er erfuhr, ...

Ich wünsche euch einen schönen 2. Advent.

Palim


Ach..neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: elke2 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 04.12.2005 14:41:50

.. ist das so schön!! Ich freue mich jeden Tag auf das nächste Türchen!! Ein Adventskalender für 4t´s!Nochmals Dankeschön!! LG elke2


Danke,neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: vulkan Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 04.12.2005 14:56:55

dass du uns diese Zeit schenkst. Warte gespannt auf die nächsten Türchen, die zum Innehalten und Nachdenken anregen. Adventliche Grüße von vulkan.


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