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Forum: "Unterschied Werkstatt - Stationen"

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Unterschied Werkstatt - Stationenneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: sunnyle Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 21.01.2006 12:07:31

Hallo in die Runde,

ich bin auf der Suche nach DEM konkreten Unterschied zwischen Werkstattunterricht und Lernen an Stationen ... sofern es diesen gibt.

Viele Vorschläge die als "Werkstatt" betitelt werden entsprechen in meinen Augen einer Stationsarbeit. Mit Stationenlernen habe ich mich in meiner 1. Examensarbeit auseinander gestezt. Werkstattarbeit soll das Thema meiner 2. Arbeit werden.
Ich fasse mal kurz zusammen und würde mich freuen wenn ihr eure Gedanken ergänzen würdet:

Stationenarbeit besteht aus konkreten Arbeitsanweisungen, Arbeitsblättern und vorgefertigten Lernspielen. Sie kann nur eine Stunde dauern, aber auch über 2 oder mehr Stunden gehen. Stationenlernen muss nicht fächerübergreifend sein.
Werkstattarbeit erstreckt sich immer über einen längeren Zeitraum (mehrere Stunden, Tage oder sogar Wopchen) und hat einen höheren Freiheitsgrad. Es wird beispielsweise nur Material zu Verfügung gestellt und die Schüler finden selbst Aufgabenstellungen oder es gibt die Möglichkeit eine völlig frei gewählte, selbst "gefundene" Aufgabe zu bearbeiten. Ergänzend stehen aber auch immer konkrete Aufträge bereit.
Bei der Werkstattarbeit gibt es das Chefsystem und es werden immer alle (?) Fächer einbezogen.

Irgendwo (ich glaube sogar hier) habe ich gelesen dass bei der Werkstattarbeit IMMER etwas Neues entstehen muss. Das habe ich aber bei meinen ersten Literaturstudien nicht bestätigt gefunden.

Habt ihr noch Ideen wo genau der Unterschied liegt und wo man die Grenze zieht? Ob man überhaupt eine Grenze ziehen muss ... ?

Liebe Grüße,
Sunny





Versuch der Unterscheidungneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: clausine Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 21.01.2006 12:19:05

also, ich habe das bisher so verstanden:
Beim Lernen an Stationen greift man einen winzigen Teil (z.B. einen einzigen Buchstaben) eines Lehrgangs (z,B, Schreiben lernen) heraus, und bietet den Schülern an verschiedenen Stationen die Möglichkeit, sich intensiv mit diesem einen Lerninhalt auseinanderzusetzen (z.B. Kneten des Buchstaben, Fühlbuchstaben, Stempeln aus Einzelteilen....).
Die Werkstatt beschäftigt sich mit einem komplexen Thema und bietet den Schülern (auch fächerübergreifend) Möglichkeiten, es intensiv zu durchdringen. Mit allen Sinnen, handelnd, lesend, hörend....was auch immer.
Hilft dir das jetzt? Aber zu deiner Abschlussfrage: ist es nicht egal, wie du´s nennst???
Clausine


größte Unterschiedeneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: dorfkind78 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 21.01.2006 12:36:06

Hallo!
Klar gibt es Dinge, die gleich sind. Aber der große Unterschied ist das, was du genannt hast:
- fächerübergreifend (nicht unbedingt 'ALLE Fächer, aber je mehr desto besser)
- Chefsystem/Expertenarbeit (Kinder sind für eine Aufgabe verantwortlich)

Zudem kommt hinzu als wichtige Grundlage:
- ÜBERangebot von Angeboten. Die Kinder müssen wählen können unter vielfalchen Möglichkeiten. Werkstätten sollten so konzipiert sein, dass Kinder nicht alle Aufgaben schaffen, sondern dass eben ein Überangebot für jedes Kind bereit stehen.

Ich habe es so gelernt, dass diese 3 Dinge zwingend notwendig sind, um etwas "Werkstatt" nennen zu können.
Ein Produkt "muss" meines Wissens nur bei Projektarbeit entstehen (zumindest im tratditionellem 'Sinne, z.B. nach Frey).

'Ach ja: Stationenarbeit ist eher etwas zum Festigen und Vertiefen. #Werkstattarbeit etwas für das selbstständige Erarbeitigen.

Gemeinsamkeiten: freie Wahl der Sozialform, der Reihenfolge der Aufgaben, Selbstkontrolle etc.

Liebe 'Grüße!
Und viel Spaß beim Schreiben...


Danke @ Clausineneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: sunnyle Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 21.01.2006 14:36:11

Wow, das ging ja schnell! Danke!

@ Clausine: "Aber zu deiner Abschlussfrage: ist es nicht egal, wie du´s nennst??? "

Das ist mir klar. Es ging mir aber nicht um die Benennung sondern darum wo/wie in der PRAXIS die Grenze gezogen wird. Ob es überhaupt notwendig ist eine Grenze zu ziehe. Ob es nicht entscheidender ist was am Ende herauskommt. Ob es wirklich wichtig ist zu sagen: Ds ist jetzt Stationenarbeit oder das ist jetzt eine Werkstatt.

Ich hoffe das war jetzt verständlicher ...

Für die wissenschaftliche Arbeit muss natürlich eine korrekte Definition her. Keine Frage.

LG,
Sunny


Mir ging es so wie dirneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: heidehansi Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 21.01.2006 17:25:16

Ich denke, wenn man eine Arbeit schreibt, ein Referat hält,... dann sind genaue Definitionen wichtig.

Im praktischen Schulbetrieb war es mir dagegen ziemlich "wurscht", wie man das nannte.
Bei mir liefen solche Sachen einfach unter dem Titel "Freiarbeit". Wobei wir für uns geklärt haben, dass es "freie" und "ganz freie" Arbeit gab.

Diese Bezeichnungen sind zwar nichts für Wortklauber, aber die Kinder und ich konnten gut damit umgehen.

Stationenarbeit wäre dann "freie Arbeit", Werkstattarbeit wäre "ganz freie Arbeit".
Und sicher gibt es auch Mischformen - was solls?! Hauptsache, es wird was gelernt!

Gruß!
Heide


einheitliche Definition?neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: ysnp Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 21.01.2006 18:46:49 geändert: 21.01.2006 18:48:02

Da sieht man die unterschiedlichen Begriffsdefinitionen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass bei den vielen Konzepten und Ideen, die es gibt, ein einheitlicher wissenschaftlicher Begriff gefunden wurde. Auf Fortbildungen wurde freie Arbeit eher so definiert, dass die Kinder eine Auswahl an Lernmaterialien im Klassenzimmer haben, und sie können sich mit dem beschäftigen, zu was sie gerade Lust haben. (Vom freien Schreiben bis zu den mathematischen Spielen) Kontrolliert wird es höchstens nur, indem sie berichten oder aufschreiben, was sie in der Zeit der "freien Arbeit" gemacht hatten. Eine Dozentin nannte selbst einmal das Unterhalten zweier Kinder über ihre Erlebnisse "freie Arbeit" - sehr gewagt.
Verlage bieten häufig sogenannte Werkstätten an. Ich verstehe dies so, dass es ein Thema gibt, zu dem eine Auswahl von Aufgaben bereitgestellt wird.


Es tut mir leid,neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: clausine Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 22.01.2006 10:36:53

Ihr habt vollkommen recht. Natürlich braucht man für eine wissenschaftliche Arbeit eine genaue Definition. Das ist mir im Eifer des Schreibens und im Alltagsgewimmel untergegangen. Muss gerade an meine Montessori-Ausbildung denken, danach gab es für mich lange einen sehr festen Freiarbeits-Begriff. Im Laufe der Erfahrung verändert sich das, man bildet sich seine eigenen Definitionen, die für einen selber alltagstauglich und praktikabel sind (z. B. mangels MM-Material). So ist das mit allen anderen Formen des Offenen Unterrichts auch. Aber vielleicht ist das auch ein wichtiger Hinweis für so eine Arbeit, die Flexibilität des Begriffs, auch bei verschiedenen Autoren! Liebe Grüße, Clausine


@ ysnpneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: heidehansi Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 22.01.2006 11:41:38

Natürlich gab es bei mir auch diese Freiarbeit, die du beschrieben hast und zwar in der Hauptsache. Vielleicht hätten wir da einen dritten Begriff einführen sollen?

Gruß!
Heide


Werkstattarbeitneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: brigitte62 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 22.01.2006 17:26:24

beinhaltet für mich auch, dass ich langfristig mit den Kindern über ihre Lernwege ins Gespräch komme, (kommen muss), denn sie wählen aus. In einer Werkstatt gibt es kaum Pflichtaufgaben. Lernstationen werden gegangen, sie sind in meiner Begrifflichkeit enger strukturiert, somit sind auch die Lernwege der Kinder enger strukturiert und verlaufen "eindeutiger". Ob allerdings die Schüler das, was wir Lehrer sie an Stationen lernen lassen wollen, auch lernen, ist noch mal ein eigenes Thema.


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