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Forum: "wie ein angenehmes Klima schaffen?"

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wie ein angenehmes Klima schaffen?neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: magistralatina Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 27.01.2006 13:41:36

Hallo Kollegen,

ich brauch mal Starthilfe:

Mir fehlt als Anfängerin (Referendarin) die natürliche Gabe (oder muss sie erst entdecken), wie ich auf der Gefühlsebene ein Vertrauensverhältnis zu den Schülern aufbauen kann. Bei einer Evalutation kam - wie erwartet- die Rückmeldung, dass mein Unterricht zwar gut gegliedert und verständlich und abwechslungsreich ist, dass aber die persönliche Beziehung zwischen den Schülern und mir eher distanziert als herzlich ist.

Besonders einige Jungen, die zu den Störern gehören, finden mich unfair und gemein.

Das empfinde ich den Schülern gegenüber genauso und ich wüsste gern, wie ich z. B. mit den Schülern ein wenig smalltalken lernen kann.


Da ich eher zu den introvertierten Menschen gehöre, wirke ich sehr ernst und kann nicht einfach so witzig daherplaudern.

Gibt es auch Möglichkeiten spielerisch an die Sache heranzugehen?

(Ich unterrichte Klassenstufe 7 und 10.)

Vielen Dank im Voraus für eure Hilfestellungen!

magistralatina aus Berlin


Alles braucht seine Zeitneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: maria77 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 27.01.2006 14:45:59

so auch, ein Verhältnis zu den Schülern aufzubauen. Das geht nicht in einer Stunde. Hast du eine Möglichkeit mit den Schülern was zu unternehemn, z.B. ein gemeinsames Frühstück, eine Besichtigung, einen Ausflug? Schon die gemeinsame Planung bringt dich den Schülern näher und umgekehrt. Sie lernen dich von einer anderen Seite kennen, was sich auch im Unterricht sehr positiv auswirken kann.

Ich wünsche dir viel Erfolg


Ich möchte dazu anmerken,neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: kunoschlonz Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 27.01.2006 16:20:39

was meine Ausbilderin im Ref immer gesagt hat. Man sollte als Lehrer nicht das Ziel haben, dass man von allen gemocht wird. Das kann man sowieso nicht erreichen und sollte auch nicht unsere Lebensaufgabe sein. Klingt jetzt recht nüchtern, aber so sehe ich es.



Am Ball bleiben!neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: wabami Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 27.01.2006 19:29:53

Ich kann dich sehr gut verstehen ging mir genauso.
Ein offenes herzliches Verhältnis zu den Schülern ist ganz wichtig, aber nicht das wichtigste Ziel!

Vermutlich bist du durch die Neuheit deiner Aufgabe tüchtig angespannt, wenn diese Anspannung mit der Zeit nachlässt wird es dir nicht schwer fallen auch das Lehrer-Schüler-Verhältnis auf eine bessere Ebene zu stellen.

Du solltest bei diesem Problem nur immer am Ball bleiben, das kommt mit der Zeit, wenn du da ständig versuchst weiter zu kommen!

Mir hat es in meiner ersten Klassenleitung (im Ref.) weitergeholfen öfter mal außerhalb des Unterrichtes (aber in der Schule) mit den Schülern ein paar Worte zu wechseln - ohne die Anspannung des Unterrichtens konnte ich leichter etwas offener, herzlicher ... mit ihnen umgehen.
Sie waren mir dann behilflich auch im Unterricht den entscheidenden Grad lockerer und herzlicher zu werden.

Heute habe ich zu den Schülern dieser Klasse ein super Verhältnis, nicht zuletzt deshalb, weil sie (zurecht) meinen aus einem gefühlskalten Lehrer einen sehr umgänglichen angenhemen Lehrer gemacht zu haben.

Natürlich war das keine Veränderung von heute auf morgen und die Entwicklung ist auch nach 5 Jahren immer noch nicht abgeschlossen!


Du bist ruhigneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: elefant1 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 27.01.2006 21:04:15

und introvertiert und andere sind Quasselstrippen. Das ist bei Lehrkräften so und bei Schülerinnen und Schülern und mit jedem dieser Menschentypen muss man auskommen. Wichtig ist, dass du authentisch bist und dass du deinen Schülerinnen und Schülern das Gefühl vermittelst, sie als Person anzunehmen und ernstzunehmen. Dazu muss nicht immer der lockere Spruch kommen. Die Lockerheit sich auf neue Situationen einzustellen, kommt mit der Zeit.
Lass dich nicht entmutigen!!!
elefant1


alles braucht seine Zeit!neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: magistralatina Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 30.01.2006 11:56:31

Danke für die tröstenden Worte! Ich bin in der Tat im Unterricht ziemlich unter Strom, um mein Pensum zu schaffen, da bleiben andere Dinge auf der Strecke.

Ich werde die erste Stunde nach den Ferien mal nutzen, die Schüler nach ihren freien Tagen zu fragen, denn ich denke, das wird Montag, 1. Stunde eh das Thema sein, ob ich will oder nicht

Vielleicht lässt sich demnächst auch mal ein besonderes Projekt einplanen, das ist sicher hilfreich.

LG


ein persönliches verhältnisneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: edlerverein Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 30.01.2006 12:43:11 geändert: 30.01.2006 13:49:39

guck sie dir an, die kinder
guck sie dir gut an

lass deinen blick über sie streifen,wenn sie mal still was arbeiten
versuch,ihre persönlichkeit zu erfassen, von jedem einzelnen wenigstens eine eigenart oder eigenschaft
worin unterscheidet sich ein kind von seinen nachbarn?
kannst du ihnen mal zuzwinkern, wenn sie den kopf heben und dich angucken?
merkst du, dass sie dich interessieren, dass du sie gern haben kannst, jeden aus einem anderen grund?
den einen, weil er am bleistift kaut, den andren, weil er witze macht, den dritten, weil er vor schaukeln fast vom stuhl fällt, den vierten weil oder obwohl er immer plaudert, einen, weil er so blitzende augen hat und eine andere, weil sie immer mit ihren haaren spielt oder täglich dasselbe männchen auf den rand ihres heftes malt oder montags immer völlig verpeilt aus der wäsche guckt. einer wird vielleicht immer verspottet, ein anderer träumt. einer guckt vielleicht ängstlich, ein anderer hat eine narbe, - jeder ist bis oben hin voll mit leben und eigenart. nimm sie einfach wahr, so wie sie sind.
wenn dir gar nichts einfällt, überleg mal: was mag seine / ihre mutter wohl besonders gern an ihm / ihr? was regt sie wohl auf? was mag sie ihm / ihr heute morgen zum abschied noch gesagt haben? warum ist er/ sie heute so mies drauf und so agressiv?

kannst du sie in einer stillen arbeitsphase mal leise ansprechen, immer mal wieder einen, irgend eine kleine bemerkung beim rumgehen? nach der narbe fragen oder der popgruppe, deren namen sich überall auf etui und heften findet, nach dem grund für das gähnen oder die kratzbürstigkeit oder nach dem neuen sweatshirt.
dann erfasst du sie vielleicht langsam ansatzweise und sie sehen die person hinter der lehrerin

ich würde einfach auf diese weise einen raum entstehen lassen, in dem du dich den kindern und jugendlichen gedanklich und emotional näherst, nachdem du sie erst einmal als kinder, nicht als schüler wahrgenommen hast, und in dem sie dich auch als menschen wahrnehmen können.
dafür ist nicht der flotte witz, das rasche wort, der coole spruch oder sonstwas nötig. das muss einfach wachsen.

klingt das mythisch oder so? täte mir leid. du wirst vielleicht denken, da sitzt eine emotionale alte kuh vor der klasse und glotzt wiederkäuend die schüler an. weit gefehlt, man sagt mir recht "strammen" unterricht nach, aber für all das andere ist, wenn man erstmal etwas routine hat, auch raum. ich guck mir einfach meine schüler so gerne an, nehme sie wahr und in mich auf, auch die wilden und wüsten, und sie merken das, und grinsen dann zurück ... und dann entsteht immer was zwischen ihnen und mir.
das mache ich nicht nur bei den süßen kleinen, das geht mir bis zur 13 so, wo ich mir gern die jungen leute anschaue, die jahre mit ihnen revue passieren lasse und mir überlege, was aus diesem oder jener wohl mal wird.
so entsteht immer ein innerlicher bezug zu ihnen.

wo so etwas nach ein paar wochen nicht entstanden ist, habe ich allerdings das gefühl, in watte hinein zu unterrichten und bin ich allerdings sehr unglücklich.


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