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Forum: "Wie gehe ich ran-in meiner Klasse wird gemobbt!"

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Wie gehe ich ran-in meiner Klasse wird gemobbt!neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: kagaja Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 16.02.2006 20:58:28

Nun bin ich also seit dem neuen Schuljahr als Berufseinsteigerin zum ersten mal Klassenlehrerin und propmt kommt der erste Mobbing-Fall auf mich zu...
Mutter ruft an, gegen den Willen des Schülers, der große Angst hat, dass durch seine "Petzerei" alles nur noch schlimmer wird. Dieser Druck wurde auch vom Mobber natürlich aufgebaut. Die Klasse sagt nichts, deckt also das Verhalten, der betroffene Schüler jedoch zieht sich immer mehr zurück.
Soll ich nun die direkte Konfrontation mit dem Mobber suchen, oder gehe ich wirklich das Risiko ein, dass der gemobbte Schüler noch mehr darunter leiden muß? ERkundige ich mich erstmal in der Klasse, was Sache ist? Suche ich das Gespräch mit der Mutter?
Ich bin mir wirklich sehr unsicher, wie ich vorgehen solte!
Wer kann mir einen Rat geben?

Liebe Grüße, kagaja


"Nicht Chicago, nicht hier" - Lektüre zum Thema Mobbingneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: bernstein Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 25.05.2006 14:31:01 geändert: 25.05.2006 14:49:43

ich stelle das, was ich im Forum "Lektüretipp Klasse 6 Gymnasium" als letztes erzählte, hier noch mal rein, denn das Befassen mit der Lektüre ermutigte einen Jungen und seinen Vater, zu mir zu kommen und mir (endlich) zu erzählen, dass der Junge seit etwa einem halben Jahr mit sich steigernder Tendenz gemobbt wird.
Ich habe ein langes Gespräch mit beiden außerhalb der Schulzeit geführt und ihnen die Möglichkeiten aufgezeigt, die die Schule und das übrige Umfeld ihnen bieten:

- Gespräch mit einer in Mediation ausgebildeten Lehrkraft
- Gespräche und Arbeitssitzungen mit einem der Beratungsleher (wir haben zwei, die ihren Namen voll verdienen)
- ein Gespräch, das ich mit den Mädchen der Klasse führen werde, in dem ich sie bitte, ein bisschen wachsam zu sein, was diesen Jungen betrifft, ihm eventuell beizustehen, wenn er wieder von deim einen angegriffen wird. (Meine Mädchen schätze ich nämlich sehr, alle sind schon sehr vernünftig und arbeiten zum Teil selbst in der Schüler-Mediationsgruppe mit)
- Erziehungsberatungsstelle des Landkreises
- Kinder- und Jugenpsychologe (zu dem der Hausarzt bei entsprechender konsultation überweisen kann)

Einiges ist schon angelaufen und ich hoffe, dass da wirklich was in Bewegung kommt. Ich werde weiter berichten, was sich ergibt.

Ich sehe, dass die Initiatorin dieses Forums keinerlei Antwort auf ihre Frage bekam. Das finde ich traurig und schade. Ich kann mir nicht vorstellen, dass alle, die dies gelesen haben, entweder nie mit Mobbing zu tun haben und sich damit auseinander setzen müssen oder die Augen davor verschließen. Ich hatte damals nicht geantwortet, weil ich so direkt wie es jetzt zum vorschein kam, noch nie Mobbingopfer oder Mobber in meinen eigenen Klassen hatte.



Danke, bernstein!neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: kagaja Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 05.06.2006 21:16:54

Ich habe mich allerdings auch gewundert, dass zu so einem Thema wirklich niemand mir etwas sagen konnte!
Die Lektüre intersessiert mich sehr, werde mal sehen, ob ich sie auch in ZUkunft einsetzten kann!!!

Glücklicherweise ist die Sache bei mir nicht mehr aktuell,
Ich bin direkt auf den mobbenden Schüler losgegangen und habe ihn zur Rede gestellt, nachdem mir die Mutter des gemobbten Schülers noch einoge Einzelheiten mitgeteilt hat.
Ich habe mir am Freitag kurz vor Schulschluss den Mobber geschnappt und ihm gesagt, ich möchte ihn am Montag zu einem ausführlichen Gespräch bitte, ohne ihm direkt zu sagen, worum es ging.
Der Mobber ist dann am Wochenende wohl in sich gegangen. Am Montag leugnete er erst sein Verhalten, dann gab er es zu und versprach, sich in ZUkunft anders zu verhalten- und tat es auch!!!!
Dem gemobbten SChüler empfahl ich ein Mobbing-Tagebuch zu führen, dadurch hat er das für sich sehr gut aufarbeiten können!

Sicherlich war der Fall im Nachhinein betrachtet keine ganz harte Nuss, aber ich sehe daran auch, dass man viel verhindern kann, wenn man schnell und direkt reagiert.
Gerade in der 5,Klasse sind viele Kinder noch am Testen, wenn man ihnen schnell und ummissverständlich klar macht, dass solches Verhalten nicht geduldet wird, werden sie sicherlich oft noch umlenken können. Wenn sie länger merken, wie gut sie mit dem Verhalten durchkommen, werden sie es natürlich noch verstärken.
Deshalb die Bitte an alle: verschließt nicht die Augen vor solchen Vorkommnissen in der Klasse, sprecht auch das Thema Petzen direkt an, um den Schülern die Angst zu nehmen, von den Problemen zu reden, und geht offensiv auf die Mobber zu!!!
Gruß, kagaja


ich bin jetzt wirklich mit meinem Latein am Endeneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: bernstein Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 16.06.2006 09:02:36

nachdem wir nun die Mobbing-Lektüre "Nicht Chicago, nicht hier" erfolgreich abgeschlossen haben und es inzwischen einem Jungen meiner Klasse, der heftig gemobbt wurde und der vor Verzweiflung schon die Schule hatte verlassen wollen, besser geht, erfuhr ich nun gestern durch den Anruf einer Mutter, dass ihr Sohn mit zunehmender Heftigkeit gemobbt wird, so stark, dass er schon krasse körperliche Symptome zeigt.

Gestern rief ich einen unserer beiden Beratungslehrer an und bat um einen Termin. Beratungslehrer sind an unserer Schule aucvh für die Kollegen da. bislang hatte ich einmal davon Gebrauch gemacht (mit Erfolg), als ich krasse Probleme mit einem anderen Kollegen hatte.

fühle mich wie ein Hamster im Rad.....


auprobierenneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: keepcool Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 15.09.2006 20:19:31

Hallo kagaja
Ich habe deinen Bericht erst heute gelesen. Bei meiner Kollegin wurde auch mal ein Kind gemobbt (5.Klasse). Sie hatte eine Interssante Methode angewendet, die ich dir gerne beschreiben möchte. Sie verteilte jedem Kind einen Kartonkreis (Münzengrösse), wo auf der einen Seite rot und auf der anderen Seite blau war. Die Kinder kamen zu einem Kreis zusammen.Danach forderte sie die Kinder auf, wenn sie das Gefühl hätten, sie fühlen sich in der Klasse wohl, so sollen sie ihren Kreis an den Boden legen mit der blauen Farbe oben. Die Kinder, die sich in der Klasse nicht wohl fühlen, sollen die rote Fläche oben haben und in die Mitte legen.
Jene Kinder, die sich in einer Gruppe befanden, legten blau zusammen auf den Boden, andere setzten rot eher aussen. Damit wurde ein "Stimmungsbild" ersichtlich. Auch wo sich die Gruppen befinden. Das Bild machte die Kinder recht betroffen, da sie erkannten, dass ein Kind sich nicht wohl fühlte und ausgeschlossen war. Der nächste Auftrag war dann, was können wir machen, damit das Kind mit dem roten Kreis sich in der Klasse wohlfühlt.
Es war ein sehr abstraktes Verfahren, das auch aufdeckte, dass es noch mehr Kinder hatte, die mit der Situation nicht glücklich waren. Das gemobbte Kind stand plötzlich nicht mehr alleine da. Die Kinder durften dann ihren Kreis so verschieben, wie sie denken, könnten sich alle in der Gemeinschaft wohlfühlen.
Sie hatte jedenfalls Erfolg mit dieser Methode und vielleicht wäre es spannend es einfach mal auszuprobieren.
Aber bei dir scheint es ja nun auch kein Problem mehr zu sein.
Ein fröhliche Zeit mit den Kindern wünscht dir
keepcool


nicht gleich mit der Tür ins Haus...neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: asp30 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 19.09.2006 10:17:30

Hallo Ihr,

vielleicht ist es nicht so gut, gleich mit der Tür ins Haus zu fallen.
Manchmal kann man mit der Klasse über ein Thema sprechen, ohne auf die derzeitige Situation direkt mit Namen und Fakten einzugehen.
Dann verhindert man Vergeltungsschläge.
Was, wenn sich an der Situation doch nichts geändert hat und der Gemoppte jetzt schweigt, weil das Gespräch mit der Mutter nicht geholfen hat?
Opfere doch mal eine U.-stunde über das Thema
-Ausgegrenzt sein-, hier fällt Dir bestimmt etwas ein. Die Sache mit den Kreisen z.B. finde ich gut.
Reden die Kinder dann von selbst über die Situation, hast Du viel mehr erreicht. Du hast sie stark gemacht und nicht Deine Stärke eingesetzt.
Mit dem Betroffenen würde ich trotzdem sprechen und meine "Stärke" anbieten, aber nicht mehr.
Opfer wird man oft nicht ohne Grund. Vielleicht fällt Dir etwas ein, wie Du das Kinder, besser die Kinder der Klasse, stärken kannst.
Klingt alles sehr beformundend und allwissend, ist aber nicht so gemeint.
Viel Glück


Ich hab malneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rfalio Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 19.09.2006 17:54:33

ein Spiel dazu eingestellt unter Unterricht - Alltagspädagogik - Klassenklima/Gefühle.
Ich hoffe, dass es bald freigeschaltet wird.
Ich habs schon etliche Male ausprobiert und es hat immer super geklappt.
rfalio


Mobbingneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: resi15 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 26.10.2006 19:29:59

Hallo Kagaja,
ich habe im Moment auch mit so einem Fall zu tun. Allerdings im zweiten Schuljahr(Sonderschule). Ein Schüler wird ständig ausgegrenzt und für alles verantwortlich gemacht. Ich versuche momentan Gefühle allgemein zum Thema zu machen und will jetzt nach den Ferien über den "Seelenvogel" die Wahrnehmung für die eigenen Gefühle und die der anderen in Gang bringen. Oft wollen Mobber nur von den eigenen Problemen ablenken und sich mal mächtig fühlen. Vielleicht nützt es ja, ihnen nahe zu bringen wie man sich als Mobbingopfer fühlt, ohne auf den aktuellen Fall direkt einzugehen.
Wünsche dir viel Erfolg,
Gruß Resi


es gibtneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: poni Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 26.10.2006 21:47:00

ein Forum gegen Mobbing und Gewalt an der Schule

über die HP www.emgs.de


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