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Forum: "Arbeitsblätterdidaktik?"

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Weiteres Argument für ABneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: kunkelinchen Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 27.02.2006 11:46:41

Möchte hier noch ein vielleicht profan klingendes Argument für das AB erwähnen.
Ich arbeite oft mit Büchern in meiner 4. Klasse. Aber in Mathe bringt schon nach zwei, drei Stunden mit überwiegendem Arbeiten mit dem Buch ein AB neue Motivation und Abwechslung. Die Erfahruing mache ich auch selbst als jahrelange Teilnehmerin in einem VHS-Spanischkurs.
(Kann ich übrigens nur empfehlen. Lernt mal wieder selber. Seither gehe ich lockerer damit um, wenn Kinder nicht wissen, was sie gerade tun sollen, das Buch nicht prompt richtig aufgeschlagen wird, Hausaufgaben nicht verstanden werden, Vokabeln nicht geübt wurden,...)
In Deutsch verwende ich in handlungsorientierten Phasen und bei Gedichten oft ein AB.
Trotz allem denke ich, ein Buch sollte so oft wie möglcih verwendet werden. Deshalb Augen auf bei der Buchbeschaffung! Und auch lang erscheinende Diskussionen in Fachkonferenzen über den Buchkauf ersparen vielleicht später viel Arbeit für das AB-Erstellen.


Danke :)neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: ninniach Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 01.03.2006 21:34:06

Vielen Dank erstmal für eure Beiträge. Ich werde jetzt erstmal die ganzen Argumente sichten und auflisten. Dann melde ich mich spätestens nach dieser Konferenz wieder, um zu berichten, was dann dabei herauskam.


Zeitreiseneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: curb Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 02.03.2006 10:29:40

Wäre das kein Internet-Forum, ich wäre sicher, eine Diskussion unter Lehrern meiner Eltern zu verfolgen. Daher sei hier an die (noch ältere) Forderung Freinets erinnert: "Plus de manuels!" ("Weg mit den Schulbüchern!). Begründung: "weil sie den freien, kritischen Blick auf die Wirklichkeit trüben und vorgekautes, portioniertes Häppchen-Wissen verabreichen".
Irgendwas stimmt mit der Lehramtsausbildung nicht.


ABneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: panter Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 02.03.2006 13:03:00

Ich unterrichte in einer Klasse, wo Kinder mit nichtdeutscher Muttersprache sitzen. Diese sind erst vor kurzem nach Österreich gekommen. Aus diesem Grund arbeite ich viel mit Arbeitsblättern, da ich keine Schulbücher verwenden kann. Auch in meiner ersten Klasse HS verwende ich lieber Arbeitsblätter als das Buch, weil sie es mir "leichter" machen, Übungen dem Stand der Kinder anzupassen. Übungen aus dem Buch sind oft zu schwierig oder zu kompliziert oder verwenden Wörter, die nicht dem Wortschatz der Kinder entspricht.
Allerdings ist es mir wichtig, die SchülerInnen nicht mit Arbeitsblättern zuzuschütten. Das heißt, ich achte auf die Abwechslung - Arbeitsblatt, Folie, Tafel abschreiben.

Wenn man viel mit Arbeitsblättern arbeitet, ist es - meiner Meinung nach - sehr wichtig darauf zu achten, dass die SchülerInnen die Blätter auch wirklich ins Heft kleben oder in die Mappe ordnen. Viele Blätter landen sonst einfach nur zerknüllt im Bankfach oder überhaupt im Mistkübel.

Was manche meiner KollegInnen als Nachteil sehen (nicht meine Meinung) ist der Arbeitsaufwand. Sich vor den Computer zu setzen und die Seite "kinderfreundlich" zu formatieren, ist vielen an meiner Schule ein Dorn im Auge.
Dabei ist es doch das Schönste zu sehen, wieviel Spaß die Kinder mit einem Arbeitsblatt haben können. Da ist doch die Zeit vor dem Computer schnell wieder vergessen!


Arbeitsblätter Layoutneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rhauda Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 02.03.2006 14:03:12 geändert: 02.03.2006 14:06:21

panter schreibt:
Was manche meiner KollegInnen als Nachteil sehen (nicht meine Meinung) ist der Arbeitsaufwand. Sich vor den Computer zu setzen und die Seite "kinderfreundlich" zu formatieren, ist vielen an meiner Schule ein Dorn im Auge.
Dabei ist es doch das Schönste zu sehen, wieviel Spaß die Kinder mit einem Arbeitsblatt haben können. Da ist doch die Zeit vor dem Computer schnell wieder vergessen!


Natürlich müssen Arbeitsblätter ansprechend gestaltet sein. Allerdings habe ich häufig das Gefühl, dass die "Verschönerungen" Selbstzweck sind und nur selten wirklich dem Lernen dienen.

Im Gegenteil, oft lenken die netten kleinen Bildchen vom eigentlichen Thema ab und machen das ganze Blatt unübersichtlich.
(Das ist nicht nur ein Problem bei uns Lehrer/innen und dort besonders in der Grundschule. Professioneller Layout-Overkill in Reinform ist in den derzeitig auf dem Markt befindlichen Englischbüchern zu finden.)

Hier ein Blümchen, dort eine lustige kleine Figur und der wichtigste Satz ist selbstverständlich FETT gedruckt, damit die Schüler ihn ja nicht selbst finden. Oft denke ich, dass anstelle der sinnlosen Nettigkeiten auch eine passende Grafik zum Thema ganz gut passen würde, die über den Text hinausgehende Informationen bietet für stärkere Schüler. Oder einfach auch mal NICHTS. Reiner Text, der für sich selbst spricht.

Wie oft habe ich mich über Kollegen geärgert über Kopien mit wunderschönen Gedichten, die durch Zeichenfiguren trivialisiert werden oder durch 5 verschiedene Bildchen die Fantasie schon so stark lenken, dass eine assoziative Auseinandersetzung mit dem Thema schon an diesem Punkt ausgeschlossen ist.

Ich bin davon überzeugt, dass kleine Bilder, SEHR sparsam und gezielt eingesetzt, einem AB etwas Besonderes geben können. Besonders ist das allerdings nur, wenn nicht jedes AB vollgepflastert ist, nur weil man da "noch so ein süßes Bild" hat.

Ich bin ebenfalls davon überzeugt, dass man Schüler auch zur Oberflächlichkeit und Leseweigerung erziehen kann.
Und bevor mir jetzt jemand mit "mit allen Sinnen lernen" kommt: Lernhilfe ist, die Schüler einen Text selbst optisch aufbereiten zu lassen, nicth, ihnen auch dies vorzugeben.


Arbeitsblätter gibt es bei mir nur ganz selten...neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: kunoschlonz Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 02.03.2006 14:45:11 geändert: 02.03.2006 16:09:35

Ich habe im Ref (RLP) gelernt, dass man so oft wie möglich das Schulbuch einsetzen sollte. Die Eltern haben dafür schließlich Geld bezahlt (sind also keine Leihbücher). Mein Seminarleiter sagte immer, ein Schulbuch sollte nach 1 Jahr so aussehen, dass man es nicht mehr verkaufen kann, weil damit so intensiv gearbeitet wurde. Ich versuche dies wirklich so umzusetzen, und Arbeitsblätter nur im Notfall einzusetzen (wenn im Buch keine Aufgaben mehr sind oder dieses Thema nicht dort so behandelt wird, wie ich es möchte).


oftneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rolf_robischon Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 02.03.2006 15:21:16

oft lenken die netten kleinen Bildchen vom eigentlichen Thema ab ???`
bei mir sind die bilder immer als "wegweiser" vorgesehen, sie zeigen, um was es sich handelt.

lieber kunoschlonz, kann man mit einem lehrbuch im klassensatz eigentlich auch so arbeiten, dass nicht gleichzeitig das gleiche "an der reihe" ist?


Ich erstelle Arbeitsblätter,neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: edlerverein Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 02.03.2006 15:25:06

wenn ich das Gefühl habe, das Übungsmaterial im Lehrbuch reicht nicht aus (Grammatik, leider oft der Fall)oder wenn ich mal in größerem Stil alten Stoff wiederholen muss. Ich schreibe so klein wie möglich und mit so wenig Rand wie möglich, um Platz und Kopien zu sparen.
Denn natürlich zahlt die Schule die Kopien nicht.

Bildchen kommen gar keine drauf, ich bin an einer weiterführenden Schule und finde, dass Arbeit und Vergnügen schon durch Computer-Lernprogramme etc. nicht genug getrennt werden (bitte nicht steinigen, selbstverständlich soll die Arbeit auch Spaß machen, aber was hat ein doofes clipart mit der Grammatik zu tun?) Allerdings bin ich auch extrem selten in Klasse 5 und 6, da würd ich das lockerer oder bunter handhaben.

In der Oberstufe muss ich leider viel mit Kopien arbeiten, da ich die landeskundliche Aktualität (F, GB, USA, AUS, etc.) mit keinem Lehrbuch abdecken kann. Hier entsteht manchmal eine arge Zettelwirtschaft, der auch ich nicht so ganz Herr werde
Vieles, was man an Arbeitsblättern so im Netz findet, ist mir von der input-output Relation (Aufwand, Platzverbrauch - eigentlicher Nutzen) her nicht effektiv genug.
Das klingt sicher sehr puristisch. Aber wenn ich Grammatik mache, mach ich Grammatik und nicht Bilderchen, und für spaßigere Aspekte des Unterrichts wie Spiel, Rollenspiel, Blödeln, Experimentieren etc. nehme ich mir in ganz anderem Rahmen dann Zeit und Raum. Mit viel Lust und Liebe.


mach mir die bilder nicht schlechtneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rolf_robischon Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 02.03.2006 16:16:06

auch größere lernende brauchen bilder um ihre informationen irgendwo festzuhaken. in deinem bereich dürften es halt bilder außerhalb von informativen texten auf arbeitsblättern sein: landkarten, pressebilder, reisebilder, grafiken...
ohne bilder kann man sicher nicht leicht lernen.
töne und gerüche sind auch wichtig. und gefühle. nur die kann man nicht so leicht auf einem lern- und arbeitsblatt unterbringen.


@ kunoschlonz und rolfneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: frosch72 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 02.03.2006 17:23:16 geändert: 02.03.2006 17:25:36

Ich habe ja nicht generell etwas gegen (Klassensatz) Bücher im Unterricht (z.B. gerade in Mathe nicht, wir haben da nämlich das neue Einstern Werk, in dem die Kinder sehr wohl mit Buch aber nicht alle zur gleichen Zeit an der gleichen Aufgabe arbeiten müssen, sondern sich in einem bestimmten Oberbereich, z.B. Uhrzeiten, Kalender, Subtraktion mit E oder Z, innerhalb der entsprechenden Seiten frei ihre Aufgaben einteilen und die Reihenfolge der Bearbeitung bestimmen können), aber ich kann mir gar nicht vorstellen, dass ein Seminarleiter eine solche Aussage trifft. In meinem Ref (NRW) und auch bei der Ausbildung der Refs jetzt an unserer Schule kannte und kenne ich niemanden der Seminarleiter, der die Arbeit mit einem Schulbuch in einem Unterrichtsbesuch oder auch generell und ausschließlich im Unterricht so gutheißen und anpreisen würde. Bei uns waren immer alle für eine größere Aufgabenbreite und auch eigens erstellte und durchdachte Materialien.
Liebe Grüße,
frosch


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