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Forum: "Grammatik und Rechtschreibregeln von anfang an?"

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Grammatik und Rechtschreibregeln von anfang an?neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: termico Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 09.03.2006 16:17:25


ich brauche dringend eure meinung!

eine kollegin von mir erklärt schon von anfang an regeln wie "schp - sp", "groß und kleinschreibung" "satzaufbau" etc.

meine andere kollegin meint, das beginnt sie erst in der 2. klasse. das finde ich aber auch ganz schön spät.
ich erwähne solche regeln zwischendurch mal, aber eher für die, wo ich denke, die können damit schon etwas anfangen, also mache keine verbindlichen übungen für alle.
wie sieht das bei euch aus? freue mich sehr über eure ratschläge


In meiner Praktikumsklasseneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: gaenselilie Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 09.03.2006 17:00:24

werden solche Informationen immer mal dazwischengestreut, als Zusatzinformation. So haben die Schüler schon gehört, dass Substantive/ Nomen groß geschrieben werden, es Verben/ Tunwörter gibt... Einige haben sich das auch gemerkt. Ebenso wird in Mathe hin und wieder erwähnt, dass man statt des Platzhalters auch einen Buchstaben schreiben kann (gefällt einigen Schülern viel besser - mir übrigens auch). Für alle thematisiert werden diese Sachen aber erst in Klasse 2.

, gaenselilie


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von: palim Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 09.03.2006 17:05:15

Ich habe es in der 1. Klasse ebenso gemacht, wie du es beschreibst. Kinder, die es interessiert, merken sich Regeln schon dann. Andere Kinder sind noch damit beschäftigt, die Buchstaben auszuwählen und überhaupt die Wörter zu verschriftlichen. Für diese Kinder wären verbindliche Regeln eine Überforderung.
Wichtig war mir, dass die Kinder die Wortgrenzen möglichst einhalten (Finger zwischen die Wörter, damit beim Schreiben auch wirklich eine Lücke entsteht.

Natürlich gibt es auch Lehrer/innen, die schon ab der 1. Klasse Dikate trimmen und meinen, dadurch lernen die Kinder Wörter und Regeln schneller und besser. Ich habe es in diesem Durchgang nicht gemacht und bin dennoch sehr zufrieden. Es gibt in meiner Klasse hervorragende Rechtschreiber und welche, die es weniger gut können. Diese müssen eher am Verschriften der Wörter, der phonologischen Bewusstheit etc. üben.

Jetzt in Klasse 2 wurde für alle eingeführt, dass Sätze am Anfang groß geschrieben werden. Unser Schulbuch führt Nomen ein - Verben kommen erst später, Satzbildung, Punkte, etc.
Nach und nach lernen die Kinder die wichtigen Regeln - und ich finde es ehrlich gesagt früh genug.
Für die Kinder, die es vorher schon wissen wollten, ist es eine gute Wiederholung. Dennoch wird man es für einige Schüler auch im 3. und 4. Schuljahr wieder wiederholen müssen.

Palim


Regellernenneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: brigitte62 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 09.03.2006 17:17:50

ist meiner Erinnerung nach doch erst ab einer gewissen kognitiven Entwicklungsstufe möglich.
Ich fand sehr treffend, was ich in einer Fortbildung erfuhr: Kinder sind belehrungsresistet.
Sprich, du kannst ihnen sagen und erklären, was du willst, sie werden es nicht umsetzen, wenn sie nicht die entsprechende Entwicklungsstufe erreicht haben. Daher mache ich es wie ihr es auch beschrieben habt. Immer mal wieder nebenbei erwähnen, irgendwann einmal ausführlicher aufgreifen und dann immer wieder wiederholen. Und dann kommt mein Nachfolger und hört von diesen kleinen Monstern: "Das haben wir nie gehabt!


@brigitte62neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: gaenselilie Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 09.03.2006 17:52:26

Und dann kommt mein Nachfolger und hört von diesen kleinen Monstern: "Das haben wir nie gehabt!

Das ist ja nun wieder ein Thema für sich...
Meine erste Erfahrung damit: ich hatte für einen Projekttag an einer Schule das Thema "Notruf" vorbereitet, mich reingekniet, mir Mühe gegeben, Sch., die ich überhaupt nicht kenne, das Thema mit ein bisschen Freude zu vermitteln...
Einige Wochen später kam ich zum Praktikum in eben diese Schule. Bemerkung einer Schülerin: "Sie waren schon mal bei uns. Da hatten sie ein rotes T-Shirt an!" Na, wenn das kein Lernerfolg war...


vielen dankneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: termico Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 10.03.2006 16:48:10

für die schnellen antworten. bin nun etwas beruhigt, aber vielleicht gibts auch noch mehr meinungen?


lass dich nicht verunsichernneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: kla1234 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 10.03.2006 17:17:15

Jedes Kind hat einen anderen "richtigen Zeitpunkt".
Meine Kinder haben "Lesen durch Schreiben" gelernt. Die eine schon vor der Schule, die andere in der Schule.
Sie haben also z.B. "schpur" geschrieben nach Gehör. Entweder haben sie dann später beim Lesen festgestellt dass Wörter wie Spiel, Spaß, Spur, Schpil, Schpas und Schpur ausgesprochen werden oder sie haben gefragt, schreibst du als Mutter oder Lehrerin das genauso wie ich. Dann habe ich es vorgeschrieben und die Kinder haben die Unterschiede diskutiert.
Sie haben also Regeln eher selbst entdeckt und ich habe sie freudigst bestätigt!!
Ein echtes Glücksgefühl!!!


@kla1234neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: termico Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 11.03.2006 19:18:13

das stimmt. zu mir sind auch schon kinder gekommen und haben gefragt, wieso da "stern" steht und nicht "schtern". dann habe ich es erklärt und das kind war zufrieden.

andererseits sind drei meiner kinder immernoch total damit beschäftigt, einzelne wörter einigermaßen mit der anlauttabelle zu schreiben, dass sie für solche rechtschreibregeln überhaupt kein ohr hätten. und da sage ich dann auch nichts (wenn sie nicht fragen).

aber wie sieht es mit sätzen aus, die grammatikalisch (schreibt man das so?!)total falsch sind? soll man die verbessern oder einfach so stehen lassen?



@termiconeuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: kla1234 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 11.03.2006 21:20:07

Ich versuche mich an zwei Grundsätze zu halten, speziell mit kleinen Kindern, aber das gilt auch generell:
- die Leistung nicht kaputt machen
- ehrlich sein

daraus ergeben sich je nach Situation verschiedene Möglichkeiten, je nach Kind, Leistungsstand, (was du als Lehrer erreichen willst/musst???),wie war die Frage gemeint, will das Kind vor allem Bestätigung oder tatsächlich etwas erfahren...

hier mal ein paar meiner Standardantworten:

nichts verbessern und sagen "ich verstehe alles was du geschrieben hast"
nur zu einem Wort etwas sagen, "das schreibe ich so"
"ich verstehe sehr gut was du schreibst, man kann das aber auch anders schreiben. Ich würde vielleicht so schreiben... Fällt dir auch noch etwas ein..."

sorry, ich bin keine Deutschlehrerin, hoffentlich schmälert das nicht dein Vertrauen!




Grammatikalisch falsch?neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: brigitte62 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 12.03.2006 12:12:45

Meinst du damit Dinge wie: Ich gehen zur Schule. von einem Kind, das mit Deutsch als Muttersprache aufgewachsen ist?
Wenn ja und vor allem wenn mehrere solcher Auffälligkeiten auftauchen, wäre das für mich schon bemerkenswert. Ich würde dann auf die mündliche Sprache achten und das Kind evtl. einem Sprachheilpädagogen vorstellen bzw. den Eltern evtl. eine logopädische Behandlung empfehlen. In meiner Klasse stelle ich auch vermehrt Probleme mit der Grammatik fest (1. Klasse) und reagiere darauf zunächst mal mit mündlichen Übungen. Z. B. spielen wir das Echo-Spiel: Einer sagt was er gestern alles gemacht hat. Sein Echo muss antworten Ich habe auch ... oder Ich habe nicht ...
Vor ein paar Tagen haben wir weil-Sätze geübt: Herr Winter geh' hinter, weil ich ...
Hier achte ich darauf, dass sie wirklich das Satzmuster einhalten und kann es auch ohne Probleme korrigieren, denn das ist sozusagen die Spielregel. In ihren eigenen Texten oder Erzählungen ist das für sie eher ein "Übergriff".


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